Tennisfragen

Tenniswissen | Tennisanalysen

Wie komme ich zum Spitzenaufschlag?

| 12 Kommentare

Um auch noch das Letzte aus seinem Aufschlag herauszuholen, wird man sich zunächst an den Spitzenspielern orientieren. Aber es existieren in der Tennisweltklasse sehr unterschiedliche Ausführungsformen. So dürfte es schwer fallen, sich von diesen Vorbildern genau die Komponenten herauszusuchen, die für den eigenen Service am besten passen. 

Ein grundlegendes Verständnis über die Bewegungszusammenhänge des Aufschlags ist daher nützlich. Wir machen einen detaillierten Vorschlag zum Erlernen eines stabilen Superaufschlags. Beitrag wurde leicht überarbeitet.

 

Aufschlag und Return sind die wichtigsten Schläge im Tennis, auf manchen Belägen sogar die (fast) einzigen, die überhaupt zum Tragen kommen. Dies gilt für den Freizeitspieler vielleicht nicht in gleichem Maße, aber gerade in Turnieren ist der Druck, der von einem guten Aufschlag ausgeht, oft matchentscheidend. Es lohnt sich also, sich mit diesem Schlag intensiver auseinander zu setzen.

 

Im Beitrag „Ist der moderne Aufschlag für den Freizeitspieler zu schwer?“ haben wir bereits einige Grundprobleme der Biomechanik und Erbmotorik angesprochen, die die Weltklassespieler in unterschiedlicher Weise für sich gelöst haben (zur Erbmotorik siehe auch den Artikel von Schönborn, Auszug, links, in dem allerdings die Bewegungsanlage „Fangen“ vergessen wurde, die gerade beim Aufschlag mit der Aufgabe „Schlagen“  in Konflikt steht. Außerdem muss der geschleuderte Schläger festgehalten werden. Und für die Pronation des Unterams gibt es auch keine erbmotorische Entsprechung, jedenfalls nicht, wenn man einen Steinwurf als Vorbild nimmt.

Der folgende Clip zeigt nun, wie Roddick sein Superservice aufbaut.

Roddick Service, 1,00.6-1,10.7

Obwohl Roddicks Service sich durch den früh angewinkelten Unterarm vom Service der meisten Kollegen unterscheidet, ist diese Darstellung doch geeignet, die Grundkriterien für einen Spitzenaufschlag – und das gilt im Grunde für jeden Spieler – aufzuzeigen. Es sind dies..

  • Die Range, also das maximale Weit-Weg-Gehen des Schlägerkopfes vom Treffpunkt; hierzu sind unter anderem auch die eingesetzten Hebelverhältnisse, die Neigung des Beckens und die Schulterkippe wichtig
  • Die Impulsübertragung im Sinne einer Peitsche, ausgehend von der Aufwärtsbewegung der Hüfte;
  • Das Prinzip der maximalen Anfangskraft, durch Gegenbewegungen.  Z.B. von Unterarm mit Schläger gegen die hochsteigende rechte Schulter bzw. den hochsteigenden und -kippenden Oberkörper;
  • Die maximale Ausnutzung der Pronation (aus entsprechend aufgebauter Vorspannung ) des Unterarmes, die den Schläger anschließend nach rechts außen schwingen lässt;
  • Und natürlich Timing, Timing, Timing.

Warum also beim Service in die Knie gehen?
Mit dem Armtrakt allein können höchsten 600 Watt aufgebracht werden, der Körper ist beim Aufschlag aber mit 4000 Watt mechanischer Energie beteiligt, siehe Mag. Arbeit von Anton Witz,  hier…S. 21

Einen von Roddick recht verschiedenen Weg, hohe Anfangskraft in der Schulter aufzubauen, sieht man bei Milos Raonic, der einen sehr großen Bogen mit Unterarm und Schläger ausführt. Der Schläger reicht weit bis unter das Gesäß (Range).


Auch bei Marion Bartoli wird der Schlägerkopf in der Ausholphase mit gestrecktem waagerechten Arm weit nach hinten, in Richtung Zaun, geführt (siehe auch Filmclip weiter unten).

Milos Raonic, 0,45.7-1,15.1

Marin Cilic, 0,00.0-0,22.3

Wenn man selbst an seinem Aufschlag grundlegend arbeitet, stellt man fest, dass man auch kleinste Details, die man früher für reine Ritualisierungen gehalten hat, ausprobieren sollte. Meistens haben sie nämlich wichtige Funktionen.

Sehr eindrucksvoll ist der Aufschlag von Marin Cilic. Linke Fußspitze zu Beginn extrem angehoben, das Becken kommt relativ spät nach vorne (wodurch sich dann sehr deutlich die sog. Bogenspannung des Oberkörpers aufbaut), der Schläger wird recht eng am Rücken entlanggeschert. Darauf achten: der rechte Oberarm bzw. Ellenbogen wird anfangs etwas mit dem linken Oberarm nach oben mitgeführt, legt sich dann aber wieder mehr an den Rumpf an, um den Schlägerkopf möglichst weit nach Unten zu bringen. Das spätere Anlegen des Oberarmes könnte Vorteile für den Aufbau einer Gegenbewegung bringen, erzeugt aber etwas Unruhe in der Bewegung. Ein Extrembeispiel für diese Eigenart sehen wir bei Nicole Vaidisowa. Siehe auch den ähnlichen Aufschlag von Julia Görges hier… (hier ahnt man, wie hoch Görges den Ball werfen muss) oder von Agnieszka Radwanska hier… Auffällig übrigens, dass Radwanska den Ball mit dem Wurfarm im Rechten Winkel zur Grundlinie hochwirft.

Nicole Vaidisova, 0,00.0-0.00.8

Hier noch eine Variante von Thomas Berdych. Die Fußspitze wird angehoben, das Becken wird aber nicht weit nach vorne geschoben, die Aufwärtsbewegung des Rumpfes hat eher Fahrstuhlcharakter (weshalb wohl auch die Füße bei der Aufwärtsbewegung eng beieinander stehen), die Ausholschleife des Schlägers ist sehr groß, d.h., der Schlägerkopf wird anfangs recht gerade nach hinten gerichtet, so dass er trotz tiefen Ellenbogens von weit von hinten in den Rücken hineinscheren kann. Ausgeprägte Oberarmpronation in der Letzten Phase vor dem Ballschlag.
Übrigens zieht er auf manchen Clips den linken Fuß in der Ballwurfphase heran, auf einigen Clips, auch hier, macht er es nicht, sondern steht schon zu Beginn sehr eng.

Thomas Berdych, 0,00.0-0,17.0

Pronation
Zum Thema Pronation gibt es inzwischen sehr viele Informationen im Netz (siehe auch unseren gesonderten Beitrag zur  Pronation.) Einen Aspekt muss man dabei hervorheben, der meist nicht genannt wird, es ist die richtige Griffhaltung. Nein, nicht die Frage des Kontinentalgriffes, sondern die axiale Ausrichtung im Verhältnis Schlägerlängsachse und Unterarmlängsachse

Wenn die Pronation in eine (Unterstützung der) Schlagbewegung gehen soll, ist der Schläger so zu halten, dass Unterarmachse und Schlägerlängstachse einen rechten Winkel bilden!  Und zwar in dem Moment, in dem die Pronation maximal eingesetzt wird. Das gleiche Phänomen haben wir übrigens auch bei der Vorhand. Bei der Vorhand kann man diesen Winkel relativ gut einstellen und kontrollieren, beim Aufschlag ist das schon schwieriger, weil man mit dem Schläger vor dem Pronationseinsatz etliche andere Bewegungsteilaufgaben zu erfüllen hat.  Bilden Schläger und Unterarm eine Längsachse – dies gilt in der Tendenz auch für alle anderen Winkel zwischen 180 und 90 Grad – bewirkt die Pronation lediglich eine Verstellung der Schlägerfläche, d.h. der Ball wird woanders hingelenkt statt stärker beschleunigt.

Bei eigenen Versuchen habe ich festgestellt, dass es sehr schwer ist, einerseits die Pronation maximal vorzubereiten (nämlich durch maximale Supination, indem der Schlägerkopf seitlich hinter dem Rücken weit nach außen gebracht wird) und trotzdem den Schläger flach und tief hinter den Rücken zu scheren, scheren bzw. bis unter das Gesäß abzusenken.

Beide Bewegungsziele scheinen sich gegenseitig etwas zu behindern. Möglicherweise ist dies eine Erklärung für die starken Abweichungen der Spitzenspieler in Bezug auf die Stellung des Schlägers, wenn er hinter den Rücken gebracht wird.


Pronation beim Aufschlag

Ballwurf (Toss)
Siehe auch unseren Beijtrag, Wie kann man den Ballwurf verbessern?
Der Ballwurf leitet gewissermaßen den Aufschlag ein. Die Position des Balles im Treffpunkt ist für die Effektivität des Aufschlags mitentscheidend. Vor Jahren wurde nachgewiesen, dass z.B. bei Sampras der Ballwurf keinesfalls senkrecht erfolgt, sondern er beschreibt eine Parabel, die eher links vor den Füßen des Spielers landet (wenn er nicht vorher geschlagen wurde, natürlich).

Allerdings gibt es heute sehr verschiedene Ballwürfe. In den meisten Fällen wird der Ball in der Weise hochgeworfen oder hochgetragen, dass der Arm dabei parallel zur Grundlinie bewegt wird. Es gibt aber auch Ballwürfe, seltener, bei denen der Wurfarm senkrecht zur Grundlinie ausgerichtet ist. Der m.E. beste Clip hierzu ist nachfolgend gezeigt. Zur Höhe des Ballwurfs gibt es unterschiedliche Auffassungen und unterschiedliche „Vorbilder“ der Spitzenspieler. Siehe hierzu den sehr kritischen Aufsatz von Vic Braden, den ich aus dem Webarchiv ausbuddeln konnte, „Myth: toss the ball high…“ Interessant ist dabei sein Statement, dass auch das Lernen nach best practice keine Garantie für das wirklich beste Bewegungsmodell ist, weil eben auch die Spitzenleute nicht so einfach ein einmal gelerntes Muster aufgeben : „To be sure, the majority of the players use the high toss because that’s the way they’ve been taught“. Genau deshalb empfehlen wir als Vorbilder besonders den Spitzennachwuchs, weil deren Erwerbsphase des motorischen Grundgerüstes einfach weniger weit zurück liegt.

(Ebenso interessant ist in diesem Zusammenhang die Diskrepanz beim Rückhand-Slice, wie wir sie einerseits im Beitrag wiper-slice-Rückhand  am Beispiel Djokovic gezeigt haben und der Slice-Rückhand, wie sie Djokovic dann in seiner Lehrstunde demonstriert, siehe unseren Beitrag Mit Videos von den Großen lernen. )

Es gibt einen konversativ wirkenden Effekt, dass Trainer und selbst Spitzenspieler Richtigkeitsvorstellungen weitertragen, die mit dem eigenen Bewegungsablauf nicht übereinstimmen. Dies kann man vielfach beobachten.

Timing
Zum zeitlichen Ablauf von Ballwurf und Zurücknehmen des Schlägers gibt es sehr individuelle Unterschiede bei den Spitzenspielern. Djokovic separiert Ballwurf und Zurücknehmen des Schlägers plus in die Knie gehen sehr deutlich. Das hat den Vorteil, dass der Hochwurf aus einer mehr statischen Körperhaltung geschieht und der erbmotorische Widerspruch, Hochwurf/in die Hocke gehen, nicht stört. Es  kostet die Separation aber Zeit gegenüber einer integrierten Bewegung, wie sie Ivan Dodig zeigt, s.u.

(0,004 -0,008. hier bewährt sich die iPhone App SpeedUp TV, bei der ich slow-motion, beliebig programmierbare Schleife bookmarken, und Zoom einstellen kann, siehe auch  hier… )

Ein Vorteil ist, dass der Ball nicht so hoch geworfen werden muss (bei Wind ungünstig).  Dodig wirft den Ball aus einer Kippbewegung heraus. Das Becken schiebt sich dabei quasi „unter der Schulter“ nach vorne und bleibt mit gebeugten Knien gleich unten. Mit diesem Ansatz habe ich bei meinen eigenen Übungen zur Zeit die besten Erfahrungen gemacht.
Bei dem eher fahrstuhlmäßigen Absenken des Körpers, ähnlich Berdych, brauche ich 50 Übungsaufschläge, bis sich meine Hüfte soweit lockert, dass ein vernünftige Bogenspannung und ein wirksames Zurücknehmen des Schlägers, weit weg vom Ball, zustande kommt.
Aber, wie sagen meine Tenniskameraden hier in Düsseldorf?  „Jeder Jeck ist anders“. Auf dem Portal Optimum Tennis findet sich jüngst eine vergleichende Betrachtung der derzeitigen Spitzenaufschläge. Leider kranken diese Artikel von Bezahlportalen regelmäßig daran, dass die öffentlich gestellten Beiträge nur Teaser sind, die neugierig machen sollen. Ob dann auch in den erworbenen E-Books konkretere Hilfen gegeben werden, können wir nicht beurteilen. Im genannten Beitrag wird u.a. der Aufschlag von Lubicic gezeigt, der dem von Dodig recht ähnlich ist, mit Ausnahme des Heranziehens des hinteren Fußes bei Lubicic. Zur sogenannten abgekürzten Aufschlagbewegung von Roddick und Anderen wird ebenfalls Stellung genommen.

Ritualisierungen
Fast alle Spitzenspieler folgen bestimmten Abläufen beim Service. Dabei gehen kleine Bewegungsmuster voran, die allgemein als Marotten oder Ritualisierungen bezeichnet werden. Nachdem ich Jahrzehnte versucht habe, meinen eigenen Aufschlag zu erfinden- allerdings nach ebenso erfolglosem Trainerbemühen – , imitiere ich jetzt demutsvoll das, was ich in Videos sehen kann.

Service Bartoli, Wippen im rechten Knie

Dabei ist mir aufgefallen, dass einige Ritualisierungen durchaus höchst funktional sind, z.B. weil sie reflektorisch wichtige Folgebewegungen beeinflussen, auslösen bzw. triggern. Sie sind in den folgenden Vorschlag zum Erwerb eines stabilen Aufschlags z.T. verwertet.

(siehe auch die Tipps in unserem Beitrag Ist der moderne Aufschlag für den Freizeitspieler zu schwer? )

Vorschlag zum Erwerb eines stabilen Aufschlags

Wie wir aufgrund der Performance in Roland Garros feststellen, entspricht nun auch der Aufschlag Djokovics diesem Muster. Er hat seinen Aufschlag offenbar umgestellt. Zur Umstellung siehe auch hier . Allerdings vermag ich den Ausführungen in einigen Punkten nicht zu folgen, insbesondere, was die Bewertung der angeblich nun kürzeren Ausholbewegung betrifft. Der Autor räumt ein, dass die längere Ausholbewegung biomechanisch günstiger ist (wie wurden sagen die Range), behauptet aber daraus resultierende Nachteile, die nicht genau bezeichnet oder gar belegt werden. Die erhöhte Integration von Ballwurf und Erreichen der Trophy-Position einschließlich des frühzeitig in die Knie Gehen durch die Vorwärtsbewegung des Beckens wird dort nicht thematisiert. Allerdings weist der Autor darauf hin, dass Djokovic nunmehr tiefer in die Knie geht. Die beigefügten Bilder sagen aber eher das Gegenteil aus. Siehe auch unseren Beitrag zur Verbesserung des Ballwurfs.

  1. Kopf und Oberkörper sind weit nach vorne gebeugt. Wippen auf dem linken Fuß, im linken Knie gebeugt.
    Bewirkt:  innere Orientierung wird nach vorne geeicht bzw. die Range eines „inneren Schritts“ wird dadurch vergrößert. Dies habe ich kürzlich, nachdem ich es bei Bartoli ( siehe Clip oben) gesehen habe, umgesetzt. Erstaunliche deutlicher Effekt, bei Lernaufwand fast Null; weil diese Vorbereitung gehörigen Abstand zur eigentlichen Aufschlagbewegung hat.
    Dass das nicht eine individuelle Marotte von Bartholi (und mir) ist, darauf bin ich jetzt gerade gestoßen, nachdem ich das Streaming eines ChallengerTurniers in Sao Paulo, 24.04.2012 mit Ivo Minar, ein Tscheche, gesehen habe. Der wippt nun auch länger auf dem linken Knie. Mein Versuch, dafür auch in YouTube Belege zu finden, scheiterte vorerst, weil in den älteren Clips diese „Vorbereitung“ bei ihm noch nicht vorkommt. Offenbar ist auch er davon überzeugt, dass dies eine Verbesserung oder Stabilisierung des eigentlichen Bewegungsablaufes bewirkt. Siehe aber diesen Clip aus Melbourne 2012, bei 1.36
  2. Tippen mit der rechten Fußspitze an einen Punkt rechts hinter dem Körper bzw. neben die Ferse des linken Fußes. Der ganze Körper balanciert dabei weiterhin auf dem linken Fußballen.
    Das Gleichgewichtssystem wird damit angeregt und justiert. Der rechte Fuß muss bei der anschließenden Rückverlagerung des Körpers diesen hauptsächlich tragen.
  3. Der Körper wird auf die rechte Ferse verlagert und dabei eine etwas größere „Schrittweite“ angestrebt, als es zunächst als bequem empfunden wird.
  4. Das linke Bein wird dabei gestreckt und die Fußspitze des linken Fußes deutlich angehoben. Nun wird die Schrittweite als bequem wahrgenommen.  Hier kann die Bewegung etwas innehalten (Phasentrennung) weil sonst oft der Ballwurf schon in der Bewegung nach hinten vorgenommen wird, was die Führungsstrecke des Ballwurfs verschlechtert und die Schulterkippe abgekürzt wird.
    Bewirkt, dass sich reflektorisch das Becken nach vorne bewegt und die Schulter in eine steile Kippe kommt, die für das anschließende Herausziehen des Schlägers aus der Gesäßgegend die besten Voraussetzungen schafft.

      1. Ball Auftippen: klappt bei mir nicht. Die nicht exakt zurückspringenden Bälle kosten mich Konzentration statt mich zu fokussieren.
      2. Mehrmaliges Auf- und Abschwenken des linken Wurfarmes. So, als wenn man eine Wurfbewegung vorab simuliert.
        Funktioniert bei mir auch nicht, da es mich irritiert. Manche Spitzenspieler tun es, andere nicht.
  5. Stattdessen den Arm mit dem Ball aus eher ruhender Position vom linken oder rechten Oberschenkel (sicherheitshalber Antippen, als Kontrolle) starten, und zwar mit der folgenden Kippbewegung (Becken nach vorne, rechte Schulter senkt sich ausgeprägt) zum Wurf nach oben tragen. Vom linken Oberschenkel kommend, geht der Ball mehr nach links (gut für Vorhandgriff und  starken Pronationseinsatz), vom rechten Oberschenkel geht der Ball mehr nach rechts (gut für ausgeprägten Rückhandgriff und Slice-Aufschlag).
      1. Rechtzeitiges, entschiedenes Heransetzen  des rechten Fußes in der Einleitung der Schlagphase. (denn das rechte Bein soll die kippende Aufwärtsbewegung des Körpers in der Anfangsphase mit mindestens 50% unterstützen. Im Gegensatz zu älteren Ausführungsformen, bei denen der hintere Fuß über den Boden herangeschleift wird ).
  6. Mit dem Ballwurf beginnt die Ausholbewegung des Schlagarms. Er kann weit nach hinten zum Zaun geführt werden (Bartoli) oder früh gebeugt den Schläger über die Schulter führen (Roddick).
    Wichtig ist besonders, dass die aus der Schulterkippe wieder hochschnellende Schulter auf das erhöhte „Gewicht“ (Trägheit) des vorher nach unten geführten Schlagarms+Schläger trifft.
  7. Wegen der Pronation wird der Schläger aus der Schleife zunächst rechts seitlich außerhalb des Rückens Körper geschwungen (maximale Supination bzw. Loading) zum Schlag mit Pronation.
  8. Nach dem Ballkontakt und Ausschwung neben das rechte Bein pendeln Arm und Schläger erst in der allerletzten Phase  in Richtung linker Körperseite (bei manchen Serve & Volley-Spielern bleibt der Arm rechts, z.b. Boris Becker).

Nach Versuchen mit einem Tennisfreund empfehle ich besonders, die Phase ( 1-2 ) und die Phase (3-5 ) deutlich voneinander zu trennen und nicht zu verschmelzen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Schulterkippe nicht ausgeprägt wird oder sich zu früh wieder nivelliert.

Viele Spieler haben auch Schwierigkeiten, den Ellbogen gut zu beugen. Dies sieht man auch im Spitzentennis oft. Jeder Grad zusätzlicher Streckungswinkel erhöht aber die Range und sollte bei richtigem Timing die erreichte Schlägerkopfgeschwindigkeit steigern.

Tipps, wie man das Training gestalten soll
(siehe dazu unsere Beiträge zum Umlernen und, besonder, zur Schnelligkeit, aus denen wir die Tipps abgeleitet haben. Dort finden sich auch Zeitpläne und Muster für entsprechendes Techniktraining)

  1. Immer nur trainieren, wenn man sich wohlfühlt und motiviert ist.
  2. Pausen einlegen, damit die Muskulatur sich erholen kann. Also nicht mit ermüdeter Muskulatur trainieren, das macht den vorhergehenden Lernvorgang zunichte
  3. Qualität geht vor Quantität. Deshalb lieber weniger, dafür aber konzentrierter trainieren.
  4. Längere Pausen, z.B. durch kleine Verletzungen oder Reizungen schaden nicht dem Lernvorgang. Im Gegenteil, oft sitzt die neue Technik nach 2 Wochen Pause besser, als wenn man weitertrainiert hätte.
  5. Es ist gut, wenn man Jemanden findet, mit dem man die wichtigsten Knotenpunkte des Aufschlags, s. o. abstimmt und der bereit und in der Lage ist, einen beim Training zu korrigieren. Diese Art der Beschäftigung mit der Aufschlagbewegung kommt übrigens dem „Korrektor“ selbst zugute, wie nachgewiesen wurde.
    Eine sehr interessante Studie untersucht übrigens die Strategien von Trainern und Vergleichspersonen, Aufschläge live zu beobachten und zu analysieren. Siehe hier…
  6. Auch wenn es schwer nachzuvollziehen ist: oft ist es einfacher, eine Bewegung völlig neu aufzubauen (z.B durch Ritualisierungen, s.o.) als nur ein paar Details zu ändern. Im letzteren Fall werden bevorzugt die alten nervomuskulären Innervatiosnmuster angestoßen, die man loswerden wollte
  7. Mit sich selbst Geduld üben.

Trainingsplan in Anlehnung an Schöllhorn
Eine Trainingseinheit (TE) umfasst 90 Aufschläge. Nach jeweils 15 Aufschlägen 3 Minuten Pause.
Das Training sollte 6 Wochen a`2 TE/Woche durchgeführt werden. Dies sind 1080 Aufschläge. Danach sollten zwei Wochen Pause eingelegt werden. Siehe hierzu die nebenstehende Darstellung.

Timingverbesserung versus Schnellkrafttraining
Timing
Der zeitliche Ablauf der Bewegungen der beteiligten Körpersegmente ist absolut wichtig. Er sollte dem Schema der Peitsche folgen: der Aufschlag wird von den schwereren Körperteilen aufgebaut, die Impulse werden dann sukzessive an das nächste Glied der Impulskette weitergegeben. Die zeigt folgende Grafik Quelle S. 24

In der Tendenz ist hier zu sehen, das Schulter, Ellenbogen, Hand und Schläger jeweils in dieser Reihenfolge ihre maximale Geschwindigkeit erreichen und den damit verbunden Impuls weitergeben.

Der hier gezeigte Aufschlag scheint allerdings nicht ganz optimal, denn es ist nicht einzusehen, weshalb die Schlägergeschwindigkeit vor dem Treffen (Impact, gestrickelte Senkrechte) seine Geschwindigkeit vermindert.

Schwer zu deuten ist auch die Beschleunigung der (rechten?) Schulter bei 0,5 sec. Hier gibt es in den von uns gezeigten Videos (siehe Roddick, weiter oben) Unterschiede bezüglich der Nutzung des Peitscheneffekts. Das Maximum bei 0,55 sec. würde bedeuten, dass die Schulter das Teilsystem Arm-Hand-Schläger noch weiter trägt.

Schnellkrafttraining
In der hier zitierten Magisterarbeit von Anton Witz (2009) wird der Aufschlag aus biomechanischer Sicht beschrieben, um den Effekt eines Schnellkrafttrainings auf die Aufschlaggüte zu untersuchen. Aus den enthaltenen Fotos sowie der Beschreibung kann man vermuten, dass die Unterarmpronation nur wenig ausgeprägt ist. Die obige Grafik stammt aus dem Jahre 1994, in der die Pronation in den Lehrbüchern noch nicht die Bedeutung hatte, wie heute.
Auch in den von Witz als Vorlage herangezogenen Wurftechniken spielt die Unterarmpronation auch eine höchstens untergeordnete Rolle.

Bemerkenswert wenn auch nicht ganz unerwartet ist das Untersuchungsergebnis, dass die erreichten Aufschlaggeschwindigkeiten der Testpersonen mit Schnellkrafttraining gegenüber der Kontrollgruppe, die ihr Aufschlaggtraining ohne diese Zusatzübungen absolvierten, doch recht gering sind (ca. 5% mehr).
Der Unterschied erwies sich zwar durchgehend, also statistisch signifikant. Gemessen aber an den Streuungen der Aufschlaggeschwindigkeit im Freizeit, wie auch im Spitzentennis, erscheint die Ausbeute etwas mager. (siehe Anton Witz, S. 76). Dies deckt sich auch mit den Untersuchungen von Tilo Gold (Schnelle neuromuskuläre Innverationsmuster) und Sven Piper, Laufschnelligkeit im Tennis, siehe unseren Beitrag Schnelligkeit im Tennis.

Wie sensibel die nervomuskulären Muster sind, zeigt jüngst das Beispiel von Petkovic, die nach ihrer Rückenverletzung einen unsicheren Aufschlag hat. Techniktraining bei Ermüdung oder gar bei Verletzung kann sehr viel kaputt machen, darauf muss immer wieder hingewiesen werden. Für Spieler, die es gewohnt sind, die Zähne zusammen zu beißen und weiter zu „arbeiten“ eine hohe Anforderung an Einsicht und Selbstbeherrschung.

Ballbeschleunigung ist beim Service nicht Alles
Dass höchste Ballbeschleunigung nicht immer das Ziel ist zeigt dieses Beispiel von Federer sehr überzeugend. Aber auch hier ist eine große Schlägerkopfgeschwindigkeit Voraussetzung, um damit den Spin zu erzeugen.

Feed-Back einbauen
Es stellt sich heraus, dass Spieler beim Service die Härte Ihres Aufschlags selbst nicht gut einschätzen können. Deshalb empfiehlt es sich, eine Radarkanone aufzustellen, die unmittelbar die erzielte Aufschlaggeschwindigkeit meldet (siehe hier….).
Ein anderer Weg ist es, den Bereich zwischen Grundlinie und Zaun durch Markierungen so einzurichten, dass der Spieler den Punkt der zweiten Landung des Balles besser beobachten und einschätzen kann. Wegen  der perspektivischen Verzerrung werden die Abstände in dieser Entfernung nicht mehr richtig eingeschätzt.
Wenn die Aufschlaghärte groß genug ist, kann auch die Einschlaghöhe im Zaun oder in der Tennishallenwand als Maßstab genutzt werden.

Da bei diesen Verfahren die Schlägerenergie, die in Schnitt umgesetzt wird, nicht erfasst wird, schlagen wir vor, in das Saitenbett eine Spielzeugsirene (normalerweise durch Hineinblasen zum Tönen gebracht) einzuklemmen, die durch ihr Geräusch die Schlägergeschwindigkeit selbst erkennen lässt. Wir haben es noch nicht getestet, denken aber, dass es funktionieren müsste.

Ebenfalls in die Kategorie Feed-Back gehört die Markierung von Zielflächen im Aufschlagfeld, weil dabei der Sollwert besser definiert ist.

Irgendwann wird es dafür sicher digitale Lösungen, im Schläger eingebaut oder angeklemmt, geben.

Weitere Tipps siehe auch in unserem Beitrag Ist der moderne Aufschlag für den Freizeitspieler zu schwer?

© Dr. Holger Hillmer

12 Kommentare

  1. hi, hollo43,
    habe heute nach umgestellter Aufschlagtechnik in einem Doppel 3 Asse geschlagen, vor allem durch Einsatz einer starken Pronation,
    Doppelfehler durch (Senioren)-Kickaufschlag waren keine und die Sportkameraden haben durch den hohen Ballabsprung etliche Male verschlagen.
    Nur mit der tiefen Schleife bin ich nicht zufrieden, d.h. wenn der Ballwurf erfolgt (etwas höher als der Treffpunkt) geht der Schlägerkopf nicht weit nach unten. Im Versuch ohne Ball geht das trotz Alterssteifigkeit deutlich besser.
    Das muss ich noch hinbekommen.
    VG

    • Prima. Aber es wird Tage geben, da funktionierts dann mal nicht so flüssig.
      Aber auch ich ernte immer öfter und verlässlicher die Früchte meiner Umstellung.
      Dabei habe ich noch einen kleinen Tick geändert: normalerweise setzt man den rechten Fuß so etwa im Winkel von 45 Grad von der Grundlinie auf (beim Aufschlag von der Vorteilsseite).
      Nun ändere ich in der Vorbereitung die Stellung des rechten Fußes etwas zur Lotrechten der Grundlinie hin.
      Das innere Richtungsempfinden wird dadurch nicht verändert, aber die Rotation des Unterkörpers, einschließlich linken Fußes, wird energischer „angestoßen“.
      Nun endlich „koste“ ich die Rotation richtig aus – ohne inneren Drang, zu früh in die Frontale zu gehen.
      Dadurch wird auch die Schleife tiefer.
      Probiers mal aus und gib feed-back.

      • Hi, hollo48,
        soll die kleine Zusatzdrehung mit dem rechten Fuss rechts herum erfolgen (mathematisch negativ) oder anders?
        VG biggertennis48

        • Wenn auf dem Boden ein Ziffernblatt liegt, im Uhzeigersinn. Da ich ja dem im Becken leicht gebeugten Körper einen Schubs gebe, so dass das Gesäß in den Platz hineindreht, bewegt sich der linke Fuß fast zwangsläufig etwas mit, da er ja auf dem Fußballen ruht. Der rechte Fuß erzeugt den Drehimpuls für diese Drehung=Loading.

  2. Hallo, hollo43,
    besten Dank für die prima Seiten. Habe als alter Tennisliebhaber schon sehr viel lernen können.
    Bloß mit meinem Aufschlag bin ich nicht recht zufrieden. Ich bekomme den Schläger einfach nicht weit genug in den Rücken (Videokontrolle erfolgte). Ohne Ballwurf sieht es viel besser aus. Nur wenn der Ball ins Spiel kommt fehlt die range. Höher werfen bringt etwas Besserung, aber dann fehlt die Treffsicherheit im Aufschlagfeld. Was könnte man noch versuchen?
    Gibt eigentlich
    auch Videos von Aufschlägen der Senioren im mittleren Leistungsbereich?

    Bei der erwähnten Phase 2 ist mir etwas unklar:

    “ 2. Tippen mit der rechten Fußspitze an einen Punkt rechts hinter dem Körper bzw. neben die Ferse des rechten Fußes. Der ganze Körper balanciert dabei weiterhin auf dem linken Fußballen.“
    Müsste es nicht die Ferse des linken Fusses sein? (Nur dass ich meine Beine nicht verknote)

    VG biggertennis48 (LK 17)

    • Hallo, Biggertennis, es muss tatsächlich „hinter die Ferse des linken Fußes“ heißen. Sorry!
      Ich werde mir alle Beschreibungen, die ja in mehreren meiner Beiträge auftauchen, mal durchgehen.

      Vorab: das Auftippen des rechten Fußes nach hinten, hat ja die Funktion, den „Schritt“ etwas größer werden zu lassen, als er sonst aus Bequemlichkeit gemacht würde.
      Je größer ich ihn ansetze, umso weiter kommt der Körperschwerpunkt nach unten und ich habe beim folgenden Heransetzen des rechten Fußes an den linken einen größeren „Hub“ (Aufwärtsbewegung) garantiert.
      Auch die Automatik der Schulterkippe (linke Schulter zeigt steil nach oben) und die „Linearisierung“ der Bewegung der Wurfhand (dadurch ist das Loslassen des Balles für die Flugbahn des Balles im Wurf unkritisch) gelingt besser, siehe Beitrag Ballwurf.
      Bei diesem Heransetzen sollte das Gesäß etwas im Uhrzeigersinn um das linke Bein herumdrängen.
      Der linke Fuß wird dabei auf dem Ballen belastet, so dass die Ferse des linken Fußes sich etwas in Richtung Netz hineindreht.
      Damit wird ein Loading in Bezug auf die Drehung der senkrechten Körperachse erreicht und gleichzeitig auch das Gefühl und der Mut zu einer Ausgangsposition des Schlagarmes und der rechten Schulter im Uhrzeigersinn von der frontalen Stellung des Oberkörpers weg, gestärkt.

      Die Abweichung von Bewegung mit bzw. ohne Ballwurf zeigt, dass in der Motorik durch den Ballwurf getriggert bzw. ausgelöst, sich das falsche Muster immer wieder durchsetzen will. Siehe dazu den Beitrag umlernen.
      Da aber der ganze Bewegungsablauf neu geübt wurde, ist das etwas erstaunlich.
      Andererseits sollte man eine etwas flachere Schleife nicht überdramatisieren.
      Viel wichtiger ist, dass der Schlag aus einer ausgeprägten Schulterkippe erfolgt.
      Ich selbst bin übrigens mit dem hier ausgesuchten Aufschlagmodell „Groth“ sehr zufrieden.
      Im Moment arbeite ich daran, meine Konzentrationsgrimasse wegzubekommen. Das ist unheimlich schwer und wirkt sich auf den gesamten Bewegungsvorgang aus.
      Deshalb – starte doch einfach mal mit einem anderen Gesichtsausdruck. Vielleicht hilft es.
      Zur Wurfhöhe:
      Bei diesem Aufschlag, der kei zusätzliches in die Knie gehen erfordert, ist die Wurfhöhe nur geringfügig oder garnicht über dem Treffpunkt.
      Wirft man zu hoch, „verpuffen“ die Impulse aus Kniestreckung und Schulterkippe und der Schlag wird harmloser.
      Die Umstellung des Timings – ohne hektisch zu werden – ist allerdings nicht so leicht.
      Wie ich durch Vergleich eigener Videos über drei Jahre festgestellt habe, sind Schleife und Schlagbewegung auch bei Veränderung der übrigen Aufschlagmuster erstaunlich gleichbleibend.
      Der große Vorteil des hier gewählten Aufschlagmusters sind die „Erzwingung“ und „Provozierung“ gunstiger Schlageigenschaften, für die vorher 60 Übungsbälle aus dem Eimer erforderlich waren – je nach Tagesform.
      Heute stelle ich mich hin, denke an zwei bis drei Schlüsselaspekte und bereits der erste Aufschlag kommt mustergültig.
      Schlüsselpunkte:
      Ball steil hochtragen und hochführen,
      Große Schrittweite,
      Linke Fußspitze deutlich anziehen,
      Beim schnellen Heransetzen des rechten Beines das Gesäß um die Längstachse des linken Beines drängen, so dass der linke Fuß sich auf dem Ballen etwas in Uhrzeigersinn eindreht.
      Das wars schon.

      • hallo, hollo43,
        besten Dank für die prompte qualifizierte Antwort. Bloß wenn es nur so einfach wäre mit der Umsetzung, die ohne Videokontrolle überhaupt nicht möglich ist. Vielleicht engagiere ich in der Saison noch mal einen Trainer. Bloß meistens sind die auch etwas maulfaul.
        Und dann nicht vergessen: Das Alter mit der zunehmenden Steifigkeit…..
        Deswegen, wegen der Beispielhaftigkeit: Wo könnte man Seniorenvideos sehen?
        VG biggertennis48

        • Hallo, Wolfgang,
          Ich bin ja selbst nicht mehr derJüngste und war nie besonders gelenkig.
          Aber die Anforderungen sind diesbezüglich nicht so hoch.
          Ich habe das recht gut hinbekommen.
          Ist aber langwierig und man muss sich selbst filmen können, sonst wird es zu teuer.
          In meinem Beitrag „Training zuhause“ – da war ich gerade etwas fetter – kann man es nachvollziehen.

          Ich habe tatsächlich eine Clipsammlung von Aufschlägen aus meinem Club: eher ein Panoptikum.

          Zum Spitzenaufschlag fehlt uns die Belastbarkeit der Schulter.
          Was nützt es, durch gegenläufige Bewegungen Impulsübertragung und Peitscheneffekte zu maximieren, wenn das übertragende Bindeglied, die Schulter, das nicht mitmacht?

          Irgendwo kommt man dann mal an körperliche Grenzen.

          Ich stelle aber fest, dass gerade im Alter eine ordentliche Technik wichtig ist.
          Denn aus Schnellkraft, Zerren und Reißen kommt dann nicht mehr soviel Effekt.

          Mit sportlichem Gruß

          Holger

          PS

          Schick mir doch mal ein Aufschlagvideo von Dir. Wäre sicherlich interessant.

  3. Ein dickes Lob für diese Seite.
    Ich bin selbst Trainer und hier findet mann sehr nützliche und auch wissenschaftliche Hinweise.

    Vielen Dank

    • Auch wenn ich in letzter Zeit nicht dazu gekommen bin, viel an der Seite zu arbeiten, habe ich doch einige Dinge im Kopf, die ich im Winter einbauen will. Der Hinweis auf die höhere Belastung der Schulter, je idealer man sich den Spitzenaufschlägen annähert, die Ausweitung des Fokus bei der Topspinvorhand auf andere Elemente, als die Unterarmpronation, die Relativierung der Offenen Beinstellung bei der Topspinrückhand und eine höhere Ellenbogenstellung beim Ausholen zur Slice-Rückhand.
      Insofern sind Lob und Zuspruch eine zusätzliche Motivation.

      Übrigens, für Beiträge im redaktionellen Teil bin ich immer offen und würde mich über Vorschläge sehr freuen.

  4. Hallo Holger. Ich finde Deine Internetseite äußerst informativ und interessant. Es ist übrigens erfreulich, daß die Seiten auch sehr gut von kleinen Medialgeräten wie einem Smartphone gut zu betrachten sind. Wirklich beindruckt hat mich die Fülle und Tiefe an Informationen zum Tennis-Know-How, die man hier antrifft. Mach weiter so. Alles Gute, Ingo

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.