Die vier Elemente der Vorhandpeitsche

Die moderne (Topspin-) Vorhand wird nicht geführt und nicht geschwungen, sondern peitscht den Schlägerkopf mit einer Durchschnittskraft von 70 Kilopond auf eine Geschwindigkeit von 80 Km/h. Dabei wird der gesamte Armtrakt stark verwrungen.  Man spricht von der Vorhandpeitsche.

Was ist mit der Peitsche gemeint? Peitsche heißt, dass die Bewegung einer großen Masse durch elastische Koppelung in mehreren Stufen auf eine kleinere Masse übertragen wird und dabei – wegen der Impuls- und Energieerhaltungssätze – eine gewaltige Geschwindigkeitszunahme erfolgt. Eine Peitsche hat meist viele Elemente, so dass der Geschwindigkeitszuwachs sukzessive zunimmt und bei einer Zirkuspeitsche die Spitze auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt – der berühmte Peitschenknall.

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Soll ich meinen Schläger schwerer machen?

Die Bälle schneller und länger zu machen, ohne sich ansonsten umzustellen, was will man mehr? Schlägertuning wäre ein Weg. Das Tunen mit Gewichten im Schlägerkopf wird oft empfohlen und von Vielen praktiziert, um den „Hammereffekt“ des Schlägers auszubauen. Dazu gibt es auch in der angelsächsichen Literatur zahlreiche Abhandlungen und Berechnungen, meist von Physikern.
Und Berichte über Zusatzgewichte am Schläger berühmter Spieler, z.B. Federers Schlägertick, scheinen das zu untermauern.

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Die Opposite-Arm-Action

Von der deutschen Tenniscommunity regelrecht verschlafen, aber wichtig für die gepeitschte Killervorhand, ist die sogenannte Opposite-Arm-Action.
Diese bezeichnet die Ausgleichsarbeit des dem Schlagarm entgegen gesetzten Armes. Sie entlastet die Kraftkette Fuß, Knie, Hüfte, Rücken und bringt neben mehr Power auch zusätzliche Stabilität. Dieses Bewegungselement kommt daher Tennisspielern aller Altersgruppen und Spielstärken zugute, weil sie auch den Rücken entlasten kann. Rückenbeschwerden plagen nicht nur Senioren, sondern zählen zu den häufigsten Malessen auch der Profispieler, siehe hier.
Ein aktueller persönlicher Erfahrungsbericht mit neuen Gedanken zur Schlagschnelligkeit findet sich am Schluss des Beitrags.

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Wider das eherne Gesetz des maximalen Ausschwungs

Paradigmenwechsel, Mythen, neue Strokes – Vieles wird auf dieser Website analysiert. Nichts scheint jedoch so unangreifbar, wie das Axiom des maximalen Ausschwungs.

Alle Trainer fordern ihn und nicht wenige Spieler haben deshalb eine „Ausschwungmimikry“ an ihren Schlag „angehängt“, um den Trainer zufrieden zu stellen.

Wir haben lange gezögert, uns an dieses brenzlige Thema heranzuwagen und  starten gleich mit einem bemerkenswerten Clip.

Bild siehe YouTube-Clip eines Trainers (anklicken). Siehe auch unseren Beitrag Die moderne Vorhand.  Aber nicht nur junge Trainer zeigen uns den kurzen Ausschwung, sondern auch hoffnungsvolle Talente der Weltspitze:Zeigen die Jungstars neue Strokes?“,  dort der 19-jährige Jack Sock.

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Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?

Den Läufern ist Pronation schon längst ein Begriff. Im Tennis hat er sich noch nicht bis in den Letzten Winkel herumgesprochen: die modernen Schläge setzten gezielt Unterarmdrehungen bei Vor- und Rückhand, aber auch beim Service ein, um hohe Schlägerkopfgeschwindigkeiten zu erzielen, siehe auch unseren Beitrag Paradigmenwechsel in den Bewegungsmustern.  

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Die moderne Vorhand

Die Vorhand ist der zuerst gelernte Schlag im Tennis. Viele meinen, man könne sie ohne Trainer lernen, weil man irgendwann den Ball schon treffen wird. Im Prinzip richtig, doch in der Regel entstehen dabei keine optimalen Schläge.

Wer sich die moderne Vorhand aneignen will, sollte sich anschauen, wie dieser Schlag aussieht, wie er funktioniert und wie man ihn sich zu eigen macht.

 

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Muskelmodelle für die Vorhandsimulation

Bei den Überlegungen, welcher Schläger für welchen Spieler am günstigsten ist, müssen vorab einige Randbedingungen geklärt werden.

Was macht das Racket mit dem Ball und wie beschleunigt ein Spieler seinen Schläger (Strokes).

Hier werden drei Modelle vorgestellt und zum kostenlosen Download angeboten. Inbegriffen das sensationelle Muskelsimulationstool von Wiemann, mit dem man spielerisch selbst erforschen kann, wann ein leichter und wann ein schwerer Schläger Vorteile verspricht.

 

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