Eigentlich ist es psychologisch ein Vorteil, einen Teamkameraden auf der Bank oder am Spielfeldrand zu wissen. Der Spieler ist nicht mehr allein, sondern ein ”Hordenmitglied” kämpft mit ihm.
Zumindest dürfte das die Interpretation seines in zig-tausend Jahren geprägten Unterbewusstseins sein. Oft aber wird dieser Vorteil teuer erkauft. Dann nämlich, wenn wohlmeinende Teammitglieder beginnen, konkretes Coaching zu versuchen. Dabei werden oft gravierende Fehler gemacht. Wir zeigen 10 Fehler und geben 12 Tipps.
Richtiges Coaching im Clubtennis
Management von Verein und Tennisschule
Für den Sport in Deutschland werden schwierige Entwicklungen prognostiziert. Der deutliche Einbruch gerade beim Tennis wird wissenschaftlich untersucht. Die Clubs müssen also attraktiver werden, damit sie den modernen Gegebenheiten und Wertvorstellungen entsprechen. Hier werden Grundlagen besprochen und wertvolle Arbeitsmaterialien von vorbildlichen Clubs und Tennisschulen gezeigt.
Die Beidhändige Rückhand
Ausholen zur Vorhandpeitsche
Lange haben wir gezögert, einen Beitrag zum “richtigen Ausholen” bei der Vorhand zu erstellen. Die Ausholbewegung von Djokovic, die in ähnlicher Ausprägung inzwischen von vielen Spitzenspielern gespielt wird, gibt hier das Muster für unsere Beschreibung ab. Sie ist wegen ihrer Einfachheit und Klarheit in vieler Hinsicht als optimale Startposition für eine Vorhandpeitsche zu werten.
Splitstep an der Grundlinie und im Feld
Vorgaben zur Beinarbeit sind für den Tennisspieler ein wahrer Gräuel. Schließlich bewegt man sich auf seinen Füßen vielfältig, natürwüchsig und damit weitgehend unbewusst. Manche Tennisbücher erstaunen und verwirren Anfänger wie Fortgeschrittene mit komplizierten Schrittmustern, die man leicht mit den Unterlagen einer Tanzschule verwechselt; Paso Doble oder Mambo sind Nichts dagegen.
Wir geben hier aber keine Anleitung zum Verknoten der Beine, sondern eine verständliche und höchst wirksame Hilfe, um Schnelligkeit und Platzabdeckung des Tennisspielers dramatisch zu verbessern.
Wider das eherne Gesetz des maximalen Ausschwungs
Paradigmenwechsel, Mythen, neue Strokes - Vieles wird auf dieser Website analysiert. Nichts scheint jedoch so unangreifbar, wie das Axiom des maximalen Ausschwungs.
Alle Trainer fordern ihn und nicht wenige Spieler haben deshalb eine “Ausschwungmimikry” an ihren Schlag “angehängt”, um den Trainer zufrieden zu stellen.
Wir haben lange gezögert, uns an dieses brenzlige Thema heranzuwagen und starten gleich mit einem bemerkenswerten Clip.
Bild siehe YouTube-Clip eines Trainers (anklicken). Siehe auch unseren Beitrag Die moderne Vorhand. Aber nicht nur junge Trainer zeigen uns den kurzen Ausschwung, sondern auch hoffnungsvolle Talente der Weltspitze: “Zeigen die Jungstars neue Strokes?”, dort der 19-jährige Jack Sock.
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Matchanalyse – das verschenkte Potential!
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Doch die Mehrheit der Club- und Freizeitspieler nutzen nicht das gewaltige Potential einer ehrlichen Analyse ihres Matches – und es könnte sie soviel besser machen!
Mit diesem Gastbeitrag schlagen wir eine weitere Schneise in das unübersichtliche Gestrüpp von Taktik, Psychologie und Mental-Game.
Vieles davon ist nämlich leichter und effektiver umsetzbar, als manch technische Raffinesse. Siehe dazu auch unseren Beitrag Was wirklich sind Unforced Errors?
Emotionen außer Kontrolle?
Emotionen spielen im Sport eine große Rolle – manchmal sind sie wichtiger als die Technik! Jedes Tennismatch hinterlässt einen glücklichen Sieger und einer niedergeschlagenen Verlierer. Doch auch während des Matches können wir sowohl positive als auch negative Emotionen haben. Im Beitrag „Soll man im Match immer lächeln?“ wagten wir den Einstieg in dieses brisante Thema – mit einer leicht provokativen Frage, für die es sicherlich unterschiedliche Antworten gibt.
Gastautor Thomas Teubel ordnet für uns in die Welt der vielfältigen Emotionen im Sport. Wir haben in der Folge einen Schwerpunkt “Taktik und Matchpsychologie” aufgebaut. Eine wertvolle Hilfe für alle Tennisspieler, um auch schwierige Matchsituationen zu meistern.
Soll man im Match immer lächeln?
Es war eine Freude, Sabine Lisicki bei der Übertragung ihres Matches gegen Maria Sharapova in Melbourne zuzuschauen. Ihre Schlagtechnik deckt sich hundertprozentig mit dem, was wir hier seit Jahren als State of the Art proklamieren. Was nicht verwundert, wenn man weiß, dass ihr Vater Richard zu einem Thema der Bewegungswissenschaften promoviert hat, “Trainingsmethoden für die Entwicklung der Schlaggeschwindigkeit unter Beibehaltung der Schlagpräzision” (Quelle). Wir wollen hier aber die psychologische Seite näher beleuchten und mit Boris Becker einem weitverbreitetem Mythos in der Sportpsychologie aufräumen. Dies nützt jedem Tennisspieler, seine Matchperformance zu verbessern.
Racquetpflege
Im Beitrag “Mit Videos von den Großen lernen” haben wir bereits die wichtige Vorbildfunktion dieser Sportler für unser eigenes Tennis thematisiert. Der Umgang mit dem Schläger, auch zwischen den Ballwechseln, will geübt sein. So sind wir immer wieder erschüttert, wie leichtsinnig im Freizeitbereich bei der Entsorgung des Schlägermaterials vorgegangen wird. Hier zeigen wir einen Filmclip, wie man bei dieser Aufgabe wirklich Entspannung und Befriedigung findet, ohne die Aspekte des Arbeitschutzes zu vernachlässigen. Der zur Qualitätssicherung eingesetzte professionelle Splitterschutz muss als vorbildlich bezeichnet werden.
Zeigen die Jungstars neue Strokes?
Mit Videos von den Großen lernen
In vielen Spielern keimt der Wunsch, einen Schlag mal “so ganz richtig” zu lernen.
Aber auch Anfänger haben ein Recht darauf, von vornherein die richtigen Schläge einzuüben, um späteres Umlernen zu vermeiden. Die Weltklassespieler messen sich mit den Besten der Welt. Bereits von Kind an lernten sie nach jeweils geltender Trainingslehre, dem State of the Art ihr Tennis. Wie man am besten hinter die Geheimnisse des modernen Tennis heute kommt – hier ein Einstieg.
Die moderne Vorhand
Die Vorhand ist der zuerst gelernte Schlag im Tennis. Viele meinen, man könne sie ohne Trainer lernen, weil man irgendwann den Ball schon treffen wird. Im Prinzip richtig, doch in der Regel entstehen dabei keine optimalen Schläge.
Wer sich die moderne Vorhand aneignen will, sollte sich anschauen, wie dieser Schlag aussieht, wie er funktioniert und wie man ihn sich zu eigen macht.
Sind High-Heels schlecht für`s Tennis?
Auch Tennisspielerinnen wollen mit der Mode gehen, aber nicht immer machen diese Schuhe einen schönen Gang. Und in einem Spiegel-Online-Artikel wurde kürzlich über die Auswirkungen ständigen Stöckelschuh-Gehens auf Muskulatur und Achillessehne berichtet, hier….
Einige Aussagen dieser Studie erscheinen widersprüchlich. Was sagt dazu die Wissenschaft?
Umlernen
Das Wissen über die Effizienz neuer Bewegungsmuster nimmt ständig zu. Auch unser Portal stellt in vielen Beiträgen neue Schläge und ihre biomechanische Fundierung in den Vordergrund. Aber lohnt sich eine Umstellung und mit welchen Schwierigkeiten muss man rechnen?
Und vor Allem, was sind die erfolgversprechenden Tipps?
Wettkampflernen + Taktik
Auf die Frage, wie Tennis erlernt werden soll, findet das Wettkampflernen ganz neue Antworten.
Denn bei der herkömmlichen alten Methode des Technikerwerb, sich auf den Bewegungsablauf zu konzentrieren, unabhängig von Sinn und Zielsetzung im Wettkampfzusammenhang, lernt man nach Auffassung des Sportwissenschaftlers Jan Hasper eher Kunststückchen. Effektiver sei es, aus dem Wettkampf heraus situativ Aufgaben zu erkennen und für sich zu definieren, auf die hin man seine Techniken einzusetzen und weiter zu entwickeln gedenkt.
Schläger richtig besaiten – DT-Wert, Fehlerverzeihung und Limitereffekt
Eine unelastische Saite weich bespannt, gibt bei geringerer Schlaghärte ein elastisches Saitenbett. Bei härteren Schlägen wird das Saitenbett jedoch automatisch zunehmend härter. Dadurch ist es leichter, die Balllänge zu kontrollieren, weil zu stark geschlagene Bälle in der Tendenz weniger stark beschleunigt werden und nicht ins Aus gehen. Dieser fehlerverzeihende Effekt, sowohl für Anfänger als auch Turnierspieler interessant, wird in der Tennisliteratur bisher nicht erwähnt.
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