Vom Mythos des eingewickelten Stoppballes

Wie wirkungsvoll ein drop-shot von der Grundlinie aus eingesetzt werden kann, zeigte Martina Sanchez bei Ihrem Sieg in Rom. Auch in Roland Garros wurde sehr effektiv der Stoppball eingesetzt. Auf Rasen hat der Stoppball besondere Vorteile, weil der Ball vom Rasen nicht so hoch abspringt. Der Stoppball ist also wieder im Kommen. Im Freizeittennis und bei den Senioren erst recht, gilt das schon immer. Aber wird der Stoppball heute noch eingewickelt?

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Wie kann man den Ballwurf verbessern?

Ein immer wieder leidiges Thema beim Aufschlag ist der richtige Ballwurf. Wir haben in unserem alten Portal vor einigen Jahren auf die Untersuchungen von John Yandell verwiesen, der beobachtete, dass der Ball nicht exakt senkrecht geworfen wird. Das orientierte sich an slow-motion-Aufnahmen von Pete Sampras.
Andererseits werden die verschiedensten Techniken empfohlen, den Ball beim Hochwurf „richtig“ in der Hand zu halten, nämlich so, dass der Ball ohne Einfluss von unerwünschten „Querkräften“  senkrecht nach oben geworfen wird.
Wir legen hier drei Lösungen vor, den Hochwurf relativ unabhängig von der Timingfrage des richtigen Haltens und Loslassens des Balles überaus einfach zu optimieren. Interessant ist die Umstellung bei Djokovic, auf die wir weiter unten hinweisen.

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Die vier Elemente der Vorhandpeitsche

Die moderne (Topspin-) Vorhand wird nicht geführt und nicht geschwungen, sondern peitscht den Schlägerkopf mit einer Durchschnittskraft von 70 Kilopond auf eine Geschwindigkeit von 80 Km/h. Dabei wird der gesamte Armtrakt stark verwrungen.  Man spricht von der Vorhandpeitsche.

Was ist mit der Peitsche gemeint? Peitsche heißt, dass die Bewegung einer großen Masse durch elastische Koppelung in mehreren Stufen auf eine kleinere Masse übertragen wird und dabei – wegen der Impuls- und Energieerhaltungssätze – eine gewaltige Geschwindigkeitszunahme erfolgt. Eine Peitsche hat meist viele Elemente, so dass der Geschwindigkeitszuwachs sukzessive zunimmt und bei einer Zirkuspeitsche die Spitze auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt – der berühmte Peitschenknall.

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Wiper-Slice Rückhand

Der Rückhand Slice orientiert sich in der Tennisliteratur bisher im Großen und Ganzen an der „klassischen“ Bewegungsausführung von Federer und Haas. Schaut man sich aber in seinem Club mal genauer um, entdeckt man, dass dieser wichtige Schlag durchaus unterschiedlich ausgeführt werden kann. Umso erstaunlicher ist es, dass nun auch jüngere Spitzenspieler das machen, was viele Clubspieler schon vorher für sich entdeckten, ich nenne es die Wiper-Slice Rückhand.

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Schnelligkeit im Tennis

Dass Tennis auch mit Schnelligkeit etwas zu tun hat, leuchtet unmittelbar ein. Aber es gibt völlig unterschiedliche Arten von Schnelligkeit und der Anteil der unter Zeitdruck gespielten Schläge – unter 20% – wird meist erheblich überschätzt.

Der lauffaulen Clubkameraden immer wieder gerne reingereichte höhnische Anfeuerungsruf „Tennis ist ein Laufsport!“ trifft den Sachverhalt nur äußerst ungenügend. Über 80% der Schläge werden aus dem Stand gespielt, was die Bedeutung des anderen Aspekts der Schnelligkeit hervorhebt: die Zuschlagschnelligkeit bzw. die Schlaghärte.

Glücklicherweise sind zur Schnelligkeit interessante sportwissenschaftliche Studien im Netz verfügbar, die wir für das Tennis nutzen wollen. Dies ist ein recht umfassender Beitrag, der nach und nach durch kleinere Auszüge für den Freizeitspieler ergänzt wird.

Rückblickend werden die meisten von uns feststellen, welche gravierenden Trainingsfehler uns beim Technik- und Schnelligkeitserwerb unterlaufen sind. Wie groß der Informationsbedarf ist und wie Trainer auch gelegentlich versuchen, „dicht zu halten“,  zeigt die fundierte Anfrage einer 15-jährigen Leichtathletin in dem Sportlerforum, in dem ich mit inzwischen weit über 500 Antworten aktiv und unterwegs bin, hier… .

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Management von Verein und Tennisschule

Für den Sport in Deutschland werden schwierige Entwicklungen prognostiziert. Der deutliche Einbruch gerade beim Tennis wird wissenschaftlich untersucht. Die Clubs müssen also attraktiver werden, damit sie den modernen Gegebenheiten und Wertvorstellungen entsprechen. Eine Ahnung zum Image der Sportarten bekommt man auf diesem Mädchenportal.

In unserem Beitrag werden Grundlagen besprochen und wertvolle Arbeitsmaterialien von vorbildlichen Clubs und Tennisschulen gezeigt.

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Soll ich meinen Schläger schwerer machen?

Die Bälle schneller und länger zu machen, ohne sich ansonsten umzustellen, was will man mehr? Schlägertuning wäre ein Weg. Das Tunen mit Gewichten im Schlägerkopf wird oft empfohlen und von Vielen praktiziert, um den „Hammereffekt“ des Schlägers auszubauen. Dazu gibt es auch in der angelsächsichen Literatur zahlreiche Abhandlungen und Berechnungen, meist von Physikern.
Und Berichte über Zusatzgewichte am Schläger berühmter Spieler, z.B. Federers Schlägertick, scheinen das zu untermauern.

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Der Tennisarm

Trotz ständig weiterentwickelten Schläger- und Saitenmaterials ist der Tennisarm nicht ausgestorben. Da es sich hierbei um einen gesundheitlichen Überlastungsschaden handelt, ist als Erster der Arzt gefragt.
Insoweit, als man durch geeignete Schlagtechnik und das optimale Tennisequipment präventiv oder heilungsbeschleunigend aktiv werden kann, können Erfahrungen von anderen Spielern und ein Grundverständnis der biomechanischen Zusammenhänge eine große Hilfe sein.

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Zeigen die Jungstars neue Strokes?

 

Bei der Analyse neuer Schlagstile orientieren wir uns natürlich am Spitzennachwuchs (best practice). 
Ein US Tennisportal führt eine Liste der erfolgversprechendsten  „Rising Stars“.
Bei Vorhand, beidhändiger Rückhand und beim Service sieht man Ungewohntes. Neue Trends?

Beachte die neuen Kommentare am Schluss des Beitrags!

 

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Langsamen Ball schnell machen

Die Ballwand zeigt es uns, ein schneller Ball kommt schnell wieder zurück. Wieweit lässt sich diese Ballwanderfahrung auch auf unseren Schläger übertragen und was muss ich tun, um einen langsamen Ball schnell zu machen?

 

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Wie lernt mein Kind am besten?

Eltern wollen für ihr Kind nur das Beste. Aber wie erkennt man, welcher Trainer oder welche Tennisschule für das Kind geeignet ist?

Ein wenig hängt es davon ab, was man sich für das Kind vorgenommen hat. Soll es sich einfach nur bewegen, Kämpfen lernen oder stilistisch einwandfreies Tennis spielen?

Zu Beginn  zeigen wir gleich die bezaubernden Übungsanregung für die Kleinen und Ganzkleinen, die auch von Eltern organisiert werden können.

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Die Opposite-Arm-Action

Von der deutschen Tenniscommunity regelrecht verschlafen, aber wichtig für die gepeitschte Killervorhand, ist die sogenannte Opposite-Arm-Action.
Diese bezeichnet die Ausgleichsarbeit des dem Schlagarm entgegen gesetzten Armes. Sie entlastet die Kraftkette Fuß, Knie, Hüfte, Rücken und bringt neben mehr Power auch zusätzliche Stabilität. Dieses Bewegungselement kommt daher Tennisspielern aller Altersgruppen und Spielstärken zugute, weil sie auch den Rücken entlasten kann. Rückenbeschwerden plagen nicht nur Senioren, sondern zählen zu den häufigsten Malessen auch der Profispieler, siehe hier.
Ein aktueller persönlicher Erfahrungsbericht mit neuen Gedanken zur Schlagschnelligkeit findet sich am Schluss des Beitrags.

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Elastizitäten bei Mensch, Tier und Robotik*

In  unserem Beitrag „Langsamen Ball schnell machen“ heißt es „Die elastische Vorspannung der beteiligten Muskeln, Sehnen Knorpel und Bänder wird bei langsamer Schlagausführung nicht erzeugt „.  Kurz, man darf nicht zu früh ausholen. Dies war nämlich ein uralter Mythos (I) der Tennislehre.

Kürzlich wurde ich von einem ehemaligen Trainer meines Clubs, der vor vielen Jahren Sportwissenschaft studierte, darauf angesprochen: „Sehnen und Bänder sind nicht elastisch und haben in dieser Aufstellung nichts zu suchen.  Da sieht man wieder, was dabei herauskommt, wenn ein Laie sich mit einem solchen Thema befasst“ . Das hört man nicht so gerne. Ich musste dieser Frage also noch mal nachgehen und bin einem weiteren Mythos (II) auf die Spur gekommen.

* Titel in Anlehnung an Norbert Wiener, den Begründer der Kybernetik. Die neuronalen und neuromotorischen Aspekte im Tennis werden aber in anderen Beiträgen behandelt, u. a. Kybernetik des Tennisschlägers und Schnelligkeit im Tennis.

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Besser Sehen beim Tennis – Sportbrillen

Im Zusammenhang mit den Vorarbeiten für unseren Beitrag Schnelligkeit im Tennis sind wir auch auf die Reaktionsschnelligkeit im visuellen Bereich und auf das Thema Sportbrillen gestoßen. Im Rahmen eines Artikeltauschs haben wir deshalb den folgenden Gastbeitrag besorgt.  Als Kontaktlinsenträger mit hoher Dioptrienzahl und gewisser Blendempfindlichkeit trage ich selbst seit einigen Jahren eine Sportbrille und bin davon überzeugt, dass bei Wahl eines geeigneten Modells die meisten Spieler davon Nutzen tragen könnten. 

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Matchanalyse – das verschenkte Potential!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Doch die Mehrheit der Club- und Freizeitspieler nutzen nicht das gewaltige Potential einer ehrlichen Analyse ihres Matches – und es könnte sie soviel besser machen!  

Mit diesem Gastbeitrag schlagen wir eine weitere Schneise in das unübersichtliche Gestrüpp von Taktik, Psychologie und Mental-Game.

Vieles davon ist nämlich leichter und effektiver umsetzbar, als manch technische Raffinesse.  Siehe dazu auch unseren Beitrag Was wirklich sind Unforced Errors?

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Ausholen zur Vorhandpeitsche

Lange haben wir gezögert, einen Beitrag zum „richtigen Ausholen“ bei der Vorhand zu erstellen. Die Ausholbewegung von Djokovic, die in ähnlicher Ausprägung inzwischen von vielen Spitzenspielern gespielt wird, gibt hier das Muster für unsere Beschreibung ab. Sie ist wegen ihrer Einfachheit und Klarheit in vieler Hinsicht als optimale Startposition für eine Vorhandpeitsche zu werten.

 

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Wider das eherne Gesetz des maximalen Ausschwungs

Paradigmenwechsel, Mythen, neue Strokes – Vieles wird auf dieser Website analysiert. Nichts scheint jedoch so unangreifbar, wie das Axiom des maximalen Ausschwungs.

Alle Trainer fordern ihn und nicht wenige Spieler haben deshalb eine „Ausschwungmimikry“ an ihren Schlag „angehängt“, um den Trainer zufrieden zu stellen.

Wir haben lange gezögert, uns an dieses brenzlige Thema heranzuwagen und  starten gleich mit einem bemerkenswerten Clip.

Bild siehe YouTube-Clip eines Trainers (anklicken). Siehe auch unseren Beitrag Die moderne Vorhand.  Aber nicht nur junge Trainer zeigen uns den kurzen Ausschwung, sondern auch hoffnungsvolle Talente der Weltspitze:Zeigen die Jungstars neue Strokes?“,  dort der 19-jährige Jack Sock.

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Soll man im Match immer lächeln?

Es war eine Freude, Sabine Lisicki bei der Übertragung ihres Matches gegen Maria Sharapova in Melbourne zuzuschauen. Ihre Schlagtechnik deckt sich hundertprozentig mit dem, was wir hier seit Jahren als State of the Art proklamieren. Was nicht verwundert, wenn man weiß, dass ihr Vater Richard zu einem Thema der Bewegungswissenschaften promoviert hat, „Trainingsmethoden für die Entwicklung der Schlaggeschwindigkeit unter Beibehaltung der Schlagpräzision“ (Quelle). Wir wollen hier aber die psychologische Seite näher beleuchten und mit Boris Becker einem weitverbreitetem Mythos in der Sportpsychologie aufräumen. Dies nützt jedem Tennisspieler, seine Matchperformance zu verbessern.

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Funktioniert Tennis auch ohne Stöhnen?

 
Atemtechnik mit Geräusch ist ein stark emotional besetztes Thema. Konsens besteht, dass mit dem Schlag ausgeatmet werden sollte. Trainingshinweise oder Hilfen finden wir dazu in der Tennisliteratur leider nicht . Das überlässt man lieber anderen Sportdisziplinen.
Ein Kommentar eines unserer Leser bringt völlig neue Aspekte in diese Diskussion.

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