Splitstep an der Grundlinie und im Feld

Vorgaben zur Beinarbeit sind für den Tennisspieler ein wahrer Gräuel. Schließlich bewegt man sich auf seinen Füßen vielfältig, natürwüchsig und damit weitgehend unbewusst. Manche Tennisbücher erstaunen und verwirren Anfänger wie Fortgeschrittene mit komplizierten Schrittmustern, die man leicht mit den Unterlagen einer Tanzschule verwechselt; Paso Doble oder Mambo sind Nichts dagegen.
Wir geben hier aber keine Anleitung zum Verknoten der Beine, sondern eine verständliche und höchst wirksame Hilfe, um Schnelligkeit und Platzabdeckung des Tennisspielers dramatisch zu verbessern. Insbesondere beim Aufschlagreturn ist der Splitstep eine große Hilfe, die Zahl der Unforced Errors – auch bei leichten Aufschlägen – erheblich zu reduzieren. Das Einüben geht sehr schnell, schon nach weniger als zwei Wochen ist der Gewinn größer als eine eventuelle Anfangsirritation. Der Winter ist genau die richtige Zeit, den Splitstep zu üben.
(Kürzliche Überarbeitung des Beitrags aus Anlass eines Gesprächs mit Mannschaftskameraden).

 

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Wider das eherne Gesetz des maximalen Ausschwungs

Paradigmenwechsel, Mythen, neue Strokes – Vieles wird auf dieser Website analysiert. Nichts scheint jedoch so unangreifbar, wie das Axiom des maximalen Ausschwungs.

Alle Trainer fordern ihn und nicht wenige Spieler haben deshalb eine „Ausschwungmimikry“ an ihren Schlag „angehängt“, um den Trainer zufrieden zu stellen.

Wir haben lange gezögert, uns an dieses brenzlige Thema heranzuwagen und  starten gleich mit einem bemerkenswerten Clip.

Bild siehe YouTube-Clip eines Trainers (anklicken). Siehe auch unseren Beitrag Die moderne Vorhand.  Aber nicht nur junge Trainer zeigen uns den kurzen Ausschwung, sondern auch hoffnungsvolle Talente der Weltspitze:Zeigen die Jungstars neue Strokes?“,  dort der 19-jährige Jack Sock.

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