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Editorial

Tennisspielen ohne Fehler wäre ein Traum. Immerhin, um so besser der Spieler, umso erfolgreicher findet er Lösungen, um Fehler und ihre Quellen zu erkennen und auszumerzen

Das Rüstzeug dazu tragen wir hier zusammen, weil es im deutschsprachigen Netz schwer ist, auf einen Blick und kostenfrei die neuesten Entwicklungen im Tennissport kennenzulernen.

Manches hat die Community regelrecht verschlafen und es sind auch noch viele Mythen unterwegs, die einer Verbesserung des eigenen Tennis im Wege stehen.

Hier untersuchen wir Schlagtechnik, Taktik und die mentale Seite des Spiels. Lernen, Umlernen, Trainingtipps und Materialoptimierung sind nur einige der behandelten Fragen.

Mit den unter ”Themen” und  “Anwender” gezeigten Kriterien kann sich jeder seine gewünschte Artikelübersicht abrufen.  Die Schlagwortwolke darunter ermöglichst den direkten Zugriff auf Artikel mit diesen Schlüsselbegriffen – alles mit nur einem Klick.
Siehe linke Seite.

Unser Portal erfüllt wichtige Funktionen in der Deutsche Tenniscommunity. Die rasante Zunahme unserer Besucherzahlen, sowie die intensive Nutzung unserer angebotenen Texte, gemessen an Seitenaufrufen und Lesedauer, zeigen es klar.

Dies sind die Gründe:

  • viele Webangebote sind nur noch gegen Entgeld zu haben.
    • Ein Beispiel ist die Homepage von Vic Braden, früher reich an Infos und Tipps, heute fast nur noch Verkaufsportal seiner Bücher  (vgl. alt…  bzw. archive… und  neu… ).
  • es gibt vermehrt Bezahlportale, die nur für Mitglieder zugänglich sind. Und andere, deren Texte nicht viel mehr sind als Teaser, um digitale Bücher zu verkaufen. 
  • unsere deutschen Tennis-Websites sind oft nicht unabhängig und verlassen nie ausgetretene ( Tennis-) Pfade, weil…
    • sie Niemandem weh tun wollen.
    • vielleicht der Drang und die Kompetenz fehlen, Neues zu entdecken. 
    • es sein mag, dass die Besten ihre kleinen und großen Trainingsgeheimnisse nicht gerne offenbaren (sind sie doch einer der Grundbausteine ihrer beruflichen Existenz).
  • Selbst im Wissenschaftsbereich verschwinden neuerdings zunehmend interessante Texte aus dem Netz,
    • sind sie so schnell veraltet, das es unverantwortlich wäre, sie im Netz zu belassen? 
    • ist es, damit man die Bücher kaufen muss?
      Das wäre für den Internetnutzer ärgerlich.
      Sind denn die Lehraufgaben des wissenschaftlichen Personals unserer Universitäten mit der staatlichen Beamtenbesoldung nicht bereits abgegolten?

Unser Portal basiert auf einer Fülle fremder Quellen, oft Dissertationen. Nicht alles Material konnte schon in Beiträgen dieses Portals ausführlicher dargestellt werden. Die verwendeten Quellen sind aber so verlinkt, dass jeder Interessierte einen Hinweis erhält, um sich dieser wissenschaftlichen Fundstellen bequem bedienen zu können.

Die Nase im Wind haben
-Nichts ist praktischer als eine gute Theorie-
Aus entwickeltem Verständnis für die Grundlagen des Tennis, bilden wir Hypothesen und suchen dazu nicht nach Beweisen, aber nach Beispielen, Meinungen  und Analysen in der Tenniscommunity (z.B. zu opposite-arm-action, wiper-slice-Rückhand, moderner Stoppball, Vorhandpeitsche, kürzerer Ausschwung, offene Stellung bei der Rückhand aber auch zur optimalen mentalen Vorbereitung, bis hin zum modernen Vereinsmarketing).

Ohne das Internet wären diese Informationen mit vertretbarem Aufwand nicht zu bekommen. Das ist der Unterschied zu früheren Zeiten, als man seine Informationen nur direkt von Insidern bekam – und rasch selbst zum Insider wurde, der sich bei der Informationsweitergabe zurückhält. Als vorbildlich habe ich aber die Fernsehkommentare von Günter Bosch in Erinnerung, der einem Millionenpublikum liebevoll seinen Bobele erklärte und dabei Einblick in die große Tenniswelt gewährte.

Nicht immer kann man sofort sagen, ob das Neue besser ist. Interessante neu entdeckte Bewegungsmuster z.B. sollten aber zumindest als sportliche Option, sozusagen als Erweiterung unseres “Bewegungs-Genpools”, identifiziert, dokumentiert und diskutiert werden.

Die Erkenntnisquellen

  • Beobachtet werden vornehmlich ganz junge Spielerinnen und Spieler der Weltspitzengruppe, die man überall auf YouTube oder anderen Portalen findet. Da die Damen im allgemeinen in jüngeren Jahren ins Rampenlicht treten, als die Herren, hat man hier eher die Chance, ganz neue Entwicklungen zu entdecken.
  • Ausgewertet werden diejenigen Portale in USA, die sich auf die Analyse neuester Entwicklungen spezialisiert haben; das ist ein wenig “Spionage auf den Tenniscamps dieser Welt”.
  • Dazu sind wir bereit, uns gelegentlich “ungeschützt” aus dem Fenster zu lehnen. Das geht nicht anders. Wenn ein Trend gesichert ist, ist es wahrscheinlich kein Trend mehr. Das einzige Mittel, um nicht zu weit daneben zu liegen, ist die intensive Beschäftigung mit den Grundlagen.
  • eigene Berechnungen und Sachklärungen, um für moderne Bewegungsmuster und Strokes plausible Begründungen abzuleiten.
  • ausgiebige Selbstversuche zu den modernen Schlägen und zur Wissenschaft des motorischen Umlernen.
    Man könnte sagen “Vieles nur kopiert, aber alles ausprobiert
  • Information aus der Tenniscomunity (Internet), wiss. Arbeiten (z.B. Dissertationen) und eine funktionierende Diskussion, damit man das Wissen, die Erfahrungen und Meinungen von Trainern, Sportwissenschaftlern, Schlägerbespannern und -Tunern, Eltern, Sportfunktionären sowie von  Tennisspielern einbezieht.
    • Dies wird zum einen durch die aktive Mitarbeit in Sportlerforen gewährleistet…
    • zum anderen durch den Austausch mittels der in unserem neuen Webauftritt möglichen Kommentarfunktion.

Benutzung – Themen
Zu den wichtigsten Themen haben wir für jeden Anwendertypus die passenden Inhalte. Diese werden fortlaufend ergänzt: Trends und Tipps, Informationen und Analysen – eben alles, was unser Tennis voranbringt. 

Was kann man hier anklicken?

Aktualisiert / Bearbeitungsstand
Wer die Seite regelmäßig besucht, will auf einen Blick sehen, welche Beiträge neu sind oder jüngst überarbeitet wurden (Zeitraum etwas 10 Tage). Beiträge die intern noch in Diskussion stehen, sind gleichermaßen markiert.
Da im Zuge der technischen Umstellung generell alle Artikel aktualisiert wurden, gelten im Moment für die Einordnung unter “jüngst bearbeitet” verschärfte Maßstäbe.

Anwender
Vom Schüler oder dem erwachsenen Anfänger, über den typischen Turnierspieler bis zum sportwissenschaftlich interessierten Trainer und Studierenden – alle sollen hier Interessantes  finden.
Deshalb gehen wir  in den Beiträgen auf den unterschiedlichen Informationsbedarf und die spezifischen Vorraussetzungen jeder Lesergruppe ein.

Themen
Neue Schläge (Strokes), Erkenntnisse zum optimalen Schläger, Hinweise, wie man dieses moderne Tennis lernen kann und wie man es  in sein Spiel einbaut, Taktik, wozu braucht man einen Tennisclub? Dies sind einige der Themenfelder.

Schlagworte
Genauso funktionieren auch die Schlagworte. Ein Schlagwort angeklickt, und alle Beiträge dazu erscheinen in gleicher Form wie oben.

Suchfunktion
Zu guter Letzt steht eine sehr nützliche und spontan reagierende Suchfunktion zur Verfügung, die ebenfalls die gewohnte Ansicht für die gefundenen Artikel generiert.

Muss man um Tennis so viele Worte machen?
Nein, muss man nicht, denn diese Website ist so aufgebaut, dass man auch ohne wissenschaftlichen Anspruch viel für das eigene Tennis oder das seiner Kinder mitnehmen kann. Einfach auf die passende Anwenderkategorie klicken (die Beiträge für diese Nutzergruppe werden in den nächsten Wochen noch weiter ausgebaut).

Wer sein Verständnis von Tennis über das übliche Maß vertiefen will, z.B. als Berufsspieler, Trainer oder Sportwissenschaftler, oder wer auch nur besonders neugierig ist, bekommt hier die Chance, tiefer zu bohren und sich ein umfassendes Bild zu machen, denn…

“Wer nur von Tennis etwas versteht, versteht auch von Tennis nichts” 
(der berühmte Spruch Rockefellers zur Wirtschaftskompetenz, leicht umgemünzt)  

Jeder Tennisspieler, der nicht stehen bleiben will,  ist offen für Neues. Bei Profis, Trainern und Sportwissenschaftlern ist es ein Muss. Diesen Besuchern etwas zu bieten, ist der bisherige Schwerpunkt dieser Website.

Darum geht es…

Was sind die Schläge (Strokes) der Zukunft?
Was ist nur eine Mode, was hat Bestand? Ohne das Verständnis für biomechanische Zusammenhänge kann man das nicht entscheiden. Das Prinzip der maximalen Anfangskraft und der Impulsübertragung, etwa bei der Vorhandpeitsche, beim Service oder beim Split-Step, ist für das eigene Tennis oder das Training Anderer als Hintergrundwissen sehr hilfreich. Auch eher marginale, aber aufregende Themen, wie das Atmen und Stöhnen im Tennis wird dadurch mit einemmal verständlich und enttabuisiert.
Die Übertragbarkeit von Bewegungsformen, Strokes und die Schlägerwahl aus dem Spitzentennis auf den “normalen” Clubspieler sollte man in etwa einschätzen können, um aus Vorbildern und Idolen wirklich Nutzen zu ziehen.

Anfänger und Kinder aber auch gute Spieler und leistungsstarke Kader sollen davor bewahrt werden, sich Fehlstellungen bei der Bewegungsausführung anzueignen, bzw. können diese in angemessenem Rahmen korrigieren

Welches Material ist für mich richtig?
Der Zusammenhang von Schlagstil und Schlägerwahl und die  physikalischen und biomechanische Untersuchungen dazu, geben Orientierung für Schläger-, Saitenwahl und Bespannhärte. Damit vermeiden wir blindes oder gar fehlgeleitetes Herumprobieren (Schlägertuning) und kommen stattdessen zu zielgerichteter Optimierung unseres “Arbeitsgerätes”.  

Lohnt sich Umlernen und wie geht man dabei vor?
Videokontrolle und Lehrfilme erleichtern das motorische Lernen. Aber dies geht am besten, wenn ein Verständnis für das Zusammenspiel zwischen biomechanischen Grundschemata, selbstorganisatorischer Aneignung und Optimierung gelegt ist.  Erwerbs- und Erbmotorik, kulturelle und historische Einflüsse bestimmen die jeweils aktuellen “Richtigkeitsvorstellungen”, wie Tennis auszusehen hat. Die Entrümpelung überholter Traditionen, Mythen und Normen, die Beseitigung von Denkblockaden und Tabus schaffen für jeden die Voraussetzungen, Sackgassen und Irrwege zu vermeiden.

Welche Trainingsmethode ist für mich, meine Kinder oder meine Schüler am geeignetsten?
Die Trainingslehre der Sportwissenschaften hält verschiedene Ansätze bereit.  Wettkampflernen, Selbstorganisation und Differentielles Lernen geben die Grundlagen, das Training zu verbessern bzw.  optimaler zu gestalten. Das gilt sowohl für das Training in Eigenregie als auch für das klassische Tennislernen beim Trainer. Ansätze wie Play&Stay sind Strategien der internationalen Verbände, den Tennissport für neue Zielgruppen attraktiver zu machen. Dabei gibt es keine Scheu auch mal die Wettkampfregeln für bestimmte Spielergruppen zu ändern.

Woran erkennt man Tennispotential?
Eltern, Trainer und Vereinsverantwortliche wollen wissen, bei wem eine besondere Förderung angezeigt ist. Entwicklungspsychologische Zusammenhänge geben den Hintergrund zu Verhaltensempfehlungen für Tenniseltern, Mannschaftsbetreuer, Trainer, den Verein oder Bezirk.

Welche Möglichkeiten hat man in Deutschland und im Ausland, sich  fördern zu lassen?
Das Wissen über die Mechanismen der Tennis-Leistungsauslese in Deutschland und in anderen Ländern ermöglicht es, die Vorteile für mich oder mein Kind optimal zu nutzen, sei es für die Förderung im Vereins, im Bezirk oder im internationalen Maßstab. Hierzu gibt es umfangreiche Arbeiten.

Was kann der Verein für mich tun, was kann ich für den Verein tun?
Sich auf Vereinsebene sicher zu bewegen, ist für Eltern, Freizeitspieler, Trainer und Vereinsfunktionäre wichtig. Es kann nicht schaden, sich schon vorher mal ein wenig schlau zu machen, was auf einen zu kommt.

 

© Dr. Holger Hillmer

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