<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tennisfragen</title>
	<atom:link href="http://tennisfragen.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://tennisfragen.de</link>
	<description>Tenniswissen &#124; Tennisanalysen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 21:50:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Richtiges Coaching im Clubtennis</title>
		<link>http://tennisfragen.de/coaching-im-clubtennis/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/coaching-im-clubtennis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 19:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besucherkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und ihre Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Game]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[So gut wie neu]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Matchanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Medenspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagausführung]]></category>
		<category><![CDATA[Sportpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Taktik]]></category>
		<category><![CDATA[Werttkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=983</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich ist es psychologisch ein Vorteil, einen Teamkameraden auf der Bank oder am Spielfeldrand zu wissen. Der Spieler ist nicht mehr allein, sondern ein &#8221;Hordenmitglied&#8221;  kämpft mit ihm. Zumindest dürfte das die Interpretation seines in zig-tausend Jahren geprägten Unterbewusstseins sein. Oft aber wird dieser Vorteil teuer erkauft. Dann nämlich, wenn wohlmeinende Teammitglieder beginnen, konkretes Coaching zu versuchen.  Dabei werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_7sAmB-4HxY" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2981" style="margin: 5px;" title="coaching 2" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/coaching-2-266x300.jpg" alt="" width="136" height="160" /></a>Eigentlich ist es psychologisch ein Vorteil, einen Teamkameraden auf der Bank oder am Spielfeldrand zu wissen. Der Spieler ist nicht mehr allein, sondern ein &#8221;Hordenmitglied&#8221;  kämpft mit ihm.<br />
Zumindest dürfte das die Interpretation seines in zig-tausend Jahren geprägten Unterbewusstseins sein. Oft aber wird dieser Vorteil teuer erkauft. Dann nämlich, wenn wohlmeinende Teammitglieder beginnen, konkretes Coaching zu versuchen.  Dabei werden oft gravierende Fehler gemacht. Wir zeigen 10 Fehler und geben 12 Tipps.</strong></p>
<p><span id="more-983"></span>Bis zu den Medenspielen ist es nicht mehr allzulange hin, eine gute Gelegenheit, die Erfahrungen aus den letzten Jahre Revue passieren zu lassen. Immer wieder beeindruckend ist oft die Art und Weise, wie dilettantisch in  Bezirks- bis Verbandsliga die Kameraden und Kameradinnen gecoacht werden.</p>
<p><strong>Ein Coaching bedingt eine kleine Matchanalyse<br />
</strong>Ein Coaching sollte eigentlich auf der Basis einer vorübergehenden Matchanalyse geschehen, die alle relevanten Zusammenhänge und die bisher zu beobachtenden Abläufe einbezieht und vor dem Hintergrund des zu coachenden Spielers bewertet. Da ein Matchgeschehen oft eine Interaktion, also ein Wechselspiel verschiedener taktischer Versuche beider Spieler erkennen lässt, erfordert dies eine kontinuierliche Spielbeobachtung, möglichst schon vom ersten Einschlagen an.</p>
<p><em>Siehe hierzu unsere Beiträge zum Mental Game und zur Matchanalyse </em></p>
<ul>
<ul>
<li><em><a title="Matchanalyse – das verschenkte Potential!" href="http://tennisfragen.de/matchanalyse-das-verschenkte-potental/" target="_blank">Matchanalyse das verschenkte Potential, </a></em></li>
<li><em><a title="Emotionen außer Kontrolle?" href="http://tennisfragen.de/emotionen-unter-kontrolle/" target="_blank">Emotionen außer Kontrolle</a>, </em></li>
<li><em><a title="Matchanalye – wie stellt man Unforced Errors ab?" href="http://tennisfragen.de/was-sind-wirklich-unforced-errors/" target="_blank">Matchanalyse &#8211; wie stellt man Unforced Errors ab? </a> und </em></li>
<li><a title="Soll man im Match immer lächeln?" href="http://tennisfragen.de/soll-man-im-match-immer-lacheln/" target="_blank">Soll man im Match immer lächeln?. </a></li>
<li><a title="Psychotricks im Tenniswettkampf" href="http://tennisfragen.de/psychotricks-im-tenniswettkampf/">Psychotricks im Wettkampf</a></li>
</ul>
</ul>
<p><strong>Zehn Typische Coachingfehler<br />
</strong><em>Siehe auch Tipps für das Coaching, weiter unten</em>.</p>
<ul>
<li>Am schlimmsten sind technische Hinweise zur Schlagausführung. Dies ist die beste Möglichkeit, den Kameraden oder die Kameradin vom Spielgeschehen abzulenken.</li>
<li>Coaching nach viel zu kurzer und bruchstückhafter Beobachtung. Meistens wurden die empfohlenen Alternativen vom Spieler schon längst probiert, haben sich aber als nicht gängig erwiesen<br />
<em>(z.B. &#8220;hoch auf die Rückhand spielen&#8221;, aber der Gegner hat dies Bälle, egal, ob kurz oder lang. problemlos zurückgeschmettert, selbst von der Grundlinie aus). Und die Rückhand umläuft er mit Kondition und Penetranz.</em></li>
<li>&#8220;Schön&#8221; sind auch taktische Hinweise, die das Repertoire und die Vorlieben des Ratgebenden selbst, nicht aber die des gecoachten Spielers berücksichtigen<br />
<em>(Flugballspieler raten zum Netzangriff, Defensivspieler zum Ballhalten usw., Stoppballspieler zum Stopp usw., klassisch ausgebildete Spieler raten dazu den Ball immer lang zu halten, auch wenn die Stärke des Gecoachten vergiftete Schnittbälle sind, weil er es garnicht anders kann.</em></li>
<li>Negativ-rückblickende Hinweise unter dem Vorwurf, &#8220;Du hättest schon 40:15 führen können&#8221;</li>
<li>Taktische Hinweise, die zu einer Änderung der Spielweise aufrufen, obwohl der Spieler bisher sehr erfolgreich im Match steht.<br />
<em>Z.B., haben wir erlebt, dass einem übergewichtigen Spieler, der bei großer Hitze mit riskantem Spiel 6:1, 5:2 führte geraten wurde  &#8221;jetzt nur noch Ball halten&#8221;. Es war eine Katastrophe. Der Gecoachte ging geschlagen vom Platz, was nach diesem gutgemeinten aber falschen  Ratschlag zu erwarten war.</em></li>
<li>Auch Spannung abbauende Hinweise nach dem Schema &#8220;Nur noch zwei Punkte zum Satzgewinn&#8221; können den Matcherfolg gefähren.</li>
<li>Dinge thematisieren, die mit dem Match eigentlich nichts zu tun haben,<br />
<em>z.B. schon mal die Doppelaufstellung nach dem gerade laufenden Einzel erörtern,  auf rückwirkende familiäre Verpflichtung (Abifeier der Tochter) hinweisen oder diese zur Disposition stellen.</em></li>
<li>Auch nicht so schön, wenn sich Coaches nach ein oder zwei Fehlern vom  Spieler abwenden, weil Hopfen und Malz verloren ist. Das registrieren die Spieler natürlich. Es fehlen dann nur noch die Geier in den Baumwipfeln.</li>
<li>Viele Coaches lassen sich überhaupt erst bei erfolgversprechendem Matchverlauf blicken, beugen sich in der Spielpause gewichtig zum Spieler herunter, um sich später mit dem erwarteten Erfolg schmücken zu können. Da die Einflussnahme in diesem Fall nicht nötig war, kann auch dieses Verhalten dem Spieler eher schaden.</li>
<li>Und dann kennen wir auch die Situation, in denen zwei oder drei Teamkameraden auf den Spieler einsprechen und sich dabei überbieten, unterschiedliche Ratschläge zu geben.</li>
</ul>
<p><strong>Nicht ungefiltert quasseln<br />
</strong>Alles dies haben wir oft erlebt oder beobachtet. Viele Mannschaftskameraden sagen oft das, was Ihnen gerade in den Kopf kommt &#8211; ohne Filter und Reflektion, was ihr Hinweis beim Spieler auslösen könnte.</p>
<p>Nun sollte der Spieler zwar Manns/Frau genug sein, sich gegen derartige Hilfen abzuschotten. Oft aber ist er selbst in einer schwierigen psychischen Situation, wenn es nicht so gut läuft. Aber selbst wenn es gut laufen sollte, ist er nach einem Coaching-Hinweis nicht nur sich selbst und der Mannschaft in einer Ergebnisverantwortung &#8211; nein, er muss nun auch,  als soziales Gruppenwesen, seine Gutwilligkeit und Dankbarkeit unter Beweis stellen und zeigen, dass er es wenigstens versucht, dem offenbar gut gemeinten Rat des Freundes gerecht zu werden. Manchmal ein sehr schwieriger Konflik, gerade für die eher Gutmütigen.</p>
<p>Gelegentlich gibt es in einer Mannschaft auch interne Rivalitäten, die dazu führen können, dass die Niederlage mehr gewünscht wird als ein Sieg des Kameraden. Ein hämisches Grinsen kann dies dem Spieler signalisieren.</p>
<p>Sehr erfahrene Teamkameraden, halten sich mit konkreten Tipps meist bewusst zurück. Sie beschränken sich in der Regel darauf, den Spieler mental zu unterstützen, und höchstens auf eine als sicher erkannte Schwäche des Gegner hinzuweisen (z.B. wenn die Vorhand schwächer ist, als die Rückhand).</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Eigentlich ist Coaching also gar nicht so schwer. Für die nachstehende Zusammenstellung haben wir auch Anregungen  von coachingbay.com verwendet, eine Seite, die leider nicht mehr im Netz aktiv ist. Wir konnten sie noch im  <a href="http://web.archive.org/web/20081227022736/http://coachingbay.com/tennis.html" target="_blank">Archiv </a>ausbuddeln.</em></p>
<p><strong>Die zwölf Tipps für das Coaching<br />
</strong><em>Siehe auch typische Coachingfehler, weiter oben</em></p>
<ul>
<li>Stimme vor dem Match ab, wer als &#8220;verantwortlicher Coach&#8221;  Tipps geben soll</li>
<li>Halte vom Spieler alle Einflüsse entfernt, die nichts mit dem Match zu tun haben</li>
<li>Verfolge das Spiel möglichst schon von Beginn an, am besten bereits beim Einschlagen</li>
<li>Kritisiere keine Fehler, aber lobe gute Spielzüge und Schläge</li>
<li>Versuche bei schlechtem Spielverlauf nicht, eine radikale Änderung zu bewirken. Empfiehl nur minimale Veränderungen, ähnlich vorsichtig, wie Kurskorrekturen für ein großes Schiff auf hoher See.</li>
<li>Gib keine Anweisungen, sondern erinnere den Spieler eher an Optionen, an die er vielleicht gerade nicht gedacht hat. Der Spieler soll frei sein, die Umsetzung zu erwägen oder nicht.</li>
<li>Gib keine technischen Hinweise zur Schlagausführung des Spielers, auch wenn es schwer fällt. Dies ist höchstens dann vorsichtig möglich, wenn man gerade gemeinsam an einer Umstellung gearbeitet hat. Dann muss aber ein Stichwort reichen.</li>
<li>Gehe sensibel auf die mentale Verfassung ein. Wenn sich ein Spieler aufregt, versuche nicht, ihn durch Gesten niederzuhalten, wie man es immer wieder sieht. Das bewirkt eher das Gegenteil.</li>
<li>Ein kleiner Scherz kann bisweilen eine Verkrampfung lösen. Das geht aber nur, wenn er nicht abwertend ist und man auf gleicher Wellenläge funkt.</li>
<li>Lass Dich Deine Besorgnis über den Matchverlauf nicht spüren, sondern zeige Vertrauen in die Stärke des Spielers</li>
<li>Erinnere den Spieler bei scheinbar hoffnungslosem Spielstand, dass nichts verloren ist. Jeder hat schon mal trotz Satzrückstand, 0:5 und 15:40 einen Sieg eingefahren. Auch 10 Punkte in Folge sind aus einem hohen Rückstand heraus möglich.</li>
<li>Hilf dem Spieler dabei, seine Zone der optimalen emotionalen Konfiguration zu finden. Wenn Du es Dir nicht zutraust, halte Dich mit dem Coaching soweit zurück.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/coaching-im-clubtennis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Management von Verein und Tennisschule</title>
		<link>http://tennisfragen.de/vereinsmanagement/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/vereinsmanagement/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswahl und Umgang mit Trainern]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und ihre Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[So gut wie neu]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Worek]]></category>
		<category><![CDATA[Drop-out-Quote]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail Rundschreiben]]></category>
		<category><![CDATA[gefühlte Platzkapazität]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinnützigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessensausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendtraining]]></category>
		<category><![CDATA[Kaninchenzüchterverein]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
		<category><![CDATA[Platzbelegung]]></category>
		<category><![CDATA[Platzbelegungssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Platzkapazität]]></category>
		<category><![CDATA[Prognose]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Spielordnung]]></category>
		<category><![CDATA[sportliche Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Tennisschule]]></category>
		<category><![CDATA[Tennisschule des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Transparienz]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinstennisschule]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteilsnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Worek]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/wordpress/?p=296</guid>
		<description><![CDATA[  Für den  Sport in Deutschland werden schwierige Entwicklungen prognostiziert. Der deutliche Einbruch gerade beim Tennis wird wissenschaftlich untersucht. Die Clubs müssen also attraktiver werden, damit sie den modernen Gegebenheiten und Wertvorstellungen entsprechen. Hier werden Grundlagen besprochen und wertvolle Arbeitsmaterialien von vorbildlichen Clubs und Tennisschulen gezeigt.    Gemeinnützigkeit und Mitwirkung Tennis wird in Deutschland - noch &#8211;  vorwiegend durch gemeinnützige Vereine organisiert, in denen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/VereinsmanagementTennisSport.pdf" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1103" style="margin: 5px;" title="Professionelle Außendarstellung" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Professionelle-Außendarstellung.jpg" alt="" width="132" height="184" /></a><strong> </strong></p>
<p><strong>Für den  Sport in Deutschland werden schwierige Entwicklungen <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Marketingprognose-Sport-und-Gesellschaft.pdf" target="_blank">prognostiziert</a>. Der deutliche Einbruch gerade beim Tennis wird wissenschaftlich <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Platzquote-bilanzierung-tennis.pdf" target="_blank">untersucht.</a> Die Clubs müssen also <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=marktstudie%20tennis%20m%C3%BCnster%20&amp;source=web&amp;cd=4&amp;ved=0CGEQFjAD&amp;url=http%3A%2F%2Fdigbib.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fvolltexte%2Fdocuments%2F1081138&amp;ei=Q1-oTsXSB7GM4gSwkenbDw&amp;usg=AFQjCNEpp-4kXq0L_lenbbPJfz_LnpX-vQ" target="_blank">attraktiver</a> werden, damit sie den modernen Gegebenheiten und Wertvorstellungen entsprechen. Hier werden Grundlagen besprochen und wertvolle Arbeitsmaterialien von vorbildlichen Clubs und Tennisschulen gezeigt.<br />
</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong></strong><span id="more-296"></span> <strong>Gemeinnützigkeit und Mitwirkung<br />
</strong>Tennis wird in Deutschland - noch &#8211;  vorwiegend durch gemeinnützige Vereine organisiert, in denen die Mitwirkung der Mitglieder nach demokratischen Prinzipien vorgesehen ist. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und muss von der Mitgliederversammlung entlastet werden.<br />
Das stellt gelegentlich erhöhte und ungewohnte Anforderungen an die ehrenamtlich aktiven Mitglieder, auf die diese vorbereitet sein sollten<strong>. </strong></p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Worek-was-ist-ein-Verein.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2301" title="Worek was ist ein Verein" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Worek-was-ist-ein-Verein.jpg" alt="" width="430" height="121" /></a></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Heinemann/Horch nach <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=marktstudie%20tennis%20m%C3%BCnster%20&amp;source=web&amp;cd=4&amp;ved=0CGEQFjAD&amp;url=http%3A%2F%2Fdigbib.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fvolltexte%2Fdocuments%2F1081138&amp;ei=Q1-oTsXSB7GM4gSwkenbDw&amp;usg=AFQjCNEpp-4kXq0L_lenbbPJfz_LnpX-vQ" target="_blank">Worek, </a>S. 29. <br />
Daniela Worek legt mit Ihrer Dissertation nicht nur eine Marktanalyse vor, sondern zeigt auch interessante generelle sportsoziologische und sportpsychologische Aspekte, die dem im Tennisclub Engagierten viele wertvolle Einblicke ermöglichen. Eine Dissertation ist als allgemeine Informationsquelle nicht in jeder Hinsicht optimal. Ich empfehle aber, im Inhaltsverzeichnis zu stöbern und interessante Abschnitte zu lesen. Die Arbeit ist mir erst bekannt geworden, nachdem mein Portalbeitrag verfasst wurde. Einige Daten habe ich jetzt als Belege übernommen und ausgewiesen.</em></p>
<p>Die Satzung und gegebenenfalls die Geschäftsordnung legt die Aufgaben für die einzelnen Vorstandsmitglieder fest. Vorstandsmitglied wird man allein durch Wahl in der Mitgliederversammlung. Besondere formale Qualifikationen müssen nicht nachgewiesen werden. Da die Arbeit ehrenamtlich geleistet wird, ist eine Aufwandsentschädigung meist nicht vorgesehen. Die Gemeinnützigkeit hat für den Club große steuerliche Vorteile. Die Bedingungen, siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinn%C3%BCtzigkeit">hier&#8230;</a> <br />
Wesentliches Kriterium ist, neben der Förderung von gemeinnützigen Zwecken, der Grundsatz, &#8220;der Zweck muss selbstlos, ausschließlich und unmittelbar verfolgt werden.&#8221;</p>
<p><strong>Mitwirkung und Transparenz, auch im Jugendbereich<br />
</strong>Nach modernem Verständnis wird dies durch demokratische Strukturen und Abläufe, zu der auch ausreichende Transparenz gehört, gewährleistet. Ein kürzlich verschickter <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Bewerbungsbogen-RWE-Wettbwerb-2011-1-.doc">Bewerbungsbogen </a>für einen Wettbewerb unter Sportvereinen mit Jugendbereich illustriert sehr prägnant, was heute unter Mitwirkung und Transparenz zu verstehen ist.</p>
<p>Auszug aus Bewerbungsbogen RWE &#8220;Junges Engagement im Sportverein&#8221;</p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Junges-Engagement-Fragebogenauszug.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2176" title="Junges Engagement Fragebogenauszug" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Junges-Engagement-Fragebogenauszug.jpg" alt="" width="463" height="410" /></a></p>
<p>In vielen Vereinen ist dies leider noch Zukunftsmusik. Angesichts der Tatsache, dass z.B. Kinder und Jugendliche mit erheblichen Mitteln gefördert werden, sollte eine einwandfreie demokratische Struktur des Jugendbereichs im obigen Sinne selbstverständlich sein. Außerdem fördern Mitwirkung und Transparenz die Motivation und das Verantwortungsgefühl der Kinder und Eltern.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Logik Wirtschaftsbetrieb/ehrenamtlicher Verein<br />
</strong>Wie eingangs schon erwähnt, ist ein Verein eine Non-Profit-Organisation. Sie gehorcht deshalb nicht der gleichen Logik wie ein auf Gewinnerzielung ausgerichteter Betrieb, auch wenn die Zahlen am Ende &#8220;stimmen&#8221; müssen. Im Verein gilt Vieles nicht, was die übrige Berufswelt ausmacht.  Zum Beispiel gibt es in der Regel im kleinen Verein keine Angestellten, die materiell motiviert sind oder im Zweifel entlassen werden können. Den Hauptteil der Geschäftsstellentätigkeit üben Ehrenamtliche aus. Per Anordnungen lassen sich diese Aufgaben nicht anstoßen. Abstimmung und Motivation sind besonders gefragt. Denjenigen, die ihre berufliche Sozialisation in einem Wirtschaftsbetrieb erlebten &#8211; und das sind die Meisten &#8211; ist diese Situation ungewohnt, ungeachtet der modernen Managmentlehre für die Wirtschaft, in denen ähnliche Motivationskünste proklamiert werden.</p>
<p><strong>Arbeiten von Club und Trainern organisieren und  transparent machen<br />
</strong>Gute Organisation ist das halbe Leben, sagt man. Eine vorbildliche Darstellung hierzu habe ich beim <a href="http://www.tc-burgsinn.de/Formulare.html" target="_blank">TC 1970 Burgsinn e.V</a>. gefunden, siehe <a href="http://www.tc-burgsinn.de/Geschichte/TCB_Aufgabenverteilung.pdf" target="_blank">hier&#8230;.</a>  Diesem Webauftritt kann man viele weitere nützliche Anregungen und Arbeitshilfen für eine optimale Vereinsführung entnehmen. Alles was das Vereinsleben betrifft, ist knapp, effizient, übersichtlich und mit direktem Zugriff dargestellt. Und alles tip top a Jour. Transparenter kann man einen Club vermutlich nicht führen.</p>
<p>Die Mitglieder haben so die Möglichkeit, sich jederzeit selbst ein Bild über Strukturen und Abläufe in ihrem Club zu machen. Und die ehrenamtlich und hauptamtlich in die Vereinsführung und -Mitarbeit Eingebundenen können sich kurzfristig einarbeiten. </p>
<p><strong>Sitzungsorganisation professionell<br />
</strong>Auch oder gerade weil ein gemeinnütziger Verein andere Zielsetzungen hat als ein Unternehmen, muss er professionell geführt werden. Das konsequente Einhalten formaler Abläufe, wie regelmäßige Sitzungstermine, rechtzeitige Einladungen mit Tagesordnungen, zeitnahe Versendung der Ergebnisniederschriften/Protokolle, Verabschiedung der Niederschriften und Nachhalten der Aufgaben (-Erledigung) ist Mindestvorraussetzung für eine funktionierende Vereinsorganisation. Dies gilt für die Mitgliederversammlungen, soll aber auch für die Vorstandssitzungen so gemacht werden. Siehe hierzu die Formulare des obengenannten Clubs,  <a href="http://www.tc-burgsinn.de/Formulare.html" target="_blank">TC 1970 Burgsinn e.V</a>.</p>
<p><strong>Wirtschaftliche Steuerung/Controlling<br />
</strong>Wirtschaftliche Steuerungsinstrumente, wie eine weitreichende Jahres-Liquiditätsplanung, sind unabdingbar, um nicht böse überrascht zu werden.</p>
<p><strong>Organisationsziele überprüfen<br />
</strong>Von Zeit zu Zeit sind auch die grundlegenden Ziele des Vereins auf den Prüfstand zu stellen, um eine Ausrichtung auf neue Entwicklungen zu ermöglichen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die Chance, allerdings, einem Verein völlig neues Geschäftsfelder zu verschaffen, sind in der Praxis überraschend gering. In jahrzehntelanger beruflicher Erfahrung in einem überregionalen Großverein habe ich gelernt, dass es nur selten gelingt, ganz neue Aktivitäten und Geschäftsfelder zu (er-) finden.</em></p>
<p><strong>Besonders sind folgende Punkte zu beachten,</strong><em> siehe auch <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/VereinsmanagementTennisSport.pdf" target="_blank">Vereinsmanagement Tennis Sport </a>und <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Konzept-einer-Vereinstennisschule.pdf" target="_blank">Konzept-einer-Vereinstennisschule</a></em></p>
<p><strong>Verabsolutierung sportlicher Ziele vermeiden<br />
</strong>In paradoxer Weise ist die Verselbstständigung sportlicher Ziele dem Hauptorganisationsziel des Vereins, zu überleben, oft im Wege. Diese aus dem Wettkampfgedanken unmittelbar abgeleitete &#8220;motorische Kraft&#8221; bzw. Motivation, konfligiert nicht selten mit der Grundtatsache, dass sportliche Leistung vermutlich eher der Gauß-Kurve folgt, also normal verteilt ist. Mit anderen Worten, es gibt eine kleine Leistungselite, einige wenige völlig Talentfreie und eine große Mehrheit, die das Zeug dazu hat, erfolgreich in einem Club Turniere zu bestehen. Auf die Vereinspolitik bezogen, heißt das, viele Mitglieder wird man aus dem Bereich mittlerer Spielstärke akquirieren können und einige wenige Mitglieder, die ganz Oben mitmischen können. <em>Siehe auch weiter unten zur Platzkapazität</em>.</p>
<p>Somit <strong>kann</strong> die Zielsetzung, den Verein auf sportliches Spitzenniveau zu bringen, den Club schnell von der wichtigsten Zielgruppe, der breiten Masse der Clubspieler entfernen.</p>
<p>Sportliche Ziele dürfen deshalb nicht verabsolutiert werden, sondern müssen an den Bedürfnissen der Mehrheit der Mitglieder gemessen werden.</p>
<p>Das schließt nicht aus, dass ein Club auch Spielern der oberen Klassen ein Zuhause bietet, denn diese fungieren als Anreiz und Vorbild für den Nachwuchs (siehe hierzu aber den Beitrag &#8220;<a title="Hat mein Kind Talent?" href="http://tennisfragen.de/hat-mein-kind-talent/" target="_blank">Hat mein Kind Talent</a>&#8220;, in dem die Voraussetzungen bei Club und Tennistalent hinsichtlich Trainingsmöglichkeiten bzw die Zeitbudgets für das Kind/ den Jugendlichen dargestellt sind).</p>
<p>Besonders anfällig für eine überzogene Sportorientierung sind insbesondere Sportwart, Jugendwart und Trainer. Aber auch der Vorsitzende und evtl. Sponsoren legen besondern Wert auf den sportlichen Ruf &#8220;ihres&#8221; Clubs. Nicht jeder kleine Club aber kann die ambitionierten Voraussetzungen erfüllen, z.B. weil die Platzkapazitäten nicht ausreichen, um für eine hohe Spielklasse angemessen zu trainieren. Eine besonders sensible Austarierung von sportlichem Ehrgeiz und realistischer Marktorientierung ist deshalb angezeigt.</p>
<p><strong>Die Zielgruppen im Auge behalten</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Konzept-einer-Vereinstennisschule.pdf"><img class="wp-image-465 alignleft" style="margin: 5px; border: black 2px solid;" title="Konzept Vereinstennisschule Startbild" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Konzept-Vereinstennisschule-Startbild-300x181.jpg" alt="" width="293" height="176" /></a></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"> </p>
<p><em>(<a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Konzept-einer-Vereinstennisschule.pdf">Siehe auch Bewerbung zur Ausschschreibung des VDT/DTB zur Tennisschule des Jahres</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"> </p>
<p style="padding-left: 30px;"> Im Einzelnen sind folgende Zielgruppen mit ihren spezifischen Anforderungen zu berücksichtigen:</p>
<ul>
<li>Mitglieder insgesamt<br />
Sportliches und geselliges Zusammenleben wird für alle Gruppen im Club möglich gemacht bzw. gefördert.</li>
<li>Kinder</li>
<ul>
<li><em>(<a href="http://www.10is.de/index.htm" target="_blank">Tennischule Grenzach </a>reichhaltige Angebote für Kinder &#8211; und lebendige Präsentation auf der Homepage.<br />
Achtung, Lautstärke vor dem Start des Clips stark absenken!)</em></li>
</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 30px;"><object width="286" height="224" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Z_PSibGZ19o?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="286" height="224" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Z_PSibGZ19o?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object> <br />
Kinder können im Club bzw. in den dafür bereitgestellten Bereichen spielen und erhalten Anreize und Unterstützung, sich dem Tennis hinzuwenden. Sie haben ausreichende Mitwirkungsmöglichkeiten und die Auswahlverfahren, um in eine Förderung zu kommen sind transparent und demokratisch.</p>
<ul>
<li>Jugendliche<br />
Jugendliche erhalten die Chance, ihre Identität aufzubauen auf eine sportliche Grundeinstellung zu erlangen, nämlich, sich im Sport zu messen und zu lernen, dass Drogen jeder Art für ein erfülltes Leben eher hinderlich sind (Sportbund, UNESCO). Wer möchte, erhält die Möglichkeit zum Beispiel durch einen Übungsleiterschein sich im Tennis weiter zu qualifizieren.</li>
<li>Junge Erwachsene<br />
Junge Erwachsene werden ermuntert, trotz hoher Belastungen in Studium und in den ersten Berufsjahren, im Tennissport, aber auch im Fitnessbereich (Laufen und andere Fitnesssportarten) einen Ausgleich zu finden.</li>
<li>Erwachsene mit kleinen Kindern<br />
haben im Club die Möglichkeit, in einem gleichfalls für sie und für ihre Kinder geeigneten Milieu zusammen zu kommen und Teile Ihrer Freizeit zu verbringen.</li>
<li>Erwachsene, „Mittelalter“<br />
Erwachsene mit größeren Kindern können ihre Kinder in die Obhut der Trainer übergeben. Wenn die Kinder größer sind, können sie darauf vertrauen, dass diese im Club gut aufgehoben sind. Sie haben Mitwirkungsmöglichkeiten und sind über alle wichtigen Vorgänge ausreichend informiert.</li>
<li>Ältere Spieler<br />
<a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Senioren2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-847" style="margin: 5px;" title="Senioren2" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Senioren2-150x150.jpg" alt="" width="162" height="160" /></a>Der Tennissport bietet aufgrund seiner Komplexität und der Relevanz ganz unterschiedlicher einzusetzender Fähigkeiten auch für ältere Spieler Anregungen, das Interesse an diesem Sport zu erhalten. In einem Tennisverein mit entsprechender Sportkultur ist das Zusammenleben und –Spielen über eine sehr weite Alterspanne hinweg möglich und attraktiv. Dieser Aspekt wird oft übersehen, obwohl die Veränderungen in der Altersstruktur unserer Bevölkerung sowie der damit einhergehende Wandel im Konsum- und Sportverhalten dieser Gruppe eine stärkere Beachtung nahe legen.</p>
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr"><p><em>So schreibt Daniela Worek in ihrer <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=marktstudie%20tennis%20m%C3%BCnster%20&amp;source=web&amp;cd=4&amp;ved=0CGEQFjAD&amp;url=http%3A%2F%2Fdigbib.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fvolltexte%2Fdocuments%2F1081138&amp;ei=Q1-oTsXSB7GM4gSwkenbDw&amp;usg=AFQjCNEpp-4kXq0L_lenbbPJfz_LnpX-vQ" target="_blank">Dissertation,</a> S. 22, &#8220;Da Tennis im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten bis ins hohe Alter gespielt werden kann, hat das Seniorentennis im DTB einen hohen Stellenwert. Im internationalen Vergleich können deutsche Senioren immer wieder mit beachtlichen Erfolgen auf sich aufmerksam machen. Das spiegelt sich auch in der Statistik des DOSBs wider. Mit <strong>209.977 Mitgliedern</strong>, die älter als 60 Jahre sind, belegt der DTB auch in der Klasse der über Sechzigjährigen, nach den Turn- und Schützenvereinen, einen Spitzenplatz</em>&#8220;</p></blockquote>
</li>
<li>Passive Mitglieder<br />
Ehemals Aktive treffen sich im Klub und können Anteil am Vereinsleben nehmen. Durch Skat- und Bridgetische bleiben sie auch im Club weiter aktiv. Auch diejenigen, die nicht mehr Tennis spielen können, werden somit eingebunden, so gut es geht (z.B. Kommunizieren tennissportlicher Ereignissen im Tennisverein und im globalen Tennisbereich, z.B. durch regelmäßige E-Mail Infos). Andere Angebote können hier ergänzend hinzu treten (Programm TV, Billard, Kicker, Computerecke usw.)</li>
</ul>
<p><strong>Organisationsziele mit den realen Möglichkeiten abgleichen</strong></p>
<p><strong>Platzkapazitäten<br />
</strong>In einer Analyse des Sportstättenangebots und der Sportsstättennachfrage für den Tennissport in Münster</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>( Forschungsstelle &#8220;Kommunale Sportentwicklungsplanung&#8221; der Bergischen Universität Wuppertal vom November 2007, Autoren sind Horst Hübner und Thorsten Kleine)</em></p>
<p>finden wir eine Fülle von vereinsrelevanten Daten, die nicht nur für Münster interessant sind.  So zeigt die Übersicht Vereinsmitglieder pro Außenplatz, was  für eine Auslastung normalerweise &#8211; in Städten &#8211; üblich ist.</p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Münster-studie-Vereinsmitglieder-pro-Außenplatz.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2287" title="Münster studie Vereinsmitglieder pro Außenplatz" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Münster-studie-Vereinsmitglieder-pro-Außenplatz.jpg" alt="" width="476" height="256" /></a></p>
<p><em> Nähere Angaben, siehe die oben verlinkte Studie, S. 11</em></p>
<p>Diese Zahlen stellen sich nicht dramatisch anders dar, wenn man nur die Vereinsplätze zählt, <em>siehe die verlinkte Studie.</em><br />
Jedoch sind sie Ausdruck für den Rückgang des Tennisbooms, denn ab 1970 kamen im Bereich des DTB relativ gleichbleibend ungefähr 46 Mitglieder auf einen Tennisplatz. In den Städten dürfte diese Quote  &#8211; für den Spieler &#8211; noch ungünstiger gewesen sein.<br />
Dabei wäre aber unbedingt noch zu berücksichtigen, dass in früheren Zeiten der Anteil der nichtspielenden sogenannten Passiven Mitglieder erheblich größer war, als heute. Dies ist ein Parameter, der bei der Beurteilung der aktuellen Beleglage nicht vergessen werden darf! Die gefühlte Platzkapazität aus alten Zeiten wäre dann mit einem Korrekturfaktor zu erhöhen. <br />
Darüber hinaus haben sich vermutlich die Bedingungen für eine im Tagesablauf zeitliche ausgeglichene Platzbelegung verschlechtert.</p>
<ul>
<li>Wieder länger werdende reale Arbeitszeiten,</li>
<li>höherer Anteil der berufstätigen Frauen und</li>
<li>erst später am Nachmittag einsetzende Freizeit der Kinder und Jugendlichen erhöhen den Bedarfsdruck auf die Platzanlage.</li>
<li>Dazu kommt ein höheres Trainingsaufkommen der Kinder und Jugendlichen.</li>
</ul>
<p>Insgesamt dürfte damit der kapazitätserhöhende Effekt der Einführung der Sommerzeit mehr als aufgebraucht sein. Um so stärker muss der Club daher die Kapazitätsfrage im Auge behalten und durch <strong>geschicktes Platzmanagement</strong> Maßnahmen zur Entzerrung treffen.</p>
<ul>
<li>hochwertige Pflege der Plätze (Wasser läuft schnell ab)</li>
<li>Platzpflege in Zeiten vornehmen, in denen nicht gespielt wird</li>
<li>Spielordnung, die eine optimale und gerechte Zuteilung der Plätze unterstützt</li>
<li>Transparenz für die Spieler zur je aktuelle Platzbelegung, damit sie kurzfristig ihre Spielverabredungen optimieren können, etwa durch&#8230;</li>
<ul>
<li>Internet-Platzbelegungssysteme,</li>
<li>Web-Cam,</li>
<li>Rundmails per Info,</li>
<ul>
<li>wenn Plätze wegen Reparatur gesperrt werden müssen,</li>
<li>langfristige Übersicht über Turniere und Forderungspiele,</li>
<li>Feriencamps usw.</li>
</ul>
<li>Soziale Netzwerke?</li>
</ul>
<li>Ausgleich der Interessen von Kindern und Jugendlichen, Tennisschule, Mannschaftstraining und freiem Spiel.</li>
</ul>
<p>Es gibt in meinen Augen kaum etwas dem Verein abträglicheres, wenn Mitglieder gegen 20:00 nach der Arbeit in den Club kommen und frustriert -ungespielt- wieder abziehen. Auch bei angespannter Platzkapazität lässt sich dies vermeiden.</p>
<p>Ich behaupte, dass durch Einsatz der oben genannten Maßnahmen, s.o,  die &#8220;<strong>gefühlte Platzkapazität</strong>&#8221; ungefähr um 50% bis 100% erhöht werden kann. Einige Maßnahmen sind nicht kostenlos zu bekommen, andere erfordern &#8220;nur&#8221; Engagement und guten Willen.<br />
Die Münster Studie erlaubt keine Aussagen über diesen Effekt bzw. die <strong>gefühlte Platzkapazität</strong>. Es fehlen dazu die Ausgangsdaten, z.b. der Anteil der passiven Mitglieder oder die Spielhäufigkeit Stunden/Woche für den durchschnittlichen Spieler.<br />
Für Deutschland insgesamt werden für den Tennisspieler etwa 70 Matches pro Jahr beziffert, siehe <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=marktstudie%20tennis%20m%C3%BCnster%20&amp;source=web&amp;cd=4&amp;ved=0CGEQFjAD&amp;url=http%3A%2F%2Fdigbib.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fvolltexte%2Fdocuments%2F1081138&amp;ei=Q1-oTsXSB7GM4gSwkenbDw&amp;usg=AFQjCNEpp-4kXq0L_lenbbPJfz_LnpX-vQ" target="_blank">Daniele Worek</a>, s. 28.  Wer aber seinen eigenen Club mit den Münsteraner Verhältnissen vergleichen will, kann sich anhand der folgenden Aufstellung recht gut herantasten. Etwas, indem man mal davon ausgeht, dass die durchschnittliche Mannschaftsstärke bei 10 liegt und dass vermutlich 80 % der aktiv spielenden Mitglieder in einer Mannschaft gemeldet sind.</p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Münster-Mannschaften.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2294" title="Münster Mannschaften" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Münster-Mannschaften.jpg" alt="" width="459" height="254" /></a></p>
<p><strong>Bespielbarkeit der Plätze und Platzpflege<br />
</strong>Die Kultur eines Tennisclubs zeigt sich nicht zuletzt am Zustand der Plätze. Zu späte Saisoneröffnung (wann können sich die Aktiven auf die Medenspiele vorbereiten?), zu lange noch zu weich, später ewiges Warten, bis die Pfützen abgelaufen sind, und im Sommer und Spätsommer dann ausgehärtete Plätze, auf denen eine rutschige grobsandige Schicht unverbunden aufliegt. Wir meinen, nicht die Anzahl der Plätze allein ist entscheidend für die Spielmöglichkeiten der Clubmitglieder, sondern vielmehr die Qualität und effektive Dauer der Bespielbarkeit, saisonal bzw. im Tagesablauf nach Regeneinwirkung oder nach der Platzpflege. Es gibt Systeme und Clubs, die bekommen das gut hin, und andere, bei denen diese Mängel ein Dauerthema sind. Oft zeigt sich erst nach einigen Jahren, wenn an den Platzkosten zu sehr gespart wird</p>
<p><strong>Sportliche Ziele<br />
</strong>Natürlich müssen die sportlichen Ambitionen des Clubs auf diese aktuelle Platzauslastung bzw. Kapazität hin, abgestimmt sein. Denn eine hohe Spielklasse für viele Mannschaften bedarf hoher Trainingsleistungen, wenn die Spielklasse gehalten werden soll. Ein starker Jugendbereich fördert Zielkonflikte zutage.  Eine hohe Anzahl Kinder und Jugendliche erzeugen hohes Aufkommen für die Tennisschule/Trainer, was gewünscht ist, weil gute Trainer zu den Clubs gehen, die viel Training nachfragen. Gleichzeitig aber schrumpft die verbleibende Platzkapazität für die übrigen, voll zahlenden Mitglieder.</p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Münster-Erwachsene-und-Jugendiche.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2289" title="Münster Erwachsene und Jugendiche" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Münster-Erwachsene-und-Jugendiche.jpg" alt="" width="455" height="395" /></a></p>
<p><em>Quelle: Münster Studie, s.o.</em></p>
<p><strong>Marketing &#8211; die Vereinskultur bewahren, ausbauen und kommunizieren</strong><br />
Nur ein Verein mit lebendiger auch die Breite berücksichtigender sportlicher Kultur bietet einen fruchtbaren Boden für Training und sportorientierte Events. Reger Sport- und Trainingsbetrieb fördern den Ruf des Clubs im lokalen Umfeld. Sie beflügeln den Umsatz der Club-Gastronomie und ermöglichen auch dort ein hochwertigeres Angebot und besseren Service. Dass dies wiederum günstige Rückwirkungen auf die Vereinskultur hat, liegt auf der Hand.<br />
<a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Jugend-feiert-Draußen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-838" style="margin: 5px;" title="Jugend feiert Draußen" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Jugend-feiert-Draußen-300x234.jpg" alt="" width="319" height="239" /></a></p>
<p>Auch Clubfestivitäten können die Mitgliederbindung erhöhen und den Verein damit stabilisieren.<br />
Siehe hierzu Daniela Worek, <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=marktstudie%20tennis%20m%C3%BCnster%20&amp;source=web&amp;cd=4&amp;ved=0CGEQFjAD&amp;url=http%3A%2F%2Fdigbib.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fvolltexte%2Fdocuments%2F1081138&amp;ei=Q1-oTsXSB7GM4gSwkenbDw&amp;usg=AFQjCNEpp-4kXq0L_lenbbPJfz_LnpX-vQ" target="_blank">„Determinanten des Drop-outs im Tennis – Eine empirische Studie, Diss. Univ. Karlsruhe (TH), Frankfurt a.M, 2009 </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen!</strong><br />
Die professonelle marketingorientierte Führung eines Clubs &#8211; dies gilt gleichermaßen für die Tennisschule &#8211; bedarf personeller Ressourcen, die die Angebote und ihre Darstellung ständig a jour halten. Mir ist in diesem Zusammenhang die Tennisschule Grenzach ins Auge gefallen, die einen breiten Fächer an Angeboten für alle Zielgruppen darbietet, ähnlich, wie es die Bewerbung der Tennisschule Boris Franke, weiter oben, fordert, siehe <a href="http://www.10is.de/index.htm" target="_blank">hier&#8230;</a> Eine umfassende Studie zum Vereinsmarketing im Internet findet sich in dieser <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Sportmarketing-Internet.pdf" target="_blank">Dissertation</a>  von Bernd Fischel, &#8220;E-Sportbusiness: Online-Marketing und -Managemen für Sportvereine&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Tennisschule-Grenzach.jpg"><img class="wp-image-2155 aligncenter" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Tennisschule Grenzach" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Tennisschule-Grenzach.jpg" alt="" width="444" height="294" /></a></p>
<p>Kommt nämlich der Vereins erstmal ins &#8220;Rutschen&#8221;, geht die Spirale schnell in den Keller: schlechte Jugendarbeit spricht sich &#8211; in den umliegenden Schulen, die ja ein &#8220;Gedächtnis&#8221; haben - zuerst herum. Die einseitige Rekrutierung von Mannschaftsspielern von außen, ohne gleichzeitige Förderung des eigenen Nachwuchses, frustriert die Jugendlichen und deren Eltern. Das Trainingsaufkommen reduziert sich, die Trainer orientieren sich woanders hin, die Clubgaststätte hält weniger Angebote bereit. Die Stimmung sinkt generell. Das Fließgleichgewicht zwischen Aus- und Eintritten verschiebt sich nach unten. Die Mittel werden knapp. Erhaltungsinvestitionen und Schönheitsreparaturen werden eingespart, usw. Der Club geht &#8220;den Bach runter&#8221;.</p>
<p><strong>Maßnahmen zur Sportkultur<br />
</strong>Folgenden Ansätze können die Vereinsmitglieder in sportlicher Hinsicht aktivieren und die Trainingsnachfrage stimulieren (einige Elemente haben sich bereits in einigen Vereinen bewährt) .</p>
<ul>
<li>Noch nicht in eine Mannschaft integrierte Mitglieder werden durch Freundschaftsturniere „aufgebaut“.</li>
<li>Abgemeldete Mannschaften werden nach Möglichkeit „wieder belebt“.</li>
<li>Ranglistenturniere innerhalb oder auch zwischen den Mannschaften gleicher Alterskategorie werden mindestens einmal im Jahr angeboten.</li>
<li>Das „Forderungswesens“ wird wiederbelebt. Wenn es Forderungen gibt, sollten diese per Email den Mitgliedern mitgeteilt werden. Dies kann durchaus zu beachtlichen Zuschauerzahlen führen (allerdings haben hier die Leistungsklassen LK zu einer erheblichen Entwertung clubinterner Ranglistenaktivitäten geführt, weil nunmehr die Mannschaftsaufstellungen von den Ergebnissen unberührt bleiben.)</li>
<li>Die Jahres-Clubturniere (Jugendliche und Erwachsene) werden ebenfalls per E-Mail announziert und begleitet. Dies stärkt das Clubleben und schließlich auch den Umsatz der Club-Gastwirtschaft. Es regt im besten Fall einen gesunden sportlichen Ehrgeiz an und führte zur erhöhten Trainingsnachfrage. Leider gilt das oben Gesagte bezüglich der Auswirkungen der LK-Klassen auch hier.</li>
<li>Förderungspolitik bei Kindern und Jugendlichen: diejenigen Kinder werden verstärkt gefördert, die eine (zusätzliche) Trainerstunde pro Woche gebucht haben.</li>
</ul>
<p><strong>Mitgliederzufriedenheit<br />
</strong>Eigentlich sollten die Mitwirkungsmöglichkeiten der Mitglieder in den satzungsgemäßen Gremien automatisch für Zufriedenheit mit der Vereinspolitik sorgen. Bei unzureichender Teilnahme an den Mitgliederversammlungen werden Unzufriedenheitspotentiale aber möglicherweise nicht rechtzeitig erkannt.<br />
Die Entwicklung des sportlichen und kulturellen Bereichs des Vereins tiefergehend  zu hinterfragen, wäre daher wünschenswert. Etwa, indem einige Meßgrößen der Zufriedenheit in das Berichtswesen der Mitgliederversammlungen aufgenommen werden.</p>
<p>Folgende &#8220;<strong>Messgrößen</strong>&#8221; wären denkbar.</p>
<ul>
<li><strong>positiv<br />
</strong>Anzahl der &#8230;<br />
Mitglieder, die in einer Mannschaft aufgestellt sind.</li>
<li>Mitglieder, auch Nicht- Mannschaftsmitglieder, die mindestens dreimal im Jahr in eine Turniersituation erlebt haben..</li>
<li>Mitglieder, die für den Mannschaftsport reaktiviert werden konnten.</li>
<li>Mitglieder, die neu für den Mannschaftsport gewonnen werden konnten.</li>
<li>Mitglieder, die aufgrund der Spielklasse für den Club gewonnen werden konnten.<br />
Teilnehmer an den geselligen und/oder sportlichen Events des Vereins.</li>
<li> <strong>negativ<br />
</strong>Anzahl der …<br />
Mitglieder, die neuerdings keine Mannschaft mehr haben</li>
<li>Austritte wegen ungenügenden Einsatzes in der Mannschaft</li>
<li>Austritte, weil die Gegner bzw. die Mannschaftskameraden zu schwach spielen.</li>
<li>Austritte, weil die Spielklasse einen zu geringen Rang hat (Prestige)</li>
<li>Austritte, weil nach deren Wahrnehmung im Verein nicht genügend adäquate Gegner zur Verfügung gestanden haben.</li>
</ul>
<p>Verbesserungsfähig ist in den meisten Tennisvereinen in der Regel auch die systematische Kontrolle der weichen Erfolgsfaktoren. Neben den Informationen über Neumitglieder bzw. Austritte, sollte gelegentlich das „Wohlfühlklima“ im Verein sondiert werden, durch&#8230;.</p>
<ul>
<li>Die Befragung von ausgetretenen Mitgliedern</li>
<li>Die aufmerksame Beobachtung der Beteiligung an Mitgliederversammlungen,</li>
<li>Das Engagement in ehrenamtlichen Funktionen (z.B. Vergnügungsausschuss).</li>
</ul>
<p>Allerdings riskiert man damit, dass negative Stimmungen durch die Befragung erst in das Bewusstsein der Mitglieder treten.</p>
<p><strong>Repräsentation des Clubs im Vorstand<br />
</strong>Besser als jede Befragung ist es, wenn die Ehrenamtlichen ihr Ohr nahe genug an den Clubmitgliedern haben. Das ist gewährleistet, wenn der Vorstand möglichst viele Gruppen im Club repräsentiert.</p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Holger-Siegerehrung-2011.jpg"><img class="alignleft  wp-image-3015" title="Holger Siegerehrung 2011" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Holger-Siegerehrung-2011.jpg" alt="" width="473" height="290" /></a></p>
<p>Eine Monokultur, z.B. nur aus einer einzigen Mannschaft, birgt die Gefahr, dass nur ein Alters- oder Leistungsbereich im Fokus liegt. Trotz vielleicht höherer &#8220;Schlagkraft&#8221;, kann sich in solcher Konfiguration leicht die berühmte Wagenburg-Mentalität herausbilden. Dem Club wäre das abträglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/vereinsmanagement/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Matchanalye &#8211; so stellt man Unforced Errors ab!</title>
		<link>http://tennisfragen.de/was-sind-wirklich-unforced-errors/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/was-sind-wirklich-unforced-errors/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[in Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Game]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Taktik]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlussmotiv]]></category>
		<category><![CDATA[Anstrengungskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Antizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeitsregulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschlagvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ball schneller machen]]></category>
		<category><![CDATA[Beinarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Meier]]></category>
		<category><![CDATA[für die Terrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Imponiergehabe]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Hasper]]></category>
		<category><![CDATA[Kondition]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschwankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Matchanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[mentale Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Mentales Training]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Richtungswechswel]]></category>
		<category><![CDATA[Risikobereitschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schlag für die Terrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtraining]]></category>
		<category><![CDATA[Standardsituationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesform]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Teubel]]></category>
		<category><![CDATA[Timing]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Fehlern]]></category>
		<category><![CDATA[unforced Errors]]></category>
		<category><![CDATA[unkoordinierte Beinarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[unrythmische Schlagtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[verdeckte Schläge]]></category>
		<category><![CDATA[vermeidbare Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Zuschauerverhalten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=2814</guid>
		<description><![CDATA[Gerade, weil es im Match oft auf einige wenige Punkte ankommt, sind vermeidbare Fehler besonders ärgerlich. Man sollte aber mit sich nicht zu hart ins Gericht gehen, denn Unforced Errors abzustellen, ist schwerer als man denkt. Wir geben dazu wertvolle Hilfen und räumen mit dem Mythos auf, ein Unforced Error kommt, weil man nicht bei der Sache war. Unforced [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Unforced-Errors.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2822" style="margin: 5px;" title="Unforced Errors" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Unforced-Errors-187x300.jpg" alt="" width="152" height="202" /></a>Gerade, weil es im Match oft auf einige wenige Punkte ankommt, sind vermeidbare Fehler besonders ärgerlich. Man sollte aber mit sich nicht zu hart ins Gericht gehen, denn Unforced Errors abzustellen, ist schwerer als man denkt.</strong></p>
<p><strong>Wir geben dazu wertvolle Hilfen und räumen mit dem <a href="http://tennisfragen.de/schlagwort/mythen/" target="_blank">Mythos</a> auf, ein Unforced Error kommt, weil man nicht bei der Sache war.</strong></p>
<p><strong>Unforced Errors werden oft für Taktik und <a title="Matchanalyse – das verschenkte Potential!" href="http://tennisfragen.de/matchanalyse-das-verschenkte-potental/" target="_blank">Matchanalyse </a>herangezogen. Doch manche Fernsehkommentatoren machen es sich zu leicht: viele Unforced Errors sind eigentlich gar keine. Sie wurden durch die Spielweise des Gegners und die Logik des Tennis an sich provoziert. Die Sportwissenschaften haben sich bereits mit den Unforced Errors im Tennis befasst. Auch daraus kann man Nutzen ziehen.</strong></p>
<p><span id="more-2814"></span><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Als <strong>Unforced Error</strong> (dt. unerzwungener, vermeidbarer oder leichter Fehler) wird nach Wikipedia &#8220;&#8230; ein Schlag bezeichnet, mit dem ein Spieler den Punkt auf Grund eines eigenen Fehlers verliert, ohne dass dies durch einen Schlag des Gegners beeinflusst wurde. Kann er den Ball auf Grund eines vorhergegangenen harten, platzierten oder sonst schwer zu spielenden oder erreichenden Schlages des Gegners nicht regelgerecht retournieren, spricht man von einem <strong>Forced Error</strong> (dt. erzwungener Fehler). Die Übergänge zwischen vermeidbarem und erzwungenem Fehler können im Einzelfall fließend sein. Die Einteilung unterliegt damit häufig einem Beurteilungsspielraum des jeweiligen Statistikführenden bzw. Kommentators (engl. judgement call).&#8221;</p>
<p>Eine eindeutig messbare (operationale) Definition müsste also lauten &#8220;Unforced Error ist, was Kommentator oder Statistikführender als solchen ankreuzen&#8221; (ähnlich wie &#8220;Intelligenz ist, was der Intelligenztest misst&#8221;). Wesentlich weiter hilft uns diese Definition für die Matchanalyse also nicht. Deshalb untersuchen wir das Phänomen Unforced Error etws gründlicher.</p>
<p><strong>Unforced Error und Prozenttennis<br />
</strong><a href="http://www.tennis-weblog.de/videos/unforced-errors-verstehen-vermeiden/" target="_blank">Florian Meier </a>erkennt im befreundeten Tennis Webblog drei Arten von Unforced Errors,</p>
<p>Der Ball ist&#8230;</p>
<ul>
<li>im Netz</li>
<li>im Seitenaus</li>
<li>zu lang</li>
</ul>
<p>Dem kann man natürlich leicht vorbeugen: nicht zu flach, nicht zu lang, nicht an die Linie spielen.<br />
Dies ist das Konzept, das lange Zeit unter der Bezeichnung &#8220;Prozenttennis&#8221; geführt wurde. Im Spitzentennis ist diese Spielweise kaum noch zu sehen und das Wort &#8220;Prozenttennis&#8221; scheint ausgestorben zu sein. Im Freizeitbereich allerdings ist dieses taktische Konzept vermutlich noch vorherrschend. Nicht jeder hat jedoch die athletischen Voraussetzungen und/oder die Motivationslage,sich mit dieser Spielweise anzufreunden.</p>
<p><strong>Unforced Error im Rahmen eines übergreifenden Taktikkonzepts<br />
</strong>Aber wäre es überhaupt der Königsweg, das Patentrezept, um Unforced Errors zu vermeiden?</p>
<p>Jan Hasper hat die <strong>grundsätzlichen taktischen Zielstellungen</strong> des Tennisspiels analysiert (<em>siehe unseren Beitrag zum Wettkampflernen, <a title="Wettkampflernen + Taktik" href="http://tennisfragen.de/wettkampflernen/" target="_blank">hier&#8230;</a>)</em></p>
<ol>
<li><strong>Ball länger im Spiel halten</strong> als der Gegner und eigene Fehler vermeiden; entscheidender Einflussfaktor: Sicherheit in den Schlägen</li>
<li><strong>Raumnot beim Gegner</strong> erzeugen; entscheidender Einflussfaktor: Genauigkeit in den Schlägen</li>
<li><strong>Zeitnot beim Gegner</strong> erzeugen; entscheidender Einflussfaktor: Geschwindigkeit in den Schlägen, (<em>und wir ergänzen</em>: <em>Täuschen des Gegners)</em></li>
</ol>
<p><strong>Die vier Quellen für Unforced Errors<br />
</strong>Daraus ergeben sich nun drei Quellen für Unforced Errors - plus ein Zusatzpunkt, der sich nicht direkt aus den oben genannten taktischen Grundzielen ableiten lässt:</p>
<ul>
<li>Taktikelement: <strong>Ball länger im Spiel halten als der Gegner</strong><br />
Fehlerquelle/Defizit: unsichere Schläge, Ungeduld, Konditionsmangel, Überheblichkeit, Übermotivation, unangepasste Risikofreude.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Man hat einen Bringer,  Schubser oder wie auch immer dieser Spielertyp &#8220;liebevoll&#8221; genannt wird,  gegen sich. Er folgt einem bewährten taktischen Konzept, in dem der Andere  immer schlecht aussieht. Um die langen Ballwechsel abzukürzen, versucht der Gegner einen Stopp oder stürmt ans Netz, obwohl er sich dort vielleicht nicht so wohl fühlt. Der Sicherheitsspieler platziert den Ball vor die Füße, passiert (seltener, weil dieser Spielertyp meist über solche genauen Bälle nicht verfügt oder sie nicht in dieses Konzept passen) oder überlobbt.  Egal,  der Gegner wird zum Unforced Error provoziert, wenn nicht gar &#8220;<strong>gezwungen</strong>&#8220;  &#8211; eigentlich ein Widerspruch in sich</em>.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Abhilfe</strong>: Schlagtraining, gezieltes Konditionstraining, Emotionen in die optimale Zone bringen, Klarheit über sich selbst gewinnen, Taktiktraining.</p>
<ul>
<li>Taktikelement: <strong>Raumnot beim Gegner erzeugen</strong><br />
Fehlerquellen/Defizit: unsichere Technik, falsche Beurteilung der Spielsituation und mangelnde Anpassung des gewählten Schlagzieles an die aktuell gegebene Situation</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Auch kann ein Spieler zu Unforced Errors genötigt werden. Z.B. wenn der Gegner permanent die Rückhand umläuft und nur ein riskanter Befreiungsschlag, Rückhand, die Linie entlang, als Ausweg bleibt.<br />
Unforced Error</em>?</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Abhilfe:</strong> Verbesserung der Technik, viele ernste Wettkämpfe simulieren (um ein Getränk spielen), Training von Standardsituationen (z.B cross-longline, oder Stopp/Lob), Taktiktraining;</p>
<ul>
<li>Taktikelement: <strong>Zeitnot beim Gegner erzeugen</strong><br />
Fehlerquellen/Defizit: mangelnde Schlagtechnik, riskanter Richtungswechsel (z.B. von cross auf longline), Stören des eigenen Schlagablaufes, um verdeckt zu schlagen, spontane Eingebung, anders zu schlagen als zuvor noch geplant und vorbereitet.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Ähnlich liegen die Dinge auch in diesem dritten Fall. Um Zeitnot zu erzeugen, will der Spieler (von der Grundlinie aus) die Bälle früh nehmen (höheres Risiko, vor allem auf Asche) und hart schlagen. Beides ist mit höherem Risiko verbunden. Das Gleiche gilt für den Versuch, zu täuschen und dabei verdeckt zu schlagen.  Man verlässt dabei die üblichen Bewegungspfade (z..b. sehr spätes Umgreifen, oder extrem offene Stellung) und geht ein höheres Risiko ein. Man schaut zu lange zum Gegner, um ihn auf dem falschen Fuß zu erwischen und trifft den Ball nicht richtig.<br />
Unforced Error?</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Abhilfe</strong>: Beinarbeit verbessern (z.B Splitstep von der Grundlinie), Schlagtechnik verbessern (evtl. Umlernen), Optimierung der Racquetkonfiguration (langsamen Ball schnell machen), Wettkampflernen (bessere Antizipation), Emotionen unter Kontrolle bringen;</p>
<ul>
<li><strong>Zusatzpunkt: Andere werden in das Spiel virtuell einbezogen</strong>:<br />
Fehlerquelle/Defizit: man richtet sein Spiel auf Personen ein, die nicht selbst am Spiel beteiligt sind (&#8220;Schlag für die Terraasse&#8221; oder coachende Freunde usw.)</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Imponiergehabe: Schlag durch die Beine, gewaltiger Schmetterball, raffinierter Überkopf-Stopp (so etwas Ähnliches ist Federer kürzlich in Melbourne passiert), riskanter Stoppball, </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Überanpassung an die Erwartungen des Teams: man versucht das Spiel nach Coachinganweisungen zu gestalten, obwohl man weiß, dass man es nicht beherrscht bzw. sich unwohl fühlt. Man sieht sich aber dem freundlichen Tippgeber aber &#8220;irgendwie verpflichtet&#8221;;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Dieser Zusatzpunkt scheint vom Sport selbst weit entfernt und daher für eine Matchanalyse auszublenden. Das Gegenteil ist der Fall. Diese beiden Quellen für Unforced Errors sind dem Sport  in höchstem Maße innewohnend, sie machen gewissermaßen den Sport mit aus<em>.</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>So entwickelt <a title="Emotionen außer Kontrolle?" href="http://tennisfragen.de/emotionen-unter-kontrolle/" target="_blank">Thomas Teubel </a>in seiner<a href="http://www.verlagdrkovac.de/3-8300-6135-8.htm" target="_blank"> Dissertation </a>  das sogenannte <strong>Anschlussmotiv</strong> als eines der drei Hauptmotive sportlicher Leistung überhaupt.  </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Anschlussmotiv im Sport heißt, dass man Sport nicht nur betreibt,</em></p>
<ul>
<ul>
<ul>
<li> um eine bestimmte evtl. messbare <strong>Leistung</strong> zu erzielen (im Tennis, gelungener Stoppball, gestochene Rückhand, sauberer Aufschlag, raffinierter Volley-Stopp),</li>
<li> über Jemandem als  der Stärkere dazustehen, das Spiel zu dominieren, als Sieger den Platz zu verlassen  (<strong>Machtmotiv</strong>),</li>
<li> sondern man macht auch Sport, weil man beliebt und anerkannt sein will, in einer als wichtig erachteten   Bezugsgruppe. Man will den <strong>Anschluss</strong> an die Gruppe halten.<br />
<em><br />
Je nach Sportlerpersönlichkeiten sind diese drei Grundmotive unterschiedlich ausgeprägt. </em></li>
</ul>
</ul>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Anerkennung in einer Community ist also <strong>eine</strong> wichtige Komponente im Motivationscocktail eines Sportlers. Beispiele dafür, dass dieses Motiv auch zu schlechten Matchergebnissen führen kann, sind oben genannt. Teubel führt dies in seiner Arbeit weiter aus und untersucht die Effekte empirisch.  Er nennt noch weitere negative Auswirkungen auf die sportliche Leistung, z.B. dass man eine Freundschaft (bzw. Teamzusammenhalt) nicht durch den Sieg nicht gefährden will usw. </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Abhilfe</strong>: Klarheit über sich gewinnen, am Selbstbewusstsein arbeiten, innere Distanz zur Gruppe gewinnen, sich dem Wettkampfgedanken stellen, Emotionen in die optimale Zone bringen; Aufmerksamkeit in Richtung Umfeld enger stellen (also auf den Gegner und nicht in das Publikum richten);<br />
Allerdings gibt es hier Grenzen. Einerseits darf wärend des Matches nicht zu viel Gedanken an die eigene Befindlichkeit aufgewandt werden und desweiteren muss die eigene Authentiziät gewahrt werden sieh <a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/psychologie/tid-11108/psychologie-das-bin-100-prozentig-ich_aid_314793.html" target="_blank">Das bin 100-prozentig ICH</a> (hier vor Allem Teil 3 <a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/psychologie/tid-11108/psychologie-teil-3-schranken-der-persoenlichkeit_aid_317386.html" target="_blank">Schranken der Persönlichkeit</a>)</p>
<p style="padding-left: 90px;"><em>&#8220;Die impliziten Motive entstehen sehr früh im Leben, sind teilweise wohl genetisch bestimmt, werden auch stark in den allerersten Lebensjahren geprägt, an die wir keine Erinnerung haben. Sie können aber noch das ganze Leben über durch Emotionen bei Erfolgen und Misserfolgen modifiziert werden.&#8221;</em></p>
<p><strong>Matchanalyse darf die Unforced Errors nicht nur zählen<br />
</strong>Alle oben genannten Fehler passieren auch dann, wenn der vorhergehende Schlag des Gegners nicht zwingend war. Sie dürften also in der Statistik vielfach als Unforced Error gewertet werden. Von Außen ist es daher fast unmöglich, diese Fehler sachgerecht zu bewerten. </p>
<p>In der eigenen Matchanalyse aber kann der Spieler die einzelnen Fehler revuepassieren lassen. Er wird sich dann vor Augen führen, welche der oben genannten Ursachen für einen sogenannten Unforced Error maßgeblich waren, um taktische und weitergehende Folgerungen und Lehren für die Weiterentwicklung des eigenen Tennis zu ziehen. </p>
<p><strong>Unforced Errors in den Sportwissenschaften<br />
</strong>Die Problematik, aus Unforced Errors auf die Leistung zu schließen, hat nicht nur der Spieler im Rahmen seiner Matchanalyse. Auch der Sportwissenschaftler, der Hypothesen über den Zusammenhang von Befindlichkeit eines Spielers mit seiner abgegebenen Tennisleistung überprüfen will, würde sich gerne auf die Zähleinheit Unforced Error beziehen. Hier wenden wir uns der Dissertation von <a href="http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2003/93/pdf/DissertationGraesser.pdf" target="_blank">Uwe Grässer </a>zu, der sich intensiv mit diesem Thema auseinander setzt. (Grafik: Grässer, S. 261)</p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Graesser-unforced-errors-Grafik.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2847" title="Graesser unforced errors Grafik" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Graesser-unforced-errors-Grafik.jpg" alt="" width="562" height="336" /></a></p>
<p>So schreibt Grässer:  &#8220;In Gesprächen mit erfahrenen Tennistrainern verschiedener Schulen und Leistungsniveaus stellte sich jedoch schnell heruas, dass die Leistung eines Spielers in einem Match nicht objektiv festgestellt werden kann.&#8221; Dies ist auch nicht durch Spielanalyse von Videoaufzeichnungen möglich.&#8221; Es ist eben schwer, Kriterien zu finden, die unabhängig von den Reaktionen des Gegners, die Leistung abbilden. Ebenfalls ist die Tatsache, ob ein Match gewonnen oder verloren wurde, kein eindeutiges Kriterium, ob der Spieler seine beste Leistung abgegeben hat, oder nicht. &#8220;Auch ein auf Rankings basierender Index zur Leistungserfassung (wäre) problematisch. Denn der Ranglistenplatz hängt neben der Leistung von der Anzahl der durchgeführten Wettkämpfe ab.&#8221;  S.19 )</p>
<p>Die Befragung von Experten, wovon die Leistung eines Spielers in einem bestimmten Wettkampf abhängt, ergibt viele Kriterien, die die Leistung extern beeinflussen oder beeinträchtigen. Dies sind die von Grässer aufgezählten &#8220;Störfaktoren&#8221;, die eine Leistungsmessung erschweren:</p>
<ul>
<li>Trainings- und Gesundheitsszustand des Spielers (und des Gegners)</li>
<li>Umsetzung und Erfolg der Taktik</li>
<li>Gesamtablauf des Spiels</li>
<li>Umgang mit den Fehlern (der eigenen oder denen des Gegners</li>
<li>Tagesform</li>
<li>mentale Verfassung</li>
<li>Vorgeschichte des Spielers oder Vorwissen und bereits gemachte Erfahrungen mit dem Gegner</li>
<li>Wetterlage</li>
<li>Art des Tennisplatzes (Halle oder Draußen, Sand, Gras, Teppich, Hartboden (&#8230;.in Verbindung mit den jeweiligen Präferenzen der Spieler)</li>
<li>Verhalten der Zuschauer</li>
<li>Verhalten der Schiedsrichter</li>
</ul>
<p>&#8220;Teilweise werden Leistungsschwankungen eines Spielers von den Trainern im Rahmen eines individuellen Reifungsprozesses sogar erwartet. Nach Aussagen der Trainer von Turnierspielern sind eine Reihe von Einbrüchen in der Leistung bei manchen Spielern auf dem Weg nach ganz oben sogar ein Anzeichen für notwendige Entwicklungsprozesse, die eine Person in einer solchen Sportart durchlaufen muss, un von einem guten Spieler zu einem Spitzenspieler zu werden.&#8221;  (Umstellung von Trainingskonzepten, einseitiges Krafttraining von Muskelgruppen).&#8221; (S. 19 f)</p>
<p>Als Ausweg werden stattdessen Indikatoren für die <strong>Anstrengungskontrolle</strong> herangezogen, z.B.</p>
<ul>
<li>fahrige überschießende Bewegungsmuster,</li>
<li>unkoordinierte Beinarbeit,</li>
<li>unrythmische Schlagtechnik,</li>
<li>unökonomische Spielweise,</li>
<li>schlechtews Timing,</li>
<li>zu nahe an den Ball laufen,</li>
<li>nicht ausreichend Zeit für Aufschlagsvorbereitung nehmen</li>
<li> (von Trainern eingeschätzt, sowie Selbstbeurteilung- Fragebogen).</li>
</ul>
<p>Grässer vermisst in den Fachbüchern des Tennissports eine klare Definition für Unforced Errors:  &#8221;Auch im Gespräch mit Experten dieser Sportart scheint jeder zu wissen, was damit gemeint ist, wobei die Frage nach einer genauen Definition nicht immer zu übereinstimmenden Beschreibungen führt.&#8221; <br />
Meist werden aber Phänomene zu hoher Motivation genannt. Das Defizit ist eine zu schlechte Anstrengungskontrolle, die es dem Spieler erlaubt, seine überzogene Motivation wieder auf ein gutes Maß zurückzuschrauben. Im Tennisaltag werden aber Unforced Errors meist mit der Bemerkung &#8220;nicht richtig aufgepasst&#8221; kommentiert. Genau das Gegenteil trifft in den meisten Fällen zu.</p>
<p>So kommt Grässer im Ergebnis hinsichtlich der fremd beurteilten Unforced Error szu dem Schluss:<br />
&#8220;Entgegen der Erwartung scheint dieser Index keine Bedeutung für die Leistunsschwankungen eines Spielers im Wettkampf zu haben. Jedoch ist nicht auszuschließen, dass die fehlenden Zusammenhänge &#8211; zumindest teilweise &#8211; durch methodische Mängel verursacht wurden (siehe Kapitel 9.3)&#8221; ( S.189)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/was-sind-wirklich-unforced-errors/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Beidhändige Rückhand</title>
		<link>http://tennisfragen.de/zur-beidhandigen-ruckhand/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/zur-beidhandigen-ruckhand/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 21:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[So gut wie neu]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis neu lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Beidhändige Rückhand]]></category>
		<category><![CDATA[black-box]]></category>
		<category><![CDATA[einhändige Rückhand]]></category>
		<category><![CDATA[Griffhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[hoher Ballabsprung]]></category>
		<category><![CDATA[longline]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[opposite-arm-action]]></category>
		<category><![CDATA[Peitscheneffekt]]></category>
		<category><![CDATA[Rückenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Slice]]></category>
		<category><![CDATA[Winkelspiel]]></category>
		<category><![CDATA[wiper-slice-Rückhand]]></category>
		<category><![CDATA[Yuschni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/wordpress/?p=174</guid>
		<description><![CDATA[Die beidhändige Rückhand wird besonders in der Jugend gerne gespielt, weil in sehr jungen Jahren der Schläger besser zu kontrollieren ist. Die beidhändige Rückhand lässt sich leichter longline spielen, als die einhändige Topspinrückhand.  Notschläge unter Druck können mit der Einhändigen besser praktiziert werden, weil man eine größere Reichweite hat. Dies gilt aber nicht für die moderne einhändige gepeitschte Topspinrückhand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://community.sport1.de/de/thema/,35158593.html" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2930" style="margin: 5px;" title="sharapova Beidhändige Spindoctor" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/sharapova-Beidhändige-Spindoctor.jpg" alt="" width="156" height="179" /></a>Die beidhändige Rückhand wird besonders in der Jugend gerne gespielt, weil in sehr jungen Jahren der Schläger besser zu kontrollieren ist. Die beidhändige Rückhand lässt sich leichter longline spielen, als die einhändige Topspinrückhand</strong>. </p>
<p><span id="more-174"></span>Notschläge unter Druck können mit der Einhändigen besser praktiziert werden, weil man eine größere Reichweite hat. Dies gilt aber nicht für die moderne einhändige gepeitschte Topspinrückhand, bei der der Ball genauso seitlich nahe geschlagen wird, wie bei der Beidhändigen. Die größere Reichweite ist hier ein weitverbreiteter Mythos. Allerdings könnte für den Slice (als Notschlag und als taktisches Element) und für Stoppbälle der Übergang von der einhändigen Rückhand her leichter sein als bei der Beidhändigen. Dies hängt auch vom Typus der verwendeten Beidhändigen ab, siehe hierzu die Klassifikation von Spindoctor, weiter unten. Es gilt dies auch für den Volley.</p>
<p>Schwierigkeiten mit dem Slice hat aber auch der Spieler mit der einhändigen Topspinrückhand, wenn er diese mit extremem Griff spielt. Der Treffpunkt liegt dann wesentlich weiter in Flugrichtung vorne, als beim Slice. Das kann am Anfang Schwierigkeiten bereiten.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Dieses Problem erkennen selbst gute Trainer und Slice-Spezialisten nicht immer, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung sagen muss, nachdem ich endlich mal einen guten Slice bei einem solchen lernen wollte. (Siehe auch unseren Beitrag zur <a title="Wiper-Slice Rückhand" href="http://tennisfragen.de/wiper-slice-ruckhand/" target="_blank">Wiper-Slice-Rückhand</a>.). Das Trainerhonorar eines halben Jahres war zum Fenster rausgeschmissen. Auf den Zusammenhang bin ich dann später selbst mal gestoßen.</em></p>
<p>Nachteilig für die Beidhändige ist, dass bei diesem Schlag auf der Schulterachse keine Gegenbewegung aufgebaut werden kann, keine opposite-arm-action. Das heißt, dass generell der Rücken bei der Beidhändigen stärker belastet wird.</p>
<p>Eine höhere Schlagkraft der Beidhändigen scheint aber nicht der Hauptgrund für deren Einsatz zu sein, denn man liest bisweilen von Problemen mit zu schwacher beidhändiger Rückhand.</p>
<p>Der Vorteil dürften die steileren Winkel sein, die man mit der nahe am Körper gespielten Beidhändigen produzieren kann.</p>
<p>Eine Optimierung des Schlägergewichtes für die Vorhand wird durch die anders gelagerten Verhältnisse von Armmasse zu Schlägermasse bei der Beidhändigen erschwert. Auch ist vermutlich der Peitscheneffekt bei der beidhändigen Rückhand, wenn überhaupt vorhanden, schwächer ausgeprägt.</p>
<p>Die überwiegende Mehrheit der Spitzenspieler spielen die Beidhändige, statt der einhändigen Rückhand. Ob dies das Ergebnis einer positiven Vergleichsbilanz beider Schläge ist, oder nur, weil die die Beidhändige in früher Kindheit gelernt wurde und ein <a title="Umlernen" href="http://tennisfragen.de/umlernen/" target="_blank">Umlernen</a> im laufenden Turnierbetrieb beschwerlich ist, ist nicht entschieden. Wir wissen, dass Yushni diese Umstellung hinbekommen hat. Manche Spieler spielen nur den Slice einhändig.</p>
<p>Die Technik der beidhändigen Rückhand kennt im Detail unzählige Varianten. Siehe die Serie des Foristen &#8220;Spindoctor&#8221; im Sport1 Blog <a href="http://community.sport1.de/de/thema/,35158593.html" target="_blank">hier&#8230;</a></p>
<p>Spindoctor hat sich sehr verdienstvoll die Mühe gemacht, wohl sämtliche Erscheinungsformen der Beidhändigen in ein Beschreibungssystem zu packen:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>(<a href="http://community.sport1.de/de/thema/,35158593.html" target="_blank">Quelle Spindoctor</a>)</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>I.Vier Varianten der beidhändigen Rückhand</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>1. 1 Gerade / Gerade</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>1. 2 Leichte Beugung / Leichte Beugung</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>1. 3 Gebeugt / Gerade</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>1. 4 Starke Beugung / Starke Beugung</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>II. Vorbereitung und Rückschwung</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>2. 1 Unit Turn</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>2. 2 Rückschwung</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>2. 3 Variationen &amp; individuelle Ausprägungen</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>2. 4 Vollständige Drehung</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>III. Hand- und Armrotation</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>IV. Beinarbeit</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>4. 1 Neutraler, offener und geschlossener Stand</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>4. 2 Zusammenhänge zum Griff, der Armhaltung und der Torsorotation</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>4. 3 Welcher Stand wann?</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>4. 4 Tipps zum Erlernen des Stands</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>4. 5 Eingesprungene Rückhand</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>V. Vorwärtsschwung, Treffpunkt und Ausschwung</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>5. 1 Vorwärtsschwung</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>5. 2 Treffpunkt</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>5. 3 Schlussposition / Ausschwung</em></p>
<p> Im Übrigen verweise ich auf die in der Quelle gezeigten Erläuterungen mit Bildern sowie Links zu den YouTube Clips. Eine klare Zuweisung der Vor- und Nachteile der Beidhändigen gegenüber der einhändigen Rückhand ist wegen der vielfältigen Erscheinungsformen nicht möglich (z.B. günstiger für hohe Treffpunkte), weil dies durch Änderungen z.B. der Griffhaltung wieder ausgeglichen werden kann. Insofern ist die Klassifizierung von Spindoctor weitgehend deskriptiv. Die von uns thematisierte Eignung, Peitscheneffekte zu nutzen, lässt sich anhand dieser Darstellung ohne Weiteres nicht überprüfen (siehe unseren Beitrag <a title="Zeigen die Jungstars neue Strokes?" href="http://tennisfragen.de/junge-hoffnungen-im-welt-tennis/" target="_blank">Zeigen die Jungstars neue Strokes? ) </a></p>
<p>Ich wünschte mir, dass Spindoctor eine Tabelle der Konfigurationen erstellen möge, in der, nach Alter sortiert, die Verbreitung der Konfigurationen unter den Spitzenspielern und -Spielerinnen nachgehalten wird, um einen Trend zu erhalten.</p>
<p>Eine biomechanische Analyse über eine Betrachtung des Peitscheneffektes hinaus (die Armachse haben wir nur als black-box-Modell berücksichtigt) scheint kaum möglich. Dies ist schon bei der einarmigen Vor- und Rückhand extrem schwierig, siehe unseren Beitrag zur <a title="Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?" href="http://tennisfragen.de/was-bedeutet-pronation-bei-den-tennisschlagen/" target="_blank">Pronation.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/zur-beidhandigen-ruckhand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hat mein Kind Talent?</title>
		<link>http://tennisfragen.de/hat-mein-kind-talent/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/hat-mein-kind-talent/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 15:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswahl und Umgang mit Trainern]]></category>
		<category><![CDATA[jüngst bearbeitet]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und ihre Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis neu lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ballweitwurf]]></category>
		<category><![CDATA[beidhändige Schockwürfe]]></category>
		<category><![CDATA[Betätigungsbedürfnis]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungstalent]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Erbmotorik]]></category>
		<category><![CDATA[Hirtz]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität und Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Dirk Thieß]]></category>
		<category><![CDATA[Koordinationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[koordinative Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ontogenese]]></category>
		<category><![CDATA[Spielbefürfnis]]></category>
		<category><![CDATA[sportliche Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Talent]]></category>
		<category><![CDATA[Talentdiagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Talententwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Talentsichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Wegwerfen]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/wordpress/?p=284</guid>
		<description><![CDATA[Gerade für das Tennis ist ein besonders breites Kompetenzprofil leistungsbestimmend. Dies macht einen besonderen Reiz dieser Sportart aus, nämlich dass recht unterschiedliche Begabungsprofile zum Erfolg führen können. Die Einschätzung des Potentials ist aber deshalb und angesichts der entwicklungspsychologischen Dynamik, sehr schwierig und eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Im hier verlinkten Aufsatz ist dies sehr übersichtlich dargestellt. siehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=TGqkr8-FD4A" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-3026" style="margin: 5px;" title="talent 4 Jahre" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/talent-4-Jahre.jpg" alt="" width="129" height="157" /></a>Gerade für das Tennis ist ein besonders breites Kompetenzprofil leistungsbestimmend. Dies macht einen besonderen Reiz dieser Sportart aus, nämlich dass recht unterschiedliche Begabungsprofile zum Erfolg führen können. Die Einschätzung des Potentials ist aber deshalb und angesichts der entwicklungspsychologischen Dynamik, sehr schwierig und eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Im hier verlinkten Aufsatz ist dies sehr übersichtlich dargestellt. siehe<a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/TALENTDIAGNOSTIK.pdf"> Talentdiagnostik (Tennis ab S. 17)</a>  Dort heißt es, nachdem auch interessante Beispiele zu Tenniskarrieren von Spitzenspielern beleuchtet werden, abschließend:</strong></p>
<p><strong>&#8220;&#8230;Die Talentsuche sollte als Spaß und Freude vermittelnde Veranstaltung organisiert werden, damit die Kinder sich ohne überzogenen Leistungsdruck und nicht verkrampfend präsentieren können. &#8230;&#8221; S. 20</strong></p>
<p><span id="more-284"></span></p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Leistungsdeterminanten-beim-Tennis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-286" title="Leistungsdeterminanten beim Tennis" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Leistungsdeterminanten-beim-Tennis.jpg" alt="" width="479" height="360" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Thema Talentsuche stellt sich eigentlich nur für den höheren Leistungsbereich. Im mittleren Leistungsbereich kann jedes Kind, das gesund und motiviert ist, also Spaß hat und früh genug anfängt, sagen wir mal mit 7 Jahren, als junger Erwachsener z.B. Bezirksklasse B erreichen.</p>
<p>Oft fragen auch 10 bis 12-Jährige, ob sie noch Profi werden können (siehe eine solche Anfrage in einem Sportlerforum <a href="http://www.gutefrage.net/frage/kann-ich-noch-profi-tennisspielerin-werden-wie" target="_blank">sowie die hilfreichen Antworten aus der Praxis</a>).</p>
<p><strong>Die Entwicklung des Kindes: Talentaufbau in frühesten Jahren.<br />
</strong>Siehe auch diese schematische Darstellung zur Entwicklung der koordinativen Leistungen von <a href="http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4378/pdf/DissEndfassung.pdf" target="_blank">Jens Dirk Thieß</a>,</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Gerade das Bewegungstalent der Kinder ist extrem abhängig von der frühzeitigen Schulung. Der Mensch wird motorisch weitgehend unentwickelt geboren. Er schläft im ersten Vierteljahr seines Lebens etwa 70-80% des Tages. In den Zeiten des Wachseins sind hauptsächlich ungerichtete Massenbewegungen zu beobachten. Das sind ungeordnete Bewegungen ohne Zielbezogenheit. Die Aneignung erster koordinativer Fähigkeiten beginnt ab dem 4. Lebensmonat: gezieltes Greifen, aufrechte Haltung, selbstständige Fortbewegung. </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Erste Werfversuche können gegen Ende des ersten Lebensjahres in Form des Wegwerfens beobachtet werden. Bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres erfolgen dann schließlich beidhändige Schockwürfe ohne nennenswerte Einbeziehung des Rumpfes im Sinne von isolierten Armbewegungen. </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ab dem 4. Lebensjahr werden Bewegungskombinationen durchgeführt. In diesem Alter wird ein bemerkenswerter Niveauanstieg in nahezu allen koordinativen Fähigkeiten beobachtet; Roth und Winter kennzeichnen ihn als einen weitgehend linearen Anstieg (Roth &amp; Winter, 2002). Dieser im Vergleich zu den vorhergehenden Lebensabschnitten jetzt rasche Niveauanstieg ist als Folge der „Lebenstätigkeit“ zu werten (Leontjew, 1982). </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Vierjähriger beim Training, 15 Std. die Woche <br />
<object width="427" height="216" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TGqkr8-FD4A?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="427" height="216" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/TGqkr8-FD4A?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em></em><em>Charakteristisch ist besonders das ausgeprägte Spiel-, Bewegungs- und Betätigungsbedürfnis der Kinder. Umfangreiche Untersuchungen zur Ontogenese der koordinativen Fähigkeiten wurden durch Hirtz durchgeführt. Er ordnet die weitere Altersentwicklung wie folgt ein: </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die intensivste Entwicklungsphase der koordinativen Fähigkeiten liegt zwischen dem 7. und 11. Lebensjahr. Im frühen Erwachsenenalter erreichen sie ihren Höhepunkt (Hirtz, 1981 und Schielke, 1989).</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Sarah, 8 Jahre alt <object width="424" height="225" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-L7q-bFA3vY?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="424" height="225" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/-L7q-bFA3vY?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em></em><em>Laut Winter setzt die Ausprägung koordinativer Fähigkeiten eine nachhaltige Koordinationsschulung voraus (Winter, 1981). Die Rolle einer konsequenten Schulung der koordinativen Fähigkeiten unterstreicht ein breit angelegter Feldversuch von Hirtz: </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><strong>11jährige Schüler erzielten nach einem intensivierten Koordinationstraining Leistungen, die über denen 15-16jähriger Schüler der Grundgesamtheit ohne intensiviertes Koordinationstraining lagen</strong>. <strong>Es kam praktisch zu einer Verdoppelung des „Normalzuwachses</strong>“. </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Zehnjähriger Tennisspieler, Korea<object width="419" height="218" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6OpFohTgzY8?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="419" height="218" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/6OpFohTgzY8?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Derartige Steigerungen sind in späteren Entwicklungsphasen mit den gleichen Mitteln nicht mehr zu erreichen (Hirtz, 1981). Auch Meyners (1985) betont, dass spätere Mängel nicht anlagebedingt zu erklären, sondern eher als Produkt fehlender Förderung im Kindesalter zu interpretieren seien. Die frühzeitige Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten sei für den später zu ereichenden Höchstgrad entscheidend (Meyners, 1985). Auch andere Autoren betonen die Bedeutung einer frühen Schulung der koordinativen Fähigkeiten (Jonath, 1988; Samac, 1998).</em> Quelle <a href="http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4378/pdf/DissEndfassung.pdf" target="_blank">Diss Jens Dirk Thieß</a>, Homosexualität und Ballweitwurf, S. 15 f</p>
<p>Für den Spitzenbereich sollte man mit drei oder vier Jahren beginnen, oder noch früher. In diesem Alter haben auch Nadal und Federer mit Tennis angefangen.</p>
<p><strong>Achtung, Trainer und Vereinsfunktionäre haben ihre eigenen Interessen.</strong><br />
Sicher, man muss schon den Fachleuten vertrauen, wenn man nicht selbst ein sehr guter Tennisexperte ist. Aber eine gesunde Skepsis ist angebracht. Im Tennis ist das vielleicht weniger ausgeprägt, aber es ist bekannt, dass im deutschen Vereinswesen der Trainerergeiz oder die Ziele eines Vereins in Richtung Leistungsförderung durchaus nicht immer mit den Wünschen der Eltern übereinstimmen müssen und sich dann in gewisser Weise verselbstständigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table width="34%" border="1">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="203"><object width="200" height="150" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5xSTxdWQuBI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="200" height="150" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/5xSTxdWQuBI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></td>
<td valign="top"><object width="200" height="150" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/veVNsAnrc3U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="200" height="150" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/veVNsAnrc3U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="203">Nick Bollettieri mit guter Videounterstützung (Federer invers)</td>
<td valign="top">Nick Bollettieri und ambitionierte Eltern + Sohn</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/hat-mein-kind-talent/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ausholen zur Vorhandpeitsche</title>
		<link>http://tennisfragen.de/ausholen-zur-vorhandpeitsche/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/ausholen-zur-vorhandpeitsche/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 20:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Einstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[So gut wie neu]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis neu lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Ausholen]]></category>
		<category><![CDATA[Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Chardy]]></category>
		<category><![CDATA[Dementieva]]></category>
		<category><![CDATA[Erbmotorik]]></category>
		<category><![CDATA[Ivanovic]]></category>
		<category><![CDATA[Kukushkin]]></category>
		<category><![CDATA[Lerntrick]]></category>
		<category><![CDATA[Motorik]]></category>
		<category><![CDATA[Motorisches Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Nadal]]></category>
		<category><![CDATA[Petzschner]]></category>
		<category><![CDATA[Querry]]></category>
		<category><![CDATA[Umlernen]]></category>
		<category><![CDATA[visuelle Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/wordpress/?p=323</guid>
		<description><![CDATA[Lange haben wir gezögert, einen Beitrag zum &#8220;richtigen Ausholen&#8221; bei der Vorhand zu erstellen. Die Ausholbewegung von Djokovic, die in ähnlicher Ausprägung inzwischen von vielen Spitzenspielern gespielt wird, gibt hier das Muster für unsere Beschreibung ab. Sie ist wegen ihrer Einfachheit und Klarheit in vieler Hinsicht als optimale Startposition für eine Vorhandpeitsche zu werten. &#160; Alle anderen, flacher geführten Ausholbewegungen, beispielsweise von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Ausholen-zur-Vorhand-Dementieva.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2942" style="margin: 5px;" title="Ausholen zur Vorhand Dementieva" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Ausholen-zur-Vorhand-Dementieva-234x300.jpg" alt="" width="138" height="166" /></a>Lange haben wir gezögert, einen Beitrag zum &#8220;richtigen Ausholen&#8221; bei der Vorhand zu erstellen. </strong><strong>Die Ausholbewegung von Djokovic, die in ähnlicher Ausprägung inzwischen von vielen Spitzenspielern gespielt wird, gibt hier das Muster für unsere Beschreibung ab. Sie ist wegen ihrer Einfachheit und Klarheit in vieler Hinsicht als optimale Startposition für eine Vorhandpeitsche zu werten</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-323"></span></p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont-S61.jpg"><img class="alignleft  wp-image-325" style="margin: 5px;" title="Ausholen zur Vorhandpeitsche Djokovic" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont-S61.jpg" alt="" width="133" height="191" /></a>Alle anderen, flacher geführten Ausholbewegungen, beispielsweise von Roddick, sind wegen der maximalen kurzzeitigen Vorspannung (Loadingvorgänge) m.E. zeitkritischer und daher fehleranfälliger. Die Ausholbewegung nach Djokovic erlaubt hingegen auch auf einen sehr flachen Slice einen sehr harten flachen Vorhand-Topspin zu schlagen.</p>
<p>Auch große Spieler setzten dies ein. In Düsseldorf war dies bei Sam Querrey (USA) und Jeremy Chardy (FR) zu sehen. Auch Andreas Beck, ein junger deutscher Spieler, der für den Rochus-Club Düsseldorf spielt, verwendet diese Ausholbewegung. Bei ihm fiel mir auf, dass er eine kurze Verweilphase einlegt, bevor die dann schnell und rund gepeitschte Vorhand folgt. Mittlerweile kann man viele Junge Spitzenspieler mit diesen Schlägen sehen. Bei den Deutschen Philipp Petzschner, oder beim Kasachen Mikhail Kukushkin, siehe auch unseren Beitrag Zeigen die <a title="Zeigen die Jungstars neue Strokes?" href="http://tennisfragen.de/junge-hoffnungen-im-welt-tennis/" target="_blank">Jungstars neue Strokes?</a> Siehe zum Umlernen die radikalere Version im Abschnitt &#8220;Trick zum Umlernen&#8221;, weiter unten.</p>
<p>Philipp Petzschner<br />
(4.16)</p>
<p> <object width="453" height="219" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/skkbYCI_ujQ?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="453" height="219" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/skkbYCI_ujQ?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Nadal vs. Mikhail Kukushkin<br />
(1.43)</p>
<p> <object width="455" height="205" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/deV2cCa4Lvo?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="455" height="205" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/deV2cCa4Lvo?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Andy Murray vs. Mikhail Kukushkin</p>
<p><object width="455" height="195" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ahvrDbMnV1M?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="455" height="195" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/ahvrDbMnV1M?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ausholbewegung ist viel zu extrem? Nein, es geht noch viel steiler!</p>
<table style="width: 411px; height: 232px;" width="411" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="208"><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont-S3.jpg"><img class="alignleft  wp-image-326" style="margin: 0px 5px;" title="Vaidisova1" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont-S3-150x150.jpg" alt="" width="194" height="220" /></a></td>
<td><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont-S5.jpg"><img class="alignleft  wp-image-328" title="Vaidisova3" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont-S5.jpg" alt="" width="201" height="222" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dies ist Nicole Vaidišová, eine absolute Tennisbegabung, die aber leider vor kurzem die Tennisszene verlassen hat (keine Motivation mehr). Jedenfalls hat sie mit 15Jahren ihr erstes ATP-Turnier gewonnen. Bei ihr bildet der Schläger, nachdem der linke Arm sich löst (opposite-arm-action) ein Dach über/neben dem Kopf. Der Oberarm ist stärker angehoben, das Ellbogengelenk stärker gebeugt, als bei Djokovic. Der Schläger ist fast wie ein Dach über dem Kopf gehalten.<br />
Dadurch wird noch intensiver das Loading vorbereitet. Zu Vaidišová, siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vaidišová">hier&#8230; </a> Die ganze Bewegung ist im USTA-Portal anzuschauen.</p>
<p>In vielen Bildern auf dieser Website ist die Ausgangsstellung von Djokovic gezeigt: die Rückseite des Saitenbettes zeigt in der Phase des nach hinten sich bewegenden Schlägers in Richtung des ankommenden Balles.</p>
<p><strong>Trick zum Umlernen<br />
</strong>Aus der gründlichen Beschäftigung mit dem Motorischen Lernen wissen wir, dass ein neues Muster am besten umgelernt wird,</p>
<ul>
<li>wenn es möglich <strong>weit entfernt</strong> ist, <strong>vom alten Bewegungsmuster</strong>.<br />
Außerdem, auch dass haben wir in unserem Beitrag <a title="Umlernen" href="http://tennisfragen.de/umlernen/" target="_blank">Umlernen</a> gezeigt, lernt es sich leichter,</li>
<li>wenn man die Bewegung bei der Ausführung selbst <strong>sieht</strong>.</li>
</ul>
<p>Dies ist bei der modernen Vorhand glücklicherweise durch eine kleine Modifikation leicht möglich.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6RO-5TupJL0" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2942" style="margin: 5px;" title="Ausholen zur Vorhand Dementieva" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Ausholen-zur-Vorhand-Dementieva-234x300.jpg" alt="" width="146" height="173" /></a>Es bietet sich deshalb an, die Ausholbewegung noch ein klein wenig radikaler umzustellen. Denn da man den Schläger neben dem Ohr nicht sieht, ist es günstig, den Schlägerkopf unmittelbar nach dem vorhergehenden Schlag zunächst flach vor das Gesicht zu bringen, und durch die Bespannung, oder direkt neben dem Schlägerherz oder Schlägerkopf zum Gegner bzw. zum ankommenden Ball zu schauen. Von da aus wird der Schläger dann neben das rechte Ohr gebracht, die eigentliche Vorbereitungsstellung.</p>
<p> Wir haben es selbst ausprobiert, weil wir im Winter feststellen mussten, dass unsere Ausholbewegung sich selbst im Schlagtraining immer wieder ausgeschliffen hatte bzw. die beabsichtigte Bewegungsbahn (mangels visueller Kontrolle) nicht eingehalten wurde.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mxUHk4VYBIg" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2943" style="margin: 5px;" title="Ausholen zur Vorhand Ana Ivanovic" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Ausholen-zur-Vorhand-Ana-Ivanovic.jpg" alt="" width="141" height="190" /></a>Mit diesem kleinen <strong>Lerntrick,</strong> bei dem der Kontrollpunkt aus dem toten Winkel von der Seite in den Blickbereich verlegt wird<strong>,</strong> gelingt dies problemlos!</p>
<p><strong>Diese Bewegung befindet sich dabei durchaus im Rahmen der von Spitzenspielern praktizierten Schlagmuster</strong>, wie die nachfolgenden beiden YouTube-Clips zeigen (Die Links zu den Filmclips sind unter den Bildern).<br />
Da der Schläger bei vor der Brust plazierten Hand eine natürliche Neigung nach links hat (siehe die hier gezeigten Clips), kann man bei der Vorhand auch etwas rechts an Schlägerkopf vorbei blicken.</p>
<p> <strong>Test (Neulernen) mit einem Anfänger<br />
</strong>Da ich selbst nicht als Trainer tätig bin, beschäftigte mich die Frage, ob man bereits beim Anfänger mit der o.g. Ausgangsstellung eine Spielkompetenz aufbauen kann. Einer unserer Trainer, Ralf Otto, hat dies bei der Rückhand bereits erfolgreich exerziert, allerdings nicht ganz so streng, wie ich mir dies nun bei der Vorhand vorstellte. Vor einigen Tagen hatte ich nun das Glück, dass ein etwa 26 Jähriger, der noch nie Tennis gespielt hat, erfahren wollte, ob ihm Tennis wohl zusagen könnte. Er hat gute athletische Vorraussetzungen und brachte überdies vom Tischtennis ein gutes Auge mit.</p>
<p>Man konnte sofort sehen, dass seine Hand sehr rasch in Klappreflexe (vom Tischtennis her) ging. Überhaupt da war kein tennistypisches Bewegungsreservoir zu entdecken. Dies lässt normalerweise erhebliche Schwierigkeiten beim Erlernen einer guten Vorhandtechnik erwarten. Vor Allem neigte der Spieler dazu, wie fast alle Tennisanfänger (Erbmotorik), den Schläger sofort nach unten in die Ballflugbahn zu bringen.</p>
<p>Ich baute ihn also in der Nähe der T-Linie auf und zeigte ihm die Ausgangsstellung (Djokovic). Die opposite-arm-action gleich mit zu üben, erwies sich zunächst als zu kompliziert, deshalb wurde der linke Arm bereits als zum ankommenden Ball zeigend, ausgerichtet.<br />
Erst wenn diese Situation gefunden war, bekam der Spieler von mir jeweils einen Ball zugespielt. Wie von mir vermutet, kam es trotz der ungewohnten und eher aufwändigen Ausholbewegung sehr schnell zum zuverlässigen Treffen des Balles (Selbstorganisation). Selbst das Heranziehen des linken Armes (O<a title="Die Opposite-Arm-Action" href="http://tennisfragen.de/die-opposite-arm-action/">pposite-Arm-Action</a>) zur Unterstützung des Schlages klappte innerhalb von 15 Minuten recht zuverlässig. Ein zu frühes Absenken des Schlägerkopfes vor der Hüfte (dadurch entstand eine Art Pendelbewegung) musste per Anweisung korrigiert werden.<br />
Der Hinweis, den Schläger erst hinter der rechten Gesäßhälfte abzusenken erwies sich nach wenigen Versuchen als erfolgreich und brachte beim Spieler ein AHA- Erlebnis. Der Anfänger traf nun mit <strong>fast professionellem Schlagstil</strong> den mit voller Kraft geschlagenen Ball, der in der Regel (ca. 40%) mit gutem Topspin im Feld landete. Der Spieler fühlte sich entspannt und war sehr begeistert. Die Einheit dauerte 40 Minuten. Dieses Ergebnis trifft sich mit der Einschätzung des berühmten US-Trainers Vic Braden, der behauptet, dass der Grundschlag aus komfortabler Situation heraus innerhalb von 15 Minuten zu erlernen ist. Die Schwierigkeiten entstehen erst, wenn der Ball lang und schnell sowie im Wechsel Vorhand/Rückhand kommt. Jedoch, baut man die Schläge ohne Stress auf und entwickelt sie langsam in hinsichtlich komplexerer Situtationen aus, vermeidet man das unsägliche <a title="Umlernen" href="http://tennisfragen.de/umlernen/" target="_blank">Umlernen.</a></p>
<p><strong>Test (Umlernen) mit einer Turnierspielerin<br />
</strong>Ein ähnliches Experiment habe ich kürzlich mit einer schon sehr fortgeschrittenen Turnierspielerin wiederholt (Zur Problematik des Umlernens siehe unseren gleichnamigen <a title="Umlernen" href="http://tennisfragen.de/umlernen/" target="_blank">Beitrag</a>). Auch hier war die Djokovic-Vorhand innerhalb von 40 Minuten da, sogar zum Ende der Stunde bei Wechsel Rückhand zu Vorhand (nach Zufall) und einschließlich der opposite-arm-action.</p>
<p>Zwei kleine Experiment können nicht eine komplette kontrollierte Versuchsreihe ersetzten. Jedoch werte ich das Ergebnis als Hinweis, dass hier ein schneller Einstieg in eine optimale modernen Schlagtechnik grundsätzlich möglich ist. Wie ich meine, in Abkehr von den sonst üblichen mehrfachen Umlernprozessen eines herkömmlichen Trainings. Diese &#8211; zu validierende &#8211; Erfahrung konkurriert mit dem Ansatz des Wettkampflernens. Hier sollte ein hybrides Lernkonzept aufgebaut werden. Dies widerspricht auch nicht dem Ansatz von Jan Hasper zum <a title="Wettkampflernen" href="http://tennisfragen.de/wettkampflernen/" target="_blank">Wettkampflernen.</a></p>
<p><strong>Erfahrungen mit der eigenen Umstellung</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Nachdem ich in den letzten Monaten die Vorhand-Peitsche mit zunehmendem Erfolg selbst einübe, erinnerte ich mich, dass ich Ähnliches in meinen (Tennis-) Anfängen bereits schon versucht hatte. Wegen anderer Ausholbewegung des Schlägerkopfes (untenrum) führte dieser Ansatz jedoch wegen der völlig verschiedenen Biomechanik regelmäßig zu unkontrollierten Schlägen und wurde damals von mir aufgegeben. Heute, bei einer Ausholbewegung, nach Djokovic ist diese Fehlerhäufigkeit nicht mehr mit der Peitsche verbunden. Im Gegenteil, es entsteht bei mir der Eindruck einer quasi <strong>inhärenten Sicherheit</strong>, bei der sich Abweichungen z.T. selbst kompensieren. Sogar meine Empfindlichkeit gegenüber rutschigem Griffband ist ganz erheblich zurückgegangen, was ich auf geringere erforderliche Korrekturkräfte der Hand in Umfangsrichtung des Schlägergriffes zurückführe. Beide Effekte konnte ich noch verstärken, indem ich nun den Schlägergriff bewusst sehr kurz greife, so, dass Unterarm und Schlägerstil einen rechten Winkel bilden. Schaut man sich Darstellungen zum richtigen Schlägergriff an (Eastern, Western usw.) wird dort immer ein extremer Langgriff gezeigt. Nur der extreme <strong>Kurzgriff</strong> aber <strong>entkoppelt</strong> die Pronationsbewegung des Unterarmes von der Richtunggebenden Stellung der Unterarmachse. Beim Langgriff hingegen &#8220;verstellt&#8221; die Pronation den Schlägerwinkel. Deshalb ist man in der Peitschenbewegung gehemmt, weil man unweigerlich mit der Pronation &#8220;mitlenkt&#8221;.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Für die <strong>Ingenieure</strong> unter meinen Besuchern: dieser Schlagstil erinnert mich an das Prinzip der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verbundlenkerachse">Verbundlenkerachse</a>, bei der alle wichtigen Freiheitsgrade durch die konstruktiv gegebenen Elastizitäten voreingestellt sind. Nachteil dieser Voreinstellungen &#8211; Abweichungen von diesem Einheitsschlag können nicht mehr so leicht erzeugt werden, auch, wenn man es möchte.</em></p>
<p>Siehe auch die Beiträge <a title="Die moderne Vorhand" href="http://tennisfragen.de/die-moderne-vorhand/" target="_blank">&#8220;Die moderne Vorhand&#8221; </a>, <a title="Langsamen Ball schnell machen" href="http://tennisfragen.de/langsamen-ball-schnell-machen/" target="_blank">Langsamen Ball schnell machen</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/ausholen-zur-vorhandpeitsche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Splitstep an der Grundlinie und im Feld</title>
		<link>http://tennisfragen.de/splitstep-an-der-grundlinie-und-im-feld/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/splitstep-an-der-grundlinie-und-im-feld/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 19:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[So gut wie neu]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis neu lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffstennis]]></category>
		<category><![CDATA[Beinarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dehnungsreflex]]></category>
		<category><![CDATA[Doppel]]></category>
		<category><![CDATA[Federer]]></category>
		<category><![CDATA[Ferrer]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Salzenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Karioka]]></category>
		<category><![CDATA[Laufschnelligkeit im Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Laufwege]]></category>
		<category><![CDATA[Lift and land]]></category>
		<category><![CDATA[Muray]]></category>
		<category><![CDATA[Netzposition]]></category>
		<category><![CDATA[neuronales Vorbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Platzabdeckung]]></category>
		<category><![CDATA[Raktionszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schnelligkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Serienelastische Elemente]]></category>
		<category><![CDATA[Split-Step]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Piper]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz und Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Wadenmuskulatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/wordpress/?p=557</guid>
		<description><![CDATA[Vorgaben zur Beinarbeit sind für den Tennisspieler ein wahrer Gräuel. Schließlich bewegt man sich auf seinen Füßen vielfältig, natürwüchsig und damit weitgehend unbewusst. Manche Tennisbücher erstaunen und verwirren Anfänger wie Fortgeschrittene mit komplizierten Schrittmustern, die man leicht mit den Unterlagen einer Tanzschule verwechselt; Paso Doble oder Mambo sind Nichts dagegen. Wir geben hier aber keine Anleitung zum Verknoten der Beine, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Pasodoble-Wikipedia-Polizeisport.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1737" style="margin: 10px 5px;" title="Pasodoble Wikipedia Polizeisport" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Pasodoble-Wikipedia-Polizeisport.jpg" alt="" width="159" height="241" /></a></strong><strong>Vorgaben zur Beinarbeit sind für den Tennisspieler ein wahrer Gräuel. Schließlich bewegt man sich auf seinen Füßen vielfältig, natürwüchsig und damit weitgehend unbewusst. Manche Tennisbücher erstaunen und verwirren Anfänger wie Fortgeschrittene mit komplizierten Schrittmustern, die man leicht mit den Unterlagen einer Tanzschule verwechselt; Paso Doble oder Mambo sind Nichts dagegen.<br />
</strong><strong>Wir geben hier aber keine Anleitung zum Verknoten der Beine, sondern eine verständliche und höchst wirksame Hilfe, um Schnelligkeit und Platzabdeckung des Tennisspielers dramatisch zu verbessern.</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><span id="more-557"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir können hier nicht auf sämtliche Ratschläge der Community zur Beinarbeit eingehen. Zur Illustration, was Alles so gelehrt wird, hier der Filmclip &#8220;<strong>Dance like never before&#8221;</strong> von Jeff Salzenstein. Es sind Muster, die, auch wenn sie uns nicht unmittelbar einsichtig sind, vielleicht zum Nachdenken anregen. <a href="http://jeffsalzensteintennis.com/T3InnerCircle/lv2/" target="_blank">Quelle </a></p>
<p><em><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Salzenstein-Beinarbeit-Lift-and-Land.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2893" style="margin: 5px;" title="Salzenstein Beinarbeit Lift and Land" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Salzenstein-Beinarbeit-Lift-and-Land-216x300.jpg" alt="" width="181" height="231" /></a>Jeff Salzenstein, kurzer Ball in der Mitte, geschlagen mit Footwork-Muster &#8220;Lift and Land&#8221;. Bei den Varianten &#8220;Lift and Land&#8221; sowie &#8220;Karioka&#8221; kreuzt das hintere Bein hinter das vordere. Bei &#8220;Run Thru&#8221; bleibt diese Komplikation aus, ebenso bei &#8220;Outside Hop&#8221;, bei dem ein beidbeiniger Hüpfer in frontaler Körperstellung als Abschluss eingebaut wird. Eine biomechanische Begründung wird nicht gegeben. Das mal zu üben kann nicht schaden, weil damit die Fähigkeit, sonst unwillkürliche Bewegungen bewusst zu variieren, trainiert wird. Für den Wettkampf  selbst erkennen wir im Moment keine besondere Relevanz. <a title="Wettkampflernen + Taktik" href="http://tennisfragen.de/wettkampflernen/" target="_blank">Jan Hasper </a>würde diese Varianten &#8211; außer Run Thru &#8211; vermutlich als Kunststückchen qualifizieren. Siehe auch weiter unten, Beinarbeit kompliziert von Bailey, eine weitere Arabeske.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong></strong> </p>
<p style="text-align: center;"><strong>Der Splitstep</strong></p>
<p>Hier geht es uns stattdessen um den sogenannten Split-Step. In den 80 er Jahren sollte er dem Angriffsspieler die Annäherung an das Netz erleichtern, indem er auf der Drehkreuzposition an der T-Linie durch einen kleinen Hüpfer vorbereitet war, den Return des Gegners abzuwarten.</p>
<p>Heute ist dieser kleiner Hüpfer <strong>regelmäßig</strong> der Auftakt, um zum Ball zu starten.</p>
<p>Sinn des Splitsteps ist es, Zeit zu gewinnen, um eine bessere Platzabdeckung zu erreichen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Der Splitstep gehört also in die Schublade &#8220;Schnelligkeit im Tennis&#8221;. Generell zählt Schnelligkeit zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren des Tennisspiels und wird daher gerne auch als ein (die Leistung) limitierender Faktor bezeichnet. (Siehe die Dissertation &#8221;Laufschnelligkeit im Tennis&#8221; von <a href="http://www.zbsport.de/Hochschulschriften/Dissertationen-Internet/2006/Sven_Pieper/Dissertation_von_Sven_Pieper_2006.pdf" target="_blank">Sven Piper</a>). Nach der Technik stellt sie die zweitwichtigste Variable für die Spielstärke dar (S. 65).<br />
Schnelligkeit im Tennis ist ein sehr komplexes Thema, auf die wir in einem gesonderten Beitrag noch eingehen wollen.</em></p>
<p>In diesem Clip zeigt uns Federer eindrucksvoll die Universalität des Splitsteps im modernen Tennis.</p>
<p><object width="444" height="275" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9tZhQi8aDcg" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="444" height="275" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/9tZhQi8aDcg" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object> <em>Beinarbeit: Splitstep Federer ab 0,22  <strong>Siehe hierzu die biomechanische Erläuterung am Schluss dieses Beitrages!</strong></em></p>
<p>Der Begriff &#8220;Hüpfer&#8221;  ist leider etwas missverständlich, denn die athletische (Durchschnitts-) Größe des Tennisspielers soll möglichst 30 Zentimeter <strong>unter</strong> der Normalgröße bleiben. Man springt also nicht groß &#8220;in die Luft&#8221;, sondern macht einen kleinen Hüpfer quasi in die Hocke hinein.. Damit erreicht man, dass die gesamte Muskulatur ab Hüfte abwärts vorgespannt wird.  Bei Federer kann man dies wunderschön sehen (siehe Filmclip).</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Sehr elegant, aber viel zu hoch, zu lange in der Luft und schlecht getimed hingegen waren die Hüpfer eines jungen Freizeitspielers, durchaus  kein Einzelfall, der Rat suchte, weil seine Schläge nicht energisch genug ausfallen. Bei dieser Beinarbeit kein Wunder (den YouTube-Clip hat der Betreffende inzwischen leider wieder entfernt)</em></p>
<p>Besonders wichtig ist der Split-Step auch für den Aufschlagreturn, bei dem es auf besonders schnelle Reaktion ankommt. Aber auch an der Netzposition, z.B, im Doppel, ist der Splitstep sehr anzuraten. Siehe hierzu die oben angeführte <a href="http://www.zbsport.de/Hochschulschriften/Dissertationen-Internet/2006/Sven_Pieper/Dissertation_von_Sven_Pieper_2006.pdf" target="_blank">Dissertation von Sven Piper</a>.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Diese Arbeit ist in Tenniskreisen viel zu wenig bekannt, obwohl wir sie schon seit Jahren verlinkt haben. Wer sich z.B.  für Reaktionszeiten mit und ohne &#8220;Vorwarnung&#8221; sowie die Laufwege beim Tennis in alle Richtungen interessiert, findet hier eine wahre Fundgrube</em>.</p>
<p><strong>Das Timing des Split-Steps<br />
</strong>Das A und O ist das richtigeTiming des Split Steps. Im Clip von Federer vs Hewitt kann man es <strong>hören</strong> und sehen: unmittelbar nach oder zugleich mit dem hörbaren Ballschlag des Gegners landet Federer in einer gespannten Haltung auf den Füßen. Praktisch bei jedem Schlag, bei dem er den ankommenden Ball erwartet. Das sieht so leicht aus, ist aber selbst für einen guten Tänzer bzw. bei ausgeprägtem Rythmusgefühl nicht leicht umzusetzen! Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran, vor allem beim Aufschlagreturn.</p>
<p>Siehe auch die Erläuterung einer US-Tennisschule, die nicht nur das Timing zeigt, sondern auch deutlich macht, dass der Splitstep eigentlich immer eingesetz wird. (<em>Essential Tennis ist stets mit längeren Sprachkommentaren verbunden. Das hält sich hier im Rahmen. Die Bilder gehen bei 1.25 los</em>)</p>
<p><object width="456" height="212" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UG5Z5fs4-Ms?version=3&amp;feature=player_embedded" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="456" height="212" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/UG5Z5fs4-Ms?version=3&amp;feature=player_embedded" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Beinarbeit kompliziert</strong><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=s6JWu_KmJtc" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-3001" style="margin: 5px;" title="beinarbeit Cross Over" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/beinarbeit-Cross-Over.jpg" alt="" width="176" height="218" /></a><em>Der nebenstehende Clip (Bild anklicken) ist eine eher originelle Beigabe zum Thema Footwork nach Trainerart: Ein Experte für Beinarbeit auch woanders zitiert, führt uns einen Cross-Schritt auf der Rückhandseite vor, bei dem er die Beine regelrecht verknotet. Glücklicherweise nimmt er im realen Schlaggeschehen davon meist Abstand, sonst würde er mit großer Sicherheit umfallen: jetzt folgt der Kreuzschritt erst als zweiter Schritt auf den Rückhandschlag, nachdem der Spieler schon die geschlossene Seitwärtsstellung verlassen hat.</em></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Splitstep im Tennisunterricht<br />
</strong>Leider wird der Splitstep noch nicht in allen Tennisschulen systematisch gelehrt. Hier finden sich <a href="http://www.sportoncourt.de/Downloads/Moderne_Trainingsformen.pdf" target="_blank">Übungsvorschläge </a>zum Splitstep der Tennisschule sportoncourt, Autor Michael Lingner<strong>.</strong></p>
<p><a href="http://www.sportoncourt.de/Downloads/Moderne_Trainingsformen.pdf" target="_blank"><img class="wp-image-2995 alignnone" title="splitstep Training von Michael Lingner" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/splitstep-Training-von-Michael-Lingner.jpg" alt="" width="482" height="174" /></a></p>
<p><strong>Biomechanische Erläuterung zum Splitstep<br />
</strong>Der biomechanische Hintergrund des Split Steps ist das Prinzip der maximalen Anfangskraft. Obwohl es, rein von der Physik gesehen, paradox scheint, wenn man erst mal eine Gegenbewegung macht, um in die entgegengesetzte Richtung zu beschleunigen, sind wir dieses &#8220;Wippen&#8221; von vielen Abläufen her gewohnt. Ich zitiere hierzu am besten eine exzellente Erläuterung aus meinem Sportlernetzwerk:</p>
<p>&#8220;Ich habe mir das Video von Federer mehrfach angesehen und glaube jetzt zu verstehen, was der Split-Step bedeutet. Allerdings würde ich als Grundprinzip dieser Verhaltensweise keinen rein physikalisch begründbaren Mechanismus sehen, sondern eher einen Mechanismus des neuronalen Vorbahnens. Das Prinzip der Anfangskraft bezieht sich im Grunde nur auf einen einzigen Dehnungs-Verkürzungszyklus eines Muskels bzw. einer synergierenden Muskelgruppe, z. B. auf das Aufsetzen des rechten Fußballens auf den Boden mit ausholendem Herunterfedern und anschließendem Hochfedern der Ferse, wenn danach eine kurze Schrittfolge nach links zum Ball hin erfolgen soll. Dabei scheint mir der Haupteffekt weniger die Schaffung eines großen Kraftstoßes in der Wadenmuskulatur zu liegen, als vielmehr ein Anpassen an die Schwingungsfrequenz der serienelastischen Elemente der Wadenmuskulatur mit Einbeziehung des Dehnungsreflexes. Im Übrigen gefallen mir Ihre Seiten recht gut.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/splitstep-an-der-grundlinie-und-im-feld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wider das eherne Gesetz des maximalen Ausschwungs</title>
		<link>http://tennisfragen.de/wider-das-eherne-gesetz-des-maximalen-ausschwungs/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/wider-das-eherne-gesetz-des-maximalen-ausschwungs/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 20:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[So gut wie neu]]></category>
		<category><![CDATA[Abremsen des Ausschwungs]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschwung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschwungmimikry]]></category>
		<category><![CDATA[Bailey]]></category>
		<category><![CDATA[Ballkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Beidhändige Rückhand]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Hold the finish]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Salzenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Mimikry]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Nadal]]></category>
		<category><![CDATA[Peitsche]]></category>
		<category><![CDATA[Restenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Restimpuls]]></category>
		<category><![CDATA[Reverse Forehand]]></category>
		<category><![CDATA[Reverse Vorhand]]></category>
		<category><![CDATA[verschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhandpeitsche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=929</guid>
		<description><![CDATA[Paradigmenwechsel, Mythen, neue Strokes - Vieles wird auf dieser Website analysiert. Nichts scheint jedoch so unangreifbar, wie das Axiom des maximalen Ausschwungs. Alle Trainer fordern ihn und nicht wenige Spieler haben deshalb eine &#8220;Ausschwungmimikry&#8221; an ihren Schlag &#8220;angehängt&#8221;, um den Trainer zufrieden zu stellen. Wir haben lange gezögert, uns an dieses brenzlige Thema heranzuwagen und  starten gleich mit einem bemerkenswerten Clip. Bild siehe YouTube-Clip eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pQhz8ijLCzc&amp;feature=player_embedded" target="_blank"><strong><img class="alignleft  wp-image-2268" style="margin: 5px;" title="kurzer Ausschwung" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/kurzer-Ausschwung.jpg" alt="" width="173" height="248" /></strong></a><strong>Paradigmenwechsel, Mythen, neue Strokes - Vieles wird auf dieser Website analysiert. Nichts scheint jedoch so unangreifbar, wie das Axiom des maximalen Ausschwungs. </strong></p>
<p><strong>Alle Trainer fordern ihn und nicht wenige Spieler haben deshalb eine &#8220;Ausschwungmimikry&#8221; an ihren Schlag &#8220;angehängt&#8221;, um den Trainer zufrieden zu stellen. </strong></p>
<p><strong>Wir haben lange gezögert, uns an dieses brenzlige Thema heranzuwagen und  starten gleich mit einem bemerkenswerten Clip.</strong></p>
<p><em>Bild siehe YouTube-Clip eines Trainers (anklicken). Siehe auch unseren Beitrag <a title="Die moderne Vorhand" href="http://tennisfragen.de/die-moderne-vorhand/" target="_blank">Die moderne Vorhand</a>.  Aber nicht nur junge <strong>Trainer</strong> zeigen uns den kurzen Ausschwung, sondern auch hoffnungsvolle Talente der <strong>Weltspitze:</strong> &#8220;<a title="Zeigen die Jungstars neue Strokes?" href="http://tennisfragen.de/junge-hoffnungen-im-welt-tennis/" target="_blank">Zeigen die Jungstars neue Strokes?&#8221;, </a> dort der 19-jährige <strong>Jack Sock</strong>.</em></p>
<p><span id="more-929"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Beitrag &#8220;<a title="Die vier Elemente der Vorhandpeitsche" href="http://tennisfragen.de/die-vier-elemente-der-vorhandpeitsche/" target="_blank">Die vier Elemente der Vorhandpeitsche</a>&#8221; haben wir bereits auf einige Konsequenzen des Peitschenmodells in Bezug auf den Ausschwung hingewiesen: bei herkömmlichen Bewegungsstilen (klassischer Drive mit geführtem oder geschwungenem Schläger) werden Arm und Schläger parallel mitgeführt, soll heißen, Arm und Schläger bewegen sich mit gleicher Geschwindigkeit, zumindest aber auf verschiedenen Abschnitten eines identischen Radius.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Siehe hierzu das Anfangsbild (Wiemann) unseres Beitrages <a title="Muskelmodelle für die Vorhandsimulation" href="http://tennisfragen.de/muskelmodelle-fur-die-vorhandsimulation-2/" target="_blank">Muskelmodelle</a> (das insoweit aber vom klassischen Drive-Modell abweicht).</em></p>
<p>Aus der Zeit des Drive stammt die Vorstellung einer möglichst deutlichen Weiterführung von Arm und Schläger auch nach dem Ballkontakt &#8211; der maximale Ausschwung.</p>
<p><strong>Der Ausschwung ist aber kein Selbstzweck.</strong><br />
Im Gegenteil, Schläger, Arm und Oberkörper müssen nach dem Schlag abgebremst werden. Dies gilt selbst für eine optimale Peitsche. Auch sie wird immer kinetische Restenergie, die nicht in den Ball übertragen werden konnte,  in allen Peitschenelementen belassen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Diese Restenergie wäre nur theoretisch dann gleich Null, gäbe es unendlich viele Peitschenelemente. Davon kann bei der Vorhandpeitsche keine Rede sein.<br />
wir zählen nur vier Elemente, siehe unseren Beitrag <a title="Die vier Elemente der Vorhandpeitsche" href="http://tennisfragen.de/die-vier-elemente-der-vorhandpeitsche/" target="_blank">Die vier Elemente der Vorhandpeitsche</a>. </em></p>
<p>Beim Drive-Schlag (mit meist schwererem Schläger) verbleiben gegenüber der Peitsche (mit meist leichterem Schläger) sogar noch höhere Anteile der eingebrachten kinetischen Energie in Racquet, Rumpf und Gliedern. Diese müssen nach dem Ballkontakt irgendwann abgebaut werden.</p>
<p>Wird es also (bei der Vorhand) bald heißen: &#8220;Je kürzer der Ausschwung, umso ausgeprägter die Peitsche, umso mehr Bewegungsenergie ging in den Ball?&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>In einer Überschlagsrechnung  zum Peitschenmodell s.o. sind in Spalte u1 die (theoretischen) Restgeschwindigkeiten der einzelnen Teilglieder nach Impulsübergabe auf das nächste, leichtere Peitschenglied grob überschlägig &#8220;errechnet&#8221;. Der Schläger schwingt nach einem auf 137 Km/h geschlagenen Ball noch mit 57 Km/h weiter, die Hand mit 36 Km/h und die Schulter mit 9 Km/h.  Dies setzte voraus, dass nach den Formeln des Elastischen Stoßes  der maximal mögliche Energieanteil auf das folgende Glied übertragen wurde (Peitsche) und dass keine Energie durch Dämpfung bei der passiven Muskelarbeit (exentrische Muskelarbeit) verloren gegangen ist. <br />
Andererseits wird bei dieser Betrachtung vorausgesetz, dass alle für die Schlägerbeschleunigung eingesetzten Muskeln nach der Übergabe an das nächste Glied oder zumindest nach der Ballberührung ihre aktive Arbeit (konzentrische Muskelarbeit) eingestellt haben und das System nicht weiter beschleunigen. Diese Voraussetzung ist für die letzten Glieder jedoch nicht gegeben, da der Muskel auch nach der Ballberührung noch ein wenig weiterarbeitet.</em></p>
<p>Warum wird aber seit Jahrzehnten gepredigt, dass man so weit wie möglich ausschwingen soll? Dies geschieht aus der Sorge, dass der Spieler seine Muskelarbeit verfrüht abbricht, so dass schon vor dem Treffpunkt die Innervation endet und sich der beabsichtigte Kraftstoß vermindert. Ein Ausschwung, manchmal fast &#8220;einmal um den Rumpf herum&#8221;, galt daher als Ausdruck optimaler Bewegungsführung.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>In der Excel-Darstellung, <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Simulation-Ballschlag2.xls" target="_blank">Tabelle 5 ,</a> sind die Phasen eines Vorhandschlages gezeigt. Es liegen zwischen Ballkontakt und Ende des Ausschwunges ca. 4 Frames (Frame 49 bis Frame 53, letzter Frame nicht gezeigt), entsprechend 160 Millisekunden. Ich vermute, dass der (innervatorische) Abbruch der Beschleunigungsbewegung in erheblich kürzerer Zeit ohne negative Rückwirkung auf die Beschleunigung zu bewerkstelligen wäre.</em></p>
<p>Dieser Gesichtspunkt, nämlich die Vermeidung des zu frühen Innervationsbbruchs, wird daher in der Regel überbewertet. Es würde ja nicht mehr passieren, als ein klein wenig verminderter Kraftstoß.</p>
<p><strong>Trainer lieben den großen Ausschwung<br />
</strong>Hier spielt nicht nur das Wissen mit, dass die Intention, den Schläger nach dem Ballkontakt weiter zu beschleunigen (durch den Ball durchschlagen) einen frühzeitigen Abbruch der Innervierung vermeiden hilft.<br />
Sondern der Ausschwung dient dem Trainer dazu, den Ausschwung informatorisch auszuwerten. Nämlich hinsichtlich des Schlagaufbaus selbst, indem er durch Rückwärts-Interpolation Erkenntnisse über Innervation und Muskelarbeit im Schlag selbst folgert.<br />
Denn ein Trainer kann nun mal nicht in den Kopf des Spieler schauen und auf der Oberfläche sieht er keine Innervierungen und in der Regel auch keine Muskelkontraktionen. Diese Informationen möchte er aus den dem Ballschlag anschließenden Bewegungsbahnen von Körper und Schläger rückschließen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Eine etwas direktere Sicht auf das innere Geschehen wäre bei hochauflösenden slow-motion-Aufnahmen in erster Näherung möglich, weil man durch Relativbewegungen im Mikrobereich Torsionen und Muskelverdickungen entdeckt. Interpretieren kann man diese Filme aber nur, wenn man über gute Hypothesen zu  den Zusammenhängen verfügt, z.B. gewonnen aus eigenen Erfahrungen, eigenem Körpergefühl und der Analyse sehr vieler Slow-Motion Filme</em><em>. Dass aber selbst die (Haut-) Oberfläche nur unzureichend Aufschluss gibt, über das Geschehen darunter, wird deutlich bei der Erörterung der Probleme, mittels auf der Haut aufgebrachter Marker Bewegungen für Simulationsmodelle abzugreifen. Siehe z.B. die Dissertation von Lehner, im Beitrag <a title="Muskelmodelle für die Vorhandsimulation" href="http://tennisfragen.de/muskelmodelle-fur-die-vorhandsimulation-2/" target="_blank">Muskelmodelle</a>. Auch in seiner Modellsimulation des Golfschlages wird übrigens eine Rüchwärtsinterpolation verwendet, um aus den Bewegungen von Unterarm und Golfschläger auf die Kräfte in den oberen Armsegmenten zu schließen (die explizit nicht mit modelliert wurden). Hierbei werden aber nur zeitlich nahe Bewegungsabschnitte einbezogen. Eine Ausschwungmimiky, s.u., würde das Ergebnis wohl nicht verfälschen, zumal beim Golf die Bewegungen erheblich stärker standardisiert sind.</em></p>
<p><strong>Hold the Finish als &#8220;Geheimtipp&#8221;<br />
</strong>Ein extremes Beispiel für den immer noch vertretenen Mythos eines ausgeprägten Ausschwungs ist Jeff Salzenstein.</p>
<p><a href="http://jeffsalzensteintennis.com/T3InnerCircle/lv1/" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2878" style="margin: 5px;" title="hold the finish Bild" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/hold-the-finish-Bild-265x300.jpg" alt="" width="265" height="300" /></a></p>
<p>Er preist ein extrem langes Halten des Auschwungs als Weg, um bessere Balance und Fokussierung zu erzielen. Aber in dieser Phase (Bild) hätte sein Schläger längst schon in der Vorbereitungsstellung, Schlägerkopf senkrecht nach oben zeigend, sein sollen. <em></em></p>
<p><em>(  <a href="http://jeffsalzensteintennis.com/T3InnerCircle/lv1/" target="_blank">Quelle</a> - Registrierung mit E-Mail erforderlich<strong>).<br />
</strong></em></p>
<p><em>Jeff Salzenstein: &#8220;spaziert&#8221; mit dem gehaltenen Ausschwung durch die Gegend.</em></p>
<p><em></em> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und fordert dies selbst für die beidhändige Rückhand, bei der ja in der Ausschwungposition beide Arme blockiert sind, siehe Sceen-Shot unten.</p>
<p><em>(Auszug Frage und Antwort &#8211; Hold the Finish - zur Beidhändigen Rückhand)</em></p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Hold-the-finish.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2872" title="Hold the finish" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Hold-the-finish.jpg" alt="" width="486" height="179" /></a></p>
<p>Einen gewissen Trainingseffekt kann man evtl. einräumen, weil jedwede Erschwernis Körpergefühl  und -beherrschung ausbaut (siehe hierzu unseren Beitrag <a title="Selbstorganisation und spielerisches Lernen" href="http://tennisfragen.de/selbstorganisation-und-spielerisches-lernen/" target="_blank">Spielerisches Lernen</a>). Dies sind aber letztlich Kunststückchen, wie sie Jan Hasper in seiner Dissertation&#8221; Tennis&#8221; benennt. Für den Wettkampf selbst dürften derartige Erschwernisse kontraproduktiv sein. (siehe unseren Beitrag <a title="Wettkampflernen + Taktik" href="http://tennisfragen.de/wettkampflernen/" target="_blank">Wettkampflernen + Taktik)</a>.</p>
<p><strong>Ausschwungmimikry<br />
</strong>Bei vielen Spielern kann der Wunsch des Trainers nach deutlichem, gut sichtbarem Ausschwung aber zu einer verlängerten oder übertriebenen Ausschwungbewegung führen.<br />
Ich nenne es Ausschwungmimikry. Man sieht z.B. Spieler, die einen normalen Drive spielen, aber nach dem Ballkontakt eine Pronation des rechten Unterames dranhängen (siehe dazu unseren <a title="Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?" href="http://tennisfragen.de/was-bedeutet-pronation-bei-den-tennisschlagen/" target="_blank">Beitrag zur Pronation</a>). Der Schlägerkopf senkt sich im Ausschwung deutlich links an der Hüfte des Spielers herunter.<br />
Hier wird mittels Ausschwungmimikry eine Scheibenwischer-Vorhand vorgetäuscht, weil die gerade modern ist. Dies geschieht völlig unbewusst. Der Spieler glaubt wirklich, er würde eine tolle Scheibenwischer-Vorhand spielen.</p>
<p><strong>Dämpfung des Ausschwungs als Trend?<br />
</strong>DieTendenz dürfte aber dahin gehen, den Schläger nicht mehr um den Körper zu wickeln, sondern die Restenergie rechtzeitig abzubremsen, wie Videoclips weiter unten es zeigen. In den Übungen einiger USA-Coaches scheint die weite Ausschwungbewegung in den Hintergrund zu treten. Die Bewegungen wirken stärker bedämpft. Dieser Trend wird vermutlich durch eine Entwicklung der Schlagstile in Richtung Peitschenbewegung genährt.</p>
<table width="34%" border="1">
<tbody>
<tr>
<td align="middle" valign="top" width="204"><object id="VideoPlayback4" width="217" height="146" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=5105893091453838331&amp;hl=de&amp;fs=true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="VideoPlayback4" width="217" height="146" type="application/x-shockwave-flash" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=5105893091453838331&amp;hl=de&amp;fs=true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></td>
<td width="208"><object width="176" height="147" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ifF_SX1rx9k&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="176" height="147" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/ifF_SX1rx9k&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></td>
</tr>
<tr>
<td align="middle" valign="top" width="204">
<p align="left">Bailey Method: bedämpft wirkender Ausschwung. Ein Teil des Restimpulses wird von einem Bein abgebremst, bzw.  übernommen.</p>
</td>
<td width="208">Übung: Hüftdrehung bei Vor- und beidhändiger Rückhand &#8211; Vorübung zur perfekten Peitsche?</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Was spricht aber dagegen, &#8220;sicherheitshalber&#8221; trotzdem weiterhin extrem auszuschwingen?</strong><br />
Zunächst ist zu bedenken, dass das weitere Ausschwingen nicht nur die Energiebilanz belastet, sondern auch Zeit kostet, die sonst für die Vorbereitung auf den nächsten Schlag genutzt werden könnte. Dass dies ein relevanter Gesichtspunkt sein kann, zeigen die Ausführungen von Adrian Schuster, der in der Homepage seiner <a href="http://web.archive.org/web/20100226204856/http://www.schuster-toptennis.de/pageID_7032627.html" target="_blank">Tennisschule</a>, (<em>der Link ist leider nicht mehr aktiv, daher aus dem Webarchiv</em>)  diesen Aspekt gut herausstellt. So schreibt Adrian Schuster zu Nadals Vorhandtechnik (Reverse Forehand): &#8220;Ein weiterer positiver Nebenaspekt dieser individuellen Technik ist, dass die Lendenwirbel nicht so stark verdreht werden. Durch das Ziehen des Schlägers über den Kopf wird die Schlagenergie frühzeitig abgebaut. Beim normalen Ausschwingen dagegen wirken die Kräfte auf die Lendenwirbel und sorgen für eine hohe Belastung. Durch die perfekte Balance des gesamten Körpers kann sich der French Open-Sieger, nachdem er den Ball getroffen hat, sehr schnell auf den nächsten Schlag vorbereiten. Noch während der Schläger in Richtung Kopf ausschwingt, stemmt er sich mit dem linken Fuß kräftig ab (Bild 5), um mit schnellen Schritten (Bild 6 + 7) in die ideale Mittelposition zu gelangen.&#8221;</p>
<p>Ein sehr spätes Abbremsen des Schlages könnte in diesem Sinne eine( Brems-) Lastspitze am Ende des Ausschwungweges erzeugen. Andererseits ist aber, wenn der Ballwechsel genügend Zeit lässt, eine längere Zeitspanne zum Abbremsen verfügbar.</p>
<p>Ich habe den Verdacht, dass durch die Maßgabe des betont langen Ausschwungs die eigentliche Peitschencharakteristik für die Schlägerbeschleunigung gestört wird., weil nämlich der Bewegungsplan, der auf maximale Beschleunigung ausgelegt sein sollte, nun auf das Weiterführen der Ausschwungbewegung ausgerichtet wird.</p>
<p>Wo nun die Grenze liegt, zwischen einer inneren Bewegungsplanung im Sinne einer Peitsche, die mit dem Ballkontakt (eigentlich) zum Abschluss kommt und einer Bewegungsvorstellung, die einen weiten Ausschwung weit über den Ballkontakt hinaus , vorsieht, muss die Praxis erweisen. Da diese Problematik, das Für und Wider, in der Community nicht thematisiert wird, musste ich auch dieses Artikel mit &#8220;verschlafen&#8221; verschlagworten.</p>
<p><strong>Resümee<br />
</strong>Es ist die Heftigkeit des Ausschwunges nicht unbedingt ein Maß für die Qualität des Schlages. Ein zu frühes Abbremsen soll nicht sein, wird auch bei einem Killerschlag ohnehin vom Spieler nicht versucht werden. Beim durchschnittlichen Schlag, vor allem bei stark aus dem Unterarm geschlagenen Bällen, wird sich der Ausschwung in Grenzen halten. Ein zu langer Ausschwung kann Zeit für die Vorbereitung zum nächsten Schlag kosten. Ein künstlich verlängerter Ausschwung oder eine Ausschwungmimikry sollte vom Trainer erkannt und abgestellt werden. Eventuell müssen slow-motion-Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln klären, ob eine Mimikry vorliegt, oder nicht.</p>
<p>Ich denke, in den meisten Fällen genügt es, dem Spieler die Vorstellung zu vermitteln, dass er durch den Ball durchschlagen soll.</p>
<p style="padding-left: 30px;"> </p>
<div align="left">
<table width="50%" border="1">
<tbody>
<tr>
<td width="24%"><object width="136" height="115" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="pluginspage" value="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /><param name="src" value="http://www.clipfish.de/cfng/flash/clipfish_player_3.swf?as=0&amp;vid=3271787&amp;r=1&amp;area=e&amp;c=990000" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed width="136" height="115" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.clipfish.de/cfng/flash/clipfish_player_3.swf?as=0&amp;vid=3271787&amp;r=1&amp;area=e&amp;c=990000" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" /></object></td>
<td width="24%"><object width="138" height="115" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="pluginspage" value="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /><param name="src" value="http://www.clipfish.de/cfng/flash/clipfish_player_3.swf?as=0&amp;vid=3287617&amp;r=1&amp;area=e&amp;c=990000" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed width="138" height="115" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.clipfish.de/cfng/flash/clipfish_player_3.swf?as=0&amp;vid=3287617&amp;r=1&amp;area=e&amp;c=990000" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" /></object></td>
<td width="24%"><object width="140" height="118" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="pluginspage" value="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /><param name="src" value="http://www.clipfish.de/cfng/flash/clipfish_player_3.swf?as=0&amp;vid=3254713&amp;r=1&amp;area=e&amp;c=990000" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed width="140" height="118" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.clipfish.de/cfng/flash/clipfish_player_3.swf?as=0&amp;vid=3254713&amp;r=1&amp;area=e&amp;c=990000" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" /></object></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3"><span style="font-size: medium;">Sprachkommentare beziehen sich auf andere Aspekte und sind nicht von mir.</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="24%">Ausschwung Vorhand R. Nadal Vorhand-Analyse von ClipfishDie Schulter bleibt fast Parallel zur Grundlinie, sowohl bei der &#8220;normalen&#8221; Vorhand (seitlicher Ausschwung) als auch bei der Reverse Vorhand (Ausschwung über den Kopf)<br />
Das Peitschenelement 2 ist übrigens nicht gut zu sehen, weil der Arm sehr früh gestreckt wird.</td>
<td width="24%"><a title=" C. Wozniacki: Vorhand Analyse-Video" href="http://www.clipfish.de/video/3287617/c-wozniacki-vorhand-analyse/" target="_top">C. Wozniacki: Vorhand Analyse</a> von <a href="http://www.clipfish.de/" target="_top">Clipfish</a>Weite Ausschwungbewegung. Peitschenelement 2 am vorauseilenden Ellenbogen gut zu erkennen.</td>
<td width="24%"><a title=" N. Djokovic: Vorhand Analyse-Video" href="http://www.clipfish.de/video/3254713/n-djokovic-vorhand-analyse/" target="_top">N. Djokovic: Vorhand Analyse</a> von <a href="http://www.clipfish.de/" target="_top">Clipfish</a>Weite Ausschwungbewegung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div align="left">
<table width="52%" border="1">
<tbody>
<tr>
<td width="206"> <object width="153" height="88" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HR6xerb3AZ4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="153" height="88" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/HR6xerb3AZ4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></td>
<td> <object width="135" height="86" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kNyfckDtRHM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="135" height="86" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/kNyfckDtRHM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></td>
<td> <object width="129" height="88" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Vnd0_CzDXZg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="129" height="88" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Vnd0_CzDXZg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></td>
</tr>
<tr>
<td width="206">Jo-Wilfried Tsonga<br />
Vorhand wenig Ausschwung<br />
Erst gegen Schluss bewirkt ein Bewegungsrest doch noch eine weitere Schulterdrehung</td>
<td>Vergleich Tsonga u. Nadal Vorhand</td>
<td>Keine Vorhand, aber extrem anschauliches Beispiel, was gemeint ist, bei beim Aufschlag von Söderling: vom früher geforderte Ausschwung zum linken Bein bleibt nur ein langsamer Haken/Rückführung übrig. Fast die gesamte Energie der Peitsche wurde auf den Schläger übertragen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/wider-das-eherne-gesetz-des-maximalen-ausschwungs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie komme ich zum Spitzenaufschlag?</title>
		<link>http://tennisfragen.de/wie-komme-ich-zum-spitzenaufschlag/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/wie-komme-ich-zum-spitzenaufschlag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 14:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[So gut wie neu]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis neu lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschlagtraining]]></category>
		<category><![CDATA[Ballgeschwindigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ballwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenneigung]]></category>
		<category><![CDATA[Berdych]]></category>
		<category><![CDATA[Cilic]]></category>
		<category><![CDATA[Dodig]]></category>
		<category><![CDATA[empirische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Görges]]></category>
		<category><![CDATA[Hebelverhältnisse]]></category>
		<category><![CDATA[hoher Ballwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Impulsübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[integrierter Ballwurf]]></category>
		<category><![CDATA[maximale Anfangskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Peitsche]]></category>
		<category><![CDATA[Pronation]]></category>
		<category><![CDATA[Radwanska]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstufen]]></category>
		<category><![CDATA[Range]]></category>
		<category><![CDATA[Raonic]]></category>
		<category><![CDATA[Return]]></category>
		<category><![CDATA[Ritualisierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Roddick]]></category>
		<category><![CDATA[Schöllhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Schulterkoppe]]></category>
		<category><![CDATA[Timing]]></category>
		<category><![CDATA[toss]]></category>
		<category><![CDATA[Vaidisowa]]></category>
		<category><![CDATA[Vic Braden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/wordpress/?p=478</guid>
		<description><![CDATA[Um auch noch das Letzte aus seinem Aufschlag herauszuholen, wird man sich zunächst an den Spitzenspielern orientieren. Aber es existieren in der Tennisweltklasse sehr unterschiedliche Ausführungsformen. So dürfte es schwer fallen, sich von diesen Vorbildern genau die Komponenten herauszusuchen, die für den eigenen Service am besten passen.  Ein grundlegendes Verständnis über die Bewegungszusammenhänge des Aufschlags ist daher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont.h9.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-924" style="margin: 5px;" title="Schönes Aufschlagbild" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont.h9-280x300.jpg" alt="" width="153" height="192" /></a>Um auch noch das Letzte aus seinem Aufschlag herauszuholen, wird man sich zunächst an den Spitzenspielern orientieren. Aber es existieren in der Tennisweltklasse sehr unterschiedliche Ausführungsformen. So dürfte es schwer fallen, sich von diesen Vorbildern genau die Komponenten herauszusuchen, die für den eigenen Service am besten passen. </strong></p>
<p><strong>Ein grundlegendes Verständnis über die Bewegungszusammenhänge des Aufschlags ist daher nützlich, wenn nicht gar unumgänglich. </strong></p>
<p><span id="more-478"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufschlag und Return sind die wichtigsten Schläge im Tennis, auf manchen Belägen sogar die (fast) einzigen, die überhaupt zum Tragen kommen. Dies gilt für den Freizeitspieler vielleicht nicht in gleichem Maße, aber gerade in Turnieren ist der Druck, der von einem guten Aufschlag ausgeht, oft matchentscheidend. Es lohnt sich also, sich mit diesem Schlag intensiver auseinander zu setzen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-487" title="Schlaghäufigkeit nach Schönborn" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Schlaghäufigkeit-nach-Schönborn-300x111.jpg" alt="" width="384" height="135" /></p>
<p>Im Beitrag &#8220;<a title="Ist der moderne Aufschlag für den Freizeitspieler zu schwer?" href="http://tennisfragen.de/ist-der-moderne-aufschlag-fur-den-freizeitspieler-zu-schwer/" target="_blank">Ist der moderne Aufschlag für den Freizeitspieler zu schwer?</a>&#8221; habe ich bereits einige Grundprobleme der Biomechanik und Erbmotorik angesprochen, die die Weltklassespieler in unterschiedlicher Weise für sich gelöst haben. </p>
<p>Der folgende Clip zeigt nun, wie Roddick sein Superservice aufbaut.</p>
<p> <object width="434" height="222" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pLf_MJXzBVg?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="434" height="222" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/pLf_MJXzBVg?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p> Roddick Service, 1,00.6-1,10.7</p>
<p>Obwohl Roddicks Service sich durch den früh angewinkelten Unterarm vom Service der meisten Kollegen unterscheidet, ist diese Darstellung doch geeignet, die Grundkriterien für einen Spitzenaufschlag &#8211; und das gilt im Grunde für jeden Spieler - aufzuzeigen. Es sind dies..</p>
<ul>
<li>Die Range, also das maximale Weit-Weg-Gehen des Schlägerkopfes vom Treffpunkt; hierzu sind unter anderem auch die eingesetzten Hebelverhältnisse, die Neigung des Beckens und die Schulterkippe wichtig</li>
<li>Die Impulsübertragung im Sinne einer Peitsche, ausgehend von der Aufwärtsbewegung der Hüfte;</li>
<li>Das Prinzip der maximalen Anfangskraft, durch Gegenbewegungen.  Z.B. von Unterarm mit Schläger gegen die hochsteigende rechte Schulter bzw. den hochsteigenden und -kippenden Oberkörper;</li>
<li>Die maximale Ausnutzung der Pronation (aus entsprechend aufgebauter Vorspannung ) des Unterarmes, die den Schläger anschließend nach rechts außen schwingen lässt;</li>
<li>Und natürlich Timing, Timing, Timing.</li>
</ul>
<p> <strong>Warum also beim Service in die Knie gehen?</strong><br />
Mit dem Armtrakt allein können höchsten 600 Watt aufgebracht werden, der Körper ist beim Aufschlag aber mit 4000 Watt mechanischer Energie beteiligt, <a href="http://othes.univie.ac.at/5112/1/2009-05-07_9806229.pdf">siehe Mag. Arbeit von Anton Witz,  hier</a>&#8230;S. 21</p>
<p>Einen völlig von Roddick recht verschiedenen Weg, hohe Anfangskraft in der Schulter aufzubauen, sieht man bei Milos Raonic, der einen sehr großen Bogen mit Unterarm und Schläger ausführt. Der Schläger reicht weit bis unter das Gesäß (Range).</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8viiN2x_VPk" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2862" style="margin: 5px;" title="Bartolie Service" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Bartolie-Service1.jpg" alt="" width="89" height="141" /></a><br />
 </p>
<p>Auch bei Marion Bartoli wird der Schlägerkopf in der Ausholphase mit gestrecktem waagerechten Arm weit nach hinten, in Richtung Zaun, geführt (siehe auch Filmclip weiter unten).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> <br />
<object width="448" height="208" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zkgZOvm7ySA?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="448" height="208" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/zkgZOvm7ySA?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
 Milos Raonic, 0,45.7-1,15.1</p>
<p> <br />
<object width="449" height="266" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QYFgHooyVKM?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="449" height="266" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/QYFgHooyVKM?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
 Marin Cilic, 0,00.0-0,22.3</p>
<p>Wenn man selbst an seinem Aufschlag grundlegend arbeitet, stellt man fest, dass man auch kleinste Details, die man früher für reine Ritualisierungen gehalten hat, ausprobieren sollte. Meistens haben sie nämlich wichtige Funktionen.</p>
<p>Sehr eindrucksvoll ist der Aufschlag von Marin Cilic. Linke Fußspitze zu Beginn extrem angehoben, das Becken kommt relativ spät nach vorne (wodurch sich dann sehr deutlich die sog. Bogenspannung des Oberkörpers aufbaut), der Schläger wird recht eng am Rücken entlanggeschert. Darauf achten: der rechte Oberarm bzw. Ellenbogen wird anfangs etwas mit dem linken Oberarm nach oben mitgeführt, legt sich dann aber wieder mehr an den Rumpf an, um den Schlägerkopf möglichst weit nach Unten zu bringen. Das spätere Anlegen des Oberarmes könnte Vorteile für den Aufbau einer Gegenbewegung bringen, erzeugt aber etwas Unruhe in der Bewegung. Ein Extrembeispiel für diese Eigenart sehen wir bei Nicole Vaidisowa. Siehe auch den ähnlichen Aufschlag von Julia Görges <a href="https://www.gotennis.de/media/view/key/2a1e6256839059bee208e9720317c73b">hier&#8230;</a> (hier ahnt man, wie hoch Görges den Ball werfen muss) oder von Agnieszka Radwanska <a href="https://www.gotennis.de/media/view/key/020df94924495164005b795d04f6eceb">hier&#8230;</a> Auffällig übrigens, dass Radwanska den Ball mit dem Wurfarm im Rechten Winkel zur Grundlinie hochwirft.</p>
<p> <br />
<object width="456" height="296" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-fg2X_oRJmE?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="456" height="296" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/-fg2X_oRJmE?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
 Nicole Vaidisova, 0,00.0-0.00.8</p>
<p>Hier noch eine Variante von Thomas Berdych. Die Fußspitze wird angehoben, das Becken wird aber nicht weit nach vorne geschoben, die Aufwärtsbewegung des Rumpfes hat eher Fahrstuhlcharakter (weshalb wohl auch die Füße bei der Aufwärtsbewegung eng beieinander stehen), die Ausholschleife des Schlägers ist sehr groß, d.h., der Schlägerkopf wird anfangs recht gerade nach hinten gerichtet, so dass er trotz tiefen Ellenbogens von weit von hinten in den Rücken hineinscheren kann. Ausgeprägte Oberarmpronation in der Letzten Phase vor dem Ballschlag.<br />
Übrigens zieht er auf manchen Clips den linken Fuß in der Ballwurfphase heran, auf einigen Clips, auch hier, macht er es nicht, sondern steht schon zu Beginn sehr eng.</p>
<p> <br />
<object width="451" height="321" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/g8KGvmJOR-g?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="451" height="321" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/g8KGvmJOR-g?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
 Thomas Berdych, 0,00.0-0,17.0</p>
<p><strong>Pronation</strong><br />
Zum Thema Pronation gibt es inzwischen unendlich viele Informationen im Netz (siehe auch unseren gesonderten Beitrag zur  <a title="Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?" href="http://tennisfragen.de/was-bedeutet-pronation-bei-den-tennisschlagen/" target="_blank">Pronation</a>.) Einen Aspekt muss man dabei hervorheben, der meist nicht genant wird, es ist die richtige Griffhaltung. Nein, nicht die Frage des Kontinentalgriffes, sondern die axiale Ausrichtung im Verhältnis Schlägerlängstachse und Unterarmlängstachse</p>
<p>Wenn die Pronation in eine (Unterstützung der) Schlagbewegung gehen soll, ist der Schläger so zu halten, dass Unterarmachse und Schlägerlängstachse einen rechten Winkel bilden!  Und zwar in dem Moment, in dem die Pronation maximal eingesetzt wird. Das gleiche Phänomen haben wir übrigens auch bei der Vorhand. Bei der Vorhand kann man diesen Winkel relativ gut einstellen und kontrollieren, beim Aufschlag ist das schon schwieriger, weil man mit dem Schläger vor dem Pronationseinsatz etliche andere Teilaufgaben zu erfüllen hat.  Bilden Schläger und Unterarm eine Längstachse &#8211; dies gilt <strong>in der Tendenz</strong> auch für alle anderen Winkel zwischen 180 und 90 Grad &#8211; bewirkt die Pronation lediglich eine Verstellung der Schlägerfläche, d.h. der Ball wird woanders hingelenkt.</p>
<p>Bei eigenen Versuchen habe ich festgestellt, dass es sehr schwer ist, einerseits die Pronation maximal vorzubereiten. Nämlich durch maximale Supination, indem der Schlägerkopf seitlich hinter dem Rücken weit nach außen gebracht wird und trotzdem vorher der Schläger flach hinter den Rücken scheren und  dabei tief bis unter das Gesäß abgesenkt wird. Beide Bewegungsziele scheinen sich gegenseitig etwas zu behindern. Möglicherweise ist dies eine Erklärung für die starken Abweichungen der Spitzenspieler in Bezug auf die Stellung des Schlägers, wenn er hinter den Rücken gebracht wird.</p>
<p><object width="453" height="374" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4DpptgXq5j4?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="453" height="374" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/4DpptgXq5j4?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
Pronation beim Aufschlag</p>
<p><strong>Ballwurf (Toss)<br />
</strong>Der Ballwurf leitet gewissermaßen den Aufschlag ein. Die Position des Balles im Treffpunkt ist für die Effektivität des Aufschlags mitentscheidend. Vor Jahren wurde nachgewiesen, dass, z.B. bei Sampras, der Ballwurf keinesfalls senkrecht erfolgt, sondern er beschreibt eine Parabel, die eher links vor den Füßen des Spielers landet (wenn er nicht vorher geschlagen wurde, natürlich). Allerdings gibt es heute sehr verschiedene Ballwürfe. In den meisten Fällen wird der Ball in der Weise hochgeworfen oder hochgetragen, dass der Arm dabei parallel zur Grundlinie bewegt wird. Es gibt aber auch Ballwürfe, seltener, bei denen der Wurfarm senkrecht zur Grundlinie ausgerichtet ist. Der m.E. beste Clip hierzu ist nachfolgend gezeigt. Zur Höhe des Ballwurfs gibt es unterschiedliche Auffassungen und unterschiedliche &#8220;Vorbilder&#8221; der Spitzenspieler. Siehe hierzu den sehr kritischen Aufsatz von Vic Braden, den ich aus dem Webarchiv ausbuddeln konnte, <a href="http://web.archive.org/web/20050311014732/http://www.vicbraden.com/vics1.html" target="_blank">&#8220;Myth: toss the ball high&#8230;&#8221;</a> Interessant ist dabei sein Statement, dass auch das Lernen nach best practice keine Garantie für das wirklich beste Bewegungsmodell ist, weil eben auch die Spitzenleute nicht so einfach ein einmal gelerntes Muster aufgeben : &#8220;To be sure, the majority of the players use the high toss because that’s the way they’ve been taught&#8221;. Genau deshalb empfehlen wir als Vorbilder besonders den Spitzen<strong>nachwuchs</strong>, weil deren Erwerbsphase des motorischen Grundgerüstes einfach weniger weit zurück liegt. Ebenso interessant ist in diesem Zusammenhang die Diskrepanz beim Rückhand-Slice, wie wir sie einerseits im Beitrag <a title="Wiper-Slice Rückhand" href="http://tennisfragen.de/wiper-slice-ruckhand/" target="_blank">wiper-slice-Rückhand </a> am Beispiel Djokovic gezeigt haben und der Slice-Rückhand, wie sie Djokovic dann in seiner Lehrstunde demonstriert, siehe unseren Beitrag <a title="Mit Videos von den Großen lernen" href="http://tennisfragen.de/mit-videos-von-den-grosen-lernen/" target="_blank">Mit Videos von den Großen lernen.</a>  Diesen Effekt, dass Trainer und selbst Spitzenspieler Richtigkeitsvorstellungen weitertragen, die mit dem eigenen Bewegungsablauf nicht übereinstimmen, kann man vielfach beobachten.</p>
<p><object width="452" height="354" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/inpebVSacJw?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="452" height="354" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/inpebVSacJw?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong>Timing<br />
</strong>Zum zeitlichen Ablauf von Ballwurf und Zurücknehmen des Schlägers gibt es sehr individuelle Unterschiede bei den Spitzenspielern. Djokovic separiert Ballwurf und Zurücknehmen des Schlägers plus in die Knie gehen sehr deutlich. Das hat den Vorteil, dass der Hochwurf aus einer mehr statischen Körperhaltung geschieht und der erbmotorische Widerspruch, Hochwurf/in die Hocke gehen, nicht stört. Es  kostet die Separation aber Zeit gegenüber einer integrierten Bewegung, wie sie Ivan Dodig zeigt, s.u.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>(0,004 -0,008. hier bewährt sich die iPhone App SpeedUp TV, bei der ich slow-motion, beliebig programmierbare Schleife gebookmarked, und Zoom einstellen kann, siehe auch  <a title="Mit Videos von den Großen lernen" href="http://tennisfragen.de/mit-videos-von-den-grosen-lernen/" target="_blank">hier&#8230;</a></em> )</p>
<p>Ein Vorteil ist, dass der Ball nicht so hoch geworfen werden muss (bei Wind ungünstig).  Dodig wirft den Ball aus einer Kippbewegung heraus. Das Becken schiebt sich dabei quasi &#8220;unter der Schulter&#8221; nach vorne und bleibt mit gebeugten Knien gleich unten. Mit diesem Ansatz habe ich bei meinen eigenen Übungen zur Zeit die besten Erfahrungen gemacht.<br />
Bei dem eher Fahrstuhlmäßigen Absenken des Körpers, ähnlich Berdych, brauche ich 50 Übungsaufschläge, bis sich meine Hüfte soweit lockert, dass ein vernünftige Bogenspannung und ein wirksames Zurücknehmen des Schlägers, weit weg vom Ball, zustande kommt.<br />
Aber, wie sagen meine Tenniskameraden hier in Düsseldorf?  &#8221;Jeder Jeck ist anders&#8221;.</p>
<p><object width="454" height="263" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0Z8oUedyikM?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="454" height="263" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/0Z8oUedyikM?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong>Ritualisierungen<br />
</strong>Fast alle Spitzenspieler folgen bestimmten Abläufen beim Service. Dabei gehen kleine Bewegungsmuster vorher, die allgemein als Marotten oder Ritualisierungen bezeichnet werden. Nachdem ich Jahrzehnte versucht habe, meinen eigenen Aufschlag zu erfinden- allerdings nach ebenso erfolglosem Trainerbemühen &#8211; , imitiere ich jetzt demutsvoll das, was ich in Videos sehen kann.</p>
<p><em>Service Bartoli, Wippen im rechten Knie</em></p>
<p><object width="455" height="253" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8viiN2x_VPk?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="455" height="253" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/8viiN2x_VPk?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Dabei ist mir aufgefallen, dass einige Ritualisierungen durchaus höchst funktional sind., z.b.</p>
<ul>
<li>Tippen mit der rechten Fußspitze an einen Punkt rechts hinter dem Körper bzw. neben die Ferse des rechten Fußes.<br />
Bewirkt (bei mir) das ich eine innere Orientierung bekommen, wo ich beim Loading letztlich hinkommen muss.</li>
<li>Wippen auf dem rechten Fuß, im rechten Knie gebeugt.<br />
Bewirkt (bei mir) innere Orientierung wird auch nach vorne geeicht. Die Range eines &#8220;inneren Schritts&#8221; wird dadurch vergrößert. Dies habe ich kürzlich, nachdem ich es bei Bartoli ( siehe Clip oben) gesehen habe, umgesetzt. Erstaunliche deutlicher Effekt, bei Lernaufwand fast Null; weil diese Vorbereitung gehörigen Abstand zur eigentlichen Aufschlagbewegung hat.</li>
<li>Anheben der linken Fußspitze vor dem Ballwurf.<br />
Bewirkt, dass ich fast reflektorisch das Becken nach vorne bewege und die Schulter in eine steile Kippe kommt, die für das anschließende Herausziehen des Schlägers aus der Gesäßgegend die besten Voraussetzungen schafft.</li>
<li>Ball Auftippen: klappt bei mir nicht. Die nicht exakt zurückspringenden Bälle kosten mich Konzentration statt mich zu fokussieren.</li>
<li>Mehrmaliges Auf- und Abschwenken des linken Wurfarmes. So, als wenn man eine Wurfbewegung vorab simuliert.<br />
Funktioniert bei mir auch nicht, da es mich irritiert. Manche Spitzenspieler tun es, andere nicht.</li>
<li>Heranziehen des rechten Fußes in der Einleitung der Schlagphase. (eigentlich schon mehr als ein Ritual). Manche Spieler machen es immer, andere manchmal (z.B. Berdych) andere überhaupt nicht (Federer). Es hängt wohl manchmal auch mit der Fußanfangsposition zusammen: eng beieinander oder eine Schrittweite auseinander.<br />
Bei Trockenübungen mache ich manchmal den Schritt (Vorteil, eine Rumpdrehung des Körpers in Richtung Frontalstellung ist möglich, gut für maximalen Pronationseinsatz des Schlagarmes), auf dem Platz aber nie. Da bin ich froh, dass die Füße möglichst lange auf dem Boden bleiben (wg. Fußfehlers).</li>
</ul>
<p><strong>Was kann man für den eigenen Aufschlag tun?<br />
</strong>Vielleicht sucht man sich zuerst einen Aufschlag aus, der einem am besten gefällt oder der die größte Ähnlichkeit mit dem eigenen Aufschlag zu haben scheint und kontrolliert dann minutiös alle wichtigen Komponenten bis ins Detail. Am besten mittles Videokontrolle. Auf den Rat von Bekannten sollte man möglichst nicht angewiesen sein. Diese neigen dazu, das, was sie für den eigenen Aufschlag halten, auf die Bewegung zu projizieren. Schließlich kann ein Anderer auch schlecht beurteilen, wo man hin will. Sie wissen auch nicht, was an der Bewegung gerade verunglückt ist &#8211; was der Spieler selbst registrierte &#8211; oder was an der Bewegung systematisch nicht stimmt, wo also die inneren Bewegungsvorstellungen nicht übereinstimmen, mit dem, was dann macht. Eine sehr interessante Studie untersucht übrigens die Strategien von Trainern und Vergleichspersonen, Aufschläge live zu beobachten und zu analysieren. Siehe <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Beurteilung-von-Aufschlagbewegungen-DTB.pdf">hier&#8230;</a></p>
<p>Wie aufwändig die Arbeit am Aufschlag in der Regel ist, zeigt die empirische Untersuchung zum Differentiellen Lernen am Beispiel des Service von Schöllhorn, sieh <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Motorik-Schoellhorn-differentielles-Lernen-tennis2008.pdf" target="_blank">hier&#8230;</a></p>
<p><strong>Timingverbesserung versus Schnellkrafttraining<br />
</strong><span style="text-decoration: underline;">Timing<br />
</span>Der zeitliche Ablauf der Bewegungen der beteiligten Körpersegmente ist absolut wichtig. Er sollte dem Schema der Peitsche folgen: der Aufschlag wird von den schwereren Körperteilen aufgebaut, die Impulse werden dann sukzessive an das nächste Glied der Impulskette weitergegeben. Die zeigt folgende Grafik <a href="http://othes.univie.ac.at/5112/1/2009-05-07_9806229.pdf" target="_blank">Quelle </a>S. 24</p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Aufbau-der-Schlägergeschwindigkeit-beim-Service.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2864" title="Aufbau der Schlägergeschwindigkeit beim Service" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Aufbau-der-Schlägergeschwindigkeit-beim-Service.jpg" alt="" width="472" height="348" /></a></p>
<p>In der Tendenz ist hier zu sehen, das Schulter, Elbogen, Hand und Schläger jeweils in dieser Reihenfolge ihre maximale Geschwindigkeit erreichen und den damit verbunden Impuls weitergeben.</p>
<p>Der hier gezeigte Aufschlag scheint allerdings nicht ganz optimal, denn es ist nicht einzusehen, weshalb die Schlägergeschwindigkeit vor dem Treffen (Impact, gestrickelte Senkrechte) seine Geschwindigkeit vermindert.</p>
<p>Schwer zu deuten ist auch die Beschleunigung der (rechten?) Schulter bei 0,5 sec. Hier gibt es in den von uns gezeigten Videos (siehe Roddick, weiter oben) Unterschiede bezüglich der Nutzung des Peitscheneffekts. Das Maximum bei 0,55 sec. würde bedeuten, dass die Schulter das Teilsystem Arm-Hand-Schläger noch weiter trägt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Schnellkrafttraining<br />
</span>In der hier zitierten Magisterarbeit von <a href="http://othes.univie.ac.at/5112/1/2009-05-07_9806229.pdf" target="_blank">Anton Witz </a>(2009) wird der Aufschlag aus biomechanischer Sicht beschrieben, um den Effekt eines Schnellkrafttrainings auf die Aufschlaggüte zu untersuchen. Aus den enthaltenen Fotos sowie der Beschreibung kann man vermuten, dass die Unterarmpronation nur wenig ausgeprägt ist. Die obige Grafik stammt aus dem Jahre 1994, in der die Pronation in den Lehrbüchern noch nicht die Bedeutung hatte, wie heute.<br />
Auch in den von Witz als Vorlage herangezogenen Wurftechniken spielt die Pronation auch eine höchstens untergeordnete Rolle.</p>
<p>Bemerkenswert wenn auch nicht ganz unerwartet ist das Untersuchungsergebnis, dass die erreichten Aufschlaggeschwingkeiten der Testpersonen mit Schnellkrafttraining gegenüber der Kontrollgruppe, die ihr Aufschlaggtraining ohne diese Zusatzübungen absolvierten, doch recht gering sind (ca. 5% mehr).<br />
Der Unterschied erwies sich zwar durchgehend, also statistisch signifikant. Gemessen aber an den Streuungen der Aufschlaggeschwindigkeit im Freizeit, wie auch im Spitzentennis, erscheint die Ausbeute etwas mager. (siehe Anton Witz, S. 76).</p>
<p><strong>Ballbeschleunigung ist beim Service nicht Alles <br />
</strong>Dass höchste Ballbeschleunigung nicht immer das Ziel ist zeigt dieses Beispiel von Federer sehr überzeugend. Aber auch hier ist eine große Schlägerkopfgeschwindigkeit Voraussetzung, um damit den Spin zu erzeugen.</p>
<p><object width="454" height="259" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mM1P2ej4YtY?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="454" height="259" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/mM1P2ej4YtY?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Weitere Tipps siehe auch in unserem Beitrag <a title="Ist der moderne Aufschlag für den Freizeitspieler zu schwer?" href="http://tennisfragen.de/ist-der-moderne-aufschlag-fur-den-freizeitspieler-zu-schwer/" target="_blank">Ist der moderne Aufschlag für den Freizeitspieler zu schwer?</a></p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/wie-komme-ich-zum-spitzenaufschlag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Matchanalyse &#8211; das verschenkte Potential!</title>
		<link>http://tennisfragen.de/matchanalyse-das-verschenkte-potental/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/matchanalyse-das-verschenkte-potental/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Game]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Taktik]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlerstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[Matchanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Mental-Game]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Hartl]]></category>
		<category><![CDATA[Spielananalyse]]></category>
		<category><![CDATA[unforced Errors]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=2785</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Doch die Mehrheit der Club- und Freizeitspieler nutzen nicht das gewaltige Potential einer ehrlichen Analyse ihres Matches &#8211; und es könnte sie soviel besser machen!   Mit diesem Gastbeitrag schlagen wir eine weitere Schneise in das unübersichtliche Gestrüpp von Taktik, Psychologie und Mental-Game. Vieles davon ist nämlich leichter und effektiver umsetzbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&amp;v=L_bXg1titD8&amp;NR=1" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2806" style="margin: 5px;" title="Matchanalyse 3" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Matchanalyse-3-300x258.jpg" alt="" width="125" height="115" /></a>Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Doch die Mehrheit der Club- und Freizeitspieler nutzen nicht das gewaltige Potential einer ehrlichen Analyse ihres Matches &#8211; und es könnte sie soviel besser machen!  </strong></p>
<p><strong>Mit diesem Gastbeitrag schlagen wir eine weitere Schneise in das unübersichtliche Gestrüpp von Taktik, Psychologie und Mental-Game.<br />
</strong></p>
<p><strong>Vieles davon ist nämlich leichter und effektiver umsetzbar, als manch technische Raffinesse.  Siehe dazu auch unseren Beitrag <a title="Was wirklich sind Unforced Errors?" href="http://tennisfragen.de/was-sind-wirklich-unforced-errors/" target="_blank">Was wirklich sind Unforced Errors?</a></strong></p>
<p><span id="more-2785"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir alle kennen Spieler, die nach ihrem Match allen Anwesenden unbedingt sagen müssen, wie wahnsinnig viele Doppelfehler ihm selbst unterlaufen sind oder wie viele Asse und Service-Winner er heute geschafft hat. Ob solch ein Spieler sein Match gewonnen oder verloren hat, weiß man häufig auch danach noch nicht.</p>
<p>An diesem Praxisbeispiel zeigt sich recht deutlich, wie weit die selektive Wahrnehmung beim Tennismatch gehen kann. Die Gründe sind sicherlich zahlreich. Eine wichtige Ursache ist jedoch, dass es im Freizeitbereich außer dem nackten Spielergebnis keine neutralen Zahlen, Statistiken gibt. Viele Spieler wären sicherlich überrascht, wenn sie wüssten, wie viele unerzwungenen Fehler ihnen unterlaufen sind. Auch düften sich einige Spieler gewaltig bei der Quote erster Aufschläge verschätzen. Ähnlich realitätsfern scheint die Einschätzbarkeit der Gesamtpunktzahlen bzw. die Differenz zwischen Gewinner und Verlierer zu sein. Dabei sprechen wir davon, sich nach einem Spiel systematisch und fundiert Gedanken über den Spielverlauf und die Ursachen des erreichten Eergebnisses zu machen. Deutlich schwieriger ist es, während eines laufenden Matches die Zusammenhänge zu analysieren, bewerten und auf eine erfolgreiche(re) Taktik umzustellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>
<ul>
<ul>
<li> <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Hartel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2786" style="margin: 5px;" title="Hartel" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Hartel.jpg" alt="" width="115" height="146" /></a>Robert Hartl ist seit Jahren Tennistrainer und aktiver Tennisspieler. Er schreibt in seinem vielbesuchten und gut sortiertem Tennis Weblog regelmäßig zu Tennisthemen: <a href="http://www.tennis-weblog.de" target="_blank">www.tennis-weblog.de</a></li>
</ul>
</ul>
</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Naheliegend ist daher während und nach einem Spiel die Befragung des Trainers, der Mannschaftskollegen etc. Aber auch hier schlägt deren selektive Wahrnehmung durch, siehe den Beitrag hier <a title="Coachingfehler im Clubtennis" href="http://tennisfragen.de/coaching-im-clubtennis/" target="_blank">Coachingfehler im Clubtennis</a>. Denn Außenstehende neigen dazu ihr eigenes Spiel auf das zu analysierende und bewertende Spiel zu projezieren. So wird man bei gleichem Spiel von einem offensiven Außenstehenden andere Tipps erhalten, als von einem defensiv agierenden Grundlinienspieler. Denn der Angreifer sieht vor allem die aktiv, offensiv erzielten Punkte, während der Defensivspieler die verschenkten Punkte durch unnötige Fehler bemerkt. Und ob man häufiger ans Netz gehen oder weiter zurück hinter die Grundlinie soll, sind bekanntlich ja zwei weitgehend gegensätzliche Empfehlungen und müssen überdies auf das Kompetenzprofil des Spielers bezugnehmen.</p>
<p>Was als Fazit bleibt, ist aus meiner Sicht folgendes:</p>
<ul>
<li>Hilf Dir selbst</li>
<li>Schalte Deine selektive Wahrnehmung möglichst aus</li>
</ul>
<p>Die Selbstanalyse ist zu Beginn sicherlich nach einem absolvierten Match einfacher. Man zieht sich in Ruhe zurück und lässt den Spielverlauf und die Punkte Revue passieren. Als Trockenübung kann man natürlich auch andere Spiele so analysieren. Aber im Profibereich sind die Unterscheide oft marginal und die eigenen Problembereiche werden dabei auch nicht klarer.</p>
<p>Optimal wäre es natürlich, wenn man einen Zuschauer wie Trainer oder Mannschaftskollegen bitten kann, bestimmte Statistiken wie Gesamtpunktzahl, unerzwungene Fehler, etc. mitzuprotokollieren. Man entwickelt dann schon relativ bald ein besseres Gefühl auch während der Spiele, wieso das Ergebnis so ist, wie es ist.</p>
<p>Letzteres klingt selbstverständlicher als es ist. Gerade gegen ausgebuffte ältere Spieler beißen sich viele jüngeren Spieler die Zähne aus. Sie liegen in Rückstand ohne zu wissen, wieso und meinen, sie wären eigentlich die besseren Spieler. Eigentlich.</p>
<p>Bei den für ein Tennismatch relevanten Statistiken kann bzw. muss man sich die Zahlen aus dem Profibereich zu Hilfe nehmen. Denn hier wird alles statistisch erfasst. Vielleicht sind die Daten im Einzelfall mal nicht ganz korrekt, über die Summe eines Spieles oder gar einer Saison aber belastbar.</p>
<p><strong>Drei exemplarische Auffälligkeiten</strong></p>
<ol>
<ol>
<li>Die Gesamtpunktzahlen unterscheiden sich auch bei relativ klaren Ergebnissen wie 6:3 und 6:3 oft um weniger als vermutet. Zahlreiche Head-to-Head-Statistiken oder auch bei Tennisspielen am Computer mit echter Zählweise bieten hier hilfreiche Indizien.<br />
Konkret heißt das bei einem klaren Zweisatzsieg beispielsweise 85 zu 67 Punkte. Statistisch sind pro Satz nur neun Punkte unterschiedlich (<em>rechnerisch heißt dies, vier oder fünf Punkte statt verloren nun gewonnen</em>, hätten einen Satzgewinn <em>statt eines Satzverlustes ergeben).</em> Zugegeben, es sind neun Punkte über zwei Aufschlagspiele, aber im nachhinein erscheint es doch nicht völlig ausgeschlossen, dass man diese vier oder fünf Punkte selbst hätte gewinnen können. <br />
Hätte man&#8230; Vielleicht im nächsten Match. Vielleicht aber schon im nächsten Satz! Also nie aufgeben.</li>
<li>Die unerzwungenen Fehler werden unterschätzt. Auf Sand gewinnen selbst im Profibereich meistens die Spieler, welche die wenigsten unforced errors machen. Im Freizeitbereich gilt dies erst recht, da je offensiver das Spiel, desto höher die erforderlichen Qualitäten für fehlerarmes Spiel. Auch hier kann man indirekt von den Profis lernen. Obwohl diese sehr flach über das Netz und sehr nahe an die Linien spielen, landen kaum Bälle im Netz oder seitlich im Aus. <a href="http://www.tennis-weblog.de/videos/unforced-errors-verstehen-vermeiden/" target="_blank">Hier&#8230; </a>erklärt Tennistrainer Florian Maier recht anschaulich, welche Fehler „gut“ und „schlecht“ sind. Als Freizeitspieler gilt es daher umso mehr, Fehler ins Netz oder seitliche Aus zu vermeiden, indem man höher und wenige nahe an die Seitenlinien spielt.</li>
<li>Aufschlag und Return werden unterschätzt, da man sich deren Bedeutung offensichtlich nicht wirklich bewusst ist. Auch hier kann man sich bei den professionellen Spielern bedienen. Die besten bringen im Schnitt zwischen 60% und 70% ihrer ersten Aufschläge ins Feld und machen dann zu über 70% den Punkt. Aber auch mit dem zweiten Aufschlag machen die Besten mehr als jeden zweiten Punkt. Über 80% gewonnene Aufschlagspiele sind ganz vorne die Regel. <a href="http://www.atpworldtour.com/Rankings/Top-Matchfacts.aspx" target="_blank">Quelle für Saison 2011 </a>.<br />
Man sollte daher Aufschlag und Return viel häufiger trainieren. Vor allem am eigenen Aufschlag kann man notfalls auch alleine arbeiten, siehe den Beitrag hier &#8221;<a title="Wie komme ich zum Spitzenaufschlag?" href="http://tennisfragen.de/wie-komme-ich-zum-spitzenaufschlag/" target="_blank">Wie komme ich zum Spitzenaufschlag</a>&#8220;. Denn dies ist der einzige Schlag, für den man komplett selbst verantwortlich ist. Kein Gegner hat unmittelbaren Einfluss darauf. Auch während des Spieles werden immer wieder erste Aufschläge verschenkt, da man sich zu wenig Zeit lässt und nicht ausreichend konzentriert.</li>
</ol>
</ol>
<p>Fasst man nur diese drei Punkte zusammen &#8211; nie aufgeben, weniger Fehler ins Netz und seitliche Aus sowie konzentrierter Aufschlagen (und Returnieren) – kann das jeder Spieler jeder Leistungsklasse als ersten Schritt relativ einfach umsetzen, um erfolgreicher zu spielen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/matchanalyse-das-verschenkte-potental/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Emotionen außer Kontrolle?</title>
		<link>http://tennisfragen.de/emotionen-unter-kontrolle/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/emotionen-unter-kontrolle/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Einstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und ihre Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Game]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Boxen]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[facial feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtsausdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Individual Zone of Optimal Functioning]]></category>
		<category><![CDATA[IZOF]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Körperhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Liesicki]]></category>
		<category><![CDATA[Lisicki`s Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Mc Enroe]]></category>
		<category><![CDATA[Mimik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgesprächsregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Sportpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Thoma Teubel]]></category>
		<category><![CDATA[Tommy Haas]]></category>
		<category><![CDATA[Zidane]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=2687</guid>
		<description><![CDATA[Emotionen spielen im Sport eine große Rolle &#8211;  manchmal sind sie wichtiger als die Technik! Jedes Tennismatch hinterlässt einen glücklichen Sieger und einer niedergeschlagenen Verlierer. Doch auch während des Matches können wir sowohl positive als auch negative Emotionen haben. Im Beitrag „Soll man im Match immer lächeln?“ wagten wir  den Einstieg in dieses brisante Thema  &#8211; mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Mc-Enroe-Ausraster2.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2762" style="margin: 5px;" title="Mc Enroe Ausraster2" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Mc-Enroe-Ausraster2-300x256.jpg" alt="" width="130" height="123" /></a>Emotionen spielen <a href="http://www.humankinetics.com/products/all-products/emotions-in-sport" target="_blank">im Sport </a>eine große Rolle &#8211;  manchmal sind sie wichtiger als die Technik! Jedes Tennismatch hinterlässt einen glücklichen Sieger und einer niedergeschlagenen Verlierer. Doch auch während des Matches können wir sowohl positive als auch negative Emotionen haben. Im Beitrag „<a title="Soll man im Match immer lächeln?" href="http://tennisfragen.de/soll-man-im-match-immer-lacheln/" target="_blank">Soll man im Match immer lächeln?“ </a>wagten wir  den Einstieg in dieses brisante Thema  &#8211; mit einer leicht provokativen Frage, für die es sicherlich unterschiedliche Antworten gibt.<br />
Gastautor Thomas Teubel ordnet für uns in die Welt der vielfältigen Emotionen im Sport. Wir haben in der Folge einen Schwerpunkt &#8220;Taktik und Matchpsychologie&#8221; aufgebaut. Eine wertvolle Hilfe für alle Tennisspieler, um auch schwierige Matchsituationen zu meistern. </strong></p>
<p><span id="more-2687"></span><strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em></em> </p>
<p>Positive Emotionen entstehen beispielweise wenn wir einen langen Ballwechsel für uns entscheiden. Wir sind stolz und freuen uns über den Erfolg. Das Gegenteil ist der Fall, wenn wir eine Reihe von Doppelfehlern machen und es einfach nicht läuft. Wir ärgern uns und sind frustriert. Es ist jedoch keineswegs nur so, dass vorangegangene Ereignisse unsere Emotionen und Stimmungen beeinflussen. Ebenso kann man seine Emotionen selbst regulieren, um mit der nötigen Leichtigkeit oder dem unentbehrlichen Kampfgeist in einen Wettkampf zu gehen. </p>
<ul>
<ul>
<ul>
<ul>
<li> </li>
<li>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Teubel_Presse3.jpg"><img class="wp-image-2690 alignleft" style="margin: 1px 5px;" title="Teubel_Presse3" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/Teubel_Presse3-150x150.jpg" alt="" width="79" height="80" /></a><strong>Thomas Teubel</strong> <em>ist namhafter Sportpsychologe. Er hilft Athleten beim Aufbau und der Entwicklung mentaler Fähigkeiten. Denn &#8220;Wettkämpfe werden im Kopf gewonnen&#8221;.<br />
<a href="http://www.thomas-teubel.com" target="_blank">www.thomas-teubel.com</a></em></p>
<p><em>Thomas Teubel ist Fachberater mehrer Medienorgane und nimmt Lehr- und Prüfaufgaben an Universitäten und anderen Einrichtungen wahr (<a href="http://www.thomas-teubel.com/?page_id=62" target="_blank">Referenzen</a>)</em></li>
</ul>
</ul>
</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welche Emotionen helfen uns aber eigentlich, um im Match die maximale Leistungsfähigkeit abzurufen. Hilft ein Dauerlächeln oder sollten wir lieber aggressiv und mit Biss oder Aggression in einen Wettkampf gehen?</p>
<p>Viele Personen haben die Grundüberzeugung, dass ein innerer Zustand des Glücks und der Freude uns ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Ein knallhartes Ass, ein platziert gespielter Return oder ein schöner Lob, bei dem der Gegner nur noch hinterherschauen kann. Wir freuen uns, haben ein gutes Gefühl und das Lächeln kommt von ganz alleine. Spannend ist jedoch auch, dass das Umgekehrte gilt. Ich lächele und fühle mich gut. Die Wissenschaft spricht hier von embodiment oder <a href="http://hpl.uchicago.edu/Publications/papers_reprints/Beilock_IRSEP_2008.pdf" target="_blank">facial feedback</a>, siehe auch <a href="http://www.asp-sportpsychologie.org/aktuell_einzeln_int.php?ID=92" target="_blank">hier..</a>.. und einen Buchhinweis <a href="http://www.amazon.de/Facial-Feedback-Sport-Embodiment-Effekte-Gesichtsmanipulationen/dp/3639324552 " target="_blank">hier&#8230; </a> Dies bedeutet, dass unsere Körperhaltung oder unser Gesichtsausdruck einen Einfluss auf unseren inneren Zustand hat. Zur Verdeutlichung sei ein extremes Beispiel genannt. Depressive Personen fühlen sich oft niedergeschlagen und lachen so gut wie nie. Nun bekommen sie den Auftrag möglichst lange zu lächeln. Das Ergebnis: Sie fühlen sich besser. Auch Jürgen Klinsmann’s Daueransprache „Bruscht raus!“ ist ein Beispiel hierfür. Der Körper signalisiert mir: Ich bin stark. Ich bin optimistisch. Ich bin selbstbewusst. Auf dem Court sieht man jedoch oft das Gegenteil. Spieler lassen die Schultern hängen und senken den Blick. Hierbei signalisiert nicht nur der Spielstand und die gemachten Fehler, dass es nicht läuft, sondern der eigene Körper verstärkt dieses Gefühl auch noch.</p>
<p>Sicher. Frust und Ärger gehören im Tennis zum Tagesgeschäft. Der Athlet sollte jedoch wissen, mit diesen Emotionen umzugehen. Nach einer (kurzen) Phase des Ärgers muss der Spieler sich einen Schlusspunkt setzen und die Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt richten. Also, tief durchatmen, Brust raus, Blick nach vorne und ein Lächeln auf die Lippen. Oder die nötige Entschlossenheit. Und schon ist der nächste Punkt meiner. Im Übrigen hat eine selbstbewusste Körpersprache und ein Lächeln auch einen kommunikativen Aspekt. Man signalisiert damit seinem Gegner: Ich bin noch da und mir geht’s gut. Von daher ist Sabinie <a title="Soll man im Match immer lächeln?" href="http://tennisfragen.de/soll-man-im-match-immer-lacheln/" target="_blank">Lisicki’s Lächeln </a>doppelt funktional.</p>
<p>Soll das nun also heißen, dass ich mit einem Dauerlächeln über den Court spazieren soll? Klar, realistisch ist das nicht. Und authentisch auch nicht. Ein Tennismatch kann lang sein. Es gibt Phasen, in denen es läuft. Es gibt Phasen, da könnte man alles hinschmeißen. Wenn die Emotionen jedoch mit uns durchgehen, geben wir das Match ab. Deshalb können wir als Zwischenfazit festhalten, dass der Spieler sich nicht von seinen Emotionen leiten lässt sondern diese selbst steuern kann. Sportpsychologen sprechen hierbei von Aktivierungsregulation. Je nach Situation kann der Athlet sich selbst pushen oder sich runterfahren. Letzteres ist zum Beispiel in den Pausen wichtig.</p>
<p>Was ist dann aber mit der Aggression? Hilft mir diese nicht, um dem Gegner die Bälle um die Ohren zu hauen? Hier ist es nützlich, den Begriff der Aggressionen genau zu definieren. Aggression ist ein verbales oder physisches Verhalten mit dem Ziel, eine andere Person zu schädigen. Eine andere Person zu beschimpfen ist also aggressiv. Man denke nur an John McEnroe. Auch zuschlagen oder treten ist aggressiv.</p>
<p><em>Klassische Aggressivitäts-Ereignisse</em><br />
<em>im Tennis (Mc Enroe); siehe auch die Clips in unserem Beitrag <a title="Racquetpflege" href="http://tennisfragen.de/racquetpflege/" target="_blank">Racquetpflege</a></em><br />
<object width="457" height="207" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/C8Nyc9jzSDg?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="457" height="207" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/C8Nyc9jzSDg?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p> <em>Im Fußball (Zidane)</em><br />
<object width="463" height="199" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/A4-ijCRx-6c?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="463" height="199" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/A4-ijCRx-6c?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Okay, im Boxen und in anderen Kampfsportarten geht es genau darum. In diesen Sportarten ist dieses Verhalten jedoch nicht aggressiv, weil es in den Regeln genau so festgelegt ist. Zidanes berühmter Kopfstoß dagegen ist ein klares Foul und damit aggressiv. Im Sport kann man also streng genommen nur von Aggression sprechen, wenn eine Regelübertretung vorliegt, die mit der Intention ausgeführt wird, eine andere Person zu schädigen. Im Tennis ist dies wohl eher selten. Wenn im Tennis umgangssprachlich von einem aggressiven Spiel gesprochen wird, so wird meistens Durchsetzungsfähigkeit und Entschlossenheit eines Athleten gemeint. Ein klassischer Angriffsspieler, der häufig den Weg zum Netz sucht und den Gegner in die Defensive drängt. Dies bedeutet auch, dass der Athlet mit einer kämpferischen Grundhaltung in das Match geht und gewillt ist, jeden Punkt so schnell wie möglich für sich zu entscheiden. Gefühle wie Frustration, Wut oder Hass, die durchaus zu aggressiven Verhaltensweisen führen können, sollten auf dem Court jedoch tabu sein. Wichtig ist, auch in schwierigen Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren.</p>
<p>Dennoch lassen die gemachten Aussagen nicht den Schluss zu, die eine oder andere Emotion sei per se leistungsförderlich oder leistungshemmend. Hanin (1997) entwickelte aus zahlreichen praxisnahen Felduntersuchungen das Modell der „Individual Zone of Optimal Functioning“ (IZOF). und <a href="http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1469029203000347" target="_blank">hier&#8230;.</a></p>
<p>Das IZOF-Modell sagt im Kern, dass Personen sich bezüglich ihrer „idealen“ Wettkampfemotion unterscheiden können. Die Annahme, dass positive Emotionen gleich leistungsfördernd und negative Emotionen gleich leistungshemmend trifft also nicht zu. Dies bedeutet, dass der optimale Erregungszustand für jeden Sportler sehr unterschiedlich sein kann: Einige brauchen eine gewisse Lockerheit und Leichtigkeit. Andere brauchen Anspannung oder sogar ein wenig Angst. Deshalb muss jeder Sportler sich selbst fragen, welche Emotion er in welcher Spielsituation benötigt, um seine volle Leistungsfähigkeit abzurufen. Hierfür kann man sich zum Beispiel an einen Zeitpunkt in seiner Laufbahn erinnern, wo einfach alles perfekt lief. Wie hat sich mein Körper angefühlt? Wie habe ich mich verhalten? Was waren meine Gedanken? Anschließend braucht der Athlet die Fähigkeit, sich selbst in die entsprechende Emotion zu versetzen. Einfach ist dies nicht, aber man kann es lernen. Man denke nur an die aufrechte Körperhaltung. Darüber hinaus stellt die angewandte Sportpsychologie zahlreiche Techniken bereit, um Emotionen zu regulieren. Tommy Haas ist zum Beispiel ein Meister der Selbstgesprächsregulation.</p>
<p><em>Selbstgesprächsregulation, Tommy Haas<br />
</em><br />
<object width="453" height="196" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8gQ2NhteF44?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="453" height="196" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/8gQ2NhteF44?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Zusammenfassend kann man festhalten, dass jeder Athlet mit der Hilfe einiger Techniken lernen kann, sich in den optimalen emotionalen Zustand zu versetzten. Dieser hilft dann, die volle Leistungsfähigkeit abzurufen, wenn es darauf ankommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/emotionen-unter-kontrolle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Soll man im Match immer lächeln?</title>
		<link>http://tennisfragen.de/soll-man-im-match-immer-lacheln/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/soll-man-im-match-immer-lacheln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 19:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[in Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Game]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeitsregulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Australian Open]]></category>
		<category><![CDATA[Azarenka]]></category>
		<category><![CDATA[Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungswissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Dissertation Lisicki]]></category>
		<category><![CDATA[Djokovic]]></category>
		<category><![CDATA[Federer]]></category>
		<category><![CDATA[Feindschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fluchen]]></category>
		<category><![CDATA[freundliche Attitüde]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[ICOF emotion-iceberg]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Match]]></category>
		<category><![CDATA[Mimik]]></category>
		<category><![CDATA[Murray]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Nadal]]></category>
		<category><![CDATA[Pschologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Lisicki]]></category>
		<category><![CDATA[Sharapova]]></category>
		<category><![CDATA[Steffi Graf]]></category>
		<category><![CDATA[Thoma Teubel]]></category>
		<category><![CDATA[Tommy Haas]]></category>
		<category><![CDATA[Überlebenswillen]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Grässer]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Yuri L. Hanin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=2602</guid>
		<description><![CDATA[Es war eine Freude, Sabine Lisicki bei der Übertragung ihres Matches gegen Maria Sharapova in Melbourne zuzuschauen. Ihre Schlagtechnik deckt sich hundertprozentig mit dem, was wir hier seit Jahren als State of the Art proklamieren. Was nicht verwundert, wenn man weiß, dass ihr Vater Richard zu einem Thema der Bewegungswissenschaften promoviert hat, &#8220;Trainingsmethoden für die Entwicklung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Lisicki.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2606" style="margin: 5px;" title="Lisicki" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Lisicki.jpg" alt="" width="143" height="149" /></a>Es war eine Freude, Sabine Lisicki bei der Übertragung ihres Matches gegen Maria Sharapova in Melbourne zuzuschauen. Ihre Schlagtechnik deckt sich hundertprozentig mit dem, was wir hier seit Jahren als State of the Art proklamieren. Was nicht verwundert, wenn man weiß, dass ihr Vater Richard zu einem Thema der Bewegungswissenschaften promoviert hat, &#8220;Trainingsmethoden für die Entwicklung der Schlaggeschwindigkeit unter Beibehaltung der Schlagpräzision&#8221; <a href="http://bazonline.ch/sport/tennis/Blonder-Dampfhammer-made-in-Germany/story/19114519" target="_blank">(Quelle)</a>. Wir wollen hier aber die psychologische Seite näher beleuchten und mit Boris Becker einem weitverbreitetem Mythos in der Sportpsychologie aufräumen. Dies nützt jedem Tennisspieler, seine Matchperformance zu verbessern.</strong></p>
<p><span id="more-2602"></span></p>
<p>In der Öffentlichkeit werden die Möglichkeiten, eine Tenniskarriere wissenschaftlich zu planen, sicher überschätzt. Die vielen Verletzungen Sabine Lisickis in jüngster Vergangenheit könnten als Indiz gedeutet werden.</p>
<p>In diesem Beitrag sprechen wir nicht über ihre modernen und ausgefeilten Schlagstile und ihren harten Aufschlag (an dem von den Bewegungsbahnen her nichts Besonderes in den Blick fällt), sondern über das mentale Konzept.</p>
<p>Zur Einleitung in dieses Thema wählen wir nicht ohne Grund einen Leitspruch aus dem Kampfsport:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Ken wa kokoro nari. Kokoro tadashi karazareba, Ken mata tadashi karazu. Ken o manaban to hossureba,mazu kokoro yori manabubeshi</strong>.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Ken&#8221; ist &#8220;das Herz&#8221;. Wenn sein Herz falsch ist, befindet sich der Mensch auf dem falschen Weg. Jeder, der Karate lernen will, muss sein &#8220;Herz&#8221; finden. Quelle die Dissertation von<a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Fritzsche-Konstitutionen-von-Karatekämpfern.pdf" target="_blank"> Jürgen Fritsche </a></em><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Fritzsche-Konstitutionen-von-Karatekämpfern.pdf" target="_blank">Sportanthropologische Untersuchungen zur Konstitutionstypologie von Kampfkünstlern der Sportart Karate (Elitekarateka</a>)</p>
<p>Oder <a href="http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_boris_becker_thema_tennis_zitat_23414.html" target="_blank">Boris Becker:</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>&#8220;Tennis ist ja der Urkampf überhaupt, Mann gegen Mann, nur haben wir statt Pistolen und Kugeln Schläger und Bälle&#8221;</strong></p>
<p><em>wobei es uns schwer fällt, uns den Hinweis auf den Kontrast von Urkampf und Schusswaffen zu verkneifen. Da ist der Kampfsport &#8220;waffentechnisch&#8221; schon näher dran.</em></p>
<p>Es geht uns um Sabine Lisickis Markenzeichen, ihr frisches und gewinnendes Lächeln, s. Bild oben bzw. den Clip unten. Es ist eine Wohltat, diese fröhliche Ausgeglichenheit wahrzunehmen. Und sicherlich ist es eine Hauptaufgabe des Trainers, den Spaß am Tennissport trotz harten Trainings immer wieder neu anzufachen, damit eine erfolgreiche Karriere nicht frühzeitig abgebrochen wird. Uns ist auch bewusst, dass die Vorzüge positiven Denkens von der Sportpsychologie als Erfolgsrezept herausgearbeitet wurden.  </p>
<p>Wir denken aber, das dies zu einseitig wäre und stützen uns für die Hypothesenbildung auf die Erfahrungen des Kampfsports, die selbst wiederum auf Jahrhunderte alten Traditionen aufbauen.</p>
<p>Wir sprechen also von der Seele oder Psyche des Kämpfers und nehmen an, dass auch Tennis in gewisser Weise einige Charakteristika eines Kampfsports in sich trägt.</p>
<p>In unseren Ausführungen zum Kampfschrei im Karate (siehe unseren Beitrag <a title="Funktioniert Tennis auch ohne Stöhnen?" href="http://tennisfragen.de/funktioniert-tennis-auch-ohne-stohnen/" target="_blank">Funktioniert Tennis auch ohne Stöhnen?</a>) sowie auf dieser <a href="http://www.karate-hirschberg.de/Karate.html" target="_blank">Homepage zum Kampfsport </a>wird die emotionale Seite näher beschrieben.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Ist jemand zaghaft oder schüchtern, sollte er lernen, diese Gefühle auszuschließen um ruhig und wachsam zu werden. Ist jemand aggressiv, sollte er seine Aggressivität beherrschen lernen. Andererseits kann Zorn ungeahnte Kräfte mobilisieren; deshalb sollte ein guter Karateka dieses Gefühl bewußt hervorrufen und trotzdem seine innere Ruhe bewahren können, so dass er alles unter Kontrolle hat. Die Entwicklung des Geistes ist weit schwerer als das Erlernen von Techniken</em>.&#8221;</p>
<p><strong>Taugt das Lächeln nur bei gutem Ausgang?<br />
</strong>Beim Match gegen Maria Sharapova, 4. Runde der Australian Open, kam ich ins Grübeln.  Im ersten Satz, Sabine gewann ihn 6:3,  war ihre lockere Miene zu bewundern. Ist dies das Rezept für erfolgreiches Tennis überhaupt?</p>
<p><object width="459" height="228" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2oUg7dKPLrs?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="459" height="228" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/2oUg7dKPLrs?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Im Internet lesen wir viele Tipps, wie man seine Comfort-Zone findet, in der man sich am besten fühlt und auch die beste Leistung abgibt. Gerade in US-Amerika liebt man derartige &#8220;Wahrheiten&#8221;. Aber dies stimmt so nicht, wie wir weiter unten zeigen werden.</p>
<p>Der Beitrag unseres Gastautors Thomas Teuber <a title="Emotionen unter Kontrolle" href="http://tennisfragen.de/emotionen-unter-kontrolle/" target="_blank">Emotionen unter Kontrolle</a> zeigt, dass der Stand der Sportpsychologie offenbar wenig Raum lässt, Aggressivität für den Kampf zu nutzen. In der Sportpsychologie wird der Begriff der Aggression als grenzüberschreitende Handlung definiert und für den Sport, außer Boxen, tabuisiert.</p>
<p>Allerdings muss vor allzu pauschalen Vorstellungen und Ratschlägen bezüglich des positiven Denkens und Lächelns, Wohlfühlens und Freundlichkeit als Rezept zur optimalen Performance gewarnt werden.<br />
Zu verschieden sind die Persönlichkeitsstrukturen und die Wirkungen verschiedener Emotionen auf die Performance (<em> siehe z.B .die Literaturanalyse zur Persönlichkeitsstruktur der Sportler <a href="https://pub.uni-bielefeld.de/luur/download?func=downloadFile&amp;recordOId=1782504&amp;fileOId=2313864" target="_blank">hier</a>&#8230;.)</em></p>
<p><strong>Negative Emotionen können auch gut sein<br />
</strong><a href="http://www.youtube.com/watch?NR=1&amp;v=Bq5XFjrD8H8&amp;feature=endscreen" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2780" style="margin: 5px;" title="Federer Kampfmimik" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Federer-Kampfmimik-300x234.jpg" alt="" width="180" height="140" /></a>Es gib auch mentale Kraftquellen des Menschen, die nicht aus innerer Harmonie, sondern aus Wut, Aggression, Überlebenswillen und Feindschaft resultieren.  Ist nicht das Spiel an sich eine Vorbereitung auf den Lebenskampf und der Sport heute sozio-kulturelle Veranstaltung, um in geregeltem Rahmen diese Kampfsituationen zu üben? Anthropologische Betrachtungen zur  Funktion des Sports findet man in dieser Arbeit des Sportwissenschaftlers <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Wiemann-phylogenese-des-Sports.pdf" target="_blank">Wiemann </a>.<br />
Bildquelle: <a href="http://www.youtube.com/watch?NR=1&amp;v=Bq5XFjrD8H8&amp;feature=endscreen" target="_blank">YouTube</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Das Thema &#8220;negative&#8221; Emotionen muss noch weiter ausgeleuchtet werden. <a href="http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2003/93/pdf/DissertationGraesser.pdf" target="_blank">Uwe Grässer </a>etwa, bezieht sich auf die Arbeit Lazarus (2000) , der als beteiligte Gefühle  Ärger, Angst, Erleichterung, Freude, Schuld, Scham, Hoffnung und Stolz aufzählt (S. 8). Aber wie unterscheidet er die (manchmal positiven?) Effekte von Wut, Zorn, Angriffslust, wenn alles unter &#8220;Ärger&#8221; subsumiert ist? Offenbar sind die letztgenannten Emotionen wenig untersucht. Andeutungen, dass es positive Effekte auf die Kampf-Performance geben könnte, finden sich ebenfalls bei Grässer. So stellt er fest, dass Performancesteigerung mit Anspannung und nicht mit Entspannung zu tun hat und räumt ein, dass selbst Angst in diesem Sinne positiv wirken könnte &#8211; was, wie er meint, noch zu untersuchen wäre. Bekannt ist im Tennis das Problem der Übermotivation deren negative Folgen auch im Clubtennis um die Ecke immer wieder zu besichtigen ist. </em></p>
<p>Wie auch Thomas Teubert, so weist auch <a href="http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2003/93/pdf/DissertationGraesser.pdf" target="_blank">Uwe Graesser</a> darauf hin, dass , es individuell unterschiedliche Reaktionen auf Gemütsschwankungen gibt (siehe dort z.B. S. 18 )</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der ICOF emotion-iceberg<br />
</strong>the Individual Zones of Optimal Functioning</p>
<p>Wie unterschiedlich verschiedene Sportlerpersönlichkeiten auf bestimmte Emotionen mit besserer oder schlechterer Performance tatsächlich reagieren, illustrieren diese beiden Grafiken, für Spieler A und Spieler B.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Achtung, die X-Achse mit den emotions ist in beiden Bildern unterschiedlich aufgebaut, das ist nämlich genau der Punkt! <br />
Die Definitionen dieser emotions oder Emotionskomponenten lassen sich nicht problemlos auf alltagssprachliche Begriffe übertragen. Schon die Übersetzung in die deutsche Sprache ist nicht immer leicht. Diese &#8221;Emotionsbegriffe&#8221; werden durch bestimmte statistische Verfahren aus einer Vielzahl von Einzelreaktionen von vielen Personen (Sample) im Wege einer Clusterbildung gewonnen. Die Benennung erfolgt dann nach Plausibilitätgesichtspunkten erst im Nachhinein.<br />
</em><em>&#8220;N&#8221; steht für die Performance und &#8220;P&#8221; für den Wohlfühlfaktor (pleasure</em>).</p>
<p>Für jeden der beiden Spieler sind also unterschiedliche emotionale Einzelfaktoren dafür maßgebend, ob sie sich wohlfühlen und/oder ob sie gute Performance abliefern. Wobei &#8220;pleasant&#8221; und &#8220;comfortable&#8221; sowie &#8220;calm&#8221; bei Spieler A mit negativen Performancewerten verbunden sind, und bei Spieler B &#8220;glad&#8221;, &#8220;satisfied&#8221;, &#8220;fearless&#8221; diesen negativen Effekt auf die Kampfkraft haben. Spieler B reagiert auf diese Zufriedenheits- und Saturiertheitsparameter mit größerer Performanceminderung, als Spieler A. Also, das, was man umgangssprachlich als Komfort bezeichnet, ist für die Performance oft hinderlich.</p>
<p><a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/viewFile/747/1618/2348&amp;imgrefurl=http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/747/1618&amp;usg=__nuBCEhg90EJfbwNSneccx90Dxh8=&amp;h=358&amp;w=473&amp;sz=130&amp;hl=de&amp;start=0&amp;zoom=1&amp;tbnid=AbkLC5ZgWMDFEM:&amp;tbnh=122&amp;tbnw=161&amp;ei=rVwtT6L1OMLWsgbetaGeDQ&amp;prev=/search%3Fq%3D%2522Individual%2BZone%2Bof%2BOptimal%2BFunctioning%2522%26hl%3Dde%26sa%3DX%26biw%3D1280%26bih%3D748%26tbm%3Disch%26prmd%3Dimvnsb&amp;itbs=1&amp;iact=hc&amp;vpx=448&amp;vpy=9&amp;dur=9354&amp;hovh=195&amp;hovw=258&amp;tx=147&amp;ty=126&amp;sig=107803659739205742955&amp;page=1&amp;ndsp=28&amp;ved=1t:429,r:16,s:0" target="_blank">Quelle</a> <a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/viewFile/747/1618/2348&amp;imgrefurl=http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/747/1618&amp;usg=__nuBCEhg90EJfbwNSneccx90Dxh8=&amp;h=358&amp;w=473&amp;sz=130&amp;hl=de&amp;start=0&amp;zoom=1&amp;tbnid=AbkLC5ZgWMDFEM:&amp;tbnh=122&amp;tbnw=161&amp;ei=rVwtT6L1OMLWsgbetaGeDQ&amp;prev=/search%3Fq%3D%2522Individual%2BZone%2Bof%2BOptimal%2BFunctioning%2522%26hl%3Dde%26sa%3DX%26biw%3D1280%26bih%3D748%26tbm%3Disch%26prmd%3Dimvnsb&amp;itbs=1&amp;iact=hc&amp;vpx=448&amp;vpy=9&amp;dur=9354&amp;hovh=195&amp;hovw=258&amp;tx=147&amp;ty=126&amp;sig=107803659739205742955&amp;page=1&amp;ndsp=28&amp;ved=1t:429,r:16,s:0" target="_blank">Yuri L. Hanin, Performance Related Emotional States in Sport: A Qualitative Analysis</a></p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Performance-Emotion-Spieler-A.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2746" title="Performance Emotion Spieler A" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Performance-Emotion-Spieler-A.jpg" alt="" width="482" height="269" /></a></p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Performance-Emotion-Spieler-B.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2747" title="Performance Emotion Spieler B" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Performance-Emotion-Spieler-B.jpg" alt="" width="474" height="284" /></a></p>
<p>Hanin möchte mit bestimmte Mythen der Sportpsychologie aufräumen, derzufolge es bestimmte universelle optimale Ausprägungen für eine emotionale Ausrichtung im Sinne einer optimalen Performance für Athleten gibt. Als besonders Beispiel eines solchen Mythos nennt er die verbreitete Auffassung, gemäßigte Angst vor dem Match sei immer gut und negative Emotionen seien immer dysfunktional für die athletische Performance.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;There are certain stereotyped views and myths in sport psychology about emotion-performance relationships based on unsubstantiated beliefs and group-oriented studies. These include at least three notions: that there exists a universally optimal intensity of emotions facilitating performance of all athletes (for instance, moderate anxiety); that all negative emotions are always dysfunctional for athletic performance; that all positive emotions are always optimal for athletic performance. [15</em>]&#8220;</p>
<p>Das Gegenteil, so Hanin, ist der Fall.</p>
<ul>
<li>Bei den Athleten gibt es große Unterschiede der Performance-Wirkungen verschiedener Emotionen.</li>
<li>Die optimale Zone, also der in den beiden oben gezeigten Bildern als &#8220;optimal emotions&#8221; bezeichnete mittlere Bereich, wird während des Wettkampfes ständig verlassen bzw. wieder gefunden,</li>
<li>einem ICOF emotion-iceberg mit einer deutlichen Ausprägung des emotionalen Profils, ist für eine Optimierung der Performance der Vorzug zu geben, vor einer eher flachen Ausprägungskurve des emotionalen Profils,</li>
<li>es gibt eine starke gegenseitige Wechselwirkung zwischen dem jeweils eingenommenen  emotionalen Status und der vom Spieler wahrgenommenen Performance.</li>
</ul>
<p>Gerade angesichts dieser Wechselwirkungsdynamik während eines Matches kommt dem Konzept der Klarheit, das Uwe Grässer in seiner Dissertation postuliert, besondere Bedeutung zu: die eigene Persönlichkeit so gut zu kennen und zu beherrschen, dass ein bewusstes Ansteuern der Zone der &#8220;optimal emotions&#8221; möglich wird.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Allerdings sollte man während der Ballwechsel die Aufmerksamkeit nicht zu sehr nach innen lenken. In diesen Spielphasen ist eine emotionale Kontrolle vermutlich nicht effektiv. Siehe hierzu die Darstellungen zur Aufmerksamkeitsregulierunf im aktuellen <a href="http://books.google.de/books?id=QZ2vONb8OB0C&amp;pg=PA81&amp;lpg=PA81&amp;dq=%22Individual+Zone+of+Optimal+Functioning%22&amp;source=bl&amp;ots=KGOzNeaEr1&amp;sig=LkF2U9iYnTMwXR95V59VOyVoQp0&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=JmwuT6GQKujP4QT6grWZDg&amp;ved=0CH0Q6AEwDQ#v=onepage&amp;q=%22Individual%20Zone%20of%20Optimal%20Functioning%22&amp;f=false" target="_blank">Lehrbuchs der Sportpsychologie in Google-Books</a></em>. <em>Aber der Tennisspieler hat ja kleine Pausen auf der Bank. Einige Spieler nutzen sogar die Zeit zwischen den Ballwechseln, um sich neu zu orientieren, siehe z.B. Maria Scharapova, die sich nach jedem Ballwechsel vom Spielfeld abwendet</em>.</p>
<p>Federer ärgert sich über Schiedsrichter</p>
<p> <object width="453" height="197" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wvSgXp-cwTg?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="453" height="197" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/wvSgXp-cwTg?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><a title="Racquetpflege" href="http://tennisfragen.de/racquetpflege/" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2581" style="margin: 5px;" title="Bagdhatis" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Bagdhatis-150x150.jpg" alt="" width="61" height="64" /></a></p>
<p> <em>Siehe auch den Beitrag <a title="Racquetpflege" href="http://tennisfragen.de/racquetpflege/" target="_blank">Racquetpflege</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sogenannte negative Emotionen können positive Wirkungen haben wenn sie kontrolliert werden. Dass sogar Fluchen eine (für den Spieler) positive Wirkung haben kann, darauf deutet dieser Bericht im SPIEGEL hin, &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,635800,00.html" target="_blank">Fluchen lindert den Schmerz</a>&#8220;. Dazu passt auch das Beispiel der verbalen Selbstregulation, dass <a title="Emotionen unter Kontrolle" href="http://tennisfragen.de/emotionen-unter-kontrolle/" target="_blank">Thomas Teuber </a>am Beispiel von Tommy Haas thematisiert.</p>
<p>Wie war das bei Steffi Graf, eine der Vorbilder von Sabine Lisicki. Hat man Steffi schon mal im Kampf lächeln gesehen? Ist nicht aus Boris Beckers Zeiten bekannt, dass Spieler oft Streit vom Zaun brechen, um sich zu puschen und sich in eine Aggressionsstimmung zu bringen. Von der Beeinflussung des Gegners &#8211; Dirty Tennis &#8211; wollen wir hier garnicht reden.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Mir fiel in besagtem Match Sabine Lisicki gegen Maria Sharapova jedenfalls auf, dass ihr Lächeln aus dem ersten Satz verschwand, als es im zweiten Satz schwieriger wurde. Fehlte ihr da der Zugang zur aggressiven Geste? Liegt ihre optimale Zone vielleicht doch nicht im Zufriedenheitsbereich? War Sie auf eine zähe Verteidigungshaltung, ein Aufbäumen vielleicht mental nicht genügend vorbereitet?</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ferndiagnosen sind immer misslich und - auch  oder gerade &#8211; Spitzenathleten und -athletinnen haben nicht immer einen guten Tag. Mit Maria Sharapova stand ihr überdies eine sehr starke und erfahrene Spielerin gegenüber. </em><br />
<em>Andererseits sah ich neulich die Übertragung einer Pressekonferenz mit Julia Görges, in der ein Tennisjournalist nach der Möglichkeit eines deutlicheren Aufbäumens von Julia fragte. Die Antwort von Julia Görges war in Bezug auf das Persönlichkeitsbild der Spielerin schwer zu deuten</em>.</p>
<p><strong>Wann darf man aggressiv und wütend sein</strong>?<br />
Ich denke, dass die überwiegende Mehrheit der Spielerinnen und Spieler eher aggressive oder unnahbare (Scharapova) Mimik zeigen.</p>
<ul>
<li>Ist Lächeln also nur bei &#8220;Schönwetter&#8221; geeignet, um maximale Performance im Wettkampf zu erzeugen?</li>
<li>Gibt es eine Gefahr der Euphorie, die zu Übermut verführt? (siehe die rechte Seite des emotion-iceberg, in den Bildern oben)</li>
<li>Ist die an der Mimik abzulesende Freundlichkeit ein sogenanntes Gender-Problem, also, dass in unserer Kultur besonders Frauen (im Sport) Aggressionen nicht zeigen sollen &#8211; in diesem Fall durch entsprechend  interpretierte Psychologie gestützt? Könnte dies ein Aufsuchen der optimalen individuellen emotionalen Zone erschweren? (<em>Zur Frage Sexualität und Sport siehe die interessante Dissertation von Jens Dirk Thieß, </em><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Homosexualitaet-und-Ballweitwurf-Diss.pdf" target="_blank"><em>Homosexualität und Ballweitwurf.</em></a>)</li>
<li>Wie erfahre ich meine ICOF-Zone?</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;"> </p>
<p><strong>Siehe weiter den Artikel <a title="Emotionen unter Kontrolle" href="http://tennisfragen.de/emotionen-unter-kontrolle/" target="_blank">Emotionen unter Kontrolle</a><br />
</strong>Thomas Teubel, der über Emotionen im Sport promovierte, über Aggression im Sport publiziert und mit einschlägigen Lehr- und Prüfungsaufgaben betraut ist, hat einen Beitrag als Gastautor zu diesem Themenkomplex verfasst.Thomas Teubel ist auch als Sportcoach und -Berater tätig.</p>
<p>Der sehr grundsätzlich orientierte Beitrag gibt uns die Möglichkeit, gezielter der Frage nachzugehen, wie die Gemütsregungen von unterschiedlichen Spielerpersönlichkeiten in den wechselnden Spielsituationen beeinflusst, erzeugt und kontrolliert werden können.</p>
<p><strong>Finale und Halbfinale Australian Open 2012</strong>.<br />
Das Finale Marie Sharapova vs. Wiktoria Azarenka hat die Spielerin gewonnen, die ofter eine positiv-freundliche Mimik fand.  Angesichts des erheblichen Performanceunterschiedes zwischen beiden, der sich im Ergebnis 6:3; 6:0 widerspiegelte, lassen sich allerdings Ursachen-Zuweisungen zur Stimmung beider Spieler kaum treffen.</p>
<p>Die großartigen Halbfinales der Herren, jedenfalls. zeigten ein freundliches Gesicht extrem selten. Sowohl im Match Nadal vs. Federer (wild entschlossen vs. eher mit Schmollmund) und Murray vs. Djokovic (eher bescheiden auftretend, nur gelegentlich mit angelerntem Faustzeigen &#8211; Lendel?- vs. meist betont locker in Championspose agierend), herrschte Ernst und Kampf auch mimisch vor, so zumindest meine Wahrnehmung, wobei die Gesichter ja nicht immer im Fernsehen gezeigt werden.</p>
<p><strong>Kommentare erbeten<br />
</strong>Eigene Beobachtungen, Anregungen und Meinungen zu diesem Thema wären  für die Tenniscommunity interessant. Die neue Kommentarfunktion dieses Portals wurde bereits sehr kompetent genutzt,<a href="http://tennisfragen.de/kategorie/neu-bearbeitet-oder-on-bearbeitung/besucherkommentare/" target="_blank"> hier&#8230;. </a><em></em></p>
<p><em>(Der Aufruf, uns die Meinung zu sagen bezieht sich auch die jüngste Thematisierung des Stöhnproblems, in unserem Beitrag <a title="Funktioniert Tennis auch ohne Stöhnen?" href="http://tennisfragen.de/funktioniert-tennis-auch-ohne-stohnen/" target="_blank">hier&#8230;</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/soll-man-im-match-immer-lacheln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Funktioniert Tennis auch ohne Stöhnen?</title>
		<link>http://tennisfragen.de/funktioniert-tennis-auch-ohne-stohnen/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/funktioniert-tennis-auch-ohne-stohnen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 19:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besucherkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[in Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und ihre Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Game]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Asarenka]]></category>
		<category><![CDATA[Atemrythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Atemtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Rittner]]></category>
		<category><![CDATA[Bild-Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Nuhr]]></category>
		<category><![CDATA[ganzkörperlicher Atemwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Genderforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesang]]></category>
		<category><![CDATA[interdisziplinär]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoß]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Liesicki]]></category>
		<category><![CDATA[maximale Anfangskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Nuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Phonationsmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoakustik]]></category>
		<category><![CDATA[Rittner]]></category>
		<category><![CDATA[Schalldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Schallenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Sharapova]]></category>
		<category><![CDATA[Sharapowa]]></category>
		<category><![CDATA[Sportlerpersönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sportpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stöhnen]]></category>
		<category><![CDATA[Tennisregeln]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[verschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Vuvuzeelas]]></category>
		<category><![CDATA[Wilander]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=974</guid>
		<description><![CDATA[  Atemtechnik mit Geräusch ist ein stark emotional besetztes Thema. Konsens besteht, dass mit dem Schlag ausgeatmet werden sollte. Trainingshinweise oder Hilfen finden wir dazu in der Tennisliteratur leider nicht . Das überlässt man lieber anderen Sportdisziplinen. Ein Kommentar eines unserer Leser bringt völlig neue Aspekte in diese Diskussion.  Vielleicht weil das mit dem bewussten Ausatmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Stöhnen-Schiedsrichter.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-976" style="margin: 5px;" title="Stöhnen Schiedsrichter" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Stöhnen-Schiedsrichter-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p> <br />
<strong>Atemtechnik mit Geräusch ist ein stark emotional besetztes Thema. Konsens besteht, dass mit dem Schlag ausgeatmet werden sollte. Trainingshinweise oder Hilfen finden wir dazu in der Tennisliteratur leider nicht . Das überlässt man lieber anderen Sportdisziplinen.<br />
Ein Kommentar eines unserer Leser bringt völlig neue Aspekte in diese Diskussion.</strong></p>
<p><span id="more-974"></span> Vielleicht weil das mit dem bewussten Ausatmen oft verbundene Stöhnen weniger als sportliches Thema, sondern als soziales Problem gewertet wird, siehe Video(werbe-)clip. Der großen Bedeutung der Atemtechnik beim Tennis wird diese Betrachtung jedoch keinesfalls gerecht.</p>
<table width="17%" border="1">
<tbody>
<tr>
<td><object width="436" height="259" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cD8UvA69bjk&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="436" height="259" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/cD8UvA69bjk&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></td>
</tr>
<tr>
<td>Schiedsrichter sind nicht immer zu beneiden. Achtung, Reklame!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wie bei anderen wichtigen Details der Tennisausführung auch, wird die Atemtechnik oft nicht gelehrt. Allerdings war es ein Trainer, der mich mit dem Stöhnvirus infizierte. Er forderte mich auf, bei jedem Schlag zu stöhnen. Sofort gingen meine Bälle wegen der zusätzlichen Energie weit ins gegnerische Aus. Seitdem stöhne ich lustvoll auf dem Tennisplatz &#8211; nicht immer zu jedermanns Freude. Hier können Sie testen, ob Sie Tennis auch hören: <a href="http://www1.spiegel.de/active/quiztool/fcgi/quiztool.fcgi?id=41503" target="_blank">akustische Leckerbissen aus SPON</a>. ( &#8220;Wer stöhnt denn da?)</p>
<p> Und was finden wir bei Schönborn, dem Guru der deutschen Tennis- und Trainerszene zur Atemtechnik? Nichts, <a href="http://tennisfragen.de/schlagwort/verschlafen/">verschlafen</a>. Man muss man bezüglich Atemtechnik in andere Sportarten gehen, um Hinweise zu bekommen. Neben dem Kraftsport, bietet sich insbesondere der Kampfsport zum Vergleich an. Auch hier muss nach dem biomechanischen Prinzip der maximalen Anfangskraft ein maximaler Kraftstoß abgegeben werden. Insofern durchaus vergleichbar mit der <a title="Die moderne Vorhand" href="http://tennisfragen.de/die-moderne-vorhand/">modernen Vorhand</a>.</p>
<p>Just hat sich das Thema angesichts der Begegnung <strong> Lisicki</strong> vs.  Shaparova (siehe unseren Beitrag<a title="Soll man im Match immer lächeln?" href="http://tennisfragen.de/soll-man-im-match-immer-lacheln/" target="_blank"> Soll man im Match immer Lächeln</a>?) bei den Australian Open wieder in die breite Öffentlichkeit geschlichen (bild-Zeitung). Dabei wird die Beschwerde von Lisicki kolportiert, sie hätte sich durch das Stöhnen &#8211; bei Sharapova kann man von Kreischen sprechen &#8211; ablenken lassen. Das kann man vielleicht gerade noch verstehen, sehr merkwürdig ist aber die Forderung von Barbara Rittner, Teamchefin unserer Damen, diese Geräusche &#8220;schriftlich&#8221; zu verbieten:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;Eine Regel, zumal schriftlich, wäre super&#8221;, hofft Deutschlands Fed-Cup-Kapitänin Barbara<strong> Rittner</strong>. Allerdings kaum zu realisieren.</p>
<p>Fein, gibt es dann neben dem Hawk-Eye auch noch ein Eagle Owl-Ear? (Uhu-Ohr). Schlägt das dann auch an, wenn einer aus dem Publikum sich einen Scherz erlaubt?</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;In meinem Fall ist es einfach die Art, wie ich bin und wie ich spiele. So atme ich, so bewege ich mich&#8221;, erklärt <strong>Asarenka</strong> und betont, dass &#8220;Maria und ich nicht die einzigen sind, die stöhnen&#8221;.<br />
<strong>Scharapowa</strong> gibt sich hingegen betont cool: &#8220;Ich werde immer wieder danach gefragt, aber niemand Wichtiges hat mir je gesagt, dass ich etwas ändern muss.&#8221;<a href="http://www.sportnet.at/de/tennis/102466751354/antistoehnseminare_fuer_tennisspielerinnen" target="_blank"> Quelle</a></p>
<p>Typisch Sportlerpersönlichkeit, die es gewohnt ist,  in Rangordnungen zu denken.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em> (Wobei, das muss hier betont werden, die Sportlerpersönlichkeit wissenschaftlich schwer fassbar ist, siehe dazu ein Grundlagen-Manuskript aus dem Netz<a href="https://pub.uni-bielefeld.de/luur/download?func=downloadFile&amp;recordOId=1782504&amp;fileOId=2313864" target="_blank"> hier&#8230;)</a></em></p>
<p>Die WTA hat nun Nachwuchskurse zur Stöhneindämmung angekündigt. Wir sind gespannt.</p>
<p><strong>Gehörschädigung durch Stöhnen?<br />
Welt.de</strong> verstieg sich 2008 sogar zu der <a href="http://www.welt.de/sport/article2153263/Scharapowas_Stoehnen_ist_gesundheitsgefaehrdend.html" target="_blank">Behauptung</a>, dass Stöhnen die Gehöre der Zuschauer schädigen würde. Dies ist allerdings nicht zu erwarten. Wer sich in der technischen Akustik etwas auskennt, weiß, dass sich Schallwellen im Allgemeinen kugelförmig im Luftvolumen ausbreiten. Das bedeutet, die Schallenergie nimmt mit der dritten Potenz der Entfernung (Radius) ab. Niemand hält sein Ohr an den kreischenden Mund von Maria Sharapova, niemals kommen 100 db beim Zuschauer an. Augustin Ulrich Nebert, ein Wissenschaftler, der sich mit Lautbildung beschäftigt, und uns für Oktober einen Autorenbeitrag zugesagt hat, hält es sogar für unwahrscheinlich, dass überhaupt 100 dB erzeugt werden. Dass Männer so hohe Geräusche nicht zustandebringen, liegt an ihren längeren Stimmlippen, siehe unseren E-Mail-Wechsel <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Nebert-Beitrag-angefragt-und-in-Aussicht-gestellt.doc" target="_blank">hier&#8230;.</a><br />
Wirklich gehörschädigend sind die Vuvuzeelas, die dem Vordermann direkt neben das Ohr geblasen werden (wegen der Horncharakteristik wird hier die menschliche Blasenergie noch besonders effizient an die Luft abgegeben). Schädlich für die Fußgänger sind eher die Martinshörner von vorbeifahrenden Feuerwehr- und Krankenwagen, die wegen der schalldämmenden Autoscheiben und intensiven Unterhaltungselektronik im Auto immer stärker aufgerüstet wurden.<br />
Der im Welt-Artikel selbst angestellte Vergleich mit einem einfahrenden U-Bahnzug unterstreicht eher die Harmlosigkeit, wobei allerdings die U-Bahn ein völlig anders Frequenzsprektrum erzeugt, wenn nicht gerade die Bremsen quietschen.</p>
<p>Ähnlich gefährlich dürften auch die wie Fächer ausgebildeten Klappergeräte sein, die vor einigen Jahren von Tennisclubs an das Publikum verteilt wurden. Die wirkten dann auch aus nächster Nähe auf die malträtierten Gehörgänge. Ich möchte auch nicht wissen, wie ein lautes Klatschen neben einem Ohr wirkt.</p>
<p>Wie sagt doch der beliebte deutsche Humorist Dieter Nuhr &#8211; übrigens ein Kind meines Clubs &#8211; &#8220;Wer keinen Ahnung hat&#8230;.&#8221;</p>
<p><strong>Stöhnen im Sport<br />
</strong>Hier schreibt der Kampfsportler (<em>folgende Ausführungen in Anlehnung an und im Einverständnis mit <a href="http://blog.budoten.com/soll-man-seine-atmung-beeinflussen" target="_blank">Ralph P. Görlach</a>)<span style="color: #000000;">:</span></em></p>
<p>Im Kampfsport kommt es gerade darauf an, durch die Kontraktion großer Muskelgruppen, unterstützt durch eine starke Ausatmung, die maximal mögliche Kraft für EINE Technik zu generieren, was insofern durchaus mit dem Tennis-Schlag vergleichbar ist. Auch wenn in Lehrbüchern noch gefordert wird, die Atmung nicht willentlich zu beeinflussen, so gilt dies nur für Ausdauersportarten. Dort wurde früher eine Synchronisation von Schritt- und Atemrythmus gefordert, die heute in Frage gestellt wird. Dies gilt aber nicht für alle sportlichen Situationen.</p>
<p>Richtig ist, jede Beeinflussung der Atmung hat Auswirkungen auf die Technik, Ausdauer und damit insgesamt auf das Leistungsvermögen. Das können positive aber auch negative Auswirkungen sein. Der Mensch muss für viele Sportarten erst lernen, richtig zu atmen. Der Schwimmer lernt z.B. für die kurze Zeit beim Freistil, Schmetterling, Brustschwimmen usw., wo er den Kopf aus dem Wasser nimmt, optimal einzuamten. Atmung hat etwas mit Rhythmus zu tun. Wer den falschen Atem-Rhythmus hat, arbeitet unökonomisch. Ebenso unökonomisch wie jemand, der zu hektisch atmet. Man muss lernen im richtigen Moment zu atmen, um mit der Atmung die Technik optimal zu unterstützen.</p>
<p><strong>Stöhnen im Kampsport</strong><br />
In der Kampfsportausbildung wird deshalb die kampfsportspezifische Atmung speziell geschult. Dieses Erlernen der richtigen Atmung kann ein sehr langwieriger Prozess sein.<br />
Natürlich reduziert sich die Effizienz einer Technik nicht auf die Atmung. Aber sie trägt entscheidend zu deren Erfolg oder Misserfolg bei.<br />
Jeder Sportler muss lernen, dass er mit dem Kraftstoß ausatmen muss. Er muss lernen, dass die Einatmung völlig natürlich die nächste Bewegung einleitet und, dass er für die Einatmung eigentlich nichts weiter tun muss, als die Anspannung (= Muskelkontraktion) zu lösen und so der durch die Kontraktion des Zwerchfells und der übrigen Rumpfmuskulatur zusammengepresste Brustkorb den Sauerstoff ohne zusätzliche Muskelaktivität in die Lungen einsaugt.<em>.</em></p>
<p><strong>Stöhnen und Kultur</strong><br />
Was das Stöhnen anbetrifft, noch folgende Anmerkung: Kinder werden in vielen Kulturen gehalten, immer &#8220;still&#8221; zu sein. Auch ich (Ralf P. Görlach) hatte im Kampfsport meine Probleme zu lernen, einen richtigen Kampfschrei auszuführen, denn das ist genau das Gegenteil zu dem, was die Eltern, Großeltern immer sagen: &#8220;Schrei nicht so herum &#8230;&#8221; Die Asiaten sind von ihrem &#8220;kulturellem Naturell&#8221; her, ruhiger und viele (für Japaner und Chinesen kann ich dies aus eigener Erfahrung sagen) haben zwei Gesichter: Ein öffentliches und ein privates. Im öffentlichen Raum verhält man sich entsprechend der gesetzten Normen &#8211; also still, zurückhaltend und bescheiden.</p>
<p>Die positive Wirkung der Atemtechnik (ausatmen mit der Technik/dem Schlag) bestätigt sich leicht, indem man folgenden Versuch durchführt:</p>
<ol>
<li>beim Schlag einatmen</li>
<li>beim Schlag die Luft anhalten (Pressatmung)</li>
<li>beim Schlag ausatmen</li>
<li>beim Schlag mit einem lauten Schrei ausatmen.</li>
</ol>
<p>Man wird eine Steigerung der jeweils verfügbaren Kraft feststellen.</p>
<p>In Bezug auf das &#8220;Stöhnen&#8221; gehe ich von einem richtigen Ansatz in der Atmung aus, aber die Kraft ließe sich maximieren, wenn die Luft völlig ungehindert ausströmen könnte. Beim Stöhnen wird die Luft doch etwas mehr durch den Hals gepresst. Insofern wäre ein Schrei vorzuziehen, was ja einige Tennisspieler durchaus nutzen. Soweit der Kampfsportler.</p>
<p><strong>Natürliche Atmung versus Atemtraining<br />
</strong><em>(siehe auch die Ergänzungen in den Kommentaren, weiter unten!)<strong><br />
</strong></em>Es ist festzustellen, das selbst Atmung kulturell überformt ist. Für, in der biomechanischen Terminologie, &#8220;Kraftstöße&#8221; ist eine Synchronisation des Ausatmens günstig. Viele werden dies unwillkürlich richtig einsetzen. Es gibt aber auch jene, die das nicht tun, die aus irgendeinem Grund falsch atmen. Die haben einen &#8220;Anspruch&#8221;, Orientierung seitens des Trainers zu erhalten.</p>
<p><strong>Stöhnen als Katharsis</strong><br />
Kommt noch der Aspekt der psychischen Entladung von Angst und Anspannung, der durch einen Schrei erreicht wird und der wohl auch für historisches Kampfgetümmel verbürgt zu sein scheint. Im Kampf gegen feindliche Horden wurde immer gebrüllt, zur Beeindruckung des Gegners und zur eigenen Tension Reduction.</p>
<p><em>Im Kampfsport, und das gilt m.E. auch für das Tennis, unterstützt der Schrei oder das Stöhnen auch die wahrgenommene Schlagwirkung, quasi eine Verstärkung der Selbstwirksamkeitserfahrung</em></p>
<p><strong>Stöhngegner interessieren weniger die Belange der Spieler</strong><br />
Interessant ist die Zielrichtung der vielen Kommentare zum Kreischen der Monica Seles: keinesfalls stand das Wohl und Wehe oder die Wirkung auf die Kampfkraft der Tennisspielerin im Vordergrund, sondern es ging um die soziale Kompatibilität mit den Normen des gesellschaftlichen Umfeldes.</p>
<p>Diese Normen beanspruchen noch immer Geltung. Eltern und Trainer versuchen, den Kindern das Stöhnen abzugewöhnen &#8211; Kultur gegen Natur. Andererseits ist eine zunehmende Toleranz zu beobachten.</p>
<p>In jüngster Zeit ist die Kritik gegen Stöhnen und Kreischen wieder lauter geworden, gleichzeitig aber wird von denselben Moderatoren bei einigen Spielerinnen mehr Aggressivität vermisst (Faust ballen, oder die Bemerkung, &#8220;Azarenka habe eine große Zukunft, sie ist auch nicht zu lieb&#8221; &#8211; sinngemäß wiedergegeben v. Wilander, anlässlich der Übertragung des Damenendspiels in Melbourne). Wir denken, das passt nicht gut zusammen.</p>
<p><strong>Stöhnen und Atmen &#8211; ein sträflich unterschätztes Thema im Tennissport<br />
</strong> Atmen und Stöhnen werden in der Tennisausbildung nicht ausreichend geschult!  Liegt es daran, dass hier ein extrem interdisziplinär angelegtes Aufgabenfeld vorliegt? Die folgende Aufstellung legt dies nahe.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Interdisziplinäre Reichweite von Atmen und Stöhnen im Tennis<br />
</span>Es reicht &#8230;</p>
<ul>
<li>von den biomechanischen Konsequenzen der modernen Grundschläge für die optimale Atmung zu den</li>
<li>Aspekten der Stimmbildung</li>
<ul>
<li>physiologisch</li>
<li>Sexus</li>
<li>kulturell bzw. regionalspezifisch</li>
<li>gendermäßig</li>
</ul>
<li>dem Phonationsmodus</li>
<ul>
<li>Gesang,</li>
<li>Sprache und</li>
<li>ganzkörperlichen Atemwurf, zur</li>
</ul>
<li>Ausbreitung der Schallenergie in einem Luftvolumen, zum</li>
<li>Schalldruck beim </li>
<ul>
<li>Publikum</li>
<li>Gegenspieler/in</li>
<li>Medien</li>
</ul>
<li>Mit den Wirkungsdimensionen</li>
<ul>
<li>medizinisch (Gehörschädigung)</li>
<li>psychoakustisch (Lästigkeit, Sympathie)</li>
<li>taktisch (Ablenkung des Gegners vs. Aufbau des laut Atmenden)</li>
</ul>
<li>die Messung sowie die eventuelle</li>
<li>Operationalisierung im Tennis-Regelwerk (Eagle Owl-Ear).</li>
<li> sowie der Umgang von Personen und Institutionen der Tennisszene und außerhalb in der Sportpolitik bzw. den Medien mit diesem Themenbereich&#8230;</li>
</ul>
<p>All dies erfordert eine weit gefächerte Kompetenz, ganz getreu unserem gewählten Leitspruch,</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;wer nur vom Tennis etwas versteht, versteht auch nichts vom Tennis&#8221;</p>
<p>siehe unseren Beitrag <a title="Editorial" href="http://tennisfragen.de/editorial-2/" target="_blank">hier&#8230;.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/funktioniert-tennis-auch-ohne-stohnen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Racquetpflege</title>
		<link>http://tennisfragen.de/racquetpflege/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/racquetpflege/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 15:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Einstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Handel und Besaiter]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Bagdhatis]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Racquet Abuse]]></category>
		<category><![CDATA[Splitterschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sportpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=2580</guid>
		<description><![CDATA[Im Beitrag &#8220;Mit Videos von den Großen lernen&#8221; haben wir bereits die wichtige Vorbildfunktion dieser Sportler für unser eigenes Tennis thematisiert. Der Umgang mit dem Schläger, auch zwischen den Ballwechseln, will geübt sein. So sind wir immer wieder erschüttert, wie leichtsinnig im Freizeitbereich bei der Entsorgung des Schlägermaterials vorgegangen wird. Hier zeigen wir einen Filmclip, wie man bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Bagdhatis.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2581" style="margin: 5px;" title="Bagdhatis" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Bagdhatis.jpg" alt="" width="169" height="269" /></a>Im Beitrag &#8220;<a title="Mit Videos von den Großen lernen" href="http://tennisfragen.de/mit-videos-von-den-grosen-lernen/" target="_blank">Mit Videos von den Großen lernen</a>&#8221; haben wir bereits die wichtige Vorbildfunktion dieser Sportler für unser eigenes Tennis thematisiert. Der Umgang mit dem Schläger, auch zwischen den Ballwechseln, will geübt sein. So sind wir immer wieder erschüttert, wie leichtsinnig im Freizeitbereich bei der Entsorgung des Schlägermaterials vorgegangen wird. Hier zeigen wir einen Filmclip, wie man bei dieser Aufgabe wirklich Entspannung und Befriedigung findet, ohne die Aspekte des Arbeitschutzes zu vernachlässigen. Der zur Qualitätssicherung eingesetzte professionelle Splitterschutz muss als vorbildlich bezeichnet werden.</strong></p>
<p> <span id="more-2580"></span></p>
<p> <br />
Zur emotionalen Kontrolle haben wir hier inzwischen mehrere Beiträge, die auf die Problematik näher eingehen und die bisherige Tabuisierung negativer Emotionen in Frage stellen. Siehe vor allem <a title="Soll man im Match immer lächeln?" href="http://tennisfragen.de/soll-man-im-match-immer-lacheln/" target="_blank">Soll man im Match immer Lächeln? </a> und <a title="Emotionen unter Kontrolle" href="http://tennisfragen.de/emotionen-unter-kontrolle/" target="_blank">Emotionen unter Kontrolle</a>.</p>
<p><em>Wir fanden es zeigenswert. Aber die YouTube Videos wurden aus dem Verkehr gezogen. <br />
Bei den Australian Open flog Bahdatis in der zweiten Runde gegen Wawrinka im vierten Satz aus dem Turnier.<br />
Auf seiner Bank zertrümmerte er genüsslich vier Schläger; die letzten beiden nahm er dabei nicht mal aus der transparenten Folienhülle (Splitterschutz). Dabei machte Bagdhatis ein recht unbeteiligtes, fast stoisches Gesicht, so, als wenn er eine normale Aufgabe zu erledigen hätte. </em></p>
<p><em>Achtung! Dieser YouTube-Clip scheint öfter mal aus dem Netz genommen zu werden. Ich habe ihn mir auf meinem iPhone mit FREEdi You Tube privat gespeichert. Im Beitrag <a title="Mit Videos von den Großen lernen" href="http://tennisfragen.de/mit-videos-von-den-grosen-lernen/" target="_blank">Mit Videos von den Großen lernen </a> zeigen wir auch, wie man die Movie-Files vom Browser des Computers für sich privat abspeichert. Es gibt dazu auch spezielle Tools im Netz.</em></p>
<p><em></em> </p>
<p><em>Vorbildlicher Splitterschutz, systematische Arbeitsplanung, zyklische Muskelarbeit  (Bagdhatis)<br />
</em><em><br />
<object width="458" height="241" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/g7kS68T6ptA?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="458" height="241" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/g7kS68T6ptA?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Aber Baghdatis ist keine Einzelfalls. Zehn weitere Temperamente des Tennis</em><br />
<object width="459" height="236" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6EP4pYV-jak?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="459" height="236" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/6EP4pYV-jak?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/racquetpflege/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeigen die Jungstars neue Strokes?</title>
		<link>http://tennisfragen.de/junge-hoffnungen-im-welt-tennis/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/junge-hoffnungen-im-welt-tennis/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 21:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besucherkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Einstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[in Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und ihre Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis neu lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Alesx Dolgopolov]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Bogomolov]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsteiger des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Australian Open]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Beidhändige]]></category>
		<category><![CDATA[Beidhändige Rückhand]]></category>
		<category><![CDATA[Benoit Paire]]></category>
		<category><![CDATA[Bernard Tomic]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Tomic]]></category>
		<category><![CDATA[Cedrik-Marcel Stebe]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrstuhlbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[gepeitschte Beidhändige]]></category>
		<category><![CDATA[gepeitschte Rückhand]]></category>
		<category><![CDATA[Ivan Dodig]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Socks]]></category>
		<category><![CDATA[Janko Tipsarevic]]></category>
		<category><![CDATA[junge Talente]]></category>
		<category><![CDATA[Kei Nishikori]]></category>
		<category><![CDATA[Matthew Ebden]]></category>
		<category><![CDATA[Milos Raonic]]></category>
		<category><![CDATA[Murray]]></category>
		<category><![CDATA[predicted risers]]></category>
		<category><![CDATA[Pronation]]></category>
		<category><![CDATA[Ray Bowers]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Harrison]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagstilanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Supination]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis Server.com]]></category>
		<category><![CDATA[Tenniskarriere]]></category>
		<category><![CDATA[tennisserver.com]]></category>
		<category><![CDATA[Vasek Pospisil]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=2427</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Bei der Analyse neuer Schlagstile orientieren wir uns natürlich am Spitzennachwuchs (best practice).  Ein US Tennisportal führt eine Liste der erfolgversprechendsten  &#8221;Rising Stars&#8221;. Bei Vorhand, beidhändiger Rückhand und beim Service sieht man Ungewohntes. Neue Trends? &#160; &#160; In unserem Beitrag Tennistalente in der Entwicklung zeigen wir Tennis von Kindern und Jugendlichen, um Vorstellunge zu entwickeln, was uns in den nächsten Jahren erwartet. Das Portal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/NIkishori.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2443" style="margin: 5px;" title="NIkishori" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/NIkishori.jpg" alt="" width="155" height="194" /></a>Bei der Analyse neuer Schlagstile orientieren wir uns natürlich am Spitzennachwuchs (best practice). <br />
Ein US Tennisportal führt eine Liste der erfolgversprechendsten  &#8221;Rising Stars&#8221;.<br />
Bei Vorhand, beidhändiger Rückhand und beim Service sieht man Ungewohntes. Neue Trends?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-2427"></span><strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In unserem Beitrag <a title="Tennistalente in der Entwicklung" href="http://tennisfragen.de/tennistalente-in-der-entwicklung/" target="_blank">Tennistalente in der Entwicklung </a>zeigen wir Tennis von Kindern und Jugendlichen, um Vorstellunge zu entwickeln, was uns in den nächsten Jahren erwartet. Das Portal <a href="http://www.tennisserver.com/lines/lines.html" target="_blank">tennisserver.com </a>stellt nun für 2011 die &#8220;Top Male Risers&#8221; von 2011 heraus. Dabei wird das Ranking Ende 2010, das von 2011 und ein daraus gebildeter Aufstiegsquotient angegeben. Die letzte Zahl gibt also an, wie steil die Tenniskarriere sich bei jedem Spieler in 2011 gestaltete.</p>
<p>Auf die grandiose Karriere von Milos Raonic haben wir an anderer Stelle schon hingewiesen (<a title="Wie komme ich zum Spitzenaufschlag?" href="http://tennisfragen.de/wie-komme-ich-zum-spitzenaufschlag/" target="_blank">Wie komme ich zum Spitzenaufschlag</a>).<br />
Aber es gibt einen Spieler, der noch etwas rasaner nach Oben kam, Bernard Tomic.</p>
<p>Dies ist die Liste von tennisserver.com</p>
<ol>
<li>Bernard Tomic, Nr. 208, Nr. 41, Quotient: 5.07</li>
<li>Milos Raonic, Nr. 156, Nr. 31, Quotient: 5.03</li>
<li>Cedrik-Marcel Stebe, Nr. 322, Nr. 81, Quotient: 3.97</li>
<li>Janko Tipsarevic, Nr. 33, Nr. 9, Quotient: 3.67</li>
<li>Alex Bogomolov, Nr. 97, Nr. 34, Quotient:2.85</li>
<li>Alex Dolgopolov, Nr. 40, Nr. 16, Quotient: 2.50</li>
<li>Ivan Dodig, Nr. 86, Nr. 36, Quotient: 2.39</li>
<li>Kei Nishikori, Nr. 56, Nr. 25, Quotient: 2.24</li>
<li>Vasek Pospisil, Nr. 279, Nr. 121, Quotient: 2.23</li>
<li>Ryan Harrison, Nr. 170, Nr. 79, Quotient: 2.15</li>
</ol>
<p>Außerdem gibt uns tennis-server eine Watch List &#8220;predicted risers&#8221;, also derjenigen Spieler, die <strong>vermutlich</strong> in 2012 die deutlichste Karriere hinlegen werden (<a href="http://www.tennisserver.com/lines/lines.html" target="_blank">Quelle)</a> . Die Film-Clips dazu haben wir ebenfalls zugeordnet <em>(soweit möglich,in  slow-motion oder HD)</em></p>
<p>Die komplette Watch-List mit den Clips zeigen wir im Anschluss an die hier vorangestellte Analyse Neue Strokes.</p>
<p><strong>Neue Strokes</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Unsere Analyse der Schlagstile im Hinblick auf Innovationen und Trends werden im Laufe der Zeit ergänzt.</em></p>
<p><strong>Aufschläge</strong><br />
Bei Dodig und Raonic fallen uns zwei Aspekte der Aufschlagtechnik auf.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ivan Dodig<br />
</span><br />
<object width="454" height="263" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0Z8oUedyikM?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="454" height="263" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/0Z8oUedyikM?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Ivan Dodig hat eine extreme Beckenbewegung, wie sie von Ivaniesevic wohl Einigen noch in Erinnerung ist (im Gegensatz etwa zu Berdych, der den Körper mehr in einer  Art &#8220;Fahrstuhlbewegung&#8221; nach unten absenkt).  Die Vor- und Nachteile und Varianten im Timing haben wir im Beitrag <a title="Wie komme ich zum Spitzenaufschlag?" href="http://tennisfragen.de/wie-komme-ich-zum-spitzenaufschlag/" target="_blank">Wie komme ich zum Spitzenaufschlag</a> beschrieben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">Milos Raonic</span></span> fällt durch eine sehr tief bis unter das Gesäß reichende Ausholschleife auf, wie sie z.B. bei Federer nie so zu sehen ist.</p>
<p><object width="448" height="208" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zkgZOvm7ySA?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="448" height="208" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/zkgZOvm7ySA?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
Milos Raonic, 0,45.7-1,15.1</p>
<p><strong>Vorhände<br />
</strong>Interessant ist die Vorhand von <span style="text-decoration: underline;">Jack Sock</span>, 19 J . Er spielt sie mit starker Unterarmpronation und kurzem Ausschwung. Dies ist in der Tendenz übrigens auch bei Janko Tipsarevic zu sehen. Dies scheint z.T. auch  dem schnellen Hartplatz geschuldet, der nicht die Zeit für langes Ausschwingen gewährt. (siehe dazu unseren Beitrag <a title="Wider das eherne Gesetz des maximalen Ausschwungs" href="http://tennisfragen.de/wider-das-eherne-gesetz-des-maximalen-ausschwungs/" target="_blank">Wider das eherne Gesetz des maximalen Aufschwungs</a>).</p>
<p><object width="456" height="264" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5_CuVxyyOR4?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="456" height="264" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/5_CuVxyyOR4?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
<em>Vor- und Rückhand Jack Sock</em></p>
<p><strong>Rückhände</strong><br />
 <span style="text-decoration: underline;">Jack Sock hat </span>bei der (beidhändigen) Rückhand eine sehr ausgeprägte Schleifenbewegung obenrum.<br />
Dies scheint sich bei den Jungen immer stärker durchzusetzten, siehe auch Nikishori. Umso verblüffender ist es, dass  <span style="text-decoration: underline;">Bernard Tomic</span> bei der beidhändigen Rückhand Topspin genau für das Gegenteil steht.</p>
<p><object width="458" height="208" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ayu7R6p4Tsw?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="458" height="208" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/ayu7R6p4Tsw?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
<em>Bernard Tomic, Backhand beidhändig Topspin</em></p>
<p>Würde man die Vorhand derart als Pendelbewegung &#8220;untenrum&#8221; spielen, wie er die Rückhand, wäre es eine Sensation und biomechanisch kaum nachzuvollziehen, weil sich bei der modernen Vorhand die kraftvollere Pronation durchgesetzt hat, die mit der Ausholbewegung obenrum vorbereitet wird. (siehe unseren Beitrag <a title="Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?" href="http://tennisfragen.de/was-bedeutet-pronation-bei-den-tennisschlagen/" target="_blank">Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?</a>)</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Bei der beidhändigen Rückhand liegen die Dinge aber anders, als bei der Vorhand. Denn aus biomechanischer Sicht wissen wir, dass der Pendel-Rückschwung untenrum bei der Rückhand ein Loading herstellt,  dass im Anschluss eher eine Pronation für den Schlag selbst ermöglicht (wobei wir das komplizierte Zusammenwirken beider Arme mal ausklammern). Diese Zusammenhänge habe wir in unserem Beitrag <a title="Vom Mythos des eingewickelten Stoppballes" href="http://tennisfragen.de/vom-mythos-des-eingewickelten-stoppballes/" target="_blank">Vom Mythos des eingewickelten Stoppballs</a> eingehend erläutert. Zum Begriff <a title="Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?" href="http://tennisfragen.de/was-bedeutet-pronation-bei-den-tennisschlagen/" target="_blank">Pronation und Supination beimTennis</a>, siehe unseren hier verlinkten Beitrag. Wir haben dort herausgestellt, dass Pronation und Supination bei einem Ellbogenwinkel größer 90 Grad meist mit einer Drehung des Oberarmes einhergeht. </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich bei der beidhändigen Rückhand von Tomic (eine Besonderheit, die beispielsweise dem Trainer <a href="http://www.onlinetennisinstruction.com/bernard-tomic.html" target="_blank">Florian Meier </a>keiner Erwähnung Wert ist) auf den ersten Blick eine erfolgversprechende neue (alte)  Bewegungsvariante andeutet, auch wenn sie einem klaren Trend zuwiderliefe. Denn gerade bei den jüngeren Spitzenspielern wird die beidhändige Rückhand obenrum ausgeholt und mit immer ausgeprägterem Winkel zwischen Schlägerlängstachse und den Armachsen (nahe bei 90 Grad) gespielt. Dies kann man sehr schön auch bei Murray beobachten, der im Match der Australian Open gegen Djokovic m.E. die bessere, stärker gepeitschte Rückhand hatte. Djokovic führt seine Rückhand-Ausholbewegung übrigens nicht einheitlich steil oben rum aus, sondern manchmal mit der Schlägerlängstachse parallel zum Boden. Sind dies vielleicht motorische &#8220;Überbleibsel&#8221; eines älteren Stils, oder passt er die Ausholbewegung an verschiedene Situationen an?</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Überhaupt fällt auf</em><em>, dass bei sehr vielen Spielern der beidhändigen Rückhand die Aushol- und Loadingphase  (noch?) sehr oft sehr flach praktiziert, wenn auch nicht gerade untenrum ausgeholt, wird. Die Übergänge sind fließend.</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Dies ist bei der einhändigen Rückhand nicht in dem Maße der Fall. Die einhändige Topspin-Rückhand wird in der Regel heute obenrum ausgeholt.Ein  Grund könnte sein, dass  die hohe Ausholschleife &#8211; neben den biomechanischen Effekten &#8211; den Vorteil hat, vom Gegner nicht so früh und  im Ansatz vom Slice unterschieden werden zu können. Denn der Slice kommt ja immer aus einer hohen Position des Schlägerkopfes &#8211; der Rückhandtopspin dann ebenfalls.</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Bei Tomic gelangt der Schlägerkopf , trotz der Ausholbewegung, wie ein Pendel untenrum, ebenfalls in ene hohe Ausholposition. Das macht eine biomechanische Interpretation komplizierter. Es ist zu vermuten, dass diese Ausholbewegung mehr Unruhe in den Aufbau des Schlages (Loading) bringt.</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Etwa in der Abfolge: </em></p>
<ol style="padding-left: 30px;">
<ol>
<ol>
<li>
<div style="padding-left: 30px;"><em>(Tomic, erste Phase, Ausholen untenrum) <span style="text-decoration: underline;">Vorloading</span>=leichte Supination, </em></div>
</li>
<li>
<div style="padding-left: 30px;"><em> (Sock-Schleife obenrum, bzw. zweite Phase Tomic) <span style="text-decoration: underline;">Loading</span>=Pronation, </em></div>
</li>
<li>
<div style="padding-left: 30px;"><em><span style="text-decoration: underline;">Schlag</span>=Supination.</em></div>
</li>
</ol>
</ol>
</ol>
<p style="padding-left: 60px;"><em>So etwa wurden in der Anfangszeit des Topspin auch die Vorhände gespielt. Dieser Schlagstil ist etwas zeitaufwändiger und störanfälliger als die moderne Vorhand, aber wie gesagt, es hat auf Asche lange Zeit funktioniert. Bei Freizeitspielern, die das heute noch so praktizieren, stellt man oft fest, dass ihnen bei kürzeren Bällen, die sie ins Halbfeld locken, das komplizierte Timing missglückt. Sie haben dann keine Zeit mehr, den etwas komplizierteren Zyklus, bei der Vorhand: Pronation, Supination, Pronation so zu timen, dass sie mit der Pronation schlagen können. Statt aus der Pronation schlagen sie aus der Supination &#8211; der Ball geht mangels Topspin schneller ins Aus.</em></p>
<p>Tomic kommt mit diesem Zyklus bei der Beidhändigen gut zurecht.  Bei der Beidhändigen sind die Bewegungen ja kürzer und kraftvoller als bei einhändigen Schlägen. Dieser Effekt könnte ausreichen, um einen vermuteten prinzipbedingten Nachteil in Kauf zu nehmen.<br />
Für die einhändige Rückhand scheint mir diese Ausholbewegung untenrum wegen des komplizierten Pronation/Supinationszyklus s.o. , nicht optimal. Vergleicht man beide Clips, drängt sich der Eindruck auf, dass Tomic die Bälle nach dem Auftippen länger fliegen lässt, bzw. später nimmt, als Sock. Dies wäre im Sinne des oben bemerkten verständlich bzw. folgerichtig.</p>
<p><strong>Wir stellen also  fest, dass bei den Jungen zur Zeit zwei absolut entgegengesetzt angelegte Ausholbewegungen der beidhändigen Rückhand gespielt werden! Das ist bemerkenswert und sagt uns, dass mit Überraschungen immer zu rechnen ist</strong>.</p>
<p>Der guten Ordnung halber, erinnern wir an dieser Stelle daran, dass</p>
<ol>
<li>die Strokes nicht allein die Spielstärke eines Tennisspielers ausmachen. (<em>Die anderen Faktoren lassen sich aber nicht aus der Analyse kurzer Filmschnipsel ableiten. Eine gewisse biomechanische Tendenz dieses Portals resultiert auch auf der gegebenen Datenlage.)</em></li>
<li>selbst eine Analyse allein der Schlagstile müsste auf einer repräsentativen &#8221;Fallzahl&#8221; aufbauen, zumal die Spieler auf Hartplatz oder Asche ihre Schläge umstellen. Deshalb können wir hier nur den &#8220;Genpool&#8221; der gangbaren Strokes dokumentieren und in Einzelfällen diese Schläge kommentieren.</li>
</ol>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Ich habe schon Clips von Übungssequenzen Djokovic`s auf Hartplatz gesehen, bei denen dieser für die Vorhand so flach ausgeholt hat, dass man vom guten Glauben abfallen könnte &#8211; weil diese im Gegensatz zu dem Bild einer Vorhand stehen, das Djokovic geradezu geprägt hat</em>.</p>
<p>Bei der Interpretation und Analyse der hier vorgestellten Spieler darf nicht unerwähnt bleiben, dass diese &#8220;jungen Talente&#8221; eigentlich für eine Vorschau im Hinblick auf zukünftige Schlagstile schon <strong>etwas alt</strong> sind.<br />
Die ersten Clips von Djokovic und Cilic habe ich im Bezahlportal tennisplayer.net verfolgt, als diese noch 16 Jahre jung waren. </p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Aber auch junges Alter gibt nicht die Gewähr, das neueste Schlagstile &#8220;geboten&#8221; werden. In den ersten Clips, die ich vor zwei Jahren von Ryan Harrison als Jugendlichem, gezeigt habe (es war ein Werbe-Clip mit Nick Bollittieri + Familie Harrison) , war sein Schlagstil schon 100% festgelegt. Der Vater,  wie es hieß, ebenfalls Profi, ähnelte bis zur Frisur Jimmy Connors und die Schläge waren ebenfalls extrem flach, durch Hartplatztennis geprägt.</em></p>
<p><strong>Hier nun die vollständige &#8220;Watch-List&#8221;<br />
</strong><em>Einige Clips wurden oben schon gezeigt, um dort für die wichtigsten Kommentare direkt sichtbar zu sein</em><strong>.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>(Nur Übertragung aus dem englischen Text nur auszugsweise sinngemäß und ohne Gewähr  <a href="http://www.tennisserver.com/lines/lines.html" target="_blank">&#8220;Tennis Server Player Of The Year 2011&#8243;</a> von  <strong>Ray Bowers</strong> des Portals Tennis-Server.com).</em></p>
<p><strong>Jack Sock, 19 Jahre <br />
</strong>Jack Sock, Nebraska, war der erste männliche U.S. Open Juniors-Gewinner seit Andy Roddick in 2000. Hat dann gegen Roddick in den U.S. Open 2011 gegen Roddick klar verloren.</p>
<p> <object width="456" height="264" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5_CuVxyyOR4?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="456" height="264" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/5_CuVxyyOR4?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong>Kei Nikishori, 21 Jahre<br />
</strong>Aufgewachsen ist er in Japan, hat aber seit dem 14. Lebensjahr in Florida trainiert. Er ist bei den U.S. Open 2008 bis in die vierte Runde gekommen (schlug dabei Ferrer) und kam dadurch in die Top 100. Auf diese Position hat er sich in 2011 zurückgekämpft. Er erreichte das Semifinale in Shanhai und gewann in Kuala Lumpur gegen Berdych und gegen Djokovic in Basel, allerdings als Djokovic Schulterprobleme hatte.</p>
<p><object width="455" height="219" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Do3-geZv9WQ?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="455" height="219" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Do3-geZv9WQ?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong></strong> <br />
<strong>Cedrik-Marcel Stebe, 21 Jahre<br />
</strong>Linkshänder, Tennis-Server.com sagt ihm für 2012 Rankingplatz 47 voraus.</p>
<p><object width="455" height="220" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DW3Hh0U7jT0?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="455" height="220" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/DW3Hh0U7jT0?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Martin Klizan, 22 Jahre<br />
</strong>Martin Klizan aus der Slovakischen Republik hat zwei Davis-Cup Matches gegen die Ukraine gewonnen. Im folgenden Clip gegen Belucci als Verlierer nur am Netz zu sehen. Aber die Vorhand des Linkshänders Belucci ist auch sehr schön.</p>
<p>Martin Klizan vs. Thomaz Belucci<br />
<object width="456" height="193" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9J0E5nclhRk?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="456" height="193" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/9J0E5nclhRk?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Martin Klizan vs. Joao Sousa<br />
Davis Cup 2011 Slovakische Republik gegen Portugal<br />
<object width="453" height="193" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/60JYITEYJOM?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="453" height="193" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/60JYITEYJOM?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong>Matthew Ebden, 23 Jahre<br />
</strong>Ist in Süd Afrika geboren, ging dann in Australien zur Schule und spielt auch für Australien. Er hat in 2011 die Top 100  erreicht. Er ist in 2011 an Ferrer (Tokio) und an Murray (Shanghai) gescheitert. Er ist ein sehr guter Doppelspieler</p>
<p><object width="458" height="231" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ud7c9sfgx5c?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="458" height="231" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Ud7c9sfgx5c?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vasek Pospisil, 21 Jahre<br />
</strong>Er erreichte 2011 die letzten 64. In Valencia schlug er Isner. Er ist besonders stark auf Harplätzen. Gemeinsam mit Milos Raonic wird er Canada im Davis Cup eine eine gute Mannschaft gewährleisten.</p>
<p><object width="456" height="202" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1dIqtwDBihs?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="456" height="202" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/1dIqtwDBihs?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong>Benoit Paire, 22 Jahre</strong> (Videos nicht verfügbar)<br />
Kommt aus Avignon, gewann Turniere in Salzburg, Brasov (Rumänien). Er ist Sandplatzspieler.</p>
<p><strong>Alex Bogomolov</strong> vs. Schüttler</p>
<p><object width="457" height="203" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sRqWQefR6FQ?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="457" height="203" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/sRqWQefR6FQ?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Alex Dolgopolov<br />
</strong><br />
<object width="459" height="198" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/18010fq6JR4?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="459" height="198" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/18010fq6JR4?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p> <br />
<strong>Ryan Harrison</strong></p>
<p><object width="458" height="209" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PgenJTDYSAw?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="458" height="209" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/PgenJTDYSAw?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p> <br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Film-Clip-Hinweise und Ergänzungen zur Liste der Top Male Riser</strong></p>
<ol>
<li>Bernard Tomic, siehe Filmclip unten</li>
<li>Milos Raonic, Filmclip siehe unseren Beitrag Spitzenaufschlag, sowie Filmclip unten</li>
<li>Cedrik-Marcel Stebe, siehe Filmclip oben</li>
<li>Janko Tipsarevic, siehe Filmclip unten</li>
<li>Alex Bogomolov, siehe Filmclip oben</li>
<li>Alex Dolgopolov, siehe Filmclip oben</li>
<li>Ivan Dodig, siehe Filmclip ganz oben, sowie unseren Beitrag Spitzenaufschlag</li>
<li>Kei Nishikori, siehe Filmclip oben</li>
<li>Vasek Pospisil, siehe Filmclip oben</li>
<li>Ryan Harrison, siehe Filmclip oben und unseren Beitrag Junge Talente</li>
</ol>
<p><strong>Bernard Tomic</strong></p>
<p>Bernhard Tomic Vorhand</p>
<p><object width="457" height="224" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y6Q4G54yURY?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="457" height="224" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Y6Q4G54yURY?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Bernhard Tomic Backhand Slice</p>
<p><object width="458" height="243" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5NUi5GxCfIo?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="458" height="243" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/5NUi5GxCfIo?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
Bernhard Tomic Backhand beidhändig Topspin</p>
<p><object width="458" height="208" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ayu7R6p4Tsw?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="458" height="208" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/ayu7R6p4Tsw?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p> <br />
<strong>Milos Raonic</strong></p>
<p><object width="458" height="245" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vdxo2t0X8v8?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="458" height="245" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/vdxo2t0X8v8?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
Janko Tipsarevic</strong></p>
<p><object width="458" height="224" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/13N2TOH7Kwg?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="458" height="224" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/13N2TOH7Kwg?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ergänzung angesichts der Australian Open 2012<br />
</strong>Nicht mehr zu übersehen ist der 1987 geborene Kasacke Mikhail Kukushkin, (mit 1,83 Meter für heutige Verhältnisse klein und mit 72 Kg leicht, stand in der <a href="http://www.atpworldtour.com/Rankings/Singles.aspx?d=17.01.2011&amp;r=1&amp;c=KAZ" target="_blank">ATP Rangliste </a>an 92. Stelle vor Andreas Beck, vor einem Jahr allerdings auf Rang 63), der nun in der dritten Runde auch Monfils geschlagen hat (er trifft nun auf Andy Murray gegen den er in Brisbaine verloren hat). Hier ist ein Ausschnitt mit beeindruckenden Ballwechseln von Beiden.<br />
.</p>
<p><em>Mikhail Kukushkin schlägt Gael Monfils, Australian Open 2012</em><br />
<object width="455" height="217" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PxQpPtb9cvc?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="455" height="217" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/PxQpPtb9cvc?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Die Schlaghärte Kukushkins kann man schlecht schätzen, die Schlägerkopfgeschwindigkeit scheint wegen des relativ leichten Schlägers hoch. In den ersten beiden Sätzen gegen Troicki sah es aus, als ob er den Serben vom Platz fegt.</p>
<p>Hier nun Ausschnitte aus dem Match gegen Murray in Brisbane, bei dem Kukushkin bei best of three einen Satz gewann.</p>
<p>Andy Murray schlägt Mikhail Kukushkin in Brisbane 2012<br />
<object width="455" height="239" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vmt351mazHU?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="455" height="239" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/vmt351mazHU?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/junge-hoffnungen-im-welt-tennis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?</title>
		<link>http://tennisfragen.de/was-bedeutet-pronation-bei-den-tennisschlagen/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/was-bedeutet-pronation-bei-den-tennisschlagen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 18:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[in Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Außenrotation]]></category>
		<category><![CDATA[Beidhändige Rückhand]]></category>
		<category><![CDATA[Bernard Tomic]]></category>
		<category><![CDATA[Brustmuskel]]></category>
		<category><![CDATA[Deltamuskel]]></category>
		<category><![CDATA[gepeitschte Beidhändige]]></category>
		<category><![CDATA[Innenrotation]]></category>
		<category><![CDATA[Latissimus]]></category>
		<category><![CDATA[Loading]]></category>
		<category><![CDATA[Pronation]]></category>
		<category><![CDATA[Rückhandpeitsche]]></category>
		<category><![CDATA[Schultergelenk]]></category>
		<category><![CDATA[Supination]]></category>
		<category><![CDATA[Untergrätengrubenmuskel]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhandpeitsche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=2522</guid>
		<description><![CDATA[Den Läufern ist Pronation schon längst ein Begriff. Im Tennis hat er sich noch nicht bis in den Letzten Winkel herumgesprochen: die modernen Schläge setzten gezielt Unterarmdrehungen bei Vor- und Rückhand, aber auch beim Service ein, um hohe Schlägerkopfgeschwindigkeiten zu erzielen, siehe auch unseren Beitrag Paradigmenwechsel in den Bewegungsmustern.   &#160; Pronation und Supination sind Drehungen (Torsionen), hier des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den Läufern ist Pronation schon längst ein Begriff. Im Tennis hat er sich noch nicht bis in den Letzten Winkel herumgesprochen: die modernen Schläge setzten gezielt Unterarmdrehungen bei Vor- und Rückhand, aber auch beim Service ein, um hohe Schlägerkopfgeschwindigkeiten zu erzielen, siehe auch unseren Beitrag <a title="Paradigmenwechsel in den Bewegungsmustern" href="http://tennisfragen.de/paradigmenwechsel-in-den-bewegungsmustern/" target="_blank">Paradigmenwechsel in den Bewegungsmustern.</a></strong>  </p>
<p><span id="more-2522"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pronation und Supination</strong> sind Drehungen (Torsionen), hier des Unterarmes, gegen und mit dem Uhrzeigersinn. Sie haben für die Schlagwirkung immer dann Relevanz, wenn Unterarmachse und Schlägerlängstachse in einem Winkel ungleich 180 Grad stehen. Ideal ist ein Winkel von 90 Grad, wie man ihn im modernen Tennis immer häufiger sieht (Griffhaltung=Kurzgriff!).<br />
Bei der Ausholbewegung zwingt das Trägheitsmoment des so gehaltenen Schlägers dem (elastischen) Arm eine Torsion auf, die als Loading für den anschließenden Schlag genutzt werden kann. Bei der Vorhand entsteht durch das Ausholen also ein Loading = Supination, der  Schlag wird dann entsprechend durch eine kräftige Pronation unterstützt. Bei der Rückhand liegen die Verhältnisse normalerweise genau umgekehrt</p>
<p><strong>Pronation bei der Vorhand<br />
</strong>Bei der Vorhand gehört in den letzten Jahren die Einwärtsdrehung des Unterams immer stärker zum Grundmuster der Schläge.</p>
<p><strong>Pronation beim Aufschlag</strong><br />
Zum Aufschlag ist die Pronation, also die Torsion des Unterams gegen den Uhrzeigersinn, inzwischen ein konstituierendes Element. Siehe hierzu unseren Beitrag  <a title="Wie komme ich zum Spitzenaufschlag?" href="http://tennisfragen.de/wie-komme-ich-zum-spitzenaufschlag/" target="_blank">Wie komme ich zum Spitzenaufschlag?</a> Man kann den Aufschlag aber auch mit einer Supination unterstüzten, dann geht der Arm weit rechts von Schulter nach außen und in diese Richtung wird auch der Ball beschleunigt. Das habe ich selbst mal ausprobiert, irgendwie funktioniert es, nach einer Weile hat man aber kein Gefühl mehr, wie das Loading richtig aufgebaut werden soll, weil sich beide Varianten irgendwie &#8221;organisch&#8221; anfühlen. Allerdings mit erheblich anderer Ausgangsstellung bzw. Richtunggebung des abgehenden Balles.</p>
<p><strong>Supination bei der Rückhand<br />
</strong>Weil bei der Rückhand alles seitenverkehrt zur Vorhand läuft, wird dort für den Schlag eine Supination anstatt der Pronation eingesetzt. Was bei der Vorhand die Pronation, ist bei der Rückhand die Supination. Bei der einhändigen Topspin-Rückhand ist die Unterarmdrehung nicht mehr wegzudenken.</p>
<p>Bei der Rückhand wird heute noch sowohl obenrum als auch bei einigen Spielern untenrum ausgeholt. Loading und Schlag verändern sich durch die Ausholkurve. Die Supination fördert man durch eine Ausholbewegung obenrum. Beim untenrum Ausholen wird aber mitunter der Schlägerkopf ebenfalls weit nach oben geführt, so dass dann durchaus auch eine Supination beim Schlag eingesetzt werden kann.</p>
<p><strong>Was ist kraftvoller, Supination oder Pronation?<br />
</strong>Was ist aber besser? Es gibt Hinweise darauf, dass die Pronation evtl. etwas kraftvoller ausfällt als die Supination. So verstehen wir <a title="Muskelmodelle für die Vorhandsimulation" href="http://tennisfragen.de/muskelmodelle-fur-die-vorhandsimulation-2/" target="_blank">Lehner</a> in seiner Dissertation im Zusammenhang mit der Modellierung des Golfschlages.<br />
Allerdings zeigt uns Andreas Doser in seiner <a href="http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2455/pdf/Dissertation.pdf" target="_blank">medizinischen Dissertation</a>, dass dies nicht generell der Fall ist (s. Tabelle 3.3, S. 31, es fehlen leider die Dimensionsangaben) dort wird in einigen Fällen die Supination, in anderen die Pronation als erheblich kraftvollere Drehbewegung ausgewiesen. </p>
<p><strong>Supination und Pronation + Oberarmdrehung<br />
</strong>Ein Fall für meinen bewegungswissenschaftlich ausgewiesenen Forenfreund, der schreibt mir&#8230; </p>
<p><em>&#8220;&#8230;Bei rechtwinkligem Ellenbogengelenk wird der Unterschied in der Kraft von Pronation und Supination keine wesentlichen Unterschiede zeigen. Wenn überhaupt, vermute ich ein Übergewicht bei der Pronation, weil dies in der Alltagsmotorik die dominierende Aktion ist. Je mehr sich – ausgehend von einem rechten Winkel – das Ellenbogengelenk streckt, desto stärker addiert sich zur Pronation-Supination die <strong>Innen- und Außenrotation im Schultergelenk</strong>. Dadurch wird die Kombination Pronation + Innenrotation gegenüber der Kombination Supination + Außenrotation an Kraft gewinnen, bedingt durch den mächtigen Einfluss von Brustmuskel und Latissimus gegenüber dem recht mäßigen Einfluss von Untergrätengrubenmuskel und evtl. hinteres Drittel des Deltamuskels.</em><br />
<em>Vielleicht findest du hier Brauchbares: J Biomech. 2011 Feb 24;44(4):650-6. Epub 2010 Dec 8. Individual muscle force parameters and fiber operating ranges for elbow flexion-extension and forearm pronation-supination. Hale R, Dorman D, Gonzalez RV.&#8221;</em></p>
<p><strong>Erweiterter Pronationsbegriff<br />
</strong>Wenn wir in Zukunft von Pronation sprechen, müssen wir also den Winkel des Ellenbogengelenks mit im Auge behalten. Bei eher gestrecktem Arm kommt zur Unterarmdrehung noch die Oberarmdrehung dazu (Innen- und Außenrotation im Schultergelenk, s.o.). Der relevante Winkel des Ellbogengelenks in den Ausholphasen ist aber vom Schlagstil abhängig.</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;">Bis auf Weiteres werden wir aber stets von Pronation und Supination sprechen, auch wenn eine Oberarmtorsion beteiligt ist.</p>
<p><strong>Pronation auf der Vorhand, der moderne Standard</strong><br />
Der Einsatz von Pronation des Unterarms ist heute aus dem Tennis nicht mehr wegzudenken. Auch wenn es sowohl Spieler gibt, die mehr Kraft aus der Pronation (+Oberarm), andere, die mit Supination (oder gar ohne derartige Torsion, s. beidhändige Rückhand) besser fahren.<br />
Dies wäre eine Erklärung dafür, dass die Ausholbewegungen der Grundschläge, insbesondere der beidhändigen Rückhand, auch im Spitzenbereich variieren, siehe unseren Beitrag  <a title="Zeigen die Jungstars neue Strokes?" href="http://tennisfragen.de/junge-hoffnungen-im-welt-tennis/" target="_blank">Zeigen die Jungstars neue Strokes? </a></p>
<p><strong>Peitsche auch bei der Beidhändigen, der Trend<br />
</strong>Gerade bei der beidhändigen Rückhand, untenrum ausgeholt (siehe Bernhard Tomic), können Arme und Schlägerlängstachse längere Zeit in einer Flucht bleiben, bilden also einen Winkel von 180 Grad. Hierbei werden weder Pronation noch Supination unterstützt. Aber auch die von meinem Forenfreund aufgedeckten Oberarmdrehungen werden vom Schläger nicht angeregt bzw. provoziert.<br />
Wir werden die weitere Entwicklung der Grundschläge hinsichtlich dieses Aspekts aufmerksam beobachten.</p>
<p>Es fällt aber m.E. auf, dass junge Spitzenspieler in der Mehrheit zunehmend mit deutlichem Winkel Unterarm/Schlägerlängstachse eine Peitschenbewegung mit der Beidhändigen aufbauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/was-bedeutet-pronation-bei-den-tennisschlagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Videos von den Großen lernen</title>
		<link>http://tennisfragen.de/mit-videos-von-den-grosen-lernen/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/mit-videos-von-den-grosen-lernen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 19:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Einstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[jüngst bearbeitet]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und ihre Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Abspielwiederholschleife]]></category>
		<category><![CDATA[anders zeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Beinarbeit Federer]]></category>
		<category><![CDATA[best pratice]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungslernen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungsmuster]]></category>
		<category><![CDATA[Bookmarks]]></category>
		<category><![CDATA[Cydia]]></category>
		<category><![CDATA[Freedi YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[Inversion]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Jailbreak]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrvideo Djokovic]]></category>
		<category><![CDATA[Saitenforum]]></category>
		<category><![CDATA[slow-motion]]></category>
		<category><![CDATA[SpeedUp TV]]></category>
		<category><![CDATA[USTA]]></category>
		<category><![CDATA[USTA-Portal]]></category>
		<category><![CDATA[Videokontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[VLC-Player]]></category>
		<category><![CDATA[wiper-slice]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitlupe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/wordpress/?p=494</guid>
		<description><![CDATA[In vielen Spielern keimt der Wunsch, einen Schlag mal &#8220;so  ganz richtig&#8221; zu lernen.  Aber auch Anfänger haben ein Recht darauf, von vornherein die richtigen Schläge einzuüben, um späteres Umlernen zu vermeiden. Die Weltklassespieler messen sich mit den Besten der Welt.  Bereits von Kind an lernten sie nach jeweils geltender Trainingslehre, dem  State of the Art ihr Tennis. Wie man am besten hinter die Geheimnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont.h10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-504" style="margin: 5px;" title="cont.h10" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont.h10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In vielen Spielern keimt der Wunsch, einen Schlag mal &#8220;so  ganz richtig&#8221; zu lernen. <br />
Aber auch Anfänger haben ein Recht darauf, von vornherein die richtigen Schläge einzuüben, um späteres <a title="Umlernen" href="http://tennisfragen.de/umlernen/" target="_blank">Umlernen</a> zu vermeiden. Die Weltklassespieler messen sich mit den Besten der Welt.  Bereits von Kind an lernten sie nach jeweils geltender Trainingslehre, dem  State of the Art ihr Tennis. Wie man am besten hinter die Geheimnisse des modernen Tennis heute kommt &#8211; hier ein Einstieg.</strong></p>
<p><span id="more-494"></span></p>
<p>Auch, wenn man keinen Perfektionsanspruch an sich selbst stellt, ist es ein Vorteil, sich die Schläge der Großen mal genauer anzusehen. Oft übernimmt man dabei automatisch deren Bewegungsmuster: Freizeitspieler, die gerade von einem Spitzenturnier (als Zuschauer) heim kommen, spielen anschließend oft eine Klasse besser, als vorher &#8211; auch wenn der Effekt meist nicht von Dauer ist. Dies liegt aber daran, dass der ganzheitliche Lernvorgang dieser Art zwar auch noch bei Erwachsenen etwas funktioniert, der Lernvorgang aber zeitlich doch zu punktuell (ein-) wirkte.</p>
<p>Einen ersten Eindruck über die wichtigsten Schläge im Tennis gibt der Clip von einer Unterweisung seitens Novak Djokovic.  Und das bringt uns gleich auf ein kleines Problem hinsichtlich des Tennislernens nach Vorbildern. Ein ausgezeichneter Spieler ist nicht auch automatisch ein guter Tennislehrer, Theoretiker oder Didaktiker. <br />
<em>So ist in diesem Filmchen die Erläuterung der Pronation zu bemängeln, und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine, siehe z.B. <a href="http://www.saitenforum.de/board/showpost.php?p=369051&amp;postcount=34" target="_blank">hier&#8230;</a>  im Saitenforum.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ebenso interessant ist in diesem Zusammenhang die Diskrepanz bezüglich des gezeigten Rückhand-Slice, die wir ganz anders in unserem Beitrag <a title="Wiper-Slice Rückhand" href="http://tennisfragen.de/wiper-slice-ruckhand/" target="_blank">wiper-slice-Rückhand </a> gerade am Beispiel Djokovic entdeckt bzw.  gezeigt haben. Diesen Effekt, dass Trainer und selbst Spitzenspieler Richtigkeitsvorstellungen bzw. Bewegungsnormen weitertragen, die mit dem eigenen Bewegungsablauf nicht übereinstimmen, kann man vielfach beobachten. Sowie ein Spieler in den &#8220;Demonstrationsmodus&#8221; kommt, zeigt er das, was er von seinem Trainer gezeigt kam. Und das liegt dann zwei Tennisgenerationen zurück.<br />
Aber auch die im Match gezeigten Bewegungsmuster der Spitzenspieler müssen nicht immer der Weisheit letzter Schluss sein. Auf diese Problematik weist Vic Braden in einem sehr kritischen Aufsatz hin, den ich aus dem Webarchiv ausbuddeln konnte, <a href="http://web.archive.org/web/20050311014732/http://www.vicbraden.com/vics1.html" target="_blank">&#8220;Myth: toss the ball high&#8230;&#8221;</a> Interessant ist dabei sein Statement, dass auch das Lernen nach best practice keine Garantie für das wirklich beste Bewegungsmodell ist, weil eben auch die Spitzenleute nicht so einfach ein einmal gelerntes Muster aufgeben : &#8220;To be sure, the majority of the players use the high toss because that’s the way they’ve been taught&#8221;.<br />
Genau deshalb empfehlen wir als Vorbilder besonders den Spitzen<strong>nachwuchs </strong>in Betracht zu ziehen, weil deren Erwerbsphase des motorischen Grundgerüstes einfach weniger weit zurück liegt (siehe unseren Beitrag <a title="Tennistalente in der Entwicklung" href="http://tennisfragen.de/tennistalente-in-der-entwicklung/" target="_blank">Tennistalente in der Entwicklung</a>)</p>
<p>Aber für die erste Einstimmung als Anfänger, ist der Clip trotzdem geeignet.. Weitere Vorbilder finden sich weiter unten bzw. sind in diesem Portal den Beiträgen zu den entsprechenden Strokes beigefügt.</p>
<p><object width="435" height="290" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/R0dldQUtRbo?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="435" height="290" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/R0dldQUtRbo?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object><br />
 </p>
<p>Jeder Spieler kann sich verbessern, indem er Bewegungsmuster der Spitzenspieler live oder als Videos betrachtet und damit sein motorisches Lernen unterstützt. (siehe  &#8221;<a title="Die Bedeutung von Vorbildern und Idolen für das motorische Lernen" href="http://tennisfragen.de/die-bedeutung-von-vorbildern-und-idolen-fur-das-motorische-lernen/" target="_blank">Die Bedeutung von Vorbildern und Idolen für das motorische Lernen</a>&#8221; und, relativierend, den Beitrag &#8220;<a title="Spitzenspieler und Freizeitspieler, zwei Welten?" href="http://tennisfragen.de/spitzenspieler-und-freizeitspieler-zwei-welten/" target="_blank">Spitzenspieler und Freizeittennis, zwei Welten?&#8221; </a>)</p>
<p><strong>USTA-Portal</strong></p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont.h4.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-495" style="margin: 5px;" title="USTA Portal dartfish clips" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont.h4-300x266.jpg" alt="" width="220" height="236" /></a></p>
<p>Unter diesem <a href="http://www.playerdevelopment.usta.com/pdmediabooks/players.asp?section=players&amp;page=4" target="_blank">Link &#8230; </a>(Abildung nebenstehend: Bild 61-73, Vera Zwonareva) finden sich kostenfrei eine Unmenge von Schlagausführungen der Spitzenspielerinnen und &#8211; Spieler (nach Wahl vom Service bis zum Volley) . Es ist zu empfehlen, sich diese Phase für Phase zu betrachten.<br />
Bereits dadurch wird motorisches Lernen angeregt, ohne einen einzigen Schlag auszuführen!!!</p>
<p>Aber Achtung: viele junge Spieler sind nicht dabei (z.B. Milos Raonic, siehe die Watch-List in unserem Beitrag <a title="Zeigen die Jungstars neue Strokes?" href="http://tennisfragen.de/junge-hoffnungen-im-welt-tennis/" target="_blank">Zeigen uns die Jungstars neue Strokes?). </a>Und die gezeigten Schläge stimmen nicht immer überein, die wir heute im Netz gefunden haben.<br />
Sei es, weil diese Clips nach herrschenden Normen der Trainingslehre ausgewählt wurden, oder weil die Spieler inzwischen so nicht mehr spielen. Vergleiche die Slice Rückhand von Djokovic, hier, mit der in unserem Beitrag &#8220;<a title="Wiper-Slice Rückhand" href="http://tennisfragen.de/wiper-slice-ruckhand/" target="_blank">Die wiper-slice-Rückhand</a>&#8221; gezeigten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweise<br />
</strong>Bei der Auswahl der Favoriten sind sind drei Gesichtspunkte zu beachten:</p>
<ul>
<li>die neuesten Trends kommen im allgemeinen zuerst bei den jungen Damen an das Licht der Öffentlichkeit.</li>
<li>Je nach körperlicher Konstitution sollte man sich an Spielerinnen und Spielern orientieren, die einem diesbezüglich selbst am ähnlichsten sind. Also, wer nicht so athletisch ist, sollte nicht Del Potro oder Federer beide von den Schlagstilen etwas konservativere Spieler, oder Nadal, das Muskelpaket, zum Vorbild nehmen.</li>
<li>Ein Vergleich mit eigenen Videos, die man sich von Freunden oder vom Trainer machen lässt, hilft nicht nur bei der Weiterentwicklung, sondern ermöglicht später die Dokumentation des Trainingserfolges.</li>
</ul>
<p><strong>Sich selbst filmen<br />
</strong>Wenn man eigene längere Schlagfolgen hat filmen lassen, sollte man bei der anschließenden Betrachtung häufige Abweichungen vom &#8220;Idealbild&#8221; gelassen registrieren.<br />
Also bitte nicht traurig sein! Ich besitze Zusammenschnitte von Vorhänden, beispielsweise Djokovics, in denen u.a. Rücklage und andere Ausweichs- und Reaktionsmuster häufiger vorkommen als man denkt (siehe auch hier in dem USTA-Filmportal Roger Federer, complete point). Allerdings hat dabei Djokovic, niemals untenrum ausheholt, auch nicht bei gerade so erlaufenen Stoppbällen. Andererseits gibt es ein Clip vom Schlagtraining Djokovic`s, in dem er wesentlich flacher ausholt. Das war zur Vorbereitung auf eine Hartplatzkonkurrenz.<br />
Deshalb beweist ein einziger Filmclip kaum etwas. Man muss sich  viele Filme anschauen. Die hier Gezeigten sind lediglich Demonstationen für beschriebene Bewegungsmuster.<br />
Schwierig ist es, mit gutgemeintem Ratschlägen von Freunden und Bekannten umzugehen. Man weiß nicht, welches Ideal denen gerade vorschwebte und ob sie die wichtigen Abweichungen davon analysieren können. Beziehen sie sich auf einen Ausfürhungsfehler, den man selbst bemerkt hat &#8211; und nicht so schnell wegbekommt- oder stellen sie wirklich einen unbemerkten wichtigen Fehler fest?</p>
<p>Es ist auch zu vermuten, dass die unter obigem Link gezeigten Schlagausführungen als besonders &#8220;gelungene&#8221; Schläge selektiert, vom USTA-Portal ausgesucht wurden.<br />
Diesen Effekt findet man besonders gerne in Tennislehrbüchern mit Einzelbildern, die irgend etwas beweisen wollen. Dabei sagt ein einzelnes Bild verhältnismäßig wenig. Ein kurze Bewegungsphase bekommt erst Sinn, im Zusammenhang mit dem zeitlichen Ablauf.</p>
<p><strong>Wie sammelt man Bewegungsmuster?<br />
</strong>Filmclips, die das MS Windows-Media-Player Symbol zeigen, können abgefischt werden und lassen sich dann mit dem <strong>VLC-Player</strong> in slow-motion betrachten. Der VLC-Player ist kostenlos. (downloaden, unzippen und starten). Wie man sich die Movies herunterfischt und den Player optimal bedient, habe ich <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/VLC-Player-Bedienung.pdf" target="_blank">hier</a> ausführlich beschrieben.  Man kann die Movies auch mit der ASK-Toolbar, ein Browser Zubehör, bequem umwandeln. Immer wichtiger werden auch Lehrfilme, wie sie beispielsweise von der Justus Liebig <strong>Universität Gießen</strong> ins Netz gestellt werden, siehe <a href="http://www.uni-giessen.de/IfS-SportCasts/?p=686" target="_blank">hier </a>und <a href="http://www.uni-giessen.de/IfS-SportCasts/?p=589" target="_blank">hier</a> sowie zum <a href="http://www.uni-giessen.de/IfS-SportCasts/wp-content/uploads/Koordinationstraining_Folge_2.m4v" target="_blank">Download</a>. Zur Bedeutung der mobilen Verfügbarkeit von Bewegungsstudien für den Leistungssport, siehe hier: <a href="http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb06/sport/bereiche/sportsoz/sportsozforschung/das-web-2-0-in-der-sportwissenschaft-videopodcasting-zur-darstellung-von-good-practice-in-der-lehrerausbildung" target="_blank">Das Web 2.0 in der Sportwissenschaft &#8211; Videopodcasting zur Darstellung von Good Practice in der Lehrerausbildung.</a></p>
<p><strong>Filmclips unterwegs anschauen<br />
</strong>Ich habe die wichtigen Clips auch unterwegs immer gerne dabei. Zur Aufnahme von YouTube-Clips gibt es für das <strong>iPhone (mit Jailbreak)</strong> die Cydia-App <strong>FREEdi YouTube</strong>, die die YouTube Clips automatisch in Mp4 -Files umwandelt und abspeichert. Dies ist zu empfehlen, weil YouTube-Clips nicht für die Ewigkeit im Netz stehen. Außerdem ist man dann von der Netzverbindung unabhängig.</p>
<p><strong>Bewegungen analysieren mit slow-motion<br />
</strong>Ohne Slow-Motion Player sind schnelle Bewegungen bei Aufschlag und Vorhand wegen der wichtigen Peitscheneffekte in der Regel nicht zu verfolgen. Manchmal fehlt sogar das Frame (Einzelbild) für einen strategisch wichtigen Abschnitt und man muss es aus den Einzelbildern interpolieren. Es empfiehlt sich dazu, einen entsprechenden Player einzusetzen, der Slow-Motion wirklich beherrscht. <strong>Für iPhonebesitzer gibt es SpeedUp TV. </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Diesen Geheimtipp und Leckerbissen habe ich nach langem Suchen erst durch Zufall gefunden: einen iPhone Videoplayer mit Zeitlupenwiedergabe. Zufällig, weil unter &#8220;Zeitlupe&#8221; oder &#8220;slow-motion&#8221; weder im Appstore noch im Google zu finden. Die App heißt nämlich <strong>SpeedUp TV</strong> &#8211; muss man erst mal drauf kommen!</em></p>
<p><strong>Alles, was man sich als Grundfunktionen wünschen kann, wird vom SpeedUp TV Player geboten</strong></p>
<ul>
<li>Zeitlupe bis runter auf ein Bild/sec,</li>
<li>Manuelles Steppen von Einzelbild zu Einzelbild (vor und zurück),</li>
<li>Auswählen von Filmsequenzen mit Abspielwiederholschleife,</li>
<li>Setzen von Bookmarks auch für diese Schleifen,</li>
<li>Inversion von Links- auf Rechtshänder,</li>
<li>Vergrößerung wie im Safari-Browser, auch auf älteren iPhones.</li>
<li>Bookmarks; damit kann man sich jetzt also einzelne Strokes aus längeren Spielsequenzen (ein Punkt gespielt) als Bookmark markieren und in kleinster zeitlicher Auflösung sowie stark vergrößert immer wieder ablaufen lassen. (Auf diese Weise habe ich meine Erkenntnisse zum Aufschlag immer wieder weiter entwickelt.</li>
</ul>
<p>Und nein, ich bin kein iPhone-Freak und bekomme &#8211; leider- keine Provision für diesen Hinweis.</p>
<p><strong>Motorisches Lernen<br />
</strong>Grundlegendes zum motorischen Lernen siehe z.B. die Arbeiten von <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Diss-motorisches-Lernen-Gehirn-dokserv1.pdf" target="_blank"> Eva Hendrich</a>, <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Motorik-Schoellhorn-differentielles-Lernen-tennis20081.pdf" target="_blank">Schöllhorn </a>und <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Motorik-Schoenborn-Bewegungslernen1.pdf" target="_blank">Schönborn </a>sowie weitere <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/cont-Wissenschaft.html" target="_blank">Portale.</a> Dazu haben wir die Beiträge <a title="Umlernen" href="http://tennisfragen.de/umlernen/" target="_blank">Umlernen</a> und <a title="Selbstorganisation und spielerisches Lernen" href="http://tennisfragen.de/selbstorganisation-und-spielerisches-lernen/" target="_blank">Selbstorganisation und spielerisches Lernen </a>erarbeitet.</p>
<p><strong>Schlagtechnik ist nicht Alles<br />
</strong>Und bei Allem bitte im Auge behalten, es ist nicht Technik allein, die die Spielstärke der guten Spieler ausmacht, schon garnicht in der Weltspitze. Unsere Vorbilder, sind nicht wegen eines besonderen Schlages dort, wo sie sich positioniert haben. So wird der Ausnahmespieler <strong>Federer</strong> durch völlig andere Eigenschaften charakterisiert: Antizipation, Athletik, Behändigkeit, Timing, Kreativität; ganz besonders aber die Beinarbeit, immer tief und kraftvoll am Boden siehe das Beispiel <a title="Splitstep an der Grundlinie und im Feld" href="http://tennisfragen.de/splitstep-an-der-grundlinie-und-im-feld/" target="_blank">hier&#8230;</a></p>
<p>&#8220;Why is Roger Federer called the best tennis player in history? You want to see how Federer transcend tennis before taking a single swing?</p>
<ul>
<li>It is not his stroke differentiating from others</li>
<li>He has the “anticipation” of Larry Bird</li>
<li>He has the “athleticism” of Michael Jordan</li>
<li>He has the “nimble feet” of Jerry Rice</li>
<li>He has the “timing” of Wayne Gretzky</li>
<li>He has the “poetic power” of Muhammad Ali</li>
<li>Most of all, He is Mikhail Baryshnikov (ballet dancer) of tennis!</li>
</ul>
<p>It is his footwork making THE differences: Federer experts his power from the ground up.&#8221; Quelle siehe <a href="http://adhd-tennis.org/tennis.aspx">hier</a></p>
<p>Zur mentalen Stärke und taktischen Aspekten siehe unseren Beitrag <a title="Psychotricks im Tenniswettkampf" href="http://tennisfragen.de/psychotricks-im-tenniswettkampf/" target="_blank">Die Psychotricks im Tenniswettkampf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/mit-videos-von-den-grosen-lernen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.uni-giessen.de/IfS-SportCasts/wp-content/uploads/Koordinationstraining_Folge_2.m4v" length="98531851" type="video/mp4" />
		</item>
		<item>
		<title>Die moderne Vorhand</title>
		<link>http://tennisfragen.de/die-moderne-vorhand/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/die-moderne-vorhand/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 18:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[jüngst bearbeitet]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagtechnik verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis neu lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[auf den Ball schauen]]></category>
		<category><![CDATA[Augenbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Bollettieri]]></category>
		<category><![CDATA[Drive]]></category>
		<category><![CDATA[Ellenbogengelenk]]></category>
		<category><![CDATA[Endstellungen der Gelenke]]></category>
		<category><![CDATA[Entwiclungen im Tennis]]></category>
		<category><![CDATA[Erbmotorik]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Courier]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgriff]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[optimaler Beugungswinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Pronation]]></category>
		<category><![CDATA[rapid eye movement]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Dippert]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhand]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhandpeitsche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/wordpress/?p=94</guid>
		<description><![CDATA[Die Vorhand ist der zuerst gelernte Schlag im Tennis. Viele meinen, man könne sie ohne Trainer lernen, weil man irgendwann den Ball schon treffen wird. Im Prinzip richtig, doch in der Regel entstehen dabei keine optimalen Schläge. Wer sich die moderne Vorhand aneignen will, sollte sich anschauen, wie dieser Schlag aussieht, wie er funktioniert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Djokovic-Vorhand-Ausholstellung.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-511" style="margin: 5px;" title="Djokovic Vorhand Ausholstellung" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Djokovic-Vorhand-Ausholstellung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Vorhand ist der zuerst gelernte Schlag im Tennis. Viele meinen, man könne sie ohne Trainer lernen, weil man irgendwann den Ball schon treffen wird. Im Prinzip richtig</strong><strong>, doch in der Regel entstehen dabei keine optimalen Schläge.</strong></p>
<p><strong>Wer sich die moderne Vorhand aneignen will, sollte sich anschauen, wie dieser Schlag aussieht, wie er funktioniert und wie man ihn sich zu eigen macht.</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><span id="more-94"></span></p>
<table width="51%" border="2">
<tbody>
<tr>
<td width="25%">
<p align="center"><object width="200" height="150" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3ipf0gQPBTw" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="200" height="150" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/3ipf0gQPBTw" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
</td>
<td align="left" width="32%">
<p align="center"> <object width="200" height="150" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ea78UmcbIxs" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="200" height="150" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/ea78UmcbIxs" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> Typische Anfängerfehler</p>
<p>Deshalb empfehlen wir, selbst wenn man mit dem Treffen des Balles noch Schwierigkeiten hat, sich vorher die Clips &#8211; oder sehr gute Tenisspieler live &#8211; genau anzusehen ( siehe &#8220;Mit Videos von den Großen lernen&#8221;, <a title="Mit Videos von den Großen lernen" href="http://tennisfragen.de/mit-videos-von-den-grosen-lernen/" target="_blank">hier&#8230;</a> )</p>
<p> <object width="418" height="265" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ifF_SX1rx9k&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="418" height="265" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/ifF_SX1rx9k&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Nachdem man weiß, dass man eine Vorhand spielen will, ergibt sich folgender Ablauf (siehe auch die aufgelösten Frames eines Filmclips, Tabelle 5,  <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Simulation-Ballschlag2.xls">hier&#8230;</a></p>
<ol>
<li>Die Vorhand sollte von Anfang an aus der senkrechten Schlägerstellung begonnen werden (siehe Bild Djokovic im Vorspann); siehe auch unseren Beitrag <a title="Ausholen zur Vorhandpeitsche" href="http://tennisfragen.de/ausholen-zur-vorhandpeitsche/">Ausholen zur Vorhandpeitsche</a></li>
<li>Der Schlägerkopf weist in den Himmel, der Griff weist senkrecht zum Boden, die Schlagfläche verharrt dabei rechts und parallel 20 bis 40 Zentimeter neben dem rechten Ohr; der linke Arm hat den Schläger bis hierhin mitgeführt; der richtige Griff ergibt sich aus dieser Anfangsstellung  zwangsläufig.</li>
<li>Wer es gleich schafft, kann danach den linken Arm zu einer Zeigebewegung zum Ball hin strecken, &#8230;<br />
während&#8230;</li>
<li>der Schläger durch Streckung des rechten Ellbogengelenks vom Ohr hinter die rechte Gesäßhälfte abgesenkt wird; dabei ist die Schlägerfläche eine gewisse Zeit parallel zum Boden ausgerichtet.</li>
<li>Dann <strong>zieht die Schulter</strong> durch Rotation der Hüfte und des Oberkörpers den zunächst<strong> voll gestreckten Arm</strong> nach vorne, wobei das Schlägerende (Knauf) anfangs wie eine Taschenlampe zum Ball weist (Nick Bollettieri). Dies ist so, als wenn man einen an der Schulter befestigten Besenstil nach vorne zöge. <em>Nick Bolittieri lässt seine Schüler dieses Herausziehen üben, indem ein Assistent hinter dem Spieler mit seinen Händen um die  Schlägerflächen einen Schlitzt formt, aus dem der Spieler den Schläger ziehen muss, <strong><a href="http://www.tennisplayer.net/public/famouscoach/nick_bollet/nick_bollet_killer_forehand_part2_images/nick_bollet_killer_forehand_part2.html?format=print" target="_blank">siehe Filmclips hier&#8230;besonders das siebte Bild links, neben der Überschrift &#8220;Follothrough</a>&#8220;;</strong> (leider sind nicht alle Clips mustergültig und das Ellenbogengelenk bleibt beim Zug noch etwas gebeugt,  siehe aber  <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Simulation-Ballschlag2.xls" target="_blank">auch Tabelle 5, Frame 45, hier&#8230;</a>). Eine leichte Beugung ist aber nicht so dramatisch, weil in einer Ellbogengelenkstellung um die 180 Grad die Beuger durch die Geometrie noch nicht so stark (passiv) belastet werden. Dies ist nämlich meine Folgerung aus dem optimalen Winkel von 90 Grad, bei der die beste aktive konzentrische Kraftleistung erreicht werden kann. Siehe die <a href="http://edoc.ub.uni-muenchen.de/9589/1/Dippold_Ulrike.pdf" target="_blank">Dissertation von Ulrike Dippold</a>, S. 9. Außerdem gibt es eine biomechanische Grundregel, nach der Endstellungen der Gelenke meist vermieden werden.</em></li>
<li>Diese Bewegung wird mit dem linken Arm (<a title="Die Opposite-Arm-Action" href="http://tennisfragen.de/die-opposite-arm-action/" target="_blank">Opposite-Arm-Action</a>) durch sein Heranziehen an den Oberkörper) unterstützt.</li>
<li>Erst nach dieser Phase, in der die Energie des Rumpfes auf Arm und Schläger übertragen ist, wird  das Ellbogengelenk kraftvoll gebeugt und unterstützt das Heranziehen des Schlägers.</li>
<li>und im letzten Moment, schließlich, geschieht die Endphase des Zuschlagen: der Schläger wird durch die Pronation des Unterarmes (also die  Einwärtsdrehung gegen den Uhrzeigersinn) 0,25 Sekunden vorher in die eigentliche Treffposition gegen den Ball geschleudert. </li>
</ol>
<p>Ganz wichtig ist es bei Allem also, den Schlägerkopf <strong>nicht</strong> sofort nach unten zum Ball zu führen, wie es unsere Natur uns empfiehlt (Reaktionsmodule &#8220;Fangen&#8221; oder &#8220;Treffen&#8221; zu früh aktiviert), sondern erst mal weg vom Ball. Am besten, man führt den Schläger mit dem linken Arm bis zur Stellung 1+2mit  und lässt sich aus kürzerer Distanz einen Ball zuspielen , aber  &#8211; zu Beginn der Übungen  &#8211; <strong>erst dann</strong>, wenn Stellung A eingenommen wurde.</p>
<p>Fast alle Clubspieler nutzen übrigens die Peitsche nicht optimal, weil sie das Ellbogengelenk nicht strecken, sondern immer leicht gebeugt lassen. Dadurch bremst Oberarmmuskulatur den Löwenanteil der von der Schulter übergebenden Energie ab.</p>
<p><strong>Pronation</strong><br />
Ebenso sehr wichtig, ist ein <strong>Kurzgriff</strong>, das heißt Unterarm und Schlägerlängstachse dürfen nicht eine Linie bilden, sondern sollen möglichst in einem Rechten Winkel zueinander stehen. Anders als in den Abbildungen zum Western- Easterngriff usw. schlängelt sich die Hand und der Zeigefinger also nicht am Griff entlang, etwas, wie man einen Bleistift hält, sondern die Hand umschließt kraftvoll auf &#8220;kürzestem Wege den Griff&#8221;. Und zwar schon von Anfang an, weil dieser Griff im Loading auch die Vorspannung fü die spätere Pronation vorbereitet (zur Pronation siehe unseren gleichnamigen <a title="Was bedeutet Pronation beim Tennisschlag?" href="http://tennisfragen.de/was-bedeutet-pronation-bei-den-tennisschlagen/" target="_blank">Beitrag</a>). Nur bei diesem Griff  kann dann in der Endphase vor dem Ballschlag aus der Drehung (Torsion, <strong>Pronation</strong>) eine Verstärkung der Schlagwirkung entstehen. Je mehr dieser Winkel von 90 Grad abweicht, umso stärker resultiert aus der Pronation lediglich eine Verstellung der Schlagflächenneigung (Richtungsänderung).<br />
In diesem Punkt gibt es noch erhebliche Unterschiede, auch bei Spitzenspielern. Der erste Weltklassespieler, der diese (Kurz-) Griffhaltung gezeigt und die Pronation extrem genutzt hat, war meines Wissens Jim Courier.</p>
<table width="35%" border="1">
<tbody>
<tr>
<td width="208"> <object width="414" height="266" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pQhz8ijLCzc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="414" height="266" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/pQhz8ijLCzc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></td>
</tr>
<tr>
<td width="208">Die moderne  Vorhand!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das ist alles keine modische Spielerei. Die moderne Vorhand, wie sie sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat, unterscheidet sich in mehreren Punkten von dem, was uns unsere <a href="http://www.biowiss-sport.de/fopro_moto.htm">Erbmotorik</a> per sogenannter Selbstorganisation unseres Körpers nahelegt; und sie funktioniert auch anders, als der klassische Drive, den unsere Väter noch lernten.</p>
<p> <object width="417" height="266" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/whpVYbiJpFs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="417" height="266" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/whpVYbiJpFs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Die moderne Vorhand funktioniert nach dem Prinzip der Vorhandpeitsche, die biomechanisch gegenüber dem einfachen Führen oder Schwingen große Vorteile hat. Siehe auch den Beitrag <a title="Ausholen zur Vorhandpeitsche" href="http://tennisfragen.de/ausholen-zur-vorhandpeitsche/" target="_blank">&#8220;Ausholen zur Vorhandpeitsche</a>&#8220;, sowie, für biomechanisch Interessierte, den Beitrag <a title="Die vier Elemente der Vorhandpeitsche" href="http://tennisfragen.de/die-vier-elemente-der-vorhandpeitsche/" target="_blank">&#8220;Die vier Elemente der Vorhandpeitsche&#8221;</a></p>
<p>Dass die Grundelemente der Modernen Vorhand auch unter Druck eingesetzt werden, zeigt sehr schon dieses Slow-Motion Video von Jürgen Melzer</p>
<p><object width="427" height="254" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/i37RtZokYBE?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="427" height="254" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/i37RtZokYBE?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong>Mythos: auf den Ball schauen<br />
</strong>Natürlich muss man den Ball beobachten, allerdings möglichst auch den Gegner im Blick behalten, um zu sehen, wohin er geht. Bezüglich des Ball-Anschauens werden allerdings übertreibende Mythen verbreitet. In der Tat wird gern immer wieder ein Bild von Boris Becker gezeigt, wo er mit unnachahmlich starrem Blick auf den Ball stiert.</p>
<p>Der US-Trainer Vic Braden, hat sich zu solchen Übertreibungen sehr kritisch geäußert. “Keep your eye on the ball until it hits the strings” bezeichnet er als Mythos. Der Ball ist nur vier Millisekunden auf dem Schläger und die letzten 5,5 feet (3 Meter), kann man wegen der rapid eye movement (Augenbewegung) nicht mehr mitmachen. Dazu gibt es sogar ein Buch: &#8221;Dr. Bernie Slatt, after doing some post doctoral studies on eye displacement, wrote a book titled, “<strong>Hitting Blind</strong>”, so <a href="http://web.archive.org/web/20050311014732/http://www.vicbraden.com/vics1.html" target="_blank">Vic Braden in seiner Homepage 2001</a> die ich aus dem Archiv geholt habe.<br />
In den letzten 200 Millisekunden vor dem Ballschlag ist ohnehin der Weg des Schlägers festgelegt und kann von der Muskulatur nicht mehr geändert werden. Spielern, die behaupten, sie könnten das Wilson-Logo im Match erkennen, entgegnet Vic Braden: &#8220;“You just live close to a liar”. Außerdem, so Vic Braden, würde die notwendig werdende Kopfbewegung die Schlagausführung stören.<br />
Möglicherweise kommt die Vorstellung, genug Zeit zu haben, um den Ball bis zum Schläger zu verfolgen aus Tennisepochen, in denen der Ball langsamer unterwegs war und weit hinter der Grundlinie angenommen wurde.<br />
Bei dem heutigen frühen Nehmen des Balles, oft als Halfvolley, stehen diesem Bemühen Tempo und Winkelverhältnisse entgegen. </p>
<p>© Dr. Holger Hillmer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/die-moderne-vorhand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sind High-Heels schlecht für`s Tennis?</title>
		<link>http://tennisfragen.de/sind-high-heels-schlecht-furs-tennis/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/sind-high-heels-schlecht-furs-tennis/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 17:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Achillessehne]]></category>
		<category><![CDATA[Dehnfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[funktionelle Untersuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Fuß]]></category>
		<category><![CDATA[Fußgelenk]]></category>
		<category><![CDATA[Fußgelenkwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Gang]]></category>
		<category><![CDATA[gestreckte Figur]]></category>
		<category><![CDATA[high-heels]]></category>
		<category><![CDATA[Kopulationsbereitschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[morphologische Befunde]]></category>
		<category><![CDATA[Muskelverkürzung]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguingang]]></category>
		<category><![CDATA[schöner Gang]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhmode]]></category>
		<category><![CDATA[Spannungsempfindungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stiffness]]></category>
		<category><![CDATA[Stöckelschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Wadenmuskel]]></category>
		<category><![CDATA[Watschelgang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=1152</guid>
		<description><![CDATA[Auch Tennisspielerinnen wollen mit der Mode gehen, aber nicht immer machen diese Schuhe einen schönen Gang. Und in einem Spiegel-Online-Artikel wurde kürzlich über die Auswirkungen ständigen Stöckelschuh-Gehens auf Muskulatur und Achillessehne berichtet, hier&#8230;.   Einige Aussagen dieser Studie erscheinen widersprüchlich. Was sagt dazu die Wissenschaft?  &#160; Vorab, das Tragen von Stöckelschuhen ist gerade in den letzten Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/high-heels.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1158" style="margin: 5px;" title="high heels" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/high-heels-150x150.jpg" alt="" width="125" height="124" /></a><strong>Auch Tennisspielerinnen wollen mit der Mode gehen, aber nicht immer machen diese Schuhe einen schönen Gang. Und</strong> i<strong>n einem Spiegel-Online-Artikel wurde kürzlich über die Auswirkungen ständigen Stöckelschuh-Gehens auf Muskulatur und Achillessehne berichtet, <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,706718,00.html">hier&#8230;. </a> <br />
Einige Aussagen dieser Studie erscheinen widersprüchlich. Was sagt dazu die Wissenschaft? </strong></p>
<p><span id="more-1152"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vorab, das Tragen von Stöckelschuhen ist gerade in den letzten Jahren wieder besonders in Mode gekommen. Die Stilettos können nicht hoch genug sein. Der besondere Reiz liegt im besonderen Gang, der insgesamt gestreckteren Erscheinung und einer Kippung des Beckens, die ein Anthropologe einmal mit dem Signal erhöhter Kopulationsbereitschaft in Zusammenhang brachte. Mag sein, aber leider führt diese Schuhmode nicht bei jeder Frau  zu schönerem Gang, sondern nicht selten zu einem Watschelgang, bei der die Fußspitzen pinguin-gleich nach außen gestellt werden, um der Mühe des Abrollens auszuweichen.<br />
Das Video zeigt, wie man es besser macht.</p>
<p><object width="457" height="271" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vHTNldZ9z4c?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="457" height="271" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/vHTNldZ9z4c?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Die gesundlheitlichen Folgen häufigen Tragens von hohen Absätzen werden schon seit Langem diskutiert. Damit beschäftigen sich auch die folgenden Zeilen.<br />
<em>(Siehe auch unseren Beitrag &#8220;<a href="http://tennisfragen.de/tennisschuhe/" target="_blank">Tennisschuhe in der Diskussion</a>&#8220;, sowie den Aufsatz zum Natural Running von Dr. Matthias Marquardt, <a href="http://www.business-on.de/aachen-euregio/natural-running-dr-matthias-marquardt-_id483.html" target="_blank">hier&#8230;</a> oder die Schlussfolgerungen am Ende unseres Beitrages)</em></p>
<p>Mein Forenfreund, ausgewiesener Experte in den Bewegungswissenschaften, bestätigte meine Vermutung &#8220;&#8230;dass er eine Menge Unklarheiten und biologische Unschärfen enthält&#8230;. Als Folge kann der Artikel beim Leser ebenfalls einige Missverständnisse produzieren&#8230;&#8221; Was die Meisten schon vermuten: Dauereinsatz von Stöckelschuhen und leistungsorientiertes Tennis vertragen sich nicht gut.</p>
<p> Weshalb soll sich ein Muskel, der ohnehin schon verkürzt ist, schwerer zusammenziehen?. Ich bat meinen Forenfreund, ausgewiesener Experte, zu dem Bericht um Rat und fand Gehör: &#8220;&#8230;prima, dass du beim Lesen des Artikels gleich an mich gedacht hast! Den Artikel habe ich mir sofort angesehen und festgestellt, dass er eine Menge Unklarheiten und biologische Unschärfen enthält. Das mag daran liegen, dass ihn ein biologisch unerfahrene Redakteur abgefasst hat. Als Folge kann der Artikel beim Leser ebenfalls einige Missverständnisse produzieren&#8230;&#8221;</p>
<p> Es geht in dem Bericht um den Artikel: Csapo, R. Maganaris, C.N. Seynnes, O.R., Narici, M.V.: On muscle, tendon and high heels. The Journal of Experimental Biology 213, 22852-2588. 2010</p>
<p>Mein Forenfreund schreibt:</p>
<p><em>&#8220;&#8230;Hallo hollo43, der Artikel von Csapo u.a stellt in der Tat einen guten Forschungsbericht über eine „Feldstudie“ zum Unterschied diverser morphologischer und funktioneller Parameter der Wadenmuskulatur stöckelschuhtragender (n = 11) und flachschuhtragender (n = 9) Frauen dar. Für mich war dabei die wichtigste Frage, ob sich durch das Stöckelschuhtragen  die funktionelle Länge der Wadenmuskeln verändert ( meine Hypothese: verkürzt). Dies wird von  Csapo u.a nicht eindeutig bzw. direkt untersucht, sondern  Csapo u.a folgert aus dem Befund, dass Stöckelschuhträger einen kürzeren fleischigen Anteil und eine kürzere Ruhelänge der Wadenmuskeln zeigen, aber keinen veränderten Fiederungswinkel, auf kürzere Muskelfasern, also weniger hintereinander geschaltete Sarkomere innerhalb der Muskelfasern. Das sind zwar relativ bedeutende Indizien, aber kein eindeutiger Nachweis.  Csapo u.a registriert zwar maximale Kontraktionskraftwerte in diversen Fußgelenk-Winkelstellungen, rechnet diese aber nicht in Kraft längs der Sehne um, so dass man den Einfluss des sich ändernden Kraftarms nicht abschätzen kann. Die aufgezeichneten Kurven lassen den Verdacht zu, dass es im Fußgelenk ohnehin nicht möglich ist, experimentell in den Bereich stark gedehnter Sarkomere zu kommen.</em></p>
<p><em>Seine wichtigsten <strong>morphologischen</strong> Befunde:</em></p>
<p><em>Stöckelschuhträger haben..</em></p>
<ul>
<li><em>einen kürzeren Muskelbauch (fleischiger Anteil der Wadenmuskulatur),</em></li>
<li><em>einen größeren Fußgelenkruhewinkel und deshalb&#8230;</em></li>
<li><em>eine kürzere Ruhelänge der Wadenmuskulatur,</em></li>
<li><em>einen größeren Querschnitt der Achillessehne.</em></li>
</ul>
<p><em>Kein Unterschied ergab sich</em></p>
<ul>
<li><em>im Muskelvolumen,</em></li>
<li><em>im Fiederungswinkel</em></li>
<li><em>im physiologischen Muskelquerschnitt,</em></li>
<li><em>in der Länge der Achillessehne</em></li>
</ul>
<p><em>Bei den <strong>funktionellen Untersuchungen</strong> ergaben sich folgende Befunde:</em></p>
<p><em>Stöckeschuhträgerinnen haben eine&#8230;</em></p>
<ul>
<li><em>höhere Stiffness der Achillessehne (aufgrund des größeren Querschnitts),</em></li>
<li><em>eine geringere Dehnfähigkeit;</em></li>
<li><em>höhere Kraftmomente in den einzelnen Fußgelenkwinkeln (der Unterschied ist aber statistisch nicht signifikant),</em></li>
<li><em>eine geringere Bewegungsreichweite im Fußgelenk.</em></li>
</ul>
<p><em>Kein Unterschied ergab sich:</em></p>
<ul>
<li><em>im Elastizitätsmodul der Achillessehne,</em></li>
<li><em>in der Kontraktionsgeschwindigkeit.</em></li>
</ul>
<p><em>Insgesamt lassen die Befunde durchaus den Schluss zu, dass SS eine Verkürzung der Muskelfasern der Wadenmuskulatur und eine Verkleinerung ihrer funktionellen Länge provozieren.<br />
Die im Spiegelaufsatz angedeuteten angeblichen „<strong>negative Auswirkung auf die Kraftentwicklung</strong>“ wird <strong>nicht</strong> erwähnt, ebenso nicht die Empfehlung, die Wadenmuskulatur  zu dehnen, das hätte mich auch gewundert.</em></p>
<p><em>Darüber hinaus berichten die Stöckelschuhträgerinnen über unangenehme Spannungsempfindungen in den Wadenmuskeln beim Gehen ohne Stöckelschuhe, offensichtlich eine Folge der Muskelverkürzung und der Abnahme der Dehnfähigkeit der Wadenmuskulatur und der Bewegungsreichweite im Fußgelenk. &#8220;</em></p>
<p><em> </em></p>
<p align="left"><strong> Resümee<br />
</strong>Stöckelschuhe zu tragen, erfordert besonderes Geschick, kann aber die Sportlerin bei häufigem Gebrauch in der Beweglichkeit nachhaltig einschränken</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/sind-high-heels-schlecht-furs-tennis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umlernen</title>
		<link>http://tennisfragen.de/umlernen/</link>
		<comments>http://tennisfragen.de/umlernen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 12:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hollo43</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Clubspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitspieler]]></category>
		<category><![CDATA[jüngst bearbeitet]]></category>
		<category><![CDATA[Profis, Trainer, Sportstudenten]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Tennis verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Ausreden]]></category>
		<category><![CDATA[Ausreden im Sport]]></category>
		<category><![CDATA[automatisieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Four Stages of learning]]></category>
		<category><![CDATA[geistige Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Genieeffekt]]></category>
		<category><![CDATA[H. Haken]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[Langeweile]]></category>
		<category><![CDATA[Lernkurve]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Kromer]]></category>
		<category><![CDATA[Motorisches Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Routine]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagstilumstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Panzer]]></category>
		<category><![CDATA[Streber]]></category>
		<category><![CDATA[Synergetik]]></category>
		<category><![CDATA[Taktik]]></category>
		<category><![CDATA[taktisches Arsenal]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingsaufwand]]></category>
		<category><![CDATA[Transfer]]></category>
		<category><![CDATA[Umlernen]]></category>
		<category><![CDATA[Vic Braden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tennisfragen.de/?p=1847</guid>
		<description><![CDATA[Das Wissen über die Effizienz neuer Bewegungsmuster nimmt ständig zu. Auch unser Portal stellt in vielen Beiträgen neue Schläge und ihre biomechanische Fundierung in den Vordergrund. Aber lohnt sich eine Umstellung und mit welchen Schwierigkeiten muss man rechnen?  Und vor Allem, was sind die erfolgversprechenden Tipps? &#160; Der Spieler, der an eine Umstellung denkt, wird abwägen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gehirn" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-1909" style="margin: 5px;" title="Frontal_lobe_animation" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Frontal_lobe_animation.gif" alt="" width="179" height="181" /></a>Das Wissen über die Effizienz neuer Bewegungsmuster nimmt ständig zu. Auch unser Portal stellt in vielen Beiträgen neue Schläge und ihre biomechanische Fundierung in den Vordergrund. Aber lohnt sich eine Umstellung und mit welchen Schwierigkeiten muss man rechnen? </strong></p>
<p><strong>Und vor Allem, was sind die erfolgversprechenden Tipps?</strong></p>
<p><span id="more-1847"></span><strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Spieler, der an eine Umstellung denkt, wird abwägen, ob er einen Schlagstil, der im Sättigungsbereich seiner Lernkurve liegt, verlassen soll. Nämlich zugunsten einer neuen Lernkurve, die erst erst im weiteren Übungsverlauf &#8211; hoffentlich &#8211; zu höherem Leistungsniveau führt. Vic Braden geht davon aus, dass es 10.000 Schläge bedarf, um diese automatisiert ausführen zu können (n. G. Wachtel, &#8220;<a href="http://www.seniortennisandfitness.com/index.php/2011/07/04/four-stages-of-learning/" target="_blank">Four Stages of Learning</a>&#8221; : Unconscious Incompetence, Conscious Incompetence, Conscious Competence, Unconscious Competence). Weiter unten beschreiben wir, wie man Umlernen effektiv machen kann. Dass Umlernen Spaß machen kann und auch 73-Jährige dazu stehen, siehe den Beitrag von Nick &#8220;Amen, brother! It’s taken me 73 years to learn this – and I feel a debt to you for it!&#8221; und Anderen <a href="http://www.seniortennisandfitness.com/index.php/2011/12/27/how-to-get-better/#more-1046" target="_blank">hier&#8230;</a></p>
<p>Nick – and i look forward to renewing this summer! geo</p>
<p><a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Lernkurve-Uni-Leipzig.jpg" target="_blank"><img title="Lernkurve Uni Leipzig" src="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Lernkurve-Uni-Leipzig.jpg" alt="" width="485" height="292" /></a></p>
<p><em>Lernkurve, Quelle <a href="http://www.uni-leipzig.de/~sportfak/pdf/Motorisches%20Lernen-Motorische%20Kontrolle.pdf" target="_blank">hier&#8230;</a> Siehe zum motorischen Lernen auch <a href="http://user.phil-fak.uni-duesseldorf.de/~wastl/Wastl/Training/BL3-Motorisches%20Lernen.PDF" target="_blank">hier&#8230; </a>und die Entwicklung der Theorien zum motorischen Lernen in der Dissertation von Eva Hendrich <a href="http://edoc.ub.uni-muenchen.de/1563/1/Hendrich_Eva.pdf" target="_blank">hier&#8230;  </a></em></p>
<p>Alter, Orientierung am Erfolg in der Gegenwart, Trainingsaufwand, Zufriedenheit mit seinem Tennis, Einschätzung des Potentials einer Schlagstilumstellung werden letztlich die Kriterien dafür sein, ob man lieber bei seinen alten Schlägen bleibt, oder sich an eine Umstellung herantraut. Diese Argumente sind weitgehend im Bereich der erwarteten oder prognostizierten Effizienz angesiedelt.</p>
<p>Aber auch der Reiz des Neuen kann eine starke Motivation ausüben. Für Spieler, die mit Tennis kein Geld verdienen, kann der Weg das Ziel sein., auch wenn sich der Erfolg erst später &#8211; hoffentlich &#8211; einstellt  s. <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Magisterarbeit-swe-transfer-motorischen-lernen.pdf" target="_blank">Mag. Arbeit &#8220;Transfer Motorisches Lernens&#8221;, S. 4 </a> .  Ich amüsiere mich immer über ehemalige Tenniskameraden, die wegen Langeweile ins Golflager gewechselt sind, und nun stundenlang Abschläge üben. Was die zum Aufschlagtraining früher sagten, muss ich nicht erzählen.</p>
<p>Bei den engagierten Clubspielern ist der nicht zu übersehenden Widerspruch der mit dem Umlernen zunächst zu erwartenden Leistungseibrüche zum Wettkampfgedanken, die Angst um die tägliche Performance, ein Hinderungsgrund, noch etwas zu verändern. Jan Hasper, &#8220;<a title="Wettkampflernen" href="http://tennisfragen.de/wettkampflernen/" target="_blank">Wettkampflernen</a>&#8221; sieht diesen Widerspruch nicht so dramatisch. Uwe Grässer schreibt dazu</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>&#8220;Teilweise werden Leistungsschwankungen eines Spielers von den Trainern im Rahmen eines individuellen Reifungsprozesses sogar erwartet. Nach Aussagen der Trainer von Turnierspielern sind eine Reihe von Einbrüchen in der Leistung bei manchen Spielern auf dem Weg nach ganz oben sogar ein Anzeichen für notwendige Entwicklungsprozesse, die eine Person in einer solchen Sportart durchlaufen muss, un von einem guten Spieler zu einem Spitzenspieler zu werden.&#8221;  (Umstellung von Trainingskonzepten, einseitiges Krafttraining von Muskelgruppen).&#8221; (S. 19 f). Siehe dazu unseren Beitrag <a title="Was wirklich sind Unforced Errors?" href="http://tennisfragen.de/was-sind-wirklich-unforced-errors/" target="_blank">Was wirklich sind Unforced Errors?</a></em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em></em> </p>
<p>Die <strong>Chancen und Risiken des Umlernens</strong> sind im Folgenden zusammengestellt:</p>
<p><strong>Chancen</strong></p>
<ul>
<li>Durch kleine Umstellungen können evtl. schnell erhebliche Verbesserungen erzielt werden.</li>
<li>Völlig neue Schläge bereichern das taktische Arsenal</li>
<li>Schläge, die man nie beherrscht hat, versteht man nun. Man kann an der  Verbesserung gezielter Arbeiten.</li>
<li>Die Beschäftigung mit den neuen Schlägen vertreibt Routine und Langeweile.</li>
<li>Das Verständnis für das Tennis der Spitzenspieler und den jungen Nachwuchs im  Club nimmt zu. Man kann besser mitreden.</li>
<li>Belastungsschäden werden durch bessere Bewegungsmuster verringert.</li>
<li>Die geistige Fitness wird gefördert.</li>
</ul>
<p><strong>Risiken</strong></p>
<ul>
<li>Die Veränderungen oder allein schon die Beschäftigung mit der modernen Tennistechnik stört die gewohnten Schläge.</li>
<li>Schnellere Schläge oder Schläge mit mehr Topspin verändern die taktischen Situationen (z.B. sich selbst durch schnelle Bälle abschießen).</li>
<li>Es dauert lange, bis neue Schläge auch im Match sitzten.</li>
<li>Die neuen Bewegungspfade belasten Stellen am Körper, die nicht darauf vorbereitet sind.</li>
<li>Die Clubkameraden nehmen es übel, dass ein &#8220;Streber&#8221; Schläge anstrebt, an die sie selbst im Traum nicht mal zu denken wagen.</li>
<li>Bewusstes Schlagtraining gilt gernerell in vielen Clubs als unnötig und eher als Zeichen (hiermit eingestandener) minderer Begabung (Genieeffekt).</li>
<li>Analysen des eigenen Spiels gehen dem Umlernprojekt im Allgemeinen voraus. Diese Analysen stehen aber im Club unter verschärftem &#8220;Ausredeverdacht&#8221; (die Grenzen sind tatsächlich oft verschwommen).</li>
</ul>
<p><strong>Welche spezifischen Probleme gibt es beim Umlernen</strong>?<br />
Umlernen ist generell sehr schwer und nimmt ein erheblichs Zeitbudget in Anspruch. Dies stellte auch Prof. Stefan Panzer <em> in einer Studie </em>fest. </p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>damals am Institut für Allgemeine Bewegungs- und Trainingswissenschaft der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, siehe PR-Mitteilung <a href="http://idw-online.de/pages/de/news304531" target="_blank">hier&#8230;.</a> (heute Professor in Saarbrücken).</em></p>
<p>Ausführlicher erläutert er und seine Kollegen, wie man sich derzeit die Konkurrenz (Interferenz) der alten mit den neuen Bewegungsmustern vorstellt. Die alten Bewegungsmuster werden nicht vollständig überschrieben und können sich auch später zu Wort melden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">siehe  <a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Umlernen-Stefan-Panzer-2.pdf" target="_blank">Stefan Panzer, Falk Naundorf &amp; Jürgen Krug Motorisches Umlernen: „Plane ein notwendiges Umlernen langfristig &#8230;!“ .</a></p>
<p>Demzufolge ist Umlernen in gewissen Phasen sogar schwerer als Neulernen. Allerdings hat Panzer Tricks herausgefunden, wie Umlernen besser geht. So ist es sinnvoll, die neue Bewegung möglichst in einem anderen Kontext zu lernen. Bei Eisschnellläufern, die er untersuchte, ist schon die Bahnrichtung, rechts herum statt links herum, eine Erleichterung um sich auf anders konstruierte Schlittschuhe umzustellen. Und er hat festgestellt, dass Umlernen bei den Sportarten leichter fällt, bei denen man die Bewegungen selbst sieht, z.B. beim Handball statt beim Schwimmen. Der Service im Tennis ist m.E. eine Bewegung, die man selbst nicht gut visuell kontrollieren kann.</p>
<p style="text-align: left;">Mein bewegungswissenschaftlich ausgewiesener Forenfreund berichtete schon vor Jahren von seinen Erfahrungen, denen zufolge niemals gewährleistet ist, dass nicht alte Bewegungsmuster  (bei Turnern) sich durch irgendwelche Umstände wieder in den Vordergrund drängen. Man sollte deshalb Alles vermeiden, was die alten Bewegungsmuster, oder Teilmodule davon, erneut triggern, also anstoßen, kann.</p>
<p style="text-align: left;">Einen anderen Zugang zu dieser Problematik zeichnet die psychologische Bewegungsforschung, siehe die sehr lesenswerte<a href="http://tennisfragen.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Dissertation-Kromer-Selbstorganisation-vs-Repräsentatiions.pdf" target="_blank"> Diss von Mathias Kromer</a>, in der H. Haken, der Nestor der Synergetik mit einem Beispiel des Skilaufenlernens referiert wird.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Haken bezieht ausdrücklich das Bewegungslernen in ein synergetisches Modell der Bewegungsorganisation mit ein. Er geht dabei auf das Skifahren ein, bei dem sich ein intensives Üben des Pflugfahrens nicht immer als positiv für die Situationsbewältigung erweist. Nach Haken hat der lange und intensive Lernprozess des Pflugfahrens, bildlich gesprochen, eine tiefe Mulde in der Potentiallandschaft hinterlassen. Dadurch werden manche Skifahrer in schwierigen Situationen in den Pflug zurückfallen, obwohl in diesen Situationen das im Lernprozess später erlernte Schwingen besser geeignet ist. Die trainingsmethodische Folgerung Hakens ist, im Lernprozess gleich mit dem Erlernen des Schwingens zu beginnen und nicht wie üblich mit dem Pflugfahren. Haken konzipiert hiermit irreversible Prozesse im Rahmen einer synergetischen Bewegungsorganisation und bildet so eine Ausnahme in der sportwissenschaftlichen Literatur zur Synergetik, die sich i.d.R. auf momentane, reversible Prozesse und Ordnungszustände beschränkt.&#8221; (S. 37f</em>)</p>
<p style="text-align: left;">In ähnlicher Weise plädiere ich dafür, die Vorhand von Anfang an mit einer bestimmten Ausgangsstellung zu trainieren, siehe unseren Beitrag &#8220;<a title="Ausholen zur Vorhandpeitsche" href="http://tennisfragen.de/ausholen-zur-vorhandpeitsche/" target="_blank">Ausholen zur Vorhandpeitsche</a>&#8220;.</p>
<p style="text-align: left;">Auch Kromer betont die Schwierigkeit des Umlernens, da insbesondere in Stresssitationen alte Bahnungen wieder aktiviert werden. Hier haben wir einen ganzen Fächer ausgearbeiteter Lernhilfen für Praktiker gefunden,  u.a. auch für  <a href="http://www.sportunterricht.de/lksport/mental.html" target="_blank">mentales Training </a>nebst Einführungstexte in die <a href="http://www.sportunterricht.de/lksport/lksoz.html" target="_blank">Sportsoziologie Sportpsychologie</a> ,  für Lehrer.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tipps zum Umlernen<br />
</strong>Dies alles auf das Umlernen im Tennis umgemünzt,<br />
empfehlen wir folgende Vorgehensweisen:</p>
<ul>
<li>Ein neues Bewegungsmuster sollte sich so grundlegend wie möglich vom alten unterscheiden.</li>
<li>Ritualisierungen (Mätzchen, Marotten,  Gewohnheiten), an die man sich gewöhnt hat, sollten möglichst vollständig durch neue ersetzt werden. <em>Rituale müssen nicht das Gleiche sein, wie Macken oder Ausdruck zwangsneurotischer Tendenz, wie es <a href="http://www.tennisnet.com/deutschland/blog/Joerg-Allmeroth-Nadal-und-die-Ticks/12498" target="_blank">Jörg Almeroth </a>hier darstellt</em>.</li>
<ul>
<li>So arbeite ich im Moment daran, eine vor dem Ballwurf (Service) angewöhnte verkrampfte Mimik durch ein lockeres Lächeln zu ersetzten. Denn das ist der erste Einstieg in ein falsches Programm.</li>
<li>Manche Spieler haben sich eigene Ritualisierungen ausgedacht, die vom Außenstehenden kaum bemerkt werden: Kettchen berühren usw.</li>
</ul>
<li>Die neuen Bewegungen in anderem Kontext üben, also&#8230;</li>
<ul>
<li>an anderem Ort,</li>
<li>mit anderen Bällen,</li>
<li>mit anderen Schlägern<em><br />
(evtl. auch mit zwei Schlägern übereinander gehalten; ein alter Trick für die muskuläre Vorbereitung der Vorhand, geht aber auch beim Aufschlag &#8211; macht die Bewegung wegen der doppelten Masse langsamer und ausgeprägter und der Ballwurf wird automatisch höher, wegen des anderen Muskeltonus)</em></li>
<li>mit Zuschauern</li>
</ul>
<li>Mental auch zu Hause trainieren</li>
<ul>
<li>Viele Videos, bes. auch in Zeitlupe, betrachten</li>
<li>Innere Vorstellungen vom neuen Schlag abrufen</li>
<li>Verbalisierungen des Bewegungsablaufes vornehmen.</li>
</ul>
<li>Anderen Menschen den neuen Schlag zeigen, vorführen und erklären (Verbalisierung).</li>
<li>Wenn es geht, die neuen Bewegungen vor dem Spiegel üben. Panzer konnte zeigen, dass bei Sportarten, bei denen man die eigene Bewegung sieht, ein schnelleres Umlernen möglich ist, also..</li>
<ul>
<li>beim Aufschlag auf das Schattenbild achten, z.B. das Absenken des Schlägerkopfes zum tiefsten Punkt der Schleife hinter dem Rücken. Geht sehr gut. Diesen erstaunlichen Effekt habe ich selbst entdeckt und freue mich nun, dies nachlesen zu können.</li>
<li>vor dem Spiegel oder einer reflektierenden Scheibe üben. (Tennishalle, zu Hause, trocken). Auch das konnte ich beim Trockenübung (Service) vor einem Schrank mit Glasscheibe beobachten. Der visuelle Eindruck, wann die Schulterkippe da ist, hielt Tage lang an.</li>
<li>Videokontrolle &#8211; real time- der eigenen Bewegungen. Sollte heute technisch nicht zu schwer sein. Wäre sogar mit inverser Präsentation des Bildes möglich, falls sich dies als günstiger erweist.</li>
<li>Die Bewegung bzw. die Kontrollpunkte so umstellen, dass sie ins Blickfeld kommen <em>(siehe Abschnitt &#8220;Tricks zum Umlernen&#8221; in unserem Beitrag <a title="Ausholen zur Vorhandpeitsche" href="http://tennisfragen.de/ausholen-zur-vorhandpeitsche/" target="_blank">Ausholen zur Vorhandpeitsche</a>.)</em></li>
</ul>
<li>Die Bewegung seitenverkehrt mit dem anderen Arm üben (kontralateraler Transfer, siehe <a href="http://edoc.ub.uni-muenchen.de/1563/1/Hendrich_Eva.pdf" target="_blank">Diss Eva Hendrich</a>). Dies werde ich demnächst in mein Training einbauen.</li>
<li>Biomechanisch Zwangsbedingungen einführen, die die alte Bewegung unmöglich machen.</li>
<ul>
<li>Das Mitnehmen der linken Hand mit dem Schläger bis zur Position rechts in Ohrnähe (Vorhand) ist äußerst hilfreich, um das Ausholen untenrum zu verhindern. Das gilt übrigens auch für die einhändige Topspin-Rückhand.</li>
<li>Es gibt auch Vorrichtungen, die bestimmte Bewegungen ermöglichen, bzw. andere ausschließen.<br />
<em>(z.B. Vorschlag von Roland Stabbauer, ein Plastikrohr auf den Schlägerknauf zu stecken. Dies funktioniert erstaunlich gut, um typische Fehler beim Ausholen und bei der Schlagbewegung zu verhindern.) </em></li>
</ul>
<li>Mikroprozessor-gesteuerte Kontrolle der Bewegungsbahnen, ähnlich Wii, oder iPhone. Geeignete Soft- und Hardware erwarte ich in den nächsten Jahren. (etwa auf Basis der iPhoneApp &#8220;Invisible&#8221;).</li>
<li>Anderes Schlägermaterial benutzen, z.B. leichten Schläger, wenn man die Vorhandpeitsche sonst nicht hinbekommt, siehe unseren Beitrag zum <a title="Soll ich meinen Schläger schwerer machen?" href="http://tennisfragen.de/soll-ich-meinen-schlager-schwerer-machen/" target="_blank">Schlägertuning.</a></li>
</ul>
<p><strong>Letzter Trick &#8211; und immer wieder daran denken: entspannen<br />
</strong>Vor einigen Tagen ist mir dieser Lehrclip von Essential Tennis untergekommen, in dem Roger Federer sich ganz locker warmmacht. Wie eigentlich unathletisch wirkend Federer hier den Aufschlag hinlegt, ist fast schon provozierend. Es hat mir aber geholfen, nach eigener monatelangen Fokussierung auf die Zielstellung maximalen Energieeintrages, ein paar Gänge zurückzuschalten. Nicht alles zu vergessen, worauf man gelernt hat zu achten, aber eben diese Dinge nur mehr oder weniger anzudeuten.</p>
<p><object width="446" height="227" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/b8vlInU5ojk?version=3&amp;feature=player_embedded" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="446" height="227" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/b8vlInU5ojk?version=3&amp;feature=player_embedded" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tennisfragen.de/umlernen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

