Die Opposite-Arm-Action

Von der deutschen Tenniscommunity regelrecht verschlafen, aber wichtig für die gepeitschte Killervorhand, ist die sogenannte Opposite-Arm-Action.
Diese bezeichnet die Ausgleichsarbeit des dem Schlagarm entgegen gesetzten Armes. Sie entlastet die Kraftkette Fuß, Knie, Hüfte, Rücken und bringt neben mehr Power auch zusätzliche Stabilität. Dieses Bewegungselement kommt daher Tennisspielern aller Altersgruppen und Spielstärken zugute, weil sie auch den Rücken entlasten kann. Rückenbeschwerden plagen nicht nur Senioren, sondern zählen zu den häufigsten Malessen auch der Profispieler, siehe hier.
Ein aktueller persönlicher Erfahrungsbericht mit neuen Gedanken zur Schlagschnelligkeit findet sich am Schluss des Beitrags.

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Die Beidhändige Rückhand

Die beidhändige Rückhand wird besonders in der Jugend gerne gespielt, weil in sehr jungen Jahren der Schläger besser zu kontrollieren ist. Die beidhändige Rückhand lässt sich leichter longline spielen, als die einhändige Topspinrückhand

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Die einhändige Topspin-Rückhand

Die einhändige Topspin-Rückhand ist der Klassiker der modernen Schlagtechnik. Hier gibt es aber Variationsmöglichkeiten, die in Lehrbüchern üblicherweise nicht berücksichtigt werden. Ich meine besonders die Ausführung aus offener Beinstellung (s. linke Bildhälfte), die ähnlich, wie die Beidhändige gespielt wird. Neuerdings wird diese Ausführungsform auch in US-Webportalen behandelt, die neueste Fundstelle/Clip, siehe hier….

Eigentlich funktioniert sie biomechanisch gesehen, wie die Vorhand auch.
Außerdem gehe ich auf Gefühlserfahrungen der Topspin- im Vergleich zur Slice-Rückhand ein, die bei meinem Trainingspartner erfolgreich war. Die Devise „Nase-Daumen“ war somit erfunden, s.u.

Schließlich wird auch die weit nach oben ausgeführte Ausholschleife Nicolas Amagros gezeigt, der in Roland Garros 2012 damit eine ähnlich gute Waffe einsetzen konnte, wie sein Gegner Nadal mit der Beidhändigen.

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