Hat mein Kind Talent?

Gerade für das Tennis ist ein besonders breites Kompetenzprofil leistungsbestimmend. Dies macht einen besonderen Reiz dieser Sportart aus, nämlich dass recht unterschiedliche Begabungsprofile zum Erfolg führen können. Im hier verlinkten Aufsatz ist dies sehr übersichtlich dargestellt. siehe Talentdiagnostik (Tennis ab S. 17)  Dort heißt es, nachdem auch interessante Beispiele zu Tenniskarrieren von Spitzenspielern beleuchtet werden, abschließend: „…Die Talentsuche sollte als Spaß und Freude vermittelnde Veranstaltung organisiert werden, damit die Kinder sich ohne überzogenen Leistungsdruck und nicht verkrampfend präsentieren können. …“ S. 20

Bei der Beurteilung des Leistungsstandes von jungen Spielern ist Realismus gefragt. Ray Bowers hat eine Blue-Diamond Line der Profispieler und -Spielerinnen aufgezeigt, die auch für den jungen Nachwuchs als zusätzliche Orientierung über das Machbare herangezogen werden kann.

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Tennistalente in der Entwicklung

Es lohnt sich immer, die ganz jungen Spielerinnen und Spieler zu beobachten.
Bei den inzwischen schon Prominenten kann man forschen, ob sich das damals Gelernte und Beigebrachte auch heute noch bei den inzwischen gereiften Spielern erkennen lässt. Bei den jungen Spielern, die jetzt von großen Trainern als hoffnungsvoll eingestuft werden, ergibt sich vielleicht die Chance, Trends der Tennistechnik auf die Spur zu kommen.

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Mein Kind spielt Turniere

Tennis ist gesund und kann auf der ganzen Welt gespielt werden. Der Sport ist gesellig, vermittelt Erfahrungen im fairen Wettkampf und stärkt das Bewusstsein, dass auch unterschiedliche Begabungsprofile und Lernwege zum Erfolg führen können; wie im täglichen Leben auch. 

Die Eltern sind der entscheidendste Faktor für die Tenniskarriere des Kindes, betont z.B. Patrick McEnroe, Chef des US-Tennisverbandes. Kommt das Kind in eine Mannschaft und spielt Turniere, können Eltern Einiges falsch machen, selbst dann, wenn es „nur“ um Freizeittennis im Club geht.

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Tennisförderung und Stipendien

Das System der Nachwuchsförderung setzt in Deutschland im Wesentlichen auf dem Vereinswesen auf. Hier wird der Nachwuchs durch die Trainer gesichtet und an das Bezirksjugendtraining weiter gereicht. Wie das genau funktioniert und welche wesentlichen Unterschiede es im Vergleich zu unseren Nachbarländern gibt, ist bei Bacher und Matter, Zürich 2000, eine sehr profunde Studie, nachzulesen. Es werden unterschiedliche Förderansätze u.a in der Schweiz, Deutschland und Frankreich verglichen.

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