Schläger richtig besaiten – DT-Wert, Fehlerverzeihung und Limitereffekt

Eine unelastische Saite weich bespannt, gibt bei geringerer Schlaghärte ein elastisches Saitenbett. Bei härteren Schlägen wird das Saitenbett jedoch automatisch zunehmend härter. Dadurch ist es  leichter, die Balllänge zu kontrollieren, weil zu stark geschlagene Bälle in der Tendenz weniger stark beschleunigt werden und nicht ins Aus gehen. Dieser fehlerverzeihende Effekt, sowohl für Anfänger als auch Turnierspieler interessant, wird in der Tennisliteratur bisher nicht erwähnt. Siehe hierzu auch unseren Beitrag über die Erfahrungen eines internationalen Turnierbespanners.

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Soll ich meinen Schläger schwerer machen?

Die Bälle schneller und länger zu machen, ohne sich ansonsten umzustellen, was will man mehr? Schlägertuning wäre ein Weg. Das Tunen mit Gewichten im Schlägerkopf wird oft empfohlen und von Vielen praktiziert, um den „Hammereffekt“ des Schlägers auszubauen. Dazu gibt es auch in der angelsächsichen Literatur zahlreiche Abhandlungen und Berechnungen, meist von Physikern.
Und Berichte über Zusatzgewichte am Schläger berühmter Spieler, z.B. Federers Schlägertick, scheinen das zu untermauern.

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Der Tennisarm

Trotz ständig weiterentwickelten Schläger- und Saitenmaterials ist der Tennisarm nicht ausgestorben. Da es sich hierbei um einen gesundheitlichen Überlastungsschaden handelt, ist als Erster der Arzt gefragt.
Insoweit, als man durch geeignete Schlagtechnik und das optimale Tennisequipment präventiv oder heilungsbeschleunigend aktiv werden kann, können Erfahrungen von anderen Spielern und ein Grundverständnis der biomechanischen Zusammenhänge eine große Hilfe sein.

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Besser Sehen beim Tennis – Sportbrillen

Im Zusammenhang mit den Vorarbeiten für unseren Beitrag Schnelligkeit im Tennis sind wir auch auf die Reaktionsschnelligkeit im visuellen Bereich und auf das Thema Sportbrillen gestoßen. Im Rahmen eines Artikeltauschs haben wir deshalb den folgenden Gastbeitrag besorgt.  Als Kontaktlinsenträger mit hoher Dioptrienzahl und gewisser Blendempfindlichkeit trage ich selbst seit einigen Jahren eine Sportbrille und bin davon überzeugt, dass bei Wahl eines geeigneten Modells die meisten Spieler davon Nutzen tragen könnten. 

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Racquetpflege

Im Beitrag „Mit Videos von den Großen lernen“ haben wir bereits die wichtige Vorbildfunktion dieser Sportler für unser eigenes Tennis thematisiert. Der Umgang mit dem Schläger, auch zwischen den Ballwechseln, will geübt sein. So sind wir immer wieder erschüttert, wie leichtsinnig im Freizeitbereich bei der Entsorgung des Schlägermaterials vorgegangen wird. Hier zeigen wir einen Filmclip, wie man bei dieser Aufgabe wirklich Entspannung und Befriedigung findet, ohne die Aspekte des Arbeitschutzes zu vernachlässigen. Der zur Qualitätssicherung eingesetzte professionelle Splitterschutz muss als vorbildlich bezeichnet werden.

 

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Tennisschuhe in der Diskussion

Die Evolution hat uns nicht für Sportschuhe optimiert, sondern für das Barfußlaufen auf oft unebenen Böden mit unterschiedlichsten Rutsch- und Dämpfungseigenschaften, nachdem wir endlich von den Bäumen in die Savanne abstiegen.

Richtiges Schuhwerk ist für das Tennisspiel auf normalem Court –  ausgenommen Beach-Tennis – Grundvoraussetzung für die Effektivität des Spielers und seine Gesundheit. Aber der Konflikt zwischen Biologie und Schuhwerk macht uns noch heute zu schaffen und ist ein spannendes Thema.

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Besaitungsfragen

 Ein erheblicher Anteil der Schlagenergie geht durch die Kompression (und Erwärmung) des Balles für die Ballbeschleunigung verloren.
Die Saite hingegen absorbiert nur maximal 5 % der Schlagenergie.
Je härter das Saitenbett ist, umso stärker verformt und erwärmt sich der Ball. Durch eine elastische Saite kann man somit eine höhere Ballbeschleunigung erzielen.
Modern sind heute Saiten, die besonders viel Schnitt übertragen, um die höhere Schlagenergieausbeute der weicheren Bespannung besser zu kontrollieren.

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Wie wirken sich verschiedene Ballsorten aus?

Auf dem Sektor Tennisbälle hat sich in den letzten Jahren viel getan. Früher waren die Bälle weiß. Sie wurden in Kartons angeliefert und wenn sie eine Weile im Geschäft liegen blieben, waren sie recht schlaff. Das langsamere Spiel der frühen Jahre dürfte, neben der Umstellung der Schlagstile, in erster Linie auf die Entwicklung der Balltechnologie zurückgehen, denn hier wurde erheblich Schlagenergie „verbraten“. Die damaligen Holzschläger, die dafür oft angeführt werden, sind viel weniger Schuld. Denn nur ein wesentlich geringerer Energieverlust resultiert aus dem Schlägermaterial!

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Zur Kybernetik des Tennisschlägers

Die Mehrzahl der hier vorgestellten technisch orientierten Beiträge befasst sich mit den physikalischen Zusammenhängen des Ballschlags.
Die biomechanisch weitergehenden Betrachtungen beziehen die muskuläre Arbeit einschließlich der neuronalen Steuerung ein (Wiemann). 
Hier werden nun kybernetische Aspekte einer optimalen Handhabung des Tennisschlägers gezeigt und am Ende des Berichts einige Kuriositäten.

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Das Kennfeld des Tennisschlägers

Es gibt wohl grundsätzlich zwei verschiedene Spielertypen, was Ihr „Arbeitsgerät“ betrifft:

Die Einen, die Ihren Schläger schon 20 Jahre spielen, mit einer Bespannung, mindestens schon fünf Jahre auf dem Buckel.

Die Anderen, die stets nach dem neuesten Modell Ausschau halten, mal kopflastige, mal grifflastige, dann wieder Großkopf- oder Midsizeschläger, mit modernsten Materialien, intelligenten Fasern oder gar mit eingebautem Chip.

Vermutlich hat dies alles mit dem Kennfeld des Schlägers zu tun. Wie kann man diese Effekte zur Verbesserung seiner Spielstärke nutzen?

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Bespannungshärte nach Spielertyp

In Racket- und Bespannerforen wird noch zu wenig zum Zusammenhang zwischen Spielklasse und geeignetem Material gesagt.

Ich behaupte nun, dass es zwei verschiedene Optima gibt, je nachdem, für welchen Leistungsbereich man Schläger und Saite optimieren will.

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System Ball / Saitenbett

Der hohe Energieverlust durch die Verformung des Balles beim Schlag verringert die Ballbeschleunigung in erheblichem Maße. Entsprechend den Tennisregeln muss der Ball so beschaffen sein, dass 45% der Energie im/vom Ball plastisch, d.h. in Wärme, umgewandelt werden.

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Power Horse World Team Cup in Düsseldorf

Internationales Spitzentennis in unserer Region, möge es uns noch lange erhalten sein! Auch 2012 konnte der Rochus Club am Fuße des Grafenberger Waldes in Düsseldorf wieder den World Team Cup ausrichten, siehe hier...

 

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