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Wider das eherne Gesetz des maximalen Ausschwungs

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Paradigmenwechsel, Mythen, neue Strokes – Vieles wird auf dieser Website analysiert. Nichts scheint jedoch so unangreifbar, wie das Axiom des maximalen Ausschwungs.

Alle Trainer fordern ihn und nicht wenige Spieler haben deshalb eine „Ausschwungmimikry“ an ihren Schlag „angehängt“, um den Trainer zufrieden zu stellen.

Wir haben lange gezögert, uns an dieses brenzlige Thema heranzuwagen und  starten gleich mit einem bemerkenswerten Clip.

Bild siehe YouTube-Clip eines Trainers (anklicken). Siehe auch unseren Beitrag Die moderne Vorhand.  Aber nicht nur junge Trainer zeigen uns den kurzen Ausschwung, sondern auch hoffnungsvolle Talente der Weltspitze:Zeigen die Jungstars neue Strokes?“,  dort der 19-jährige Jack Sock.

 Im Beitrag „Die vier Elemente der Vorhandpeitsche“ haben wir bereits auf einige Konsequenzen des Peitschenmodells in Bezug auf den Ausschwung hingewiesen: bei herkömmlichen Bewegungsstilen (klassischer Drive mit geführtem oder geschwungenem Schläger) werden Arm und Schläger parallel mitgeführt, soll heißen, Arm und Schläger bewegen sich mit gleicher Geschwindigkeit, zumindest aber auf verschiedenen Abschnitten eines identischen Radius.

Siehe hierzu das Anfangsbild (Wiemann) unseres Beitrages Muskelmodelle (das insoweit aber vom klassischen Drive-Modell abweicht).

Aus der Zeit des Drive stammt die Vorstellung einer möglichst deutlichen Weiterführung von Arm und Schläger auch nach dem Ballkontakt – der maximale Ausschwung.

Der Ausschwung ist aber kein Selbstzweck.
Im Gegenteil, Schläger, Arm und Oberkörper müssen nach dem Schlag abgebremst werden. Dies gilt selbst für eine optimale Peitsche. Auch sie wird immer kinetische Restenergie, die nicht in den Ball übertragen werden konnte,  in allen Peitschenelementen belassen.

Diese Restenergie wäre nur theoretisch dann gleich Null, gäbe es unendlich viele Peitschenelemente. Davon kann bei der Vorhandpeitsche keine Rede sein.
wir zählen nur vier Elemente, siehe unseren Beitrag Die vier Elemente der Vorhandpeitsche.

Beim Drive-Schlag (mit meist schwererem Schläger) verbleiben gegenüber der Peitsche (mit meist leichterem Schläger) sogar noch höhere Anteile der eingebrachten kinetischen Energie in Racquet, Rumpf und Gliedern. Diese müssen nach dem Ballkontakt irgendwann abgebaut werden.

Wird es also (bei der Vorhand) bald heißen: „Je kürzer der Ausschwung, umso ausgeprägter die Peitsche, umso mehr Bewegungsenergie ging in den Ball?“

In einer Überschlagsrechnung  zum Peitschenmodell s.o. sind in Spalte u1 die (theoretischen) Restgeschwindigkeiten der einzelnen Teilglieder nach Impulsübergabe auf das nächste, leichtere Peitschenglied grob überschlägig „errechnet“. Der Schläger schwingt nach einem auf 137 Km/h geschlagenen Ball noch mit 57 Km/h weiter, die Hand mit 36 Km/h und die Schulter mit 9 Km/h.  Dies setzte voraus, dass nach den Formeln des Elastischen Stoßes  der maximal mögliche Energieanteil auf das folgende Glied übertragen wurde (Peitsche) und dass keine Energie durch Dämpfung bei der passiven Muskelarbeit (exentrische Muskelarbeit) verloren gegangen ist. 
Andererseits wird bei dieser Betrachtung vorausgesetz, dass alle für die Schlägerbeschleunigung eingesetzten Muskeln nach der Übergabe an das nächste Glied oder zumindest nach der Ballberührung ihre aktive Arbeit (konzentrische Muskelarbeit) eingestellt haben und das System nicht weiter beschleunigen. Diese Voraussetzung ist für die letzten Glieder jedoch nicht gegeben, da der Muskel auch nach der Ballberührung noch ein wenig weiterarbeitet.

Warum wird aber seit Jahrzehnten gepredigt, dass man so weit wie möglich ausschwingen soll? Dies geschieht aus der Sorge, dass der Spieler seine Muskelarbeit verfrüht abbricht, so dass schon vor dem Treffpunkt die Innervation endet und sich der beabsichtigte Kraftstoß vermindert. Ein Ausschwung, manchmal fast „einmal um den Rumpf herum“, galt daher als Ausdruck optimaler Bewegungsführung.

In der Excel-Darstellung, Tabelle 5 , sind die Phasen eines Vorhandschlages gezeigt. Es liegen zwischen Ballkontakt und Ende des Ausschwunges ca. 4 Frames (Frame 49 bis Frame 53, letzter Frame nicht gezeigt), entsprechend 160 Millisekunden. Ich vermute, dass der (innervatorische) Abbruch der Beschleunigungsbewegung in erheblich kürzerer Zeit ohne negative Rückwirkung auf die Beschleunigung zu bewerkstelligen wäre.

Dieser Gesichtspunkt, nämlich die Vermeidung des zu frühen Innervationsbbruchs, wird daher in der Regel überbewertet. Es würde ja nicht mehr passieren, als ein klein wenig verminderter Kraftstoß.

Trainer lieben den großen Ausschwung
Hier spielt nicht nur das Wissen mit, dass die Intention, den Schläger nach dem Ballkontakt weiter zu beschleunigen (durch den Ball durchschlagen) einen frühzeitigen Abbruch der Innervierung vermeiden hilft.
Sondern der Ausschwung dient dem Trainer dazu, den Ausschwung informatorisch auszuwerten. Nämlich hinsichtlich des Schlagaufbaus selbst, indem er durch Rückwärts-Interpolation Erkenntnisse über Innervation und Muskelarbeit im Schlag selbst folgert.
Denn ein Trainer kann nun mal nicht in den Kopf des Spieler schauen und auf der Oberfläche sieht er keine Innervierungen und in der Regel auch keine Muskelkontraktionen. Diese Informationen möchte er aus den dem Ballschlag anschließenden Bewegungsbahnen von Körper und Schläger rückschließen.

Eine etwas direktere Sicht auf das innere Geschehen wäre bei hochauflösenden slow-motion-Aufnahmen in erster Näherung möglich, weil man durch Relativbewegungen im Mikrobereich Torsionen und Muskelverdickungen entdeckt. Interpretieren kann man diese Filme aber nur, wenn man über gute Hypothesen zu  den Zusammenhängen verfügt, z.B. gewonnen aus eigenen Erfahrungen, eigenem Körpergefühl und der Analyse sehr vieler Slow-Motion Filme. Dass aber selbst die (Haut-) Oberfläche nur unzureichend Aufschluss gibt, über das Geschehen darunter, wird deutlich bei der Erörterung der Probleme, mittels auf der Haut aufgebrachter Marker Bewegungen für Simulationsmodelle abzugreifen. Siehe z.B. die Dissertation von Lehner, im Beitrag Muskelmodelle. Auch in seiner Modellsimulation des Golfschlages wird übrigens eine Rüchwärtsinterpolation verwendet, um aus den Bewegungen von Unterarm und Golfschläger auf die Kräfte in den oberen Armsegmenten zu schließen (die explizit nicht mit modelliert wurden). Hierbei werden aber nur zeitlich nahe Bewegungsabschnitte einbezogen. Eine Ausschwungmimiky, s.u., würde das Ergebnis wohl nicht verfälschen, zumal beim Golf die Bewegungen erheblich stärker standardisiert sind.

Hold the Finish als „Geheimtipp“
Ein extremes Beispiel für den immer noch vertretenen Mythos eines ausgeprägten Ausschwungs ist Jeff Salzenstein.

Er preist ein extrem langes Halten des Auschwungs als Weg, um bessere Balance und Fokussierung zu erzielen. Aber in dieser Phase (Bild) hätte sein Schläger längst schon in der Vorbereitungsstellung, Schlägerkopf senkrecht nach oben zeigend, sein sollen. 

Quelle – Registrierung mit E-Mail erforderlich).

Jeff Salzenstein: „spaziert“ mit dem gehaltenen Ausschwung durch die Gegend.

 

 

Und fordert dies selbst für die beidhändige Rückhand, bei der ja in der Ausschwungposition beide Arme blockiert sind, siehe Sceen-Shot unten.

(Auszug Frage und Antwort – Hold the Finish – zur Beidhändigen Rückhand)

Einen gewissen Trainingseffekt kann man evtl. einräumen, weil jedwede Erschwernis Körpergefühl  und -beherrschung ausbaut (siehe hierzu unseren Beitrag Spielerisches Lernen). Dies sind aber letztlich Kunststückchen, wie sie Jan Hasper in seiner Dissertation“ Tennis“ benennt. Für den Wettkampf selbst dürften derartige Erschwernisse kontraproduktiv sein. (siehe unseren Beitrag Wettkampflernen + Taktik).

Ausschwungmimikry
Bei vielen Spielern kann der Wunsch des Trainers nach deutlichem, gut sichtbarem Ausschwung aber zu einer verlängerten oder übertriebenen Ausschwungbewegung führen.
Ich nenne es Ausschwungmimikry. Man sieht z.B. Spieler, die einen normalen Drive spielen, aber nach dem Ballkontakt eine Pronation des rechten Unterames dranhängen (siehe dazu unseren Beitrag zur Pronation). Der Schlägerkopf senkt sich im Ausschwung deutlich links an der Hüfte des Spielers herunter.
Hier wird mittels Ausschwungmimikry eine Scheibenwischer-Vorhand vorgetäuscht, weil die gerade modern ist. Dies geschieht völlig unbewusst. Der Spieler glaubt wirklich, er würde eine tolle Scheibenwischer-Vorhand spielen.

Dämpfung des Ausschwungs als Trend?
DieTendenz dürfte aber dahin gehen, den Schläger nicht mehr um den Körper zu wickeln, sondern die Restenergie rechtzeitig abzubremsen, wie Videoclips weiter unten es zeigen. In den Übungen einiger USA-Coaches scheint die weite Ausschwungbewegung in den Hintergrund zu treten. Die Bewegungen wirken stärker bedämpft. Dieser Trend wird vermutlich durch eine Entwicklung der Schlagstile in Richtung Peitschenbewegung genährt.

Bailey Method: bedämpft wirkender Ausschwung. Ein Teil des Restimpulses wird von einem Bein abgebremst, bzw.  übernommen.

Übung: Hüftdrehung bei Vor- und beidhändiger Rückhand – Vorübung zur perfekten Peitsche?

Was spricht aber dagegen, „sicherheitshalber“ trotzdem weiterhin extrem auszuschwingen?
Zunächst ist zu bedenken, dass das weitere Ausschwingen nicht nur die Energiebilanz belastet, sondern auch Zeit kostet, die sonst für die Vorbereitung auf den nächsten Schlag genutzt werden könnte. Dass dies ein relevanter Gesichtspunkt sein kann, zeigen die Ausführungen von Adrian Schuster, der in der Homepage seiner Tennisschule, (der Link ist leider nicht mehr aktiv, daher aus dem Webarchiv)  diesen Aspekt gut herausstellt. So schreibt Adrian Schuster zu Nadals Vorhandtechnik (Reverse Forehand): „Ein weiterer positiver Nebenaspekt dieser individuellen Technik ist, dass die Lendenwirbel nicht so stark verdreht werden. Durch das Ziehen des Schlägers über den Kopf wird die Schlagenergie frühzeitig abgebaut. Beim normalen Ausschwingen dagegen wirken die Kräfte auf die Lendenwirbel und sorgen für eine hohe Belastung. Durch die perfekte Balance des gesamten Körpers kann sich der French Open-Sieger, nachdem er den Ball getroffen hat, sehr schnell auf den nächsten Schlag vorbereiten. Noch während der Schläger in Richtung Kopf ausschwingt, stemmt er sich mit dem linken Fuß kräftig ab (Bild 5), um mit schnellen Schritten (Bild 6 + 7) in die ideale Mittelposition zu gelangen.“

Ein sehr spätes Abbremsen des Schlages könnte in diesem Sinne eine( Brems-) Lastspitze am Ende des Ausschwungweges erzeugen. Andererseits ist aber, wenn der Ballwechsel genügend Zeit lässt, eine längere Zeitspanne zum Abbremsen verfügbar.

Ich habe den Verdacht, dass durch die Maßgabe des betont langen Ausschwungs die eigentliche Peitschencharakteristik für die Schlägerbeschleunigung gestört wird., weil nämlich der Bewegungsplan, der auf maximale Beschleunigung ausgelegt sein sollte, nun auf das Weiterführen der Ausschwungbewegung ausgerichtet wird.

Wo nun die Grenze liegt, zwischen einer inneren Bewegungsplanung im Sinne einer Peitsche, die mit dem Ballkontakt (eigentlich) zum Abschluss kommt und einer Bewegungsvorstellung, die einen weiten Ausschwung weit über den Ballkontakt hinaus , vorsieht, muss die Praxis erweisen. Da diese Problematik, das Für und Wider, in der Community nicht thematisiert wird, musste ich auch dieses Artikel mit „verschlafen“ verschlagworten.

Resümee
Es ist die Heftigkeit des Ausschwunges nicht unbedingt ein Maß für die Qualität des Schlages. Ein zu frühes Abbremsen soll nicht sein, wird auch bei einem Killerschlag ohnehin vom Spieler nicht versucht werden. Beim durchschnittlichen Schlag, vor allem bei stark aus dem Unterarm geschlagenen Bällen, wird sich der Ausschwung in Grenzen halten. Ein zu langer Ausschwung kann Zeit für die Vorbereitung zum nächsten Schlag kosten. Ein künstlich verlängerter Ausschwung oder eine Ausschwungmimikry sollte vom Trainer erkannt und abgestellt werden. Eventuell müssen slow-motion-Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln klären, ob eine Mimikry vorliegt, oder nicht.

Ich denke, in den meisten Fällen genügt es, dem Spieler die Vorstellung zu vermitteln, dass er durch den Ball durchschlagen soll.

 

Sprachkommentare beziehen sich auf andere Aspekte und sind nicht von mir.
Ausschwung Vorhand R. Nadal Vorhand-Analyse von ClipfishDie Schulter bleibt fast Parallel zur Grundlinie, sowohl bei der „normalen“ Vorhand (seitlicher Ausschwung) als auch bei der Reverse Vorhand (Ausschwung über den Kopf)
Das Peitschenelement 2 ist übrigens nicht gut zu sehen, weil der Arm sehr früh gestreckt wird.
C. Wozniacki: Vorhand Analyse von ClipfishWeite Ausschwungbewegung. Peitschenelement 2 am vorauseilenden Ellenbogen gut zu erkennen. N. Djokovic: Vorhand Analyse von ClipfishWeite Ausschwungbewegung

 

     
Jo-Wilfried Tsonga
Vorhand wenig Ausschwung
Erst gegen Schluss bewirkt ein Bewegungsrest doch noch eine weitere Schulterdrehung
Vergleich Tsonga u. Nadal Vorhand Keine Vorhand, aber extrem anschauliches Beispiel, was gemeint ist, bei beim Aufschlag von Söderling: vom früher geforderte Ausschwung zum linken Bein bleibt nur ein langsamer Haken/Rückführung übrig. Fast die gesamte Energie der Peitsche wurde auf den Schläger übertragen.

© Dr. Holger Hillmer

2 Kommentare

  1. „DieTendenz dürfte aber dahin gehen, den Schläger nicht mehr um den Körper zu wickeln, sondern die Restenergie rechtzeitig abzubremsen…“

    Opposite-Arm-Action:
    „Bei Djokovic folgt übrigens, anders als bei seinen meisten Kolleginnen und Kollegen, nach dem beschriebenen Ablauf gelegentlich noch das anschließende Wegdrücken des gestreckten linken Armes seitlich hinter den Rücken (siehe Bildstrecke, oben, 5. Bild). Dies dient dazu, die Körperrotation wieder aufzufangen. Vorraussetzung ist, dass die linke Hand frei bleibt. Also nicht den Schläger mit der linken Hand auffangen, wie es eine Zeit Mode war und immer noch zu sehen ist.“

    Warum eigentlich nicht den Schläger mit der anderen Hand auffangen ? Das würde die Restenergie doch am Schnellsten abbremsen.

    • Hallo, Gerhard Friedle, wenn Du den Schläger mit dem linken Arm auffängst, hast Du nur den Schläger, nicht aber den Körper in seiner Rotation abgebremst. Mit dem Wegstrecken des linken Arms vom Körper wird hingegen die Rotation des Körpers gebremst. So ungefähr jedenfalls.
      Denn wenn Du einen Spieler auf eine drehbare Platte stellen würdest, dann würde sich das System undendlich weiterdrehen, egal, was der Spieler auch unternimmt, um zum Stillstand zu kommen.
      Aber in diesem Fall könnte man den Körper auch garnicht erst in Rotation versetzten. Will sagen, irgendwie muss man schon Beinarbeit und Arbeit der Arme so einsetzen, dass der gewünschte Effekt – Rotation an, Rotation aus – bewirkt wird. Der linke Arm musste vorher also in die Position gebracht werden, um die Abbremsbewegung durchführen zu können.

      Aber das ist nicht der einzige Grund, weswegen ich mich gegen das lange Zeit sehr beliebte Auffangen des Schlägers ausspreche. Für viel schädlicher halte ich die Stereotypisierung, also Vereinheitlichung des Vorhandschlages, die damit einhergeht. Die Vorhand soll ja eben nicht immer so ausgeführt werden, dass der Schläger dort oben im Griffbereich der linken Hand landet. Sondern bei viel Pronation unterhalb der Ebene der rechten Hand (siehe Bild im Aufmacher), oder, bei der Reverse-Vorhand a`la Nadal, über dem Kopf.

      Außerdem habe ich den Verdacht, dass die Opposite-Arm-Action nicht konsequent eingesetzt wird, weil der Arm sozusagen umweglos nach oben zur Auffangposition gebracht wird, anstatt erst mal ordentlich konträr zur Schlagbewegung zu arbeiten. Das kann man bei vielen Spielern beobachten.
      Hier hat mir mein Gewicht am Handgelenk geholfen, dass diese Kräfte besser spürbar macht

      (nebenbei, im Moment trainiere ich ohne das Gewicht. Zwar ist dann die verfügbaren Masse zum Ausgleich geringer, das kann man aber durch entschiedenere und explosivere Opposite-Arm-Action etwas ausgleichen.
      Was mir aber auffällt ist, dass diese Zusatzmasse zu einer Verlangsamung auch der Bewegungen geführt hat, die vom Gewicht selbst garnicht betroffen sind.
      Offenbar fungiert der gehemmte Arm neuronal ähnlich einer Unruh, die sich qua Synchronisation auch auf rechten Arm und Beine auswirken). Kann aber sein, dass ich das zugunsten meiner Rückenentlastung doch wieder in Kauf nehme.

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