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Zeigen die Jungstars neue Strokes?

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Bei der Analyse neuer Schlagstile orientieren wir uns natürlich am Spitzennachwuchs (best practice). 
Ein US Tennisportal führt eine Liste der erfolgversprechendsten  „Rising Stars“.
Bei Vorhand, beidhändiger Rückhand und beim Service sieht man Ungewohntes. Neue Trends?

Beachte die neuen Kommentare am Schluss des Beitrags!

 

 

In unserem Beitrag Tennistalente in der Entwicklung zeigen wir Tennis von Kindern und Jugendlichen, um Vorstellunge zu entwickeln, was uns in den nächsten Jahren erwartet. Das Portal tennisserver.com stellt nun für 2011 die „Top Male Risers“ von 2011 heraus. Dabei wird das Ranking Ende 2010, das von 2011 und ein daraus gebildeter Aufstiegsquotient angegeben. Die letzte Zahl gibt also an, wie steil die Tenniskarriere sich bei jedem Spieler in 2011 gestaltete. Ray Bowers von tennisserver.com setzt sich intensiv mit den Karriereverläufen von Spitzenspielern auseinander (The Blue-Diamond Path to Glory) und trifft damit ein Themenfeld, das jahrzehntelang auch in meinem beruflichen Fokus lag (Beruf und Karriere von Ingenieuren). In unserem Beitrag Tennistalente in der Entwicklung haben wir die Daten Ray Bowers ausgebreitet.

Auf die grandiose Karriere von Milos Raonic haben wir an anderer Stelle schon hingewiesen (Wie komme ich zum Spitzenaufschlag).
Aber es gibt einen Spieler, der noch etwas rasaner nach Oben kam, Bernard Tomic.

Dies ist die Liste von tennisserver.com

  1. Bernard Tomic, Nr. 208, Nr. 41, Quotient: 5.07
  2. Milos Raonic, Nr. 156, Nr. 31, Quotient: 5.03
  3. Cedrik-Marcel Stebe, Nr. 322, Nr. 81, Quotient: 3.97
  4. Janko Tipsarevic, Nr. 33, Nr. 9, Quotient: 3.67
  5. Alex Bogomolov, Nr. 97, Nr. 34, Quotient:2.85
  6. Alex Dolgopolov, Nr. 40, Nr. 16, Quotient: 2.50
  7. Ivan Dodig, Nr. 86, Nr. 36, Quotient: 2.39
  8. Kei Nishikori, Nr. 56, Nr. 25, Quotient: 2.24
  9. Vasek Pospisil, Nr. 279, Nr. 121, Quotient: 2.23
  10. Ryan Harrison, Nr. 170, Nr. 79, Quotient: 2.15

Außerdem gibt uns tennis-server eine Watch List „predicted risers“, also derjenigen Spieler, die vermutlich in 2012 die deutlichste Karriere hinlegen werden (Quelle) . Die Film-Clips dazu haben wir ebenfalls zugeordnet (soweit möglich,in  slow-motion oder HD)

Die komplette Watch-List mit den Clips zeigen wir im Anschluss an die hier vorangestellte Analyse Neue Strokes.

Neue Strokes

Unsere Analyse der Schlagstile im Hinblick auf Innovationen und Trends werden im Laufe der Zeit ergänzt.

Aufschläge
Bei Dodig und Raonic fallen uns zwei Aspekte der Aufschlagtechnik auf.

Ivan Dodig

Ivan Dodig hat eine extreme Beckenbewegung, wie sie von Ivaniesevic wohl Einigen noch in Erinnerung ist (im Gegensatz etwa zu Berdych, der den Körper mehr in einer  Art „Fahrstuhlbewegung“ nach unten absenkt).  Die Vor- und Nachteile und Varianten im Timing haben wir im Beitrag Wie komme ich zum Spitzenaufschlag beschrieben.

Milos Raonic fällt durch eine sehr tief bis unter das Gesäß reichende Ausholschleife auf, wie sie z.B. bei Federer nie so zu sehen ist.


Milos Raonic, 0,45.7-1,15.1

Vorhände
Interessant ist die Vorhand von Jack Sock, 19 J . Er spielt sie mit starker Unterarmpronation und kurzem Ausschwung. Dies ist in der Tendenz übrigens auch bei Janko Tipsarevic zu sehen. Dies scheint z.T. auch  dem schnellen Hartplatz geschuldet, der nicht die Zeit für langes Ausschwingen gewährt. (siehe dazu unseren Beitrag Wider das eherne Gesetz des maximalen Aufschwungs).


Vor- und Rückhand Jack Sock

Rückhände
 Jack Sock hat bei der (beidhändigen) Rückhand eine sehr ausgeprägte Schleifenbewegung obenrum.
Dies scheint sich bei den Jungen immer stärker durchzusetzten, siehe auch Nikishori. Umso verblüffender ist es, dass  Bernard Tomic bei der beidhändigen Rückhand Topspin genau für das Gegenteil steht.


Bernard Tomic, Backhand beidhändig Topspin

Würde man die Vorhand derart als Pendelbewegung „untenrum“ spielen, wie er die Rückhand, wäre es eine Sensation und biomechanisch kaum nachzuvollziehen, weil sich bei der modernen Vorhand die kraftvollere Pronation durchgesetzt hat, die mit der Ausholbewegung obenrum vorbereitet wird. (siehe unseren Beitrag Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?)

Bei der beidhändigen Rückhand liegen die Dinge aber anders, als bei der Vorhand. Denn aus biomechanischer Sicht wissen wir, dass der Pendel-Rückschwung untenrum bei der Rückhand ein Loading herstellt,  dass im Anschluss eher eine Pronation für den Schlag selbst ermöglicht (wobei wir das komplizierte Zusammenwirken beider Arme mal ausklammern). Diese Zusammenhänge habe wir in unserem Beitrag Vom Mythos des eingewickelten Stoppballs eingehend erläutert. Zum Begriff Pronation und Supination beimTennis, siehe unseren hier verlinkten Beitrag. Wir haben dort herausgestellt, dass Pronation und Supination bei einem Ellbogenwinkel größer 90 Grad meist mit einer Drehung des Oberarmes einhergeht.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich bei der beidhändigen Rückhand von Tomic (eine Besonderheit, die beispielsweise dem Trainer Florian Meier keiner Erwähnung Wert ist) auf den ersten Blick eine erfolgversprechende neue (alte)  Bewegungsvariante andeutet, auch wenn sie einem klaren Trend zuwiderliefe. Denn gerade bei den jüngeren Spitzenspielern wird die beidhändige Rückhand obenrum ausgeholt und mit immer ausgeprägterem Winkel zwischen Schlägerlängstachse und den Armachsen (nahe bei 90 Grad) gespielt. Dies kann man sehr schön auch bei Murray beobachten, der im Match der Australian Open gegen Djokovic m.E. die bessere, stärker gepeitschte Rückhand hatte. Djokovic führt seine Rückhand-Ausholbewegung übrigens nicht einheitlich steil oben rum aus, sondern manchmal mit der Schlägerlängstachse parallel zum Boden. Sind dies vielleicht motorische „Überbleibsel“ eines älteren Stils, oder passt er die Ausholbewegung an verschiedene Situationen an?

Überhaupt fällt auf, dass bei sehr vielen Spielern der beidhändigen Rückhand die Aushol- und Loadingphase  (noch?) sehr oft sehr flach praktiziert, wenn auch nicht gerade untenrum ausgeholt, wird. Die Übergänge sind fließend.

Dies ist bei der einhändigen Rückhand nicht in dem Maße der Fall. Die einhändige Topspin-Rückhand wird in der Regel heute obenrum ausgeholt.Ein  Grund könnte sein, dass  die hohe Ausholschleife – neben den biomechanischen Effekten – den Vorteil hat, vom Gegner nicht so früh und  im Ansatz vom Slice unterschieden werden zu können. Denn der Slice kommt ja immer aus einer hohen Position des Schlägerkopfes – der Rückhandtopspin dann ebenfalls.

Bei Tomic gelangt der Schlägerkopf , trotz der Ausholbewegung, wie ein Pendel untenrum, ebenfalls in ene hohe Ausholposition. Das macht eine biomechanische Interpretation komplizierter. Es ist zu vermuten, dass diese Ausholbewegung mehr Unruhe in den Aufbau des Schlages (Loading) bringt.

Etwa in der Abfolge:

      1. (Tomic, erste Phase, Ausholen untenrum) Vorloading=leichte Supination, 
      2.  (Sock-Schleife obenrum, bzw. zweite Phase Tomic) Loading=Pronation,
      3. Schlag=Supination.

So etwa wurden in der Anfangszeit des Topspin auch die Vorhände gespielt. Dieser Schlagstil ist etwas zeitaufwändiger und störanfälliger als die moderne Vorhand, aber wie gesagt, es hat auf Asche lange Zeit funktioniert. Bei Freizeitspielern, die das heute noch so praktizieren, stellt man oft fest, dass ihnen bei kürzeren Bällen, die sie ins Halbfeld locken, das komplizierte Timing missglückt. Sie haben dann keine Zeit mehr, den etwas komplizierteren Zyklus, bei der Vorhand: Pronation, Supination, Pronation so zu timen, dass sie mit der Pronation schlagen können. Statt aus der Pronation schlagen sie aus der Supination – der Ball geht mangels Topspin schneller ins Aus.

Tomic kommt mit diesem Zyklus bei der Beidhändigen gut zurecht.  Bei der Beidhändigen sind die Bewegungen ja kürzer und kraftvoller als bei einhändigen Schlägen. Dieser Effekt könnte ausreichen, um einen vermuteten prinzipbedingten Nachteil in Kauf zu nehmen.
Für die einhändige Rückhand scheint mir diese Ausholbewegung untenrum wegen des komplizierten Pronation/Supinationszyklus s.o. , nicht optimal. Vergleicht man beide Clips, drängt sich der Eindruck auf, dass Tomic die Bälle nach dem Auftippen länger fliegen lässt, bzw. später nimmt, als Sock. Dies wäre im Sinne des oben bemerkten verständlich bzw. folgerichtig.

Wir stellen also  fest, dass bei den Jungen zur Zeit zwei absolut entgegengesetzt angelegte Ausholbewegungen der beidhändigen Rückhand gespielt werden! Das ist bemerkenswert und sagt uns, dass mit Überraschungen immer zu rechnen ist.

Der guten Ordnung halber, erinnern wir an dieser Stelle daran, dass

  1. die Strokes nicht allein die Spielstärke eines Tennisspielers ausmachen. (Die anderen Faktoren lassen sich aber nicht aus der Analyse kurzer Filmschnipsel ableiten. Eine gewisse biomechanische Tendenz dieses Portals resultiert auch auf der gegebenen Datenlage.)
  2. selbst eine Analyse allein der Schlagstile müsste auf einer repräsentativen „Fallzahl“ aufbauen, zumal die Spieler auf Hartplatz oder Asche ihre Schläge umstellen. Deshalb können wir hier nur den „Genpool“ der gangbaren Strokes dokumentieren und in Einzelfällen diese Schläge kommentieren.

Ich habe schon Clips von Übungssequenzen Djokovic`s auf Hartplatz gesehen, bei denen dieser für die Vorhand so flach ausgeholt hat, dass man vom guten Glauben abfallen könnte – weil diese im Gegensatz zu dem Bild einer Vorhand stehen, das Djokovic geradezu geprägt hat.

Bei der Interpretation und Analyse der hier vorgestellten Spieler darf nicht unerwähnt bleiben, dass diese „jungen Talente“ eigentlich für eine Vorschau im Hinblick auf zukünftige Schlagstile schon etwas alt sind.
Die ersten Clips von Djokovic und Cilic habe ich im Bezahlportal tennisplayer.net verfolgt, als diese noch 16 Jahre jung waren. 

Aber auch junges Alter gibt nicht die Gewähr, das neueste Schlagstile „geboten“ werden. In den ersten Clips, die ich vor zwei Jahren von Ryan Harrison als Jugendlichem, gezeigt habe (es war ein Werbe-Clip mit Nick Bollittieri + Familie Harrison) , war sein Schlagstil schon 100% festgelegt. Der Vater,  wie es hieß, ebenfalls Profi, ähnelte bis zur Frisur Jimmy Connors und die Schläge waren ebenfalls extrem flach, durch Hartplatztennis geprägt.

Hier nun die vollständige „Watch-List“
Einige Clips wurden oben schon gezeigt, um dort für die wichtigsten Kommentare direkt sichtbar zu sein.

(Nur Übertragung aus dem englischen Text nur auszugsweise sinngemäß und ohne Gewähr  „Tennis Server Player Of The Year 2011“ von  Ray Bowers des Portals Tennis-Server.com).

Jack Sock, 19 Jahre 
Jack Sock, Nebraska, war der erste männliche U.S. Open Juniors-Gewinner seit Andy Roddick in 2000. Hat dann gegen Roddick in den U.S. Open 2011 gegen Roddick klar verloren.

 

Kei Nishikori, 21 Jahre
Aufgewachsen ist er in Japan, hat aber seit dem 14. Lebensjahr in Florida trainiert. Er ist bei den U.S. Open 2008 bis in die vierte Runde gekommen (schlug dabei Ferrer) und kam dadurch in die Top 100. Auf diese Position hat er sich in 2011 zurückgekämpft. Er erreichte das Semifinale in Shanhai und gewann in Kuala Lumpur gegen Berdych und gegen Djokovic in Basel, allerdings als Djokovic Schulterprobleme hatte.

 
Cedrik-Marcel Stebe, 21 Jahre
Linkshänder, Tennis-Server.com sagt ihm für 2012 Rankingplatz 47 voraus.

 

Martin Klizan, 22 Jahre
Martin Klizan aus der Slovakischen Republik hat zwei Davis-Cup Matches gegen die Ukraine gewonnen. Im folgenden Clip gegen Belucci als Verlierer nur am Netz zu sehen. Aber die Vorhand des Linkshänders Belucci ist auch sehr schön.

Martin Klizan vs. Thomaz Belucci

Martin Klizan vs. Joao Sousa
Davis Cup 2011 Slovakische Republik gegen Portugal

Matthew Ebden, 23 Jahre
Ist in Süd Afrika geboren, ging dann in Australien zur Schule und spielt auch für Australien. Er hat in 2011 die Top 100  erreicht. Er ist in 2011 an Ferrer (Tokio) und an Murray (Shanghai) gescheitert. Er ist ein sehr guter Doppelspieler

 

Vasek Pospisil, 21 Jahre
Er erreichte 2011 die letzten 64. In Valencia schlug er Isner. Er ist besonders stark auf Harplätzen. Gemeinsam mit Milos Raonic wird er Canada im Davis Cup eine eine gute Mannschaft gewährleisten.

Benoit Paire, 22 Jahre (Videos nicht verfügbar)
Kommt aus Avignon, gewann Turniere in Salzburg, Brasov (Rumänien). Er ist Sandplatzspieler.

Alex Bogomolov vs. Schüttler

 

Alex Dolgopolov

 
Ryan Harrison

 

Film-Clip-Hinweise und Ergänzungen zur Liste der Top Male Riser

  1. Bernard Tomic, siehe Filmclip unten
  2. Milos Raonic, Filmclip siehe unseren Beitrag Spitzenaufschlag, sowie Filmclip unten
  3. Cedrik-Marcel Stebe, siehe Filmclip oben
  4. Janko Tipsarevic, siehe Filmclip unten
  5. Alex Bogomolov, siehe Filmclip oben
  6. Alex Dolgopolov, siehe Filmclip oben
  7. Ivan Dodig, siehe Filmclip ganz oben, sowie unseren Beitrag Spitzenaufschlag
  8. Kei Nishikori, siehe Filmclip oben
  9. Vasek Pospisil, siehe Filmclip oben
  10. Ryan Harrison, siehe Filmclip oben und unseren Beitrag Junge Talente

Bernard Tomic

Bernhard Tomic Vorhand

Bernhard Tomic Backhand Slice


Bernhard Tomic Backhand beidhändig Topspin

 
Milos Raonic

 


Janko Tipsarevic

 

Ergänzung angesichts der Australian Open 2012
Nicht mehr zu übersehen ist der 1987 geborene Kasacke Mikhail Kukushkin, (mit 1,83 Meter für heutige Verhältnisse klein und mit 72 Kg leicht, stand in der ATP Rangliste an 92. Stelle vor Andreas Beck, vor einem Jahr allerdings auf Rang 63), der nun in der dritten Runde auch Monfils geschlagen hat (er trifft nun auf Andy Murray gegen den er in Brisbaine verloren hat). Hier ist ein Ausschnitt mit beeindruckenden Ballwechseln von Beiden.
.

Mikhail Kukushkin schlägt Gael Monfils, Australian Open 2012

Die Schlaghärte Kukushkins kann man schlecht schätzen, die Schlägerkopfgeschwindigkeit scheint wegen des relativ leichten Schlägers hoch. In den ersten beiden Sätzen gegen Troicki sah es aus, als ob er den Serben vom Platz fegt.

Hier nun Ausschnitte aus dem Match gegen Murray in Brisbane, bei dem Kukushkin bei best of three einen Satz gewann.

Andy Murray schlägt Mikhail Kukushkin in Brisbane 2012

 

© Dr. Holger Hillmer

17 Kommentare

  1. Hallo,

    Die Ineffizienz in Tomic’s Rückhand habe ich bei meiner Analyse in der Tat übersehen. Ich schreibe allerdings auch relativ viele davon und möchte grundsätzlich nicht bei jedem Schlag so sehr in die Tiefe gehen, da das für den Großteil der Zielgruppe eh unverständlich ist.

    Grundsätzlich ist natürlich jede überflüssige Bewegung ineffizient und verkompliziert den Schwung, was unter Zeitdruck zu Fehlern führen kann. Vic Braden würde hierzu sagen: Der Schläger geht bei Tomic tief, hoch, tief, hoch anstatt hoch, tief, hoch. … also ein tief zu viel, was überflüssig ist

    Dies kann bei Spielern mit so viel koordinativem Talent aber auch relativ unbedeutend sein, was denke ich bei Tomic der Fall sein sollte. Zu einem Verlust von Racket Head Speed sollte diese Bewegung wohl auch nicht führen, da Tomic den Schläger ja wieder hoch nimmt und dann die Schwerkraft nutzt wie in der standard hoch, tief, hoch variante

    Die Tatsache, dass die meisten Profis den Schläger nicht sonderlich hoch nehmen bei der beidhändigen Rückhand ist etwas worüber ich schon länger nachdenke. Dies verkürzt natürlich die Bewegung etwas und macht es einfacher unter Zeitdruck. Ich würde jedoch einen Verlust an Racket Head Speed vermuten im Vergleich zu der etwas höheren Ausholbewegung. Dann stellt sich natürlich die Frage, was dem jeweiligen Spieler wichtiger ist. Vic Braden lehrt definitv hoch, tief, hoch auch bei der beidhändigen Rückhand

    Bin mir nicht sicher, ob Brian Gordon dazu schon Meßungen unternommen hat mit seinem 3D-Analysesystem. Wäre aber definitiv interessant zu wissen

    Gruss

    Florian Meier

    • Hallo, Florian, Vic Braden schätze ich sehr. Seine Grundsätze sind ja gerade für den Freizeitspieler so wertvoll.
      Dieses hoch-tief-hoch Schema spielt seine Vorteile nicht nur wegen der Schwerkraft aus. Dann wäre es nicht so bedeutend, auf welchem Weg er zum zweiten „hoch“ kommt, sondern die Kinematik ist eine andere, wenn er von einem frühen Hoch (bei Ausholbeginn) nach hinten unten schwingt: die Torsion und das Loading, also das Aufdrehen (des Armtraktes) für die anschließende Supination (ist ja bei der Rückhand umgekehrt wie bei der Vorhand), wird damit ausgeprägter. Das gilt für die Beidhändige – und die Einhändige sowieso.
      Dass Bewegungstalente oft technische Besonderheiten, Ungereimtheiten oder Schwächen kompensieren könnnen gilt vermutlich in Zukunft immer weniger.

      Was anderes ist es bei Freizeitspielern, die ohnehin ihr Potenial nur zu 30% oder weniger ausschöpfen.

      Ich denke aber der Trend in der Spitzenklasse geht zu einer sehr senkrecht nach oben gerichteten Anfangsstellung des Schlägers. Der Schläger ist direkt vor der Nase und wird dann bei Vorhand wie Rückhand seitlich geführt undsoweiter.

      Da die Damen stärker darauf angewiesen sind, ihre Kraft ökonomisch einzusetzen, kann man solche Trends im Damentennis eventuell besser bzw. eher ablesen.

      Falls Du in tennisplayer.net einen Beitrag unterbringst, Glückwunsch! Ich habe meine ersten slow-motion-clips dort gefunden, u.a. Djokovic, als er noch 16 Jahre alt war. Auch die biomechanischen Darstellungen bzw. Animationen zum Aufschlag sind klasse.

      Schau auch mal auf meinen Beitrag zur „Schnelligkeit“, den ich als Basis für einen (versprochenen und bald abgelieferten) Beitrag in Roberts Portal tennisweblog zusammengestellt habe.
      Der Grundsatzartikel hier auf tennisfragen.de ist allerdings schwere Kost (würden die Klitschkos wohl sagen). Aber enorm wichtig.

      Erst gestern hatte ich ein Gespräch mit einer jungen Bundesligaspielerin, die auf ihr kontraprodukives Krafttraining in Spanien hinwies. Bevor ich die Dissertationen zu diesem Thema ausgewertet hatte, war mir nicht klar, wie schwerwiegend zuvieles oder falsches Krafttraining sich auf die Schnelligkeit auswirken kann.

      Mit sportlichem Gruß

      Holger

  2. Hallo Holger

    Da hast Du natürlich Recht. Nur mit Worten schon schwer.

    Ich habe mal bei Youtube geschaut und etwas gutes gefunden.

    http://www.youtube.com/watch?v=pPLmCqGIotM&feature=related

    Das Element welches ich meine beginnt bei 1:12 und endet etwa bei 1:15 wenn der Unterarm die aufgestaute Energie entlässt und der Schläger nach vorne schnellt.
    Der Begriff Verwringung des Unterarms in dieser Schlagphase trifft es glaube ich am Besten.

    Der meines Erachtens wichtigste Punkt:
    Es geschieht erst wenn der Vorwärtsschwung bereits begonnen hat.
    Dies ist beim Aufschlag ja auch so. Der Schläger fällt erst in Richtung Gesäss wenn der Arm bereits nach vorne-oben beschleunigt.

    Sportlicher Gruss
    Marc CH

    • Hallo, marc ch, danke für das super Video. Dass ich das noch nicht selbst gefunden habe!
      Bei Federer, ähnlich Nadal und ich habe es gerade auch bei Berdych gesehen, wird das Ellbogengelenk in der Zuschlagphase nicht oder fast nicht bzw. selten gebeugt. Dem Hangelenkeinsatz bzw. der Pronation kommt dadurch erhöhte Bedeutung zu.
      Dann werde ich in YouTube mal unter APAS suchen, vielleicht finde ich entsprechende Darstellungen mit echter double-bend-Technik von anderen Spielern.
      Da ich gerade vermutlich den zweiten Tie-Break Nadal/Berdych verpasst habe, muss ich das auf heute Abend verschieben.
      Jedenfalls nochmal vielen Dank für den Link. Ich bleibe dran.
      Mit sportlichem Gruß
      Holger

  3. Sehr interessante Beobachtungen und Schlussfolgerungen, sicherlich für jeden ambitionierten Spieler und Trainer nachdenkenswert, wenngleich Änderungen oder Umstellungen nicht immer einfach sind. Mich wundert auch, dass dieses Thema nicht häufiger aufgegriffen und behandelt wird, da aus meiner Sicht seit Roger Federer und dessen Vorhand ganz offensichtlich ist, was mit Handgelenkseinsatz an Schlägergeschwindigkeit erreichbar ist.

    • Hallo, Robert, ich freue mich, dass Du Dich hier beteiligst. Du hast selbst ein schönes Tennisportal, das mir bereits positiv aufgefallen ist (www.tennis-weblog.de). Damit trägst Du mit dazu bei, dass sich so etwas wie eine relevante deutsche Community online entwickeln kann. Gerade, weil wir die Schwerpunkte etwas anders setzen, sehe ich eine gute Ergänzung. Ich werde mich bei Dir demnächst ebenfalls melden.
      Mit sportlichem Gruß
      Holger

    • Hi Robert.

      Das Konzept von dem Du sprichst wird in der Golflehre als late hitting oder spätes schlagen bezeichnet. Es ist bei den Topprofis natürlich sehr deutlich zu sehen und sorgt mit Sicherheit auch für enorme Beschleunigung des Schlägers.

      Nichtsdestotrotz ist dies ein extrem schwieriges Manöver für den Tennisspieler und erfordert sehr viel Koordination. Im Profi-Damentennis gibt es auch nur sehr wenige die den Ball derart schlagen. (Stosur zum beispiel und auch henin)

      Meines Erachtens sind die meisten Freizeitspieler besser damit beraten sich erstmal auf andere Grundelemente einer guten Vorhand zu konzentrieren und das späte schlagen ist dann das letzte Element in der Kette. Ich arbeite nur mit relativ wenigen Spielern daran…die meisten sind einfach überfordert das zu koordinieren. Im Golf ist dies etwas einfacher, da man nicht auch noch die Beinarbeit koordinieren muß. Deshalb können das wohl auch mehr Golfer einbauen als Tennisspieler meiner Meinung nach.

      Ich habe dazu einen relativ ausführlichen Artikel geschrieben, allerdings kann ich den noch nicht online stellen weil der eventuell auf tennisplayer.net veröffentlicht wird

      Es ist auf jeden Fall ein sehr spannendes Thema!

      Gruß

      Florian

      Diesen Kommentar haben wir auch noch unserem Beitrag „Wie mache ich den Ball schneller?“ zugeordnet (Holger Hillmer)

      • Hallo, Florian, dieses late hitting steht in konträrem Gegensatz zum altbekannten Trainerspruch „früher Ausholen“, den ich selbst im Training im Verbandsligabereich beobachtet habe. Und die Spieler haben sicherlich die Kompetenz, mit diesem late hitting umzugehen. Es muss aber geübt werden.
        In meinem Beitrag „Langsamen Ball schnell machen“ wies ich vor Jahren darauf hin.
        Gruß
        Holger

  4. ich habe noch etwas zu ergänzen.

    dieser vor-und zurück des schlägerkopfes bei der vorhand sollte einfach nicht zwanghaft unterdrückt werden.
    ich habe trainer oft sagen hören:
    “ schlägerkopf zurück, griffende zeigt zum ball….und dieses so lassen “
    somit also dieses vor und zurück des schlägerkopfes bewusst verhindern.

    ich denke das führt irgendwann zu armproblemen etc.

    den herrn kukushkin habe ich erst neulich in basel gesehen.
    keine maschine, extrem solide, sehr gutes spielverständnis.
    aber keine grossen schläge ( braucht er einfach nicht-spielt sehr clever )

    • Hallo, Marc ch, vermutlich verstehe ich etwas nicht so, wie es gemeint ist. Denn wenn der Schlägergriff bis zuletzt zum Ball zeigen sollte, also wie eine Taschenlampe in Richtung ankommender Ball, könnte man den Ball ja nicht schlagen, sondern man könnte ihn nur mit der Kappe des Griffendes treffen. Es wäre doch Schlägerlängstachse und Ballflugbahn in einer Flucht.
      Stattdessen muss doch der Schlägerkopf in den letzten Sekundenbruchteilen das Handgelenk einholen, damit die Schlägerfläche ungefähr senkrecht oder in einem Winkel von höchstens 45 Grad zur Ballflugbahn ausgerichtet ist.
      Mit sportlichem Gruß
      Holger

      • Hallo Holger,

        das sehe ich genauso wie Du.
        Aber man hört bei diesem Argument dann:
        “ Durch Schulterdrehung, Armbeugung und Gewichtsverlagerung wird die Schlagfläche zum Ball ausgerichtet “

        Hab das auch nie hinbekommen, wenn dann vielleicht auf Sand bei langsamen Bällen.
        Die Drehung im Unterram und Handgelenk am Beginn des Vorschwingens ist wesentlich ökonomischer
        und, zumindest für mich, auch besser zu timen.

        Selbstverständlich muss diese Bewegung im Unterram deutlich vor dem Treffpunkt fertig und das
        Handgelenk stabil sein – sonst spielen wir Baseball und schlagen einen Homerun ,-)

        gruss
        marc ch

        • Hallo, marc ch, das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Und das Modell Vorhand Djokovic ist ja eher idealtypisch zu verstehen. Es gibt Abweichungen, nicht zuletzt auch bei ihm selbst. Mir scheint, dass Du keinen ausgesprochenen Kurzgriff hälst (weil in Deiner Beschreibung ein Abklappen des Handgelenks so im Zentrum steht). Achte mal darauf und greife den Schlägergriff im rechten Winkel Unterarm/Schlägerlängstachse. Und vielleicht ist Dein Ellbogengelenk in der Anfangsphase der Körperrotation (A) garnicht so gebeugt, wie Du denkst. Man kann in Phase A auch schon eine Beugung einleiten, das wäre dann zum Aufbau der maximalen Anfangskraft als Vorbereitung für die letzte Schlagphase, in der ja dann auch die Pronation voll zur Wirkung kommt. Du solltest Dich mal filmen lassen, dann weiß man mehr.
          Mit sportlichem Gruß
          Holger Hillmer

          • Hallo Holger,

            hatte nie gesagt dass ich Probleme habe mit meiner Vorhand.
            Spiele Semiwestern und auch sicher keinen Langgriff.
            Nach 25 Jahren Tennis auf LK2 und hier in der Schweiz N-Niveau sollte man es können ,-)

            Es ging nur darum mal die Wichtigkeit dieser Bewegung anzusprechen da ich es
            als Kernelement einstufe bei dem was Du zu recht als Vorhandpeitsche bezeichnest.

            Ohne diese Bewegung ist meines Erachtens der Rest gar nicht möglich.

            Einen schönen Gruss
            marc ch

          • Hallo, Marc, es ist halt immer schwer, ohne Video aus einer verbalen Beschreibung die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das mit der Griffhaltung (Kurzgriff?) war nur eine Hypothese, weil sich aus einem – jetzt sage ich mal – Semi-Langgriff einige Probleme, auch des Schagstilverständnisses, ableiten würden. Wenn ich ein Video bekäme, würde ich es gerne hier einbauen.
            Mit sportlichem Gruß
            Holger

  5. hallo h.hillmer,

    es ging mir nicht darum ihre aspekte zu widerlegen.
    sorry falls dieser eindruck aufkam.

    worauf ich hinauswollte war dass diese, nennen wir sie wellenbewegung im vorwärtsschwung aus der vollen handgelenksöffnung in die mittellage und dann wieder zurück in die maximale handgelenksöffnung ein
    weiteres wichtiges element ist ( das 5. element ,-) damit die schwungenergie den schlägerkopf komplett erreichen kann. ob es nun einfach ein lockern des handgelenks im schwung ist oder eine bewusste bewegung sei dahingestellt.
    auch erzeugen viele profis beim ausholen bewusst eine extreme dorsalflexion des handgelenks ( ==> nadal zb ).

    eine optimale beinarbeit kann dieses fehlende element ersetzen….nur..wie häufig hat man die zeit für optimale gewichtsverlagerung und damit energietransfer zum schlägerkopf aus den beinen ?

    dass dieser wellenartige schlenker von tomic ausgeprägter ist liegt zweifellos daran dass er ein wunder an schlagökonomie ist.

    zum thema leichterer schläger:
    ich gebe ihnen absolut recht dass ein leichter schläger viel besser zu beschleunigen ist.
    habe selber 2 jahre mit einem 260 gramm racket gespielt, dass aber primär wegen schulterproblemen nach einer
    zerrung der bizepsehne.
    solange man selber fürs tempo sorgt eine wunderbare sache.
    kommt jedoch sehr viel druck, so kann man mit einem leichten racket dem tempo nur bei perfektem timing standhalten und man verliert sehr leicht die länge.

    ich denke darum spielen die profis meisst recht schwere rackets, da sie ja häufig aus suboptimalen positionen herraus schlagen müssen.

    ich würde also sagen:
    gegen gegner die langsam spielen ist ein sehr leichtes racket ein vorteil, gegen den hardhitter brauchts eher
    einen massiveren schläger.

  6. Hallo, Marc Ch, danke für Deinen wertvollen Kommentar.
    Ich habe mich mit der Mikrostruktur der Vorhand von Tomic noch nicht näher befasst. Jetzt schaue ich mir den zweiten Vorhandschlag von 0:13,2 – 0:17,3 auf meinem SpeedUp TV (Iphone) in Einzelframe-Darstellung an. Dieser Schlag ist deshalb für mich interessant, weil hier der Arm lang nach hinten gestreckt wird und zuerst mit der Schulter nach vorne gezogen wird. Dass dadurch das Handgelenk und der Unterarm nachgezogen wird, ist „programmgemäß“. Mehr kann ich aber zum Handgelenkeinsatz nicht erkennen.
    Zu „meckern“ hätte ich vielleicht, dass der Schlägerkopf etwas weiter im Rücken/Gesäß des Spielers abgesenkt sein könnte, um noch mehr Rotationsenergie der Körperdrehung abzugreifen. Aber vielleicht ist das auch garnicht so wichtig – darüber bin ich mir nicht so ganz im Klaren.

    Das Gefühl, dass ich selbst mit dem Arm nicht am Körper vorbei komme, ist mir noch nicht aufgefallen. Muss ich mal beim Spielen in mich gehen.

    Im Beitrag Wider den maximalen Ausschwung habe ich ja hervorgehoben, dass eigentlich ein großer Teil der Energie durch die Peitsche in den Schläger übertragen sein sollte – natürlich nicht die gesamte Energie.

    Den Vergleich Vorhandpeitsche mit dem Volley kann ich nicht ganz nachvollziehen, weil der (klassische) Volley ja eben keine Peitsche sein soll (obwohl auch der Volley in der Praxis oft minimale Peitschencharakteristik aufweist). Aber als Erklärung für Effekte der Vorhand habe ich damit etwas Probleme.
    Vielleicht finden sich hier noch Kommentare ein, die ähnliche Beobachtungen machen.
    Mit sportlichem Gruß
    Holger

    PS
    Was die Vorhand betrifft, habe ich gestern mit Vergnügen das Match Mikhail Kukushkin vs. Victor Troicki gesehen. Der Kasacke ist mit 183 cm und 72 Kg eher schmächtig, aber die Vorhand sah sehr überzeugend aus. Als er dann in den Sätzen 3 und 4 einbrach, habe ich nicht mehr weiter zugeschaut und dann heute morgen erfahren, dass er doch noch gewonnen hat. Schade, von ihm hätte ich gerne slow-motion Clips. Vielleicht kommen die in den nächsten Tagen in YouTube.
    Jetzt sehe ich, dass Mikhail einen Wilson (k) Blade 98 spielt, einen Schläger, der normal „nur“ 304 Gramm wiegt ( http://www.tennis-weblog.de/news/00553-wilson-k-blade-tennisschlaeger-vergleich/ ). Saite Luxilion BB original, Bespanngewicht mir noch unbekannt.
    Ich betone das, weil es die Tendenz zu leichteren Schlägern bei modernem Schlagstil, die ich behauptet habe, zu bestätigen scheint. Ein Schläger dieser „Gewichtsklasse“ bei einem Spieler, der sich mit den Großen schlägt, muss man als leicht bezeichnen. Über die Modellgesetze, die Übertragbarkeit aus dem Profibereich auf untere Spielklassen, habe ich an anderer Stelle schon geschrieben.

  7. hallo h. dr.hillmer

    ich schmöckere gern auf ihren seiten. vieles gibt anlass über neues nachzudenken-sehr gut.

    ich möchte etwas zur diskussion stellen was mir( auch bei mir) auffällt.
    gelernt habe ich: griffende ( buttcap ) zeigt auf den ball.
    bei tomic sieht einen sehr intressanten aspekt:
    er tut dieses fraglos in seiner ausholschleife, jedoch bringt er deutlich sichtbar innerhalb des vorwärtsschwung
    bis etwa 30 cm vor den treffpunkt das handgelenk fast wieder in eine neutrale position um dann erst im letzten teil des zuschlagens das handgelenk wieder zu öffnen.

    ich denke das hat nichts mit lockerem handgelenk oder fliehkräften zu tun sondern es ist ein „hineinschwingen des handgelenks und unterarms in die treffposition.
    ich könnte mir auch vorstellen dass es sich dabei um einen energietransfer von der ausholbewegung zum schläger handelt….
    sicher haben sie auch schon früher das gefühl gehabt man kommt irgendwie nicht mit dem arm am körper vorbei beim vorhandspielen bzw die ganze energie aus beinen, hüften, drehung bleibt irgendwo “ hängen“ und man schlägt nurnoch aus dem arm…

    bei guten vorhandvolley-spielern sieht man was ich meine noch viel besser.
    sie gehen dem ball entgegen, das handgelenk wird nur leicht zurückgelegt.
    erst kurz vor dem treffpunkt öffnet sich das handgelenk dann mehr und ich denke und weiss es auch aus eigener erfahrung dass dieses “ hineindrehen des unterrams/handgelenks“ in die flexion der schlüssel ist bei vorhand und vorhandvolley.

    dies nur mal zur diskussion gestellt.

    einen schönen gruss nach düsseldorf

    herzlichst
    marc

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