Wettkampflernen + Taktik

Auf die Frage, wie Tennis erlernt werden soll,  findet das Wettkampflernen ganz neue Antworten.

Denn bei der herkömmlichen alten Methode des Technikerwerb, sich auf den Bewegungsablauf zu konzentrieren, unabhängig von Sinn und Zielsetzung im Wettkampfzusammenhang, lernt man nach Auffassung des Sportwissenschaftlers Jan Hasper eher Kunststückchen. Effektiver sei es, aus dem Wettkampf heraus situativ Aufgaben zu erkennen und für sich zu definieren, auf die hin man seine Techniken einzusetzen und weiter zu entwickeln gedenkt.

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Übungsbeispiele zum Wettkampflernen

Auch wenn dieses Portal sich sehr intensiv mit Schlagstilen, Vorbildern, Videotraining und Biomechanik auseinandersetzt, soll auch die praktische Seite des Trainings nicht zu kurz kommen. All das theoretische Wissen nützt dem Spieler nichts,  wenn er sich in der Wettkampfsituation zu oft falsche Aufgaben stellt oder geübte Schläge nicht einsetzen kann.

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Veranlagung, Wahrscheinlichkeit und Spielanlage

Warum gibt es typische Grundlinienspieler und  typische  Angriffspieler?
Die Risikowahrnehmung und -Bereitschaft von Grundlinienspielern, Netzakrobaten und Stoppballspezialisten unterscheidet sich ganz enorm.

 Eine ordentliche Kompetenz am Netz ist aber wichtig und kann zwei bis drei Spielklassen ausmachen. Deshalb sollte auch der Grundlinienspieler sich mit dem riskanteren Spiel am Netz vertraut machen.

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Wie gesund ist Tennis in der Freizeit?

Tennis macht nicht nur Spaß, sondern die gesundheitlichen positiven Auswirkungen für Erwachsene und erst Recht Kinder sind unbestritten. Ein fortgeschrittener Spieler bewegt sich auf dem Platz während einer Stunde Match 3,5 Km. Selbst der lockere Freizeitspieler läuft insgesamt etwa 3,3 Km.

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Selbstorganisation und spielerisches Lernen

Ja, es gibt den Fortschritt bei den Schlagstilen und in der Trainingslehre; und es gibt auch eine Tenniskultur, die dieses Wissen für uns verfügbar macht. Will man an diesen Neuerungen teilhaben, darf man sich nicht auf die Selbstorganisation seines Organismus verlassen. Dies gilt für das Neulernen – und für das Umlernen erst recht.

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Splitstep an der Grundlinie und im Feld

Vorgaben zur Beinarbeit sind für den Tennisspieler ein wahrer Gräuel. Schließlich bewegt man sich auf seinen Füßen vielfältig, natürwüchsig und damit weitgehend unbewusst. Manche Tennisbücher erstaunen und verwirren Anfänger wie Fortgeschrittene mit komplizierten Schrittmustern, die man leicht mit den Unterlagen einer Tanzschule verwechselt; Paso Doble oder Mambo sind Nichts dagegen.
Wir geben hier aber keine Anleitung zum Verknoten der Beine, sondern eine verständliche und höchst wirksame Hilfe, um Schnelligkeit und Platzabdeckung des Tennisspielers dramatisch zu verbessern. Insbesondere beim Aufschlagreturn ist der Splitstep eine große Hilfe, die Zahl der Unforced Errors – auch bei leichten Aufschlägen – erheblich zu reduzieren. Das Einüben geht sehr schnell, schon nach weniger als zwei Wochen ist der Gewinn größer als eine eventuelle Anfangsirritation. Der Winter ist genau die richtige Zeit, den Splitstep zu üben.
(Kürzliche Überarbeitung des Beitrags aus Anlass eines Gesprächs mit Mannschaftskameraden).

 

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Service 263 Km/h – mit dem Rücken zum Netz

In unserem Beitrag „Wie komme ich zum Spitzenaufschlag?“ haben wir Wege aufgezeichnet, die zum Bewegungsbild der Spitzenaufschläger führen. Seit der Australier Sam (Samuel) Groth mit einem neuen Aufschlagrekord durch die Medien ging, sind einige Ergänzungen fällig.

Dabei fügt sich das Aufschlagbild des Australiers sehr gut in unsere bisherigen Betrachtungen zur biomechanischen Optimierung des Aufschlags (Range usw). Außerdem hatten wir in unseren Selbstversuchen einige Aspekte entdeckt, für die Sam Groth nun eine Bestätigung bringt.

Die älteren Tennisspieler werden sich noch an den damals als höchst eigenartig empfundenen Aufschlag John Mc Enroe´s erinnern. Uns ist er damals als proprietäre Marotte eines exzentrischen Spielers bekannt geworden, geeignet für besonders viel Schnitt und vor allem schwer lesbar, weil verdeckt ausgeführt.

Dass ein Tennisspieler mit Irokesenfrisur mit sehr ähnlichem Bewegungsbild nun Spitzenaufschläge heraushaut, ist vielleicht kein Zufall: die Suche, Wege am Rande des Mainstreams zu finden, die man einem solchen Spielertypen vielleicht unterstellen kann, hat offenbar Erfolg gehabt.

Diese Einstellung passt recht gut zu unserer Website, die ebenfalls gerne „Wahrheiten“ der Tennislehre auf den Prüfstand stellt und versucht, Mythen der Tennislehre zu identifizieren.

Nachdem nun bessere YouTubes von Sam Groth verfügbar sind, lohnt sich eine genauere Analyse des Superservice Groth`. Und natürlich haben wir wieder versucht, die Eignung dieses Bewegungsmusters für den Freizeitspieler zu testen.

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Aufschlagtraining zu Hause?

Dirty Diaper, „Schmutzige, stinkende Windeln“ ein schönes Bild zur Verbesserung des Aufschlags.
Die Frühjahrssaison naht. Noch ist Zeit, an technischen Verbesserungen zu arbeiten, die im letzten Sommer zurückgestellt wurden, um sich nicht die Matchperformance zu verderben.

Allerdings haben die meisten Spieler nur ein oder zwei Hallen-Doppelstunden pro Woche abonniert. Wird`s also wieder nichts mit technischen Verbesserungen?

Das muss nicht sein: Vieles kann man zu Hause trainieren, zum Beispiel den Aufschlag.

Mit dieser Dokumentation zum systematischen Einsatz von Trockentraining im Tennis betreten wir absolutes Neuland.

Wir zeigen, dass man auch oder besonders das Trockentraining mit Videos kontrollieren muss.

Die damit erreichten Erfolge sind drastisch, siehe auch den Abschnitt Resümee/Ausblick.

Zur Zeit haben wieder diese Tennis – Internetlehrgänge  Konjunktur, die uns wichtige Verbesserungen der Tennistechnik empfehlen.
Selbstverständlich verfolgen wir regelmäßig die Tipps der Profitrainer.

Dabei stellt sich heraus, dass wir durch unsere grundsätzliche, an Biomechanik und Sportwissenschaft orientierte Betrachtungsweise frühzeitig immer „richtig“ lagen.

Deshalb stellen diese Trainertipps für uns selten wirkliche Innovationen dar.

Aber manchmal hat schon ein origineller Begriff eine suggestive und damit  positive didaktische Wirkung. Vielleicht hilft dem Einen oder Anderen die Vorstellung einer in der Hand hochgehaltenen „Schmutzigen Windel“ weiter,  um die pronationsorientierte erste Ausschwungsphase beim Service zu verdeutlichen, wie sie Jeff Salzenstein ins Gespräch bringt.

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Aufschlaganalyse Jungen

Die Videoanalyse im Tennistraining wird immer wieder gefordert und ist im Spitzenbereich längst Usus.

Im Talentaufbau jedoch und besonders im Freizeitbereich ist eine Videoanalyse recht aufwändig. Hardware, Software und nicht zuletzt die erforderliche qualifizierte Manpower setzen dem breiten Einsatz der Videoanalyse enge Grenzen, so dass sie sehr selten praktiziert wird. Hier werden exemplarisch vier Aufschläge von Kindern durch ein Analysesystem beurteilt und zur Diskussion gestellt.

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Schläger richtig besaiten – DT-Wert, Fehlerverzeihung und Limitereffekt

Eine unelastische Saite weich bespannt, gibt bei geringerer Schlaghärte ein elastisches Saitenbett. Bei härteren Schlägen wird das Saitenbett jedoch automatisch zunehmend härter. Dadurch ist es  leichter, die Balllänge zu kontrollieren, weil zu stark geschlagene Bälle in der Tendenz weniger stark beschleunigt werden und nicht ins Aus gehen. Dieser fehlerverzeihende Effekt, sowohl für Anfänger als auch Turnierspieler interessant, wird in der Tennisliteratur bisher nicht erwähnt. Siehe hierzu auch unseren Beitrag über die Erfahrungen eines internationalen Turnierbespanners.

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Mineralwasser bei den Medenspielen evtl. problematisch

Mineralwasser fehlt das Salz. Kürzlich fand ich diesen Artikel im Ärzteblatt, der für Medenspieler, die sich in der Regel mit Mineralwasser versorgen, interessant ist.
Ich selbst habe (bei mir) festgestellt, dass eine temporäre Unterzuckerung (vor dem Spiel süß gegessen oder getrunken) sich mit einem halben Brühwürfel, einigen Scheiben Salami oder einfach Salztabletten evtl. mindern lässt. Die sonst immer empfohlene Gabe von Traubenzucker ist m.E. problematisch, da sie zu erneut starken Schwankungen des Insulinspiegels bzw. Blutzuckerspiegels führen kann. 
Achtung ich bin kein Mediziner, daher ist dies eine Laienempfehlung ohne Gewähr. Bei Problemen einen Arzt konsultieren.

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Mit Videos von den Großen lernen

In vielen Spielern keimt der Wunsch, einen Schlag mal „so  ganz richtig“ zu lernen.
Aber auch Anfänger haben ein Recht darauf, von vornherein die richtigen Schläge einzuüben, um späteres Umlernen zu vermeiden. Die Weltklassespieler messen sich mit den Besten der Welt.  Bereits von Kind an lernten sie nach jeweils geltender Trainingslehre, dem  State of the Art ihr Tennis. Wie man am besten hinter die Geheimnisse des modernen Tennis heute kommt – hier ein Einstieg.

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Vom Mythos des eingewickelten Stoppballes

Wie wirkungsvoll ein drop-shot von der Grundlinie aus eingesetzt werden kann, zeigte Martina Sanchez bei Ihrem Sieg in Rom. Auch in Roland Garros wurde sehr effektiv der Stoppball eingesetzt. Auf Rasen hat der Stoppball besondere Vorteile, weil der Ball vom Rasen nicht so hoch abspringt. Der Stoppball ist also wieder im Kommen. Im Freizeittennis und bei den Senioren erst recht, gilt das schon immer. Aber wird der Stoppball heute noch eingewickelt?

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ATP- und WTA- Ranking

Viele Tennisspieler verfolgen mit Spannung die Matches bzw. die Ergebnisse von Roland Garros, ein Grand Slam – Turnier.
Dabei hat man sich an die ATP- oder WTA-Einstufungen als Maßstab für die durchschnittliche Spielstärke der Spieler und Spielerinnen gewöhnt, ohne aber genau zu wissen, wie diese Rankings im Detail funktionieren. Unter diesem Link wird alles haarklein erklärt, so dass wir auf einen eigenen Beitrag verzichten können.

 

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Wiper-Slice Rückhand

Der Rückhand Slice orientiert sich in der Tennisliteratur bisher im Großen und Ganzen an der „klassischen“ Bewegungsausführung von Federer und Haas. Schaut man sich aber in seinem Club mal genauer um, entdeckt man, dass dieser wichtige Schlag durchaus unterschiedlich ausgeführt werden kann. Umso erstaunlicher ist es, dass nun auch jüngere Spitzenspieler das machen, was viele Clubspieler schon vorher für sich entdeckten, ich nenne es die Wiper-Slice Rückhand.

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Management von Verein und Tennisschule

Für den Sport in Deutschland werden schwierige Entwicklungen prognostiziert. Der deutliche Einbruch gerade beim Tennis wird wissenschaftlich untersucht. Die Clubs müssen also attraktiver werden, damit sie den modernen Gegebenheiten und Wertvorstellungen entsprechen. Eine Ahnung zum Image der Sportarten bekommt man auf diesem Mädchenportal.

In unserem Beitrag werden Grundlagen besprochen und wertvolle Arbeitsmaterialien von vorbildlichen Clubs und Tennisschulen gezeigt.

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Der Tennisarm

Trotz ständig weiterentwickelten Schläger- und Saitenmaterials ist der Tennisarm nicht ausgestorben. Da es sich hierbei um einen gesundheitlichen Überlastungsschaden handelt, ist als Erster der Arzt gefragt.
Insoweit, als man durch geeignete Schlagtechnik und das optimale Tennisequipment präventiv oder heilungsbeschleunigend aktiv werden kann, können Erfahrungen von anderen Spielern und ein Grundverständnis der biomechanischen Zusammenhänge eine große Hilfe sein.

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Zeigen die Jungstars neue Strokes?

 

Bei der Analyse neuer Schlagstile orientieren wir uns natürlich am Spitzennachwuchs (best practice). 
Ein US Tennisportal führt eine Liste der erfolgversprechendsten  „Rising Stars“.
Bei Vorhand, beidhändiger Rückhand und beim Service sieht man Ungewohntes. Neue Trends?

Beachte die neuen Kommentare am Schluss des Beitrags!

 

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Langsamen Ball schnell machen

Die Ballwand zeigt es uns, ein schneller Ball kommt schnell wieder zurück. Wieweit lässt sich diese Ballwanderfahrung auch auf unseren Schläger übertragen und was muss ich tun, um einen langsamen Ball schnell zu machen?

 

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Die Opposite-Arm-Action

Von der deutschen Tenniscommunity regelrecht verschlafen, aber wichtig für die gepeitschte Killervorhand, ist die sogenannte Opposite-Arm-Action.
Diese bezeichnet die Ausgleichsarbeit des dem Schlagarm entgegen gesetzten Armes. Sie entlastet die Kraftkette Fuß, Knie, Hüfte, Rücken und bringt neben mehr Power auch zusätzliche Stabilität. Dieses Bewegungselement kommt daher Tennisspielern aller Altersgruppen und Spielstärken zugute, weil sie auch den Rücken entlasten kann. Rückenbeschwerden plagen nicht nur Senioren, sondern zählen zu den häufigsten Malessen auch der Profispieler, siehe hier.
Ein aktueller persönlicher Erfahrungsbericht mit neuen Gedanken zur Schlagschnelligkeit findet sich am Schluss des Beitrags.

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