Elastizitäten bei Mensch, Tier und Robotik*

In  unserem Beitrag „Langsamen Ball schnell machen“ heißt es „Die elastische Vorspannung der beteiligten Muskeln, Sehnen Knorpel und Bänder wird bei langsamer Schlagausführung nicht erzeugt „.  Kurz, man darf nicht zu früh ausholen. Dies war nämlich ein uralter Mythos (I) der Tennislehre.

Kürzlich wurde ich von einem ehemaligen Trainer meines Clubs, der vor vielen Jahren Sportwissenschaft studierte, darauf angesprochen: „Sehnen und Bänder sind nicht elastisch und haben in dieser Aufstellung nichts zu suchen.  Da sieht man wieder, was dabei herauskommt, wenn ein Laie sich mit einem solchen Thema befasst“ . Das hört man nicht so gerne. Ich musste dieser Frage also noch mal nachgehen und bin einem weiteren Mythos (II) auf die Spur gekommen.

* Titel in Anlehnung an Norbert Wiener, den Begründer der Kybernetik. Die neuronalen und neuromotorischen Aspekte im Tennis werden aber in anderen Beiträgen behandelt, u. a. Kybernetik des Tennisschlägers und Schnelligkeit im Tennis.

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Muskelmodelle für die Vorhandsimulation

Bei den Überlegungen, welcher Schläger für welchen Spieler am günstigsten ist, müssen vorab einige Randbedingungen geklärt werden.

Was macht das Racket mit dem Ball und wie beschleunigt ein Spieler seinen Schläger (Strokes).

Hier werden drei Modelle vorgestellt und zum kostenlosen Download angeboten. Inbegriffen das sensationelle Muskelsimulationstool von Wiemann, mit dem man spielerisch selbst erforschen kann, wann ein leichter und wann ein schwerer Schläger Vorteile verspricht.

 

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