Die Opposite-Arm-Action

Von der deutschen Tenniscommunity regelrecht verschlafen, aber wichtig für die gepeitschte Killervorhand, ist die sogenannte Opposite-Arm-Action.
Diese bezeichnet die Ausgleichsarbeit des dem Schlagarm entgegen gesetzten Armes. Sie entlastet die Kraftkette Fuß, Knie, Hüfte, Rücken und bringt neben mehr Power auch zusätzliche Stabilität. Dieses Bewegungselement kommt daher Tennisspielern aller Altersgruppen und Spielstärken zugute, weil sie auch den Rücken entlasten kann. Rückenbeschwerden plagen nicht nur Senioren, sondern zählen zu den häufigsten Malessen auch der Profispieler, siehe hier.
Ein aktueller persönlicher Erfahrungsbericht mit neuen Gedanken zur Schlagschnelligkeit findet sich am Schluss des Beitrags.

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Paradigmenwechsel in den Bewegungsmustern

Vor 20 Jahren kamen scheinbar völlig neue Bewegungsformen ans Tageslicht. Zuerst bei den US-Rappern; gemeint sind die eigentümlichen Drehbewegungen der Unterarme – dies nun auch im Tennis?  Dieses Ein- und Ausdrehen der Arme, als Pronation und Supination bezeichnet, dürften ihren Ursprung in asiatischen Kampftechniken haben, die immer stärker funktionale Äquivalente und Überschneidungen zur Tanzkultur aufweisen.
Aber ganz generell haben sich Drehbewegungen in der Tennistechnik rapide durchgesetzt. Weg vom linear angelegten Drive, hin zu gepeitschten Schlägen aus der Rotation.

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Tennistalente in der Entwicklung

Es lohnt sich immer, die ganz jungen Spielerinnen und Spieler zu beobachten.
Bei den inzwischen schon Prominenten kann man forschen, ob sich das damals Gelernte und Beigebrachte auch heute noch bei den inzwischen gereiften Spielern erkennen lässt. Bei den jungen Spielern, die jetzt von großen Trainern als hoffnungsvoll eingestuft werden, ergibt sich vielleicht die Chance, Trends der Tennistechnik auf die Spur zu kommen.

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