Zeigen die Jungstars neue Strokes?

 

Bei der Analyse neuer Schlagstile orientieren wir uns natürlich am Spitzennachwuchs (best practice). 
Ein US Tennisportal führt eine Liste der erfolgversprechendsten  „Rising Stars“.
Bei Vorhand, beidhändiger Rückhand und beim Service sieht man Ungewohntes. Neue Trends?

Beachte die neuen Kommentare am Schluss des Beitrags!

 

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Polyrythmus

Every word we speakPolyrythmus und ungerade Rythmen sind wichtige Parameter von Musik, die in besonderem Maße einen Aufforderungscharakter zum Tanzen ausüben, oder sogar durch den Tanz mit gestaltet werden.

Sie beziehen Ihre dynamisierende Wirkung aus dem Zusammenprall ihrer Ungradzahligkeit mit unseren paarsymmetrischen Extremitäten, unseren Beinen, Armen und Händen.  

„Wenn wir gehen, ist es Rythmus, wenn wir Sprechen, ist es Rythmus“ (übersetzt).

 

 

In Mittel- und Westeuropa ist die Kompetenz, ungerade Rythmen zu rezipieren, zu schätzen und zu generieren recht schlecht ausgeprägt, anders als in den Balkanländern, der Türkei und Indien.

Besonders aber die afrikanische Volksmusik fällt durch ihre  polyrythmischen Strukturen auf, in denen die Musik im gemeinsamen Tanz und im gemeinsamen Musizieren gewissermaßen arbeitsteilig entsteht.  Siehe hierzu auch die Ausführungen der Evolution des Menschen unter besonderer Berücksichtigung der gemeinschaftlich generierten Musik, Abschnitt Music and dancing, hier….

 

„In Africa, music and dancing is mostly tied to rites, that are performed in certain social contexts, and they are exclusively aimed at social activities. 29 This is also evident in black music in America, where social relations are the main theme, while complex music and instruments are typical of non-African music. In Africa, the main instruments are drums and the human voice, while outside of Africa, there is a variety of complex instruments, dances and music, that are more aimed at entertainment, creativity and perfection. 90,000 – 100,000 years ago Neanderthals had phalange whistles. 41 of them have been found in Prolom II in the Crimea. 70,000 – 80,000 years ago there is a flute in Haua Fteah, Libya, which has been found together with Neanderthal mandibles. Finally, 40,000 years ago there is another flute in Divje Babe 30 Neanderthals are also believed to have sang. 31 Interestingly, both the phalange whistles and flutes seems to have been evolving gradually up until recent times. This seems to indicate they originated in Neanderthals, and where taken over by AMH or hybrids“

Siehe auch den Beitrag im Spiegel-Online, hier…. Bei all  diesen evolutionsgenetischen Betrachtungen ist die Gefahr eines im wissenschaftlichen Gewande wiederkehrenden Rassismus gegeben. Trotzdem ist es interessant, auch diese Begründungslinie unterschiedlicher Musikausübung im Auge zu behalten.

Ungerade Rythmen entstehen bei dieser Musikweise fast zwangsläufig.

Die Ursachen für die Mitteleuropäische Rythmusschwäche wären zu untersuchen. Neben den über tausend Jahren Lustfeindlicher Kultureinflüsse der Katholischen Kirche könnte auch die Eigenart der Sprache zu diesen Defiziten geführt haben.

Verschiedene Sprachen scheinen in unterschiedlichem Maße rythmisches Empfinden, mit Betonung auf ungeraden Mustern, zu unterstützen.

Wie schwierig die Abgrenzung der Begriffe und der rythmischen Phänomene sind, illustriert der Wiki-Beitrag hier…  (WikiProjekt_Jazz/Rhythmus)

Die folgenden Darstellungen erheben keinen wissenschaftlichen Anspruch. So sind die beispielhaft gezeigten Video-Clips keinesfalls alle „ausgezählt“. Manchmal erfolgt die Zuordnung (ungerade oder nicht) anhand des „Bauchgefühls“, das im positiven Fall der Detektion des inneren „Achterbahngefühls“ eines Foristen entspricht, der dies für eine bestimmte Brahms-Komposition berichtet hat (an deren Nachvollzug ich noch arbeite).

Die Auswahl der Clips basiert entsprechend auf subjektivem Geschmack, der sich allerdings auf jahrzehntelange persönliche Vorliebe für afrikanische und andere ursprüngliche Quellen polyrythmischer Musik abstützt. Ausgangspunkt war eine Hörfunkgsendung über afrikanische Volksmusik des SFB-Berlin, ca. 1970. Die Aufnahme ist für mich nicht mehr verfügbar, aber einige afrikanische Rythmusmuster (Module) wurden gelernt und können noch heute reproduziert werden.

Die vor einigen Jahren moderne Samba-Bewegung haben wir nur am Rande verfolgt.
Viele Aspekte der polyrythmischen Musik werden vermutlich von der Sambamusik fokussiert.

Der Bogen der hier gezogen wird, ist ziemlich weit, und manchmal sicher gewagt oder übertrieben.

Kommentare sind daher ausdrücklich erwünscht!

Urheberrechte
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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Doch die Mehrheit der Club- und Freizeitspieler nutzen nicht das gewaltige Potential einer ehrlichen Analyse ihres Matches – und es könnte sie soviel besser machen!  

Mit diesem Gastbeitrag schlagen wir eine weitere Schneise in das unübersichtliche Gestrüpp von Taktik, Psychologie und Mental-Game.

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