Die moderne Vorhand

Die Vorhand ist der zuerst gelernte Schlag im Tennis. Viele meinen, man könne sie ohne Trainer lernen, weil man irgendwann den Ball schon treffen wird. Im Prinzip richtig, doch in der Regel entstehen dabei keine optimalen Schläge.

Wer sich die moderne Vorhand aneignen will, sollte sich anschauen, wie dieser Schlag aussieht, wie er funktioniert und wie man ihn sich zu eigen macht.

 

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Tennisschuhe in der Diskussion

Die Evolution hat uns nicht für Sportschuhe optimiert, sondern für das Barfußlaufen auf oft unebenen Böden mit unterschiedlichsten Rutsch- und Dämpfungseigenschaften, nachdem wir endlich von den Bäumen in die Savanne abstiegen.

Richtiges Schuhwerk ist für das Tennisspiel auf normalem Court –  ausgenommen Beach-Tennis – Grundvoraussetzung für die Effektivität des Spielers und seine Gesundheit. Aber der Konflikt zwischen Biologie und Schuhwerk macht uns noch heute zu schaffen und ist ein spannendes Thema.

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Paradigmenwechsel in den Bewegungsmustern

Vor 20 Jahren kamen scheinbar völlig neue Bewegungsformen ans Tageslicht. Zuerst bei den US-Rappern; gemeint sind die eigentümlichen Drehbewegungen der Unterarme – dies nun auch im Tennis?  Dieses Ein- und Ausdrehen der Arme, als Pronation und Supination bezeichnet, dürften ihren Ursprung in asiatischen Kampftechniken haben, die immer stärker funktionale Äquivalente und Überschneidungen zur Tanzkultur aufweisen.
Aber ganz generell haben sich Drehbewegungen in der Tennistechnik rapide durchgesetzt. Weg vom linear angelegten Drive, hin zu gepeitschten Schlägen aus der Rotation.

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Besaitungsfragen

 Ein erheblicher Anteil der Schlagenergie geht durch die Kompression (und Erwärmung) des Balles für die Ballbeschleunigung verloren.
Die Saite hingegen absorbiert nur maximal 5 % der Schlagenergie.
Je härter das Saitenbett ist, umso stärker verformt und erwärmt sich der Ball. Durch eine elastische Saite kann man somit eine höhere Ballbeschleunigung erzielen.
Modern sind heute Saiten, die besonders viel Schnitt übertragen, um die höhere Schlagenergieausbeute der weicheren Bespannung besser zu kontrollieren.

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Ist der moderne Aufschlag für den Freizeitspieler zu schwer?

Einfache Tipps und Tricks sind hier gefragt.
Denn der moderne Aufschlag ist eine recht komplizierte Angelegenheit.
Erwachsene beneiden oft die Kinder, die mitunter recht schnell und mühelos alle wichtigen Komponenten des Bewegungszusammenhangs übernehmen  – durch einfaches Nachahmen. Glücklicher dran sind auch diejenigen Erwachsenen, die von Anfang an alles richtig gelernt haben.
Aber auch diese Spieler finden hier Hinweise, wie ihr klassischer Aufschlag noch verbessert werden kann. Schließlich stellen selbst Spitzenspieler ihren Aufschlag noch um.

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Zur Kybernetik des Tennisschlägers

Die Mehrzahl der hier vorgestellten technisch orientierten Beiträge befasst sich mit den physikalischen Zusammenhängen des Ballschlags.
Die biomechanisch weitergehenden Betrachtungen beziehen die muskuläre Arbeit einschließlich der neuronalen Steuerung ein (Wiemann). 
Hier werden nun kybernetische Aspekte einer optimalen Handhabung des Tennisschlägers gezeigt und am Ende des Berichts einige Kuriositäten.

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Das Kennfeld des Tennisschlägers

Es gibt wohl grundsätzlich zwei verschiedene Spielertypen, was Ihr „Arbeitsgerät“ betrifft:

Die Einen, die Ihren Schläger schon 20 Jahre spielen, mit einer Bespannung, mindestens schon fünf Jahre auf dem Buckel.

Die Anderen, die stets nach dem neuesten Modell Ausschau halten, mal kopflastige, mal grifflastige, dann wieder Großkopf- oder Midsizeschläger, mit modernsten Materialien, intelligenten Fasern oder gar mit eingebautem Chip.

Vermutlich hat dies alles mit dem Kennfeld des Schlägers zu tun. Wie kann man diese Effekte zur Verbesserung seiner Spielstärke nutzen?

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Die Bedeutung von Vorbildern und Idolen für das motorische Lernen

Gerade der junge Spieler lernt Tennis am leichtesten, wenn er die Bewegung als Ganze von einem guten Vorbild nachahmen kann. Vorbilder und Idole können Hilfe und Motor für das Lernen komplexer Bewegungsmuster sein.

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Bespannungshärte nach Spielertyp

In Racket- und Bespannerforen wird noch zu wenig zum Zusammenhang zwischen Spielklasse und geeignetem Material gesagt.

Ich behaupte nun, dass es zwei verschiedene Optima gibt, je nachdem, für welchen Leistungsbereich man Schläger und Saite optimieren will.

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Spitzenspieler und Freizeitspieler, zwei Welten?

Jedem erfahrenen Tennisspieler ist es bewusst, dass Vieles, was im Spitzentennis gilt, auf das Freizeittennis kaum zu übertragen ist. Das gilt gemeinhin für alle Sportarten, selbst, wenn es um reine Athletik geht. Der normale Sportler wird nur mit Mühe einem Marathonläufer der Spitzenklasse, zwischendrin gestartet, über 100 Meter folgen können.
Wie groß sind dann erst die Unterschiede in so komplexen Disziplinen, wie dem Tennis?

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Das Prinzip der maximalen Anfangskraft

Das Prinzip der maximalen Anfangskraft gilt grundsätzlich nur für explosiv-ballistische Aktionen. Es leitet sich von der Beobachtung ab, dass dem Muskel für eine Beschleunigungsarbeit aufgrund der Architektur der Gelenksysteme nur eine begrenzte Zeit bleibt, beschleunigend auf ein Körperteil oder den Körper einzuwirken.

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Doppeltaktik

Das Doppelspiel unterscheidet sich, wie allgemein bekannt, vom Einzel in vielen Aspekten. Ein Doppel stellt nicht die gleichen hohen Anforderungen an die Kondition, weshalb auch ältere Spitzenspieler in der Weltrangliste ganz oben mitspielen. Es gehört aber ein besonders Talent, die komplizierteren Strukturen, die sich beim Doppel ergeben können zu verstehen und zu antizipieren. Deshalb sind nicht immer die besten Einzelspieler auch die besten Doppelspieler.

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Power Horse World Team Cup in Düsseldorf

Internationales Spitzentennis in unserer Region, möge es uns noch lange erhalten sein! Auch 2012 konnte der Rochus Club am Fuße des Grafenberger Waldes in Düsseldorf wieder den World Team Cup ausrichten, siehe hier...

 

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