Tennisfragen

Tenniswissen | Tennisanalysen

Soll man im Match immer lächeln?

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Es war eine Freude, Sabine Lisicki bei der Übertragung ihres Matches gegen Maria Sharapova in Melbourne zuzuschauen. Ihre Schlagtechnik deckt sich hundertprozentig mit dem, was wir hier seit Jahren als State of the Art proklamieren. Was nicht verwundert, wenn man weiß, dass ihr Vater Richard zu einem Thema der Bewegungswissenschaften promoviert hat, „Trainingsmethoden für die Entwicklung der Schlaggeschwindigkeit unter Beibehaltung der Schlagpräzision“ (Quelle). Wir wollen hier aber die psychologische Seite näher beleuchten und mit Boris Becker einem weitverbreitetem Mythos in der Sportpsychologie aufräumen. Dies nützt jedem Tennisspieler, seine Matchperformance zu verbessern.

In der Öffentlichkeit werden die Möglichkeiten, eine Tenniskarriere wissenschaftlich zu planen, sicher überschätzt. Die vielen Verletzungen Sabine Lisickis in jüngster Vergangenheit könnten als Indiz gedeutet werden.

In diesem Beitrag sprechen wir nicht über ihre modernen und ausgefeilten Schlagstile und ihren harten Aufschlag (an dem von den Bewegungsbahnen her nichts Besonderes in den Blick fällt), sondern über das mentale Konzept.

Zur Einleitung in dieses Thema wählen wir nicht ohne Grund einen Leitspruch aus dem Kampfsport:

Ken wa kokoro nari. Kokoro tadashi karazareba, Ken mata tadashi karazu. Ken o manaban to hossureba,mazu kokoro yori manabubeshi.

„Ken“ ist „das Herz“. Wenn sein Herz falsch ist, befindet sich der Mensch auf dem falschen Weg. Jeder, der Karate lernen will, muss sein „Herz“ finden. Quelle die Dissertation von Jürgen Fritsche Sportanthropologische Untersuchungen zur Konstitutionstypologie von Kampfkünstlern der Sportart Karate (Elitekarateka)

Oder Boris Becker:

„Tennis ist ja der Urkampf überhaupt, Mann gegen Mann, nur haben wir statt Pistolen und Kugeln Schläger und Bälle“

Es geht uns um Sabine Lisickis Markenzeichen, ihr frisches und gewinnendes Lächeln, s. Bild oben bzw. den Clip unten. Es ist eine Wohltat, diese fröhliche Ausgeglichenheit wahrzunehmen. Und sicherlich ist es eine Hauptaufgabe des Trainers, den Spaß am Tennissport trotz harten Trainings immer wieder neu anzufachen, damit eine erfolgreiche Karriere nicht frühzeitig abgebrochen wird. Uns ist auch bewusst, dass die Vorzüge positiven Denkens von der Sportpsychologie als Erfolgsrezept herausgearbeitet wurden.  

Wir denken aber, das dies zu einseitig wäre und stützen uns für die Hypothesenbildung auf die Erfahrungen des Kampfsports, die selbst wiederum auf Jahrhunderte alten Traditionen aufbauen.

Wir sprechen also von der Seele oder Psyche des Kämpfers und nehmen an, dass auch Tennis in gewisser Weise einige Charakteristika eines Kampfsports in sich trägt.

In unseren Ausführungen zum Kampfschrei im Karate (siehe unseren Beitrag Funktioniert Tennis auch ohne Stöhnen?) sowie auf dieser Homepage zum Kampfsport wird die emotionale Seite näher beschrieben.

„Ist jemand zaghaft oder schüchtern, sollte er lernen, diese Gefühle auszuschließen um ruhig und wachsam zu werden. Ist jemand aggressiv, sollte er seine Aggressivität beherrschen lernen. Andererseits kann Zorn ungeahnte Kräfte mobilisieren; deshalb sollte ein guter Karateka dieses Gefühl bewußt hervorrufen und trotzdem seine innere Ruhe bewahren können, so dass er alles unter Kontrolle hat. Die Entwicklung des Geistes ist weit schwerer als das Erlernen von Techniken.“

Taugt das Lächeln nur bei gutem Ausgang?
Beim Match gegen Maria Sharapova, 4. Runde der Australian Open, kam ich ins Grübeln.  Im ersten Satz, Sabine gewann ihn 6:3,  war ihre lockere Miene zu bewundern. Ist dies das Rezept für erfolgreiches Tennis überhaupt?

Im Internet lesen wir viele Tipps, wie man seine Comfort-Zone findet, in der man sich am besten fühlt und auch die beste Leistung abgibt. Gerade in US-Amerika liebt man derartige „Wahrheiten“. Aber dies stimmt so nicht, wie wir weiter unten zeigen werden.

Der Beitrag unseres Gastautors Thomas Teuber Emotionen unter Kontrolle zeigt, dass der Stand der Sportpsychologie offenbar wenig Raum lässt, Aggressivität für den Kampf zu nutzen. In der Sportpsychologie wird der Begriff der Aggression als grenzüberschreitende Handlung definiert und für den Sport, außer Boxen, tabuisiert.

Wir denken darüber hinaus, dass wegen der schichtenspezifischen Rekrutierung und des daraus mitresultierenden weiblichen Selbstbildes unser Tennisspielerinnen, eine generelle Tendenz, freundlich erscheinen zu wollen, besteht (zum Einstieg siehe die Darstellung der Sportsoziologin Petra Tzschoppe zum Thema Sport und Geschlecht, hier...).
Diese Tendenz wird auch von Tenniskommentatoren direkt oder indirekt zum Ausdruck gebracht. Man freut sich dort schon, wenn eine junge Spielerin mal die Faust ballt

Man muss vor allzu pauschalen Vorstellungen und Ratschlägen bezüglich des positiven Denkens und Lächelns, Wohlfühlens und Freundlichkeit als Rezept zur optimalen Performance warnen.
Zu verschieden sind die Persönlichkeitsstrukturen und die Wirkungen verschiedener Emotionen auf die Performance ( siehe z.B .die Literaturanalyse zur Persönlichkeitsstruktur der Sportler hier…., siehe auch unseren Beitrag zur Vermeidung von Unforced-Errors)

Negative Emotionen können auch gut sein
Es gib auch mentale Kraftquellen des Menschen, die nicht aus innerer Harmonie, sondern aus Wut, Aggression, Überlebenswillen und Feindschaft resultieren.  Ist nicht das Spiel an sich eine Vorbereitung auf den Lebenskampf und der Sport heute sozio-kulturelle Veranstaltung, um in geregeltem Rahmen diese Kampfsituationen zu üben? Anthropologische Betrachtungen zur  Funktion des Sports findet man in dieser Arbeit des Sportwissenschaftlers Wiemann .
Bildquelle: YouTube

Das Thema „negative“ Emotionen muss noch weiter ausgeleuchtet werden. Uwe Grässer etwa, bezieht sich auf die Arbeit Lazarus (2000) , der als beteiligte Gefühle  Ärger, Angst, Erleichterung, Freude, Schuld, Scham, Hoffnung und Stolz aufzählt (S. 8). Aber wie unterscheidet er die (manchmal positiven?) Effekte von Wut, Zorn, Angriffslust, wenn alles unter „Ärger“ subsumiert ist? Offenbar sind die letztgenannten Emotionen wenig untersucht. Andeutungen, dass es positive Effekte auf die Kampf-Performance geben könnte, finden sich ebenfalls bei Grässer. So stellt er fest, dass Performancesteigerung mit Anspannung und nicht mit Entspannung zu tun hat und räumt ein, dass selbst Angst in diesem Sinne positiv wirken könnte – was, wie er meint, noch zu untersuchen wäre. Bekannt ist im Tennis das Problem der Übermotivation deren negative Folgen auch im Clubtennis um die Ecke immer wieder zu besichtigen ist.

Wie auch Thomas Teubert, so weist auch Uwe Graesser darauf hin, dass , es individuell unterschiedliche Reaktionen auf Gemütsschwankungen gibt (siehe dort z.B. S. 18 )

 

Der ICOF emotion-iceberg
the Individual Zones of Optimal Functioning

Wie unterschiedlich verschiedene Sportlerpersönlichkeiten auf bestimmte Emotionen mit besserer oder schlechterer Performance tatsächlich reagieren, illustrieren diese beiden Grafiken, für Spieler A und Spieler B.

Achtung, die X-Achse mit den emotions ist in beiden Bildern unterschiedlich aufgebaut, das ist nämlich genau der Punkt! 
Die Definitionen dieser emotions oder Emotionskomponenten lassen sich nicht problemlos auf alltagssprachliche Begriffe übertragen. Schon die Übersetzung in die deutsche Sprache ist nicht immer leicht. Diese „Emotionsbegriffe“ werden durch bestimmte statistische Verfahren aus einer Vielzahl von Einzelreaktionen von vielen Personen (Sample) im Wege einer Clusterbildung gewonnen. Die Benennung erfolgt dann nach Plausibilitätgesichtspunkten erst im Nachhinein.
„N“ steht für die Performance und „P“ für den Wohlfühlfaktor (pleasure).

Für jeden der beiden Spieler sind also unterschiedliche emotionale Einzelfaktoren dafür maßgebend, ob sie sich wohlfühlen und/oder ob sie gute Performance abliefern. Wobei „pleasant“ und „comfortable“ sowie „calm“ bei Spieler A mit negativen Performancewerten verbunden sind, und bei Spieler B „glad“, „satisfied“, „fearless“ diesen negativen Effekt auf die Kampfkraft haben. Spieler B reagiert auf diese Zufriedenheits- und Saturiertheitsparameter mit größerer Performanceminderung, als Spieler A. Also, das, was man umgangssprachlich als Komfort bezeichnet, ist für die Performance oft hinderlich.

Quelle Yuri L. Hanin, Performance Related Emotional States in Sport: A Qualitative Analysis

Hanin möchte mit bestimmte Mythen der Sportpsychologie aufräumen, derzufolge es bestimmte universelle optimale Ausprägungen für eine emotionale Ausrichtung im Sinne einer optimalen Performance für Athleten gibt. Als besonders Beispiel eines solchen Mythos nennt er die verbreitete Auffassung, gemäßigte Angst vor dem Match sei immer gut und negative Emotionen seien immer dysfunktional für die athletische Performance.

„There are certain stereotyped views and myths in sport psychology about emotion-performance relationships based on unsubstantiated beliefs and group-oriented studies. These include at least three notions: that there exists a universally optimal intensity of emotions facilitating performance of all athletes (for instance, moderate anxiety); that all negative emotions are always dysfunctional for athletic performance; that all positive emotions are always optimal for athletic performance. [15]“

Das Gegenteil, so Hanin, ist der Fall.

  • Bei den Athleten gibt es große Unterschiede der Performance-Wirkungen verschiedener Emotionen.
  • Die optimale Zone, also der in den beiden oben gezeigten Bildern als „optimal emotions“ bezeichnete mittlere Bereich, wird während des Wettkampfes ständig verlassen bzw. wieder gefunden,
  • einem ICOF emotion-iceberg mit einer deutlichen Ausprägung des emotionalen Profils, ist für eine Optimierung der Performance der Vorzug zu geben, vor einer eher flachen Ausprägungskurve des emotionalen Profils,
  • es gibt eine starke gegenseitige Wechselwirkung zwischen dem jeweils eingenommenen  emotionalen Status und der vom Spieler wahrgenommenen Performance.

Gerade angesichts dieser Wechselwirkungsdynamik während eines Matches kommt dem Konzept der Klarheit, das Uwe Grässer in seiner Dissertation postuliert, besondere Bedeutung zu: die eigene Persönlichkeit so gut zu kennen und zu beherrschen, dass ein bewusstes Ansteuern der Zone der „optimal emotions“ möglich wird.

Allerdings sollte man während der Ballwechsel die Aufmerksamkeit nicht zu sehr nach innen lenken. In diesen Spielphasen ist eine emotionale Kontrolle vermutlich nicht effektiv. Siehe hierzu die Darstellungen zur Aufmerksamkeitsregulierunf im aktuellen Lehrbuchs der Sportpsychologie in Google-Books. Aber der Tennisspieler hat ja kleine Pausen auf der Bank. Einige Spieler nutzen sogar die Zeit zwischen den Ballwechseln, um sich neu zu orientieren, siehe z.B. Maria Scharapova, die sich nach jedem Ballwechsel vom Spielfeld abwendet.

Federer ärgert sich über Schiedsrichter

 

 Siehe auch den Beitrag Racquetpflege

 

Sogenannte negative Emotionen können positive Wirkungen haben wenn sie kontrolliert werden. Dass sogar Fluchen eine (für den Spieler) positive Wirkung haben kann, darauf deutet dieser Bericht im SPIEGEL hin, „Fluchen lindert den Schmerz„. Dazu passt auch das Beispiel der verbalen Selbstregulation, dass Thomas Teuber am Beispiel von Tommy Haas thematisiert.

Wie war das bei Steffi Graf, eine der Vorbilder von Sabine Lisicki. Hat man Steffi schon mal im Kampf lächeln gesehen? Ist nicht aus Boris Beckers Zeiten bekannt, dass Spieler oft Streit vom Zaun brechen, um sich zu puschen und sich in eine Aggressionsstimmung zu bringen. Von der Beeinflussung des Gegners – Dirty Tennis – wollen wir hier garnicht reden.

Mir fiel in besagtem Match Sabine Lisicki gegen Maria Sharapova jedenfalls auf, dass ihr Lächeln aus dem ersten Satz verschwand, als es im zweiten Satz schwieriger wurde. Fehlte ihr da der Zugang zur aggressiven Geste? Liegt ihre optimale Zone vielleicht doch nicht im Zufriedenheitsbereich? War Sie auf eine zähe Verteidigungshaltung, ein Aufbäumen vielleicht mental nicht genügend vorbereitet?

Ferndiagnosen sind immer misslich und – auch  oder gerade – Spitzenathleten und -athletinnen haben nicht immer einen guten Tag. Mit Maria Sharapova stand ihr überdies eine sehr starke und erfahrene Spielerin gegenüber.
Andererseits sah ich neulich die Übertragung einer Pressekonferenz mit Julia Görges, in der ein Tennisjournalist nach der Möglichkeit eines deutlicheren Aufbäumens von Julia fragte. Die Antwort von Julia Görges war in Bezug auf das Persönlichkeitsbild der Spielerin schwer zu deuten.

Wann darf man aggressiv und wütend sein?
Ich denke, dass die überwiegende Mehrheit der Spielerinnen und Spieler eher aggressive oder unnahbare (Scharapova) Mimik zeigen.

  • Ist Lächeln also nur bei „Schönwetter“ geeignet, um maximale Performance im Wettkampf zu erzeugen?
  • Gibt es eine Gefahr der Euphorie, die zu Übermut verführt? (siehe die rechte Seite des emotion-iceberg, in den Bildern oben)
  • Ist die an der Mimik abzulesende Freundlichkeit ein sogenanntes Gender-Problem, also, dass in unserer Kultur besonders Frauen (im Sport) Aggressionen nicht zeigen sollen – in diesem Fall durch entsprechend  interpretierte Psychologie gestützt?  Könnte dies ein Aufsuchen der optimalen individuellen emotionalen Zone erschweren? (Zur Frage Sexualität und Sport siehe die interessante Dissertation von Jens Dirk Thieß, Homosexualität und Ballweitwurf. sowie die oben verlinkte Übersichtsdarstellung von Petra Tzschoppe)
  • Wie erfahre ich meine ICOF-Zone?

Siehe auch unseren Gastbeitrag Emotionen unter Kontrolle
von Thomas Teubel, der über Emotionen im Sport promovierte, über Aggression im Sport publiziert und mit einschlägigen Lehr- und Prüfungsaufgaben betraut ist, hat einen Beitrag als Gastautor zu diesem Themenkomplex verfasst.Thomas Teubel ist auch als Sportcoach und -Berater tätig.
Der sehr grundsätzlich orientierte Beitrag gibt uns die Möglichkeit, gezielter der Frage nachzugehen, wie die Gemütsregungen von unterschiedlichen Spielerpersönlichkeiten in den wechselnden Spielsituationen beeinflusst, erzeugt und kontrolliert werden können.

Finale und Halbfinale Australian Open 2012.
Das Finale Marie Sharapova vs. Wiktoria Azarenka hat die Spielerin gewonnen, die ofter eine positiv-freundliche Mimik fand.  Angesichts des erheblichen Performanceunterschiedes zwischen beiden, der sich im Ergebnis 6:3; 6:0 widerspiegelte, lassen sich allerdings Ursachen-Zuweisungen zur Stimmung beider Spieler kaum treffen.

Die großartigen Halbfinales der Herren, jedenfalls. zeigten ein freundliches Gesicht extrem selten. Sowohl im Match Nadal vs. Federer (wild entschlossen vs. eher mit Schmollmund) und Murray vs. Djokovic (eher bescheiden auftretend, nur gelegentlich mit angelerntem Faustzeigen – Lendel?- vs. meist betont locker in Championspose agierend), herrschte Ernst und Kampf auch mimisch vor, so zumindest meine Wahrnehmung, wobei die Gesichter ja nicht immer im Fernsehen gezeigt werden.

Kommentare erbeten
Eigene Beobachtungen, Anregungen und Meinungen zu diesem Thema wären  für die Tenniscommunity interessant. Die neue Kommentarfunktion dieses Portals wurde bereits sehr kompetent genutzt, hier….

(Der Aufruf, uns die Meinung zu sagen bezieht sich auch die jüngste Thematisierung des Stöhnproblems, in unserem Beitrag hier…)

 

 

© Dr. Holger Hillmer

2 Kommentare

  1. Hallo

    mal kurz, habe einen 10 jährigen Sohn der im Auswahlkader spielt also talentiert ist!? Ich bin auf der suche nach einem fertigen systematischen Aufbauplan. Gibt es sowas?

    Gruß Horst

    • Was wir im Bereich der Jugendförderung hier verlinkt haben, ist tatsächlich sehr allgemein. Daher wäre ein Hinweis aus dem Kreis unserer Besucher für Viele interessant.
      Ich könnte mir aber vorstellen, dass im konkreten Fall auch Raum für Individualisierung gegeben sein muss, da sich nicht jeder Spieler in allen Bereiche gleich entwickelt.
      Und dann gibt es auch unterschiedliche Vorstellungen zur optimalen Förderung, die man vermutlich nicht auf einen Nenner bringen kann. Ich erinnere an die Arbeit von Schwägerl, die wir hier verlinkt haben. Siehe unsere Beitrage Hat mein Kind Talent , Mein Kind spielt Turniere und Wie lernt mein Kind am besten?.

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