Die einhändige Topspin-Rückhand

Die einhändige Topspin-Rückhand ist der Klassiker der modernen Schlagtechnik. Hier gibt es aber Variationsmöglichkeiten, die in Lehrbüchern üblicherweise nicht berücksichtigt werden. Ich meine besonders die Ausführung aus offener Beinstellung (s. linke Bildhälfte), die ähnlich, wie die Beidhändige gespielt wird. Neuerdings wird diese Ausführungsform auch in US-Webportalen behandelt, die neueste Fundstelle/Clip, siehe hier….

Eigentlich funktioniert sie biomechanisch gesehen, wie die Vorhand auch.
Außerdem gehe ich auf Gefühlserfahrungen der Topspin- im Vergleich zur Slice-Rückhand ein, die bei meinem Trainingspartner erfolgreich war. Die Devise „Nase-Daumen“ war somit erfunden, s.u.

Schließlich wird auch die weit nach oben ausgeführte Ausholschleife Nicolas Amagros gezeigt, der in Roland Garros 2012 damit eine ähnlich gute Waffe einsetzen konnte, wie sein Gegner Nadal mit der Beidhändigen.

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Paradigmenwechsel in den Bewegungsmustern

Vor 20 Jahren kamen scheinbar völlig neue Bewegungsformen ans Tageslicht. Zuerst bei den US-Rappern; gemeint sind die eigentümlichen Drehbewegungen der Unterarme – dies nun auch im Tennis?  Dieses Ein- und Ausdrehen der Arme, als Pronation und Supination bezeichnet, dürften ihren Ursprung in asiatischen Kampftechniken haben, die immer stärker funktionale Äquivalente und Überschneidungen zur Tanzkultur aufweisen.
Aber ganz generell haben sich Drehbewegungen in der Tennistechnik rapide durchgesetzt. Weg vom linear angelegten Drive, hin zu gepeitschten Schlägen aus der Rotation.

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